Bitte anstöpseln!
Apple-Player können immer öfter andocken
Das Docking-Stationen-Angebot für iPhone und iPod wächst. Damit Nutzer dennoch schnell das passende Gerät für sich finden, kommt hier eine erste Hilfe.
Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:
Mikro-Anlage mit Herz für iPods: Zunehmend ermöglichen auch kleine Hi-Fi-Systeme wie dieses von Philips das Andocken des Apple-Players. Klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! Neun Jahre nach dem iPod und drei Jahre nach dem iPhone soll es einen weiteren Meilenstein setzen. Das iPad will die Lücke zwischen Handy und Laptop schließen. Das iPad will etwas anderes sein. Zwar entspricht der Bildschirm mit 9,7 Zoll den Netbook-Maßen, aber das iPad soll natürlich viel cooler sein und vor allem mit seiner Software glänzen. Neben Web, E-Mail, Video und Gaming gilt das besondere Augenmerk den E-Books. Apple tritt damit in Konkurrenz zum Kindle von Amazon sowie zu den E-Book-Readern von Sony und anderen Herstellern. Die "New York Times" kündigte in San Francisco eine eigens für das iPad optimierte Anwendung an. Das iPad wird wie das iPhone mit Fingergesten auf einem berührungssensitiven Bildschirm gesteuert. Im Gegensatz zu ultraleichten Laptops verfügt der Tafel-Computer nicht über eine Hardware-Tastatur. Texte werden wie beim Apple-Handy iPhone über virtuelle Tasten auf dem Display eingegeben. Passend zum iPad wird Apple eine Variante des Office-Pakets "iWork" auf den Markt bringen, das aus einer Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie einem Präsentationsprogramm besteht. Die drei iWorks-Anwendungen werden für jeweils zehn Dollar im iTunes-Store verkauft. Alle iPad-Modelle werden mit einer drahtlosen Internet-Verbindung (WiFi) angeboten, einige Modelle auch mit einem Mobilfunkmodem (UMTS). Das iPad wird in den USA ab 499 Dollar angeboten. Die teuerste Variante mit UMTS-Modem und 64 Gigabyte Hauptspeicher soll 829 Dollar kosten. Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten. Am 5. Januar 2010 hat Google sein erstes Handy vorgestellt - das "Nexus One". Es ist eine Kampfansage an das Apple "iPhone" und andere Alleskönner-Handys. Der Internetkonzern verlängert damit seine Aktivitäten im Handy-Markt. Seit knapp zwei Jahren ist Google bereits mit seinem Betriebssystem Android aktiv, jetzt hat der Technologiekonzern sein erstes eigenes Handy auf dem Markt. Aber was kann es genau und was kann es vor allen Dingen besser als seine Konkurrenten? Es verfügt über viele technische Fähigkeiten, die bereits bei der Konkurrenz im Einsatz sind: Google verzichtet auf eine Tastatur und stattet das "Nexus One" mit einem berührungsempfindlichen Display aus, ... ... welches jedoch mit 800 x 480 Bildpunkten größer ausfällt als beim iPhone. Weitere Austattungsmerkmale: HSPA, WLAN inklusive 802.11n-Support, Bluetooth und eine ... ... 5-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz. Die Rückseite ist angeblich mit Teflon beschichtet. Der Speicher lässt sich bis 32 GByte aufstocken, geplant ist eine 4 GByte große microSD-Karte beizulegen. Auffällig ist ... ... der 1 GHz schnelle Snapdragon-Prozessor von Qualcomm, der im Inneren seine Arbeit verrichtet. Dieser ist nach Angaben des Herstellers der derzeit schnellste verfügbare Handy-Chip auf dem Markt. Als Betriebssystem ist exklusiv ... ... die verbesserte Version 2.1 von Googles Android installiert. Es soll Verbesserungen bei der Navigation bringen und verfügt über die bereits in der Vorgängerversion enthaltene kostenlose Navigations-Software. Innovativ ist ... ... die aktive Geräuschunterdrückung. Ein zweites Mikrofon auf der Rückseite hilft der Elektronik Nebengeräusche zu eliminieren, so dass man seinen Gesprächspartner besser versteht. Praktisch in der Hand und Tasche dürfte es auf jeden Fall liegen. Das "Nexus One" besitzt die Maße von 119 x 59,8 x 11,5 Millimeter bei einem Gewicht von 130 Gramm. Fünf Homescreens, aufgepeppte Icons und animierte Hintergründe stehen ab Werk zur Verfügung. Außerdem unterstützt das Gerät zahlreiche Webanwendungen wie unter anderem ... ... Google Earth, Wetter-Widget, verbesserte Verwaltung von Facebook-Kontakten und die vorinstallierte Navigationsfunktion Google Maps Navigation. Absoluter Vorteil des "Nexus One" gegenüber Apples iPhone ist, ... ... dass es vieles von dem, was man sich beim iPhone für teures Geld im App Store hinzu kaufen muss, wie etwa eine Navigationssoftware, beim "Nexus One" ab Werk dazu gibt. Hergestellt wird das Google-Handy vom taiwanischen Spezialisten HTC, der mit Eigenentwicklungen bereits seit einiger Zeit selbst auf den lukrativen Markt der Smartphones drängt. Auf dem Bild ist Peter Chou, CEO von HTC, bei der Pressevorführung zu sehen. Hier preist Erick Tseng, Senior Produkt Manager von Google, die Vorteile seiner neuen Wunderwaffe gegen Apple an. Schlaflose Nächte brauchen er und seine Kollegen nicht zu haben - erste Testeindrücke vom Handy fallen durchaus positiv aus. Außerdem ... ... ist die Vertriebsstrategie ein Vorteil für Google. Während das iPhone in vielen Ländern nur in Kombination mit bestimmten Mobilfunkverträgen zu bekommen ist, kann man das "Nexus One" auch ganz ohne Vertrag bekommen. Käuflich zu erwerben, ... ... wird es ausschließlich über einen eigens eingerichteten Web-Shop von Google sein. In den USA kostet es ohne Vertrag 529$ (370€), mit Zwei-Jahres-Vertrag von T-Mobile USA 179$ (125€). Die Preise für Deutschland stehen noch nicht fest. Bei uns ... ... soll es im kommenden Frühjahr auf den Markt kommen. Lediglich Kunden in den USA, Großbritannien, Singapur und Hongkong können es bereits jetzt kaufen. Vorteile für den Konsumenten wird Googles Handy auf jeden Fall bringen: Erstmals ... ... geht ein Unternehmen gegen Apple in Stellung, das die Fähigkeiten und Möglichkeiten hat, Bewegung in den Markt zu bringen. Bei Apple ist man also gezwungen das nächste iPhone so zu verbessern, ... ... dass es sich wieder deutlich von der Konkurrenz abhebt. Und möglicherweise ergeben sich auch Verbesserungen bei den Kauf- und Vertragsmodalitäten für das iPhone - so dass sich Groß und Klein den Traum vom iPhone erfüllen können. Bitte auf das Bild klicken, um die Galerie zu starten! Smartphones, Browser, Games und Social Networks: Für Technik-Fans war das Jahr 2009 eines der Spannendsten seit langem. Alle wichtigen Player ... ... auf dem IT-Markt haben mehr oder weniger aufsehenerregende Innovationen veröffentlicht und damit den Puls der Anwender auf Trab gebracht. Im Januar begann das Technik-Jahr 2009 jedoch zunächst mit einem Schock für Millionen Apples-Fans. Konzernchef Steve Jobs kündigte an, sich erneut für einige Zeit ... ... aus dem Geschäft zurückzuziehen. Zunächst war von einer Hormonerkrankung die Rede. Später wurde publik: Der IT-Vordenker musste sich einer Lebertransplantation unterziehen. Erst im September kehrte Jobs in den Dienst zurück. Apple-Marketing-Chef Philip Schiller übernahm im Januar den Auftritt bei der Macworld in San Francisco. Er präsentierte unter anderem ... ... ein neues dünnes MacBook Pro mit 17-Zoll-Bildschirm. Ansonsten blieb Apples Hausmesse ohne den Chef jedoch farblos. IT-Experten und Apple-Fans reagierten enttäuscht. Am 24. Januar hatte Apple dann aber doch noch einen großen Tag: Der Mac hatte Geburtstag, wurde 25 Jahre alt. Die Computer-Baureihe des IT-Konzerns erwarb sich ab 1984 echten Kultstatus. Immerhin gehen auf den Mac zahlreiche Innovationen zurück ... ... und der Apple-PC gilt nicht nur als technisch besonders fortschrittlich sondern seit jeher auch als optischer Leckerbissen. Im März wurde Hannover wieder zum Mekka für alle Computer- und Multimedia-Fans. Mehr als 4000 Aussteller präsentierten den mehreren hunderttausend Besuchern ... ... die Neuheiten der IT-Branche. Unter den VIP-Gästen war auch der kalifornische Öko-"Gouvernator" Arnold Schwarzenegger. Er freute sich besonders ... ... über den Trend zur Green-IT, also zu stromsparenden und umweltfreundlich produzierten Geräten. Eine kleinere Neuheit der Messe waren die von viele Firmen präsentierten Mini-Beamer - hier der Acer K10. Ansonsten standen erneut die Trends im Mittelpunkt, die sich bereits im Vorjahr abzeichneten. Waren Netbooks 2008 noch Spielzeuge für Multimedia-Trendsetter, ... ... so eroberten sie 2009 endgültig den Massenmarkt. Sie trugen einen Großteil dazu bei, dass das Wirtschaftskrisenjahr für die IT-Konzerne nicht allzu katastrophal wurde. Beeindruckten viele Geräte eher mit technischen Finessen wie schwenkbarem Bildschirm, eingebauter Webcam oder Diktiergerät-Funktion, so ... ... wurde bei anderen Netbooks eher auf Farbe und Design gesetzt. Der Lerneffekt vom Erfolg Apples ist unübersehbar. Endgültig beim Verbraucher angekommen sind 2009 auch die so genannten Smartphones. Mit seinem iPhone hatte Apple ab 2007 den Markt bereitet, die Besitzer eines solchen Gerätes ... ... schnell entzückt und in allen Anderen einen gewissen Technik-Neid geschürt. Im Juni präsentierte der Konzern dann eine verbesserte Version. Das iPhone 3GS trumpfte mit höherer Geschwindigkeit und einigen verbesserten Funktionen auf. Sein Quasi-Monopol auf dem Gebiet hatte Apple jedoch längst eingebüßt. Nicht nur bereits bekannte Smartphone-Hersteller wie BlackBerry (hier das Modell Storm) ... ... oder Palm (hier der Palm Pre) brachten vergleichbare Geräte mit Touchscreen auf den Markt. Auch viele andere Hersteller folgten mit eigenen Geräten und teils aufsehenerregenden Neuheiten. So brachte die taiwanesische Firma HTC ... ... die ersten Geräte mit dem Google-Betriebssystem Android auf den Markt. Beinahe jeder Handy-Hersteller hat inzwischen eigene Geräte mit Office-, Internet- und Multimedia-Fähigkeiten im Angebot. Auch auf der zweiten großen Technik-Messe in Deutschland - der IFA - beherrschte im September der Trend zur mobilen Kommunikation, Information und Unterhaltung das Geschehen. Allerdings nicht nur, denn in Berlin waren auch wieder einmal die Flachbildfernseher ... ... große Stars der Messe - insbesondere wenn sie mit LED-Technologie und HDTV-Empfang aufwarten konnten. Kein Wunder: Alle großen TV-Sender haben 2009 mit der Ausstrahlung in HDTV-Qualität begonnen oder planen den Einstieg für das Jahr 2010. Und noch ein Trend: Über kurz oder lang werden E-Book-Reader wie Amazons Kindle wohl das Buch aus Papier ablösen. 2009 brachten mehrere weitere Hersteller Geräte auf den Markt. Im Juni sorgte Apples großer Rivale Microsoft für Aufsehen - diesmal jedoch mit einem Frontalangriff auf den Suchmaschinenriesen Google. Die Suchmaschine "Bing" ... ... löste das erfolglos gebliebene Microsoft "Live Search" ab. Bing tritt im Netz vergleichbar minimalistisch auf wie Google, will mit wechselnden Themes jedoch auch Design-Fans begeistern. Wichtiger ist jedoch die Technik: Hier hat Microsoft ordentlich bei Google gespickt. So lassen sich auch Bilder und Videos suchen. Und der Suchalgorythmus soll vergleichbar intelligent zu dem des Marktführers sein. 2009 war auch das Jahr des Social Web. Soziale Netzwerke wie Facebook und Xing oder der Kurznachrichtendienst Twitter ... ... zogen immer mehr Menschen in ihren Bann. Gleichzeitig wurden sie auch zunehmend professionell genutzt, sei es als Vetriebs- und PR-Kanal ... ... oder als weitere Möglichkeit Online-Inhalte an den Mann oder die Frau zu bringen. Auch N24.de war damit erfolgreich. Rund 7000 Follower ließen sich im Dezember 2009 bereits per N24-Twitter-Channel über das Weltgeschehen auf dem Laufenden halten. Und: Die Konflikte im Iran nach der Wiederwahl Mahmud Ahmadinedschads und die Berichte via Twitter haben auch das Potential der Dienste für eine freie Berichterstattung deutlich gemacht. Eine netzrelevante politische Debatte hatte im April Familienministerin Ursula von der Leyen angestoßen. Sie vereinbarte mit den größten Internetprovidern die Sperrung von Seiten ... ... mit kinderpornografischen Inhalten. Per Gesetz sollen in Zukunft alle deutschen Provider dazu verpflichtet werden, entsprechende Sperren einzurichten und Web-Stoppschilder aufzustellen. Die Netzgemeinde reagierte darauf empört. Auf Demonstrationen und mit Aktionen im Internet wurde vor der Zensur im Web gewarnt. Momentan liegt das Gesetz auf Eis. Bundespräsident Horst Köhler zögert mit seiner Unterschrift. Dass die Freiheit im Netz so vehement verteidigt wurde, war in diesem Jahr eigentlich nicht weiter verwunderlich. Immerhin wurde das Internet ... ... am 26. Oktober 40 Jahre alt und einem Geburtstagskind legt man keine Ketten an. Leonard Kleinrock legte am 29. Oktober 1969 den Schalter um. Sein Team ... ... vernetzte damals erstmals zwei Großrechner, die 500 Kilometer weit auseinander lagen. Das ARPANET war entstanden - gewissermaßen die Saat aus der dann das Internet erwuchs. Und auch die E-Mail hatte 2009 gewissermaßen Geburtstag. Vor 25 Jahren - am 3. August 1984 - wurde in Deutschland an der Uni Karlsruhe die erste Mail empfangen. Eng verbunden mit der Entwicklung des Internets ist die der Browser. In diesem Jahr kam wieder frischer Wind in den zuletzt stagnierenden Browser-Markt. Im März brachte Microsoft die inzwischen achte Version des Internet Explorers auf den Markt. Der hatte sich nicht nur optisch rausgeputzt sondern wurde auch deutlich flotter und kompatibler zu den geltenden Web-Standards. Auch die Konkurrenz hat 2009 nicht geschlafen. Mozilla veröffentlichte im Juni mit Version 3.5 eine deutlich verbesserte Version des Firefox, die dank neuer JavaScript-Engine deutlich schneller wurde. Und ... ... nachdem Google im Jahr 2008 die erste Version seines Browsers Chrome veröffentlichte, folgten in diesem Jahr die Versionen 2 und 3. MIt zahlreichen wichtigen Verbesserungen und Bugfixes. Eines der größten IT-Highlights des Jahres war sicherlich die Veröffentlichung des neuen Windows 7 am 22. Oktober. Nach den enttäuschenden Verkaufszahlen des Vorgängers Vista ... ... wollte Microsoft nun endlich wieder den großen Wurf. Dafür wurde Windows hauptsächlich um die vielen nervenden Systemdialoge der Vorgängerversion entschlackt. In Sachen Hardware-Anforderungen wurde Windows 7 auf Genügsamkeit getrimmt. Dadurch läuft es auch noch auf vielen älteren Rechnern. Auf neueren Geräten ist es sogar ausgesprochen flott. Zudem wurden dem Betriebssystem zahlreiche Funktionen verpasst, die Nutzer anderer Plattformen (Mac, Linux) bisher auf Windows-Systemen vermisst hatten. In den ersten Wochen deutete sich an, dass Windows 7 tatsächlich hervorragend vom Markt angenommen wird. Die Freude darüber wird Microsoft aber womöglich dadurch etwas getrübt, ... ... dass Google ein eigenes Betriebssystem ankündigte. Chrome OS soll mit einem revolutionären Online-Konzept künftig Windows Konkurrenz machen. Ob das aufgeht, muss sich jedoch erst noch zeigen. Für Spiele-Fans war das Jahr 2009 eher unspektakulär. Keine neue Konsolen-Generation, kein Mega-Seller unter den Games. Immerhin spendierte Nintendo ... ... im April nach dem Marktstart in Japan im November 2008 nun auch den europäischen Outdoor-Zockern ein Update seines Handhelds DS. Auffälligste Neuerung des DSi waren der SD-Karten-Slot und die beiden VGA-Kameras an der Außen- ... ... und der Innenseite des Gerätes. Dank der mitgelieferten Bildbearbeitungssoftware lassen sich nicht nur ... ... Schnappschüsse machen. Diese können zudem mit zahlreichen Effekten spielerisch veredelt werden. Im Oktober zog auch Sony mit einer getunten Version seiner PlayStation Portable nach. Die PSP Go ist nun ... ... deutlich leichter und handlicher. Außerdem bietet sie mit einem 16 Gigabyte großem Flashspeicher reichlich Platz für heruntergeladene Games. Die auffälligste Neuheit ist jedoch der Slide-Mechanismus. Unter dem verschiebbaren LCD-Display verbergen sich die wichtigsten Steuerelemente. Eine echte Neuheit war 2009 die Gamescom. Erstmals fand die frühere Spielemesse Games Convention in diesem Jahr in Köln statt. 458 Aussteller zeigten ... ... den rund 250.000 Besuchern vom 19. bis zum 23. August die Neuheiten der Games-Branche. Highlights waren etwa die Fortsetzungen ... ... der Actonhits Bioshock und Mafia. Aufsehenerregende Neuheiten waren jedoch Mangelware. Immerhin: Stars wie ... ... Tony Hawk, Smudo oder Stefanie Heinzmann und natürlich zahlreiche freundliche Messe-Hostessen sorgten dafür, dass den Besuchern dennoch nie langweilig wurde. Das Multimedia-Jahr 2009 geht zuende. Den Technik-Fans wird es dank einer Fülle kleiner Innovationen in guter Erinnerung bleiben - trotz aller Krisenstimmung. Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! Der Konkurrenz einen Schritt voraus: Apple hat überraschend eine neue Generation seiner populären iMac-Rechner auf den Markt gebracht - zwei Tage vor dem Verkaufsstart des Konkurrenzsystems Windows 7 von Microsoft. Die zwei iMac-Modelle kommen ... ... im neuen Design daher und haben einen noch größeren Bildschirm, sind zudem schneller und werden mit einer ... ... neuartigen Computermaus ausgeliefert, die ähnlich wie das iPhone mit Finger-Gesten bedient werden kann. Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! Steve Jobs ist zurück. Nach monatelanger Abwesenheit aus der Öffentlichkeit stand der Apple-Chef ... ... jetzt wieder auf der Bühne. Nach einer Lebertransplantation zeigte sich in San Francisco ... ... ein sichtlich abgemagerter Jobs, der den Spaß am Präsentieren von Neuheiten aber ... ... offenkundig nicht verloren hat. Mitgebracht hatte er den Apple-Fans insbesondere ... ... neue aufgebohrte Versionen der iPods. Die Musik-Winzlinge ... ... können jetzt noch einmal deutlich mehr. Mindestens 8 Gigabyte Speicher, ein Radiotuner und ... ... Lautsprecher machen ihn zum idealen musikalischen Begleiter. Zudem verfügt jetzt auch der Nano ... ... über eine Videokamera mit Tonaufzeichnung. Wie gewohnt haben die Entwickler auch wieder großen Wert auf ... ... das Äußere gelegt und verkaufen die Geräte in zahlreichen stylischen Farben. Neben den iPods stellte Steve Jobs auch die neueste Version ... ... der iTunes-Software vor. In neunter Auflage bietet diese nun ... ... als Ergänzung zum Musikangebot auch Alben-Cover, Fotos, Videos und Texte. Auch für das Filmangebot soll es ähnliche Ergänzungen geben. Mit seiner Show in San Francisco meldete sich ... ... Steve Jobs zwar nicht mit einem ganz großen Wurf zurück. Man darf aber bereits gespannt sein, was er als nächstes den Apple-Fans präsentiert. Das iPhone hat längst die Herzen der Smartphone-Fans erobert. Inzwischen mischt der Apple-Handheld aber auch die Spiele-Szene auf. Wir werfen einen Blick auf einige der wohl launigsten Games. Bei "Tiger Woods PGA Tour" übernimmt der Spieler die Rolle eines bekannten Golfprofis wie dem namengebenden Tiger Woods. Auf sieben weltbekannten Golfplätzen kann dann ... ... gegen andere Golfprofis gespielt werden. Dank der simplen Touchscreen-Steuerung und der guten Grafik macht der Titel nicht nur eingefleischten Fans dieser "very british" Sportart Spaß. In "iDracula" wird es actionreich. Der Spieler übernimmt die Rolle eines Vampirjägers, der in den katakombenartigen Levels ... ... alle umherschleichenden Untoten ins Nirvana ballern muss. Keine leichte Aufgabe, denn das sind meist ziemlich viele und schnell sind sie obendrein. Eine gute Reaktion sollte man daher schon haben, wenn man seinen tapferen Helden mittels Touchscreen-Steuerrädchen durch die Grusel-Levels lenkt. Mit "Metal Gear Solid Touch" hat es ein echter Konsolenhit auch aufs iPhone geschafft. In dem 3D-Shooter zieht Einzelkämpfer Old Snake wie gewohnt gegen feindliche Söldner zu Felde. Anders als im Original geht es hier aber hauptsächlich ums Rumballern. Durch Ziehen und Drücken auf dem Touchscreen müssen alle Feinde eliminiert werden, bevor es einen selbst erwischt. Auch wenn die Schleichelemente der Konsolenversion fehlen, macht der Titel dank super Grafik und gutem Gameplay auch auf dem Apple-Smartphone Spaß. Sportlich geht es bei "Dance Dance Revolution" zu. Bei dem Tanzspiel sind vor allem Reaktionsfähigkeit und Rhythmusgefühl gefragt. Während einer der insgesamt 20 Songs spielt, müssen die auf dem Bildschirm erscheinenden Pfeilsymbole zum richtigen Zeitpunkt gedrückt werden, damit ... ... man nicht aus dem Takt kommt und ordentlich Punkte absahnt. Klingt komisch, macht aber Laune. Besonders witzig ist der Shake-Modus, in dem man das ganze iPhone rhythmisch bewegen muss. Wieder ein Konsolenhit fürs iPhone: "Need for Speed: Undercover" ist schon der zwölfte Teil der beliebten Rennspielreihe. Jetzt hat es der Klassiker auch aufs Smartphone geschafft und ... ... macht dort eine richtig gute Figur. Der Spieler schlüpft in Rolle eines Polizisten, der "undercover" im Schmuggler- und Autodiebe-Milieu recherchiert - so die Story. Im Spiel heißt das vor allem ordentlich Bleifuß geben. Gesteuert wird der zuvor auserwählte Flitzer wunderbar einfach über die Bewegungssensoren. Dabei wird das iPhone wie ein Lenkrad benutzt. Das ist intuitiv und macht immer wieder Laune. Renn-Sportlich geht es auch bei den "Space Bikers" zu. Wie der Name schon sagt, lenkt der Spieler einen der vier Charaktere ... ... auf einem Motorrad durch eine bunte Miniaturwelt mit vielen Hindernissen und Fallstricken. Das Ziel ist es, ... ... dabei möglichst viele der herumliegenden Gegenstände einzusammeln. Damit lässt sich ein Flugzeug reparieren, das einen ins nächste Level trägt. Putzig! Auch "Tetris" gibt es inzwischen fürs iPhone. Das Kultspiel macht auch 25 Jahre nach seiner Erfindung noch süchtig. Etwas Staub hat es aber schon angesetzt. Mit dem kostenlosen "Lux Touch" kommt das in die Jahre gekommene Brettspiel Risiko auch aufs iPhone. In dem Strategiespiel führt der virtuelle Warlord Kriege um die Vorherrschaft auf einer der Spielkarten. Je größer die eroberten Gebiete werden, desto mehr Einheiten kommen schließlich jede Runde neu dazu. Die Version "Lux DLX" bietet übrigens zusätzliches Kartenmaterial, unter anderem auch von den USA. Wer auf klassische Ballerspiele steht, wird auch "Blue Skies" mögen. Der Spieler steuert einen Hubschrauber über verschiedene Landstriche... ... und muss alle Gegner ausschalten. Die Landschaften, Gebäude und Gegner werden stets in der Draufsicht dargestellt, sind sehr detailliert und abwechslungsreich. Gesteuert wird dank der iPhone-Bewegungssensoren wie mit einem Lenkrad, wodurch sich selbst Anfänger schnell zurechtfinden und sich der iPhone-Gamer auch ein wenig körperlich betätigt. Ein weiteres Kultgame fürs iPhone ist "Bomberman Touch", die Smartphone-Umsetzung des Hudson-Klassikers von 1983. Wie eh und je muss Bomberman ... ... in unzähligen labyrinthartigen Levels Gegner durch gut getimte Explosion auslöschen und dabei aufpassen, nicht selbst zu Asche zu werden. Die Extras, die manche Gegner hinterlassen, verhelfen dem knuddeligen Titelhelden dabei zu noch mehr Power und Durchschlagskraft. War immer spaßig und wird es wohl auch immer bleiben. Ums richtige Einwickeln geht es bei "Zen Bound". In dem unkonventionellen iPhone Spiel von Chillingo müssen vorgegebene ... ... Gegenstände mit einem 50-Meter-Seil umwickelt werden. Dank der Bewegungssensoren funktioniert das prima und verhält sich sehr realistisch. Am Ende sollte eine möglichst große Fläche des Gegenstandes von dem Strick bedeckt sein - je mehr, desto höher die Punktzahl. Eine kreative Idee und ein Spiel das süchtig machen kann. Prima für ein kurzes Spiel zwischendurch ist "300 Bowl". Bei der Bowlingsimulation wird die Kugel durch Wischen des Fingers auf dem Touchscreen geworfen. Auch Kurven sind möglich. Ein Klassiker! Bei "Aqua Forest" steht das Experimentieren im Vordergrund. Mit einem Werkzeugset werden eigene Levels angelegt. Anschließend wird getestet, wie sich Elemente wie Wasser, Feuer oder Sprengstoff darin verhalten. Interessant! Wie der Name schon sagt, will "Real Racing" fast reales Renn-Feeling aufs iPhone bringen. Ganz gelingt das zwar nicht, ... ... aber dank super Grafik, tollem Gameplay und vielen Auswahlmöglichkeiten (Fahrer, Autos, Strecken, Rennmodi) ... ... kommt der iPhone-Raser zumindest dicht ran. Hobby-Raser können als getrost zugreifen. Wer Bejeweled kennt, wird sich bei "Gemmed!" sofort heimisch fühlen. Anders als beim offensichtlichen Vorbild bereichern bei Gemmed! ... ... jedoch auch noch umherwuselnde Monster das Gameplay. Diese müssen durch geschicktes Umgruppieren der bunten Spielsteinchen zu einem vorgegebenen Ausgang gelotst werden. Wie beim Genre-Vorbild werden dabei mindestens drei gleichfarbige Steine zu einer Linie vereint. Hat ein Monster den Ausgang erreicht, gibts zur Belohnung ein Powerup. Sehr spaßig! Meine Burg, deine Burg - Bei "StickWars" muss der Spieler sein Schlösschen vor den immer wieder angreifenden Strichmännchen-Schergen schützen. Die werden "einfach" mit dem Finger ... ... durch die Luft und gegen die Burgmauer oder auf den Boden geschleudert, was ihnen den Garaus macht. Flinker Finger sind hier in jedem Fall gefragt. Später rücken die Angreifer dann auch mit martialischen Angriffsgeräten an. "Galcon" ist ein hervorragendes Echtzeitstrategiespiel im Weltraumlook. Der Spieler muss mit seinen Raumschiffen alle gegnerischen Planeten erobern und zuvor ... ... dessen eigene Armada vernichten. Die Raumschiffe werden durch das Ziehen von Linien auf dem Touchscreen gesteuert. Besonders herausfordernd aber auch ... ... motivierend ist das Multiplayer-Spiel, bei dem man per UMTS gegen andere menschliche Gegner antreten kann. Das richtige Spiel für jeden iPhone-Strategen. Bei "Enigmo" kommt der Heimwerker im iPhone-User zum Zuge. Aus vorgegebenen Elementen müssen möglichst zügig Maschinen gebaut werden, ... ... die eine Flüssigkeit über alle Hindernisse hinweg zum Ziel transportieren. In den komplexeren Levels kommen dabei die grauen Zellen ganz schön ins Schwitzen. Gut gemacht ist insbesondere das realistische Verhalten der Flüssigkeiten. Je nach Art des Fluidums ändern sich auch dessen Fließeigenschaften. Konsolen-Klempner Mario hätte daran seine helle Freude. "Touch Hockey: FS5" bringt das aus Spielhallen bekannte und immer wieder beliebte Tischhockey aufs iPhone. Mit dem Finger muss man versuchen, den Puck in das Tor des Gegners zu schnipsen. Der iPhone-Touchscreen ist dafür wie gemacht. Besonders spaßig ist das Spielen via W-Lan gegen einen echten Gegner aus Fleisch und Blut. Und das Beste zum Schluss: Das Spiel ist komplett kostenlos. Sehr spaßig ist auch "JellyCar". In dem ebenfalls kostenlosen iPhone-Game muss der Spieler ein Auto durch verschiedene Hindernisstrecken lenken. Dabei helfen die speziellen physikalischen Fähigkeiten des flexiblen Flitzers - und natürlich der Ideenreichtum seines "Fahrers". An JellyCar begeistert nicht nur die witzige Comic-Grafik sondern auch das kreative Gameplay, bei dem Physik und Schwerkraft eine besondere Rolle spielen. Witzige Grafik hat auch "Crayon Physics" zu bieten, nur muss man hier selbst verschiedene Gegenstände erschaffen. Mit dem Finger werden auf den Bildschirm Kugeln, Quader, Bäume oder ganze Häuser gezeichnet. Diese reagieren dann ... ... wie echte Gegenstände auf die virtuelle Schwerkraft. Das Ziel des Spiels ist es, mit Hilfe der Gegenstände einen Ball anzustoßen und zu einem vorgegebenen Zielpunkt zu rollen. Bei "Flight Control" wird der Spieler zum Fluglotsen. Auf einem kleinen Flughafen müssen die ankommenden Jets, Kleinflugzeuge und Hubschrauber sicher zur Landung gebracht werden. Mit dem Finger werden Flugbahnen so aufs iPhone gezeichnet, dass die unterschiedlich schnellen Flugzeugtypen bei der Landung nicht miteinander kollidieren. Erschwert wird dies dadurch, dass immer wieder neue Flugzeuge auftauchen und einen Platz in der Warteschleife beanspruchen. Knifflig, aber eine gute Idee. "Topple" bringt das Turmbau-Spiel Jenga aufs iPhone. Der Spieler muss aus den vorgegebenen Steinen (Rechtecke, Dreiecke, L-Steine ...) einen möglichst hohen Turm errichten. Die verschiedenartigen Steine machen dieses Unterfangen bereits zur wackligen Angelegenheit. Noch kniffliger wird es jedoch durch die unterschiedliche Basis, auf der gebaut werden muss. Die Grafik im Comicstil ist einfach aber zweckmäßig. Besonders als Spiel zwischendurch ist Topple einfach super. Und: Das Spiel ist kostenlos. Beim Geschicklichkeitsspiel "Blimp" muss ein Zeppelin durch insgesamt 20 Levels gesteuert werden. In jedem Level sind Arbeiter von einem Punkt zu einem Anderen zu transportieren. Erschwert wird diese Aufgabe durch zahllose Hindernisse, die es zu überwinden gilt, und Feinde, die auszuschalten sind. Gesteuert wird der rote Ballon ... ... mit den Bewegungssensoren des iPhones. Ein ruhiges Händchen ist daher die Voraussetzung dafür, die Missionen erfolgreich zu beenden. Grafik und Sound von Blimp sind top und auch das Gameplay lässt keine Wünsche offen. "Real Football" bringt Stadion-Feeling aufs iPhone. Sieht man von den Phantasienamen der Clubs und Fußballspieler ab, ... ... wurde großer Wert auf Authentizität gelegt. Grafik und Spielerbewegungen sehen toll aus. Die Manöver der Spieler bis hin zu Tricks und Kopfböllen sind WM-verdächtig und ... ... von Freundschaftsspielen über Ligaspiele bis zu Trainingsspielen sind auch verschiedenste Spielmodi möglich. Eine Empfehlung für jeden Fan des Rasensports. Bei "Peggle" muss der Spieler alle namengebenden orangenen und blauen Pegs mit einer abgeschossenen Kugel vom Bildschirm putzen. Bei Berührung verfärben sich die Punkte oder lösen sich auf. Zwischendurch gibt es immer wieder Powerups, die einem zusätzliche Fähigkeiten bescheren. Seit 2007 wurde Peggle bereits mehr als 45 Millionen Mal auf andere Systeme heruntergeladen. Jetzt gibt's den kleinen Süchtigmacher auch für's iPhone. Zwanzig Jahre ist es her, da kam "Sim City" auf den Markt und eroberte im Eiltempo die Herzen der Strategie- und Simulationsfans. Jetzt kommt der Klassiker auch aufs Smartphone. Wie beim Original gilt es, aus dem Nichts eine florierende Großstadt zu formen. Dafür müssen Häuser, Straßen, Fabriken und Kraftwerke gebaut werden. Und man muss sich um die verschiedensten Bedürfnisse seiner virtuellen Einwohner kümmern. Im Vergleich zum Original wurde die Grafik inzwischen natürlich gehörig aufpoliert und begeistert mit witzigen Details. Dank der prima Steuerung und dem noch immer fesselnden Spielprinzip steht dem Städtebau auf dem iPhone aber auch gar nichts im Wege. Bei "Fieldrunners" muss sich der iPhone-Spieler der heranstürmenden Gegnerscharen erwehren. Das Ziel des Tower-Defense-Titels ist es, ... ... die Gegner vom Überwinden des Spielfeldes abzuhalten. Dafür stehen verschiede Geschütztürme zur Verfügung, die auf dem Spielfeld verteilt werden können. Das herausfordernde Gameplay, die gute Grafik und die launigen Effekte sorgen bei den Feldflitzern für echtes Suchtpotential. "Rolando" gehört nicht umsonst zu den erfolgreichsten iPhone-Titeln. In dem Plattform-Spiel müssen die in den 36 Levels umherliegenden Rolandos durch Drehen und Kippen ... ... zum Zielpunkt gebracht werden. Neben der gelungenen Steuerung und dem ideenreichen Gameplay begeistert auch die witzige und quietschbunte Grafik im Comicstil. SimCity-Erfinder Will Wright hat mit "Spore Origins" noch ein weiteres Top-Game aufs iPhone gebracht. In der Evolutions-Simulation steuert der Spieler einen winzigen Einzeller, ... ... der sich durch Nahrungsaufnahme, Feindbegegnungen und erkämpfte Evolutionspunkte allmählich fortentwickelt. Gesteuert wird die digitale Mikrobe durch Drehen und Kippen des iPhone. Dank der fantasievoll und farbenprächtig gestalteten Optik und des eingängigen Spielprinzips ist Spore Origins genau der richtige Spielspaß für unterwegs und zwischendurch. Klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! Entwickler-Konferenz in San Francisco: Mit Spannung wurde die Präsentation der neuen iPhone-Generation erwartet. Das "iPhone 3G S" hat ... ... neben dem gesenkten Preis jede Menge neue Features. Rund hundert neue Funktionen und Anwendungen, darunter ... ... auch die Unterstützung von Multimedia-Nachrichten (MMS) und einer lange erwarteten Copy&Paste-Funktion sollen neue iPhone-Fans gewinnen. Denn die Konkurrenz schläft nicht: Erst am Wochenende hatte Palm sein lang erwartetes neues Smartphone PalmPre auf den Markt gebracht, das in der Branche als erster ernstzunehmender Herausforderer für das iPhone gilt. Apples neues Schmuckstück ist mit einer Drei-Megapixel-Kamera ausgestattet. Auch die ... ... Fotosoftware wurde eindeutig verbessert. Viele der neuen Features hatten iPhone-Fans bereits seit langem auf ihrer Wunschliste. Unter dem neuen ... ... Betriebssystem lässt sich auch die Navigationssoftware des niederländischen Software-Spezialisten TomTom nutzen. Sehr ... ... praktisch: Die "Lost-iPhone"-Suchfunktion für Schussel. Eigentlich wollte sich Steve Jobs bereits in San Francisco zurückmelden, doch auch die weiteren Neuerungen wurden von ... ... Marketing-Chef Phil Schiller präsentiert. Einen ironischen Seitenhieb auf Windows 7 konnte dieser sich bei der Vorstellung des neuen Apple-Betriebssystems ... ... "Snow Leopard" nicht verkneifen. Lediglich die Hälfte der freien Speicherkapazität werde benötigt, dabei sei die Oberfläche der Software komplett neu programmiert worden. Der Apple Macintosh (kurz: Mac) feierte am 24. Januar 1984 Premiere. Bis heute setzt die PC-Familie aus dem Hause Apple regelmäßig neue Maßstäbe. (Bildcollage N24) Untrennbar verbunden mit der Geschichte des Mac sind das Leben und die Karriere der Apple-Gründer Steve Jobs … und Steve Wozniak. Die beiden gründeten 1976 die Garagenfirma Apple. Sie entwickelten und verkauften den Apple I, einen der ersten Heimcomputer überhaupt. Der Apple I musste von seinen Käufern (Kaufpreis: 666,66 Dollar) selbst zusammengebaut werden. Das Gehäuse bestand aus Holzteilen. Die Steuerung erfolgte über Textbefehle. Mit den Verkaufserlösen des Apple I entwickelten Jobs und Wozniak den Nachfolger Apple II. Der für damalige Verhältnisse preisgünstige Büro-PC und sein Nachfolger ... Apple III verkauften sich mehr als zwei Millionen Mal und gehören bis heute zu den erfolgreichsten Personal Computern. Dennoch fehlten ihnen noch viele der für Apple typischen Innovationen. Ab 1978 wurde bei Apple auch an einem High-End-PC gearbeitet. Steve Jobs war maßgeblich an der Entwicklung von "Lisa" beteiligt. Als dieser 1983 auf den Markt kam, war er nach den Xerox-Rechnern "Alto" (1974) und "Star" (1981) einer der erste Computer ... mit einer grafischen Benutzeroberfläche. Erst 1985 stellten Bill Gates und dessen Firma Microsoft mit Windows ein vergleichbares Produkt vor. Die "System Software" des Mac war jedoch nicht nur ein Abklatsch des Xerox-Betriebssystems sondern enthielt zahlreiche Neuheiten. Ab 1979 entwickelte eine Apple-Projektgruppe unter Leitung von Jef Raskin auch eine Billigversion des "Lisa". Es war die Geburtsstunde des "Macintosh", benannt nach Raskins Lieblings-Apfelsorte. Überzeugt vom großen Erfolg des Macintosh übernahm Steve Jobs 1981 selbst die Verantwortung für das Projekt. Am 24. Januar 1984 wurde der Apple Macintosh schließlich der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Die Daten des Ur-Mac hören sich heute bescheiden an: 8 MHZ-CPU, 128 KB Ram und eine Bildschirmauflösung von 512x342 Bildpunkten - in schwarz-weiß. Weil sich der Ram-Speicher schnell als zu klein herausstellte, brachte Apple noch im gleichen Jahr eine Version mit 512 KB Ram heraus. 1985 überwarf sich Steve Jobs mit dem damaligen Chef von Apple, John Sculley, und verließ das Unternehmen. Er gründete 1986 die Computerfirma NeXT, die zwar kommerziell eher erfolglos blieb, aber zahlreiche Innovationen einführte. Zehn Jahre später wurde NeXT von Apple für 400 Millionen Dollar übernommen. 1986 brachte Apple eine erweiterte Version des Mac heraus. Der Mac Plus besaß nun 1 MB Ram und einen Anschluss für eine Festplatte. Eine weitgehend unbekannte Besonderheit: Im Gehäuseinneren waren die Unterschriften aller Macintosh-Entwickler aufgedruckt. Der Macintosh SE wurde 1987 als Nachfolger des Mac Plus veröffentlicht. Erstmals gab es den Rechner auf Wunsch auch mit einer integrierten Festplatte (20 oder 40 Megabyte). Im gleichen Jahr erschien auch der Mac SE FDHD. Er war der erste PC mit einer 1,44 Megabyte Floppy Disk und setzte dadurch Maßstäbe. Auch das Betriebssystem wurde weiterentwickelt, enthielt nun unter anderem Office-Programme, Netzwerkfähigkeiten und Multitasking. Ab 1987 verkaufte Apple neben dem Plus und dem SE auch den Macintosh II. Dieser war mit 16 MHZ doppelt so schnell und erstmals modular aufgebaut. Der Monitor war nicht mehr in das PC-Gehäuse integriert. Der Mac II besaß zudem erweiterte Grafikfähigkeiten und konnte erstmals farbige Inhalte darstellen. Der 1989 veröffentlichte Mac Portable war der "Großvater" der späteren MacBooks. Die Bleisäure-Akkus ermöglichten eine Betriebszeit von bis zu zehn Stunden. Allerdings war das Gerät dadurch auch mehr als sieben Kilogramm schwer. Der Macintosh Classic (ab 1990) war technisch beinahe identisch mit dem älteren SE, wurde nun aber deutlich günstiger (unter 1000 Dollar) verkauft. Ein weiteres Macintosh-Einstiegsmodell war 1990 der LC (für Low Cost). Der 16 Mhz "schnelle" und besonders kleine Rechner bot in diesem Preissegment erstmals auch Farbgrafik. Apples neues Flaggschiff war ab 1991 der Quadra. Die High-End-Geräte wandten sich an professionelle Anwender insbesondere aus dem DTP-Bereich. Mit dem Classic II veröffentlichte Apple 1991 zudem den letzten PC mit integriertem Schwarz-Weiß-Monitor. Mit den Geräten der Reihe Macintosh Performa wandt sich Apple ab 1991 wieder verstärkt den Heimanwendern zu. Die Geräte wurden vergleichsweise günstig im Paket mit Monitor und Software verkauft. Bis 1993 häuften sich bei Apple die Produktflops. In der Folge wurde John Sculley als Apple-Chef von Michael Spindler abgelöst, der damit auch für die Entwicklung der Macintosh-Computer verantwortlich war. 1993 brachte Apple den Classic-Nachfolger "Color Classic" auf den Markt. Der Heimrechner besaß nun erstmals einen eingebauten Farbbildschirm und war mit 16 Mhz und 4 MB Arbeitsspeicher deutlich leistungsfähiger. Mit der Einführung der "Power Macintosh"-Reihe setzte Apple 1994 erstmals auf eine neue CPU. Statt der 680xx-Prozessoren von Motorola kamen nun schnellere RISC-CPU's zum Einsatz. Umgangssprachlich wurden die in vielen Variationen erhältlichen Geräte schon jetzt als Power Macs bezeichnet. 1996 gab es einen weiteren Wechsel an Apples Konzernspitze. Apple-Chef Michael Spindler wurde durch Gil Amelio ersetzt, der jedoch ebenfalls nach nur einem Jahr wegen Erfolglosigkeit seinen Posten räumen musste. Mit dem Sondermodell "Twentieth Anniversary Macintosh" feierte Apple 1997 sein zwanzigjähriges Firmenjubiläum. Der 10.000 Dollar teure PC war mit 250 Mhz besonders schnell, besaß einen eingebauten LCD-Bildschirm und eine High-End-Soundanlage von Bose. Im gleichen Jahr veröffentlichte Apple auch den besonders schnellen "Power Macintosh G3". Er besaß erstmals einen Prozessor mit Level-2-Cache, was seine Leistungsfähigkeit deutlich steigerte. Das Betriebssystem hatte inzwischen die Version 8 erreicht und wurde offiziell als Mac OS (vorher: System x) bezeichnet. Es unterstützte nun auch Multimedia-Anwendungen und den Zugriff auf das Internet. 1997 übernahm Apple Steve Jobs Computerfirma NeXT und Jobs kehrte in das von ihm mitgegründete Unternehmen zurück - diesmal jedoch als Chef. Nur ein Jahr später stellte Apple mit dem "iMac" eine ganz neue Gerätegeneration vor. Die Technik der Power Macintoshs wurde nun erstmals in ein schickes Design-Gehäuse gepackt, das wie früher den Monitor und die gesamte restliche Hardware enthielt. 1999 hatten die Apple-Designer auch den "Power Mac" optisch generalüberholt. Der bis zu 1,4 Ghz schnelle Profi-Rechner bot erstmals serienmäßig ein eingebautes DVD-Rom-Laufwerk. Die letzte Version des alten Apple-Betriebssystems, Mac OS 9, bot 1999 zahlreiche kleine Erweiterungen, etwa Kontextmenüs, automatische Updates über das Internet und Multi-Prozessor-Unterstützung. Im Jahr 2000 erschien der "Power Mac G4 Cube". Der nur 20 mal 20 Zentimeter große Würfel wurde wegen seines Designs hochgelobt. Zudem war das Modell besonders leise, weil gänzlich auf den Einbau eines Lüfters verzichtet wurde. Weniger gut fanden die Benutzer die geringe Erweiterbarkeit des Augenschmeichlers. Weil sich der Cube nur schlecht verkaufte, wurde er bereits nach nur einem Jahr wieder eingestellt. Mit "Mac OS X" erhielten die Macs 2001 ein völlig neues Betriebssystem, das nun auch problemlos mit Microsofts neuesten Windows-Versionen konkurrieren konnte. Teile des Betriebssystems waren von Jobs Firma NeXT entwickelt worden. Erstmals ausgeliefert wurde Mac OS X 2002 gemeinsam mit der neuesten iMac-Version, dem "iMac G4". Der wegen seiner Form auch liebevoll "iLamp" genannte Mac hatte nun einen angebauten LCD-Bildschirm und einen schnelleren PowerPC-Prozessor. Im gleichen Jahr veröffentlichte Apple aber auch eine Neuauflage des G4-Vorgängers. Der G3 hatte nun einen größeren Röhrenbildschirm und eine schnellere CPU. Das als "eMac" verkaufte Gerät war insbesondere für Ausbildungszwecke (Schulen, Unis) gedacht. 2003 führte Apple seinen neuen High-End-Rechner "Power Mac G5" ein. Die bis zu 2,7 Ghz schnellen Geräte wurden von Apple als "schnellste PC's die jemals gebaut wurden" angepriesen. Mit dem "iMac G5" erschien 2004 auch eine neue iMac-Version. Das Design des All-in-One-Gerätes wurde erneut komplett überarbeitet. Zudem werkelten in dem Gehäuse bis zu 2,1 Ghz schnelle PowerPC-Prozessoren. Ein neues Low-End-Gerät führte Apple 2005 mit dem "Mac Mini" ein. Der nur 16,5 mal 5,1 Zentimeter große Mac sollte insbesondere Umsteiger von den Vorzügen eines Apple überzeugen. 2006 setzte Apple bei den CPU's erneut auf ein anderes Pferd. In allen Modellen wurden fortan statt der PowerPC-CPU's billigere Intel-Prozessoren eingesetzt. Zum Einsatz kamen die bis zu 3 Ghz schnellen Core Duo und Core 2 Duo CPU's ab 2006 in den äußerlich kaum veränderten neuen iMac-Modellen sowie im Mac Mini. Im neuesten Flaggschiff "Mac Pro" kommen hingegen bis zu 3,2 Ghz schnelle Intel-Xeon-Chips zum Einsatz. Diesem Tag haben viele Apple-Fans entgegengefiebert: Deutschland hat seinen ersten Apple-Store. Nachdem der Hightech-Laden in den vergangenen Tagen noch fleißig auf Hochglanz gebracht wurde... eröffnete am Nikolaustag der erste deutsche Apple-Store in bester Münchner Lage. Die Rosenstraße wird nun zum Mekka der deutschen Apple-Fans. Nach New York... Peking... Boston... und Sydney reiht sich der Apple-Store in der bayerischen Metropole nun in die Liste der insgesamt 251 Läden weltweit ein. Im Inneren des Münchner Stores sieht es ähnlich futuristisch aus, wie in diesem Laden in der New Yorker 5th Avenue. Die Einrichtung der Läden begeistert durch schlichte Eleganz, klare Linien und dezente Farben. Zu sehen gibt es in dem zweistöckigen Laden nahezu die gesamte Produktpalette Apples. Von den TFT-Displays, über das Rechner-Angebot aus dem Mac Pro, dem iMac und dem minimalistischen Mac Mini bis zu den... Apple Notebooks wie dem Mac Book, dem MacBook Pro und... dem ultradünnen MacBook Air. Auch die iPods dürfen natürlich nicht fehlen. Apple-Fans können alle iPod-Versionen und auch das... beliebte iPhone gleich im Laden ausgiebig testen. Auch ein Blick auf die neueste Betriebssystem-Version Mac OS X und den... Safari-Browser sind möglich.
Unmengen an Musik in einem Gerät von der Größe einer Zigarettenschachtel parat zu haben, ist nicht nur in der S-Bahn eine feine Sache. Auch daheim ist es bequemer, den iPod anzuschalten, als im Regal nach der gerade genehmen CD zu wühlen. Nicht weiter verwunderlich ist da das wachsende Angebot an Docking-Stationen: den iPod oder das iPhone aufstecken, und fertig ist das Hi-Fi-System im Miniformat. Selbst Klang-Liebhaber erteilen immer mehr der Lösungen für die beiden Apple-Player grünes Licht.
Anfangs, also in den ersten Jahren nach der Einführung des iPod 2001, seien die Geräte vor allem von eher unbekannten Anbietern gekommen, sagt Markus Schelhorn, Redakteur bei den Zeitschriften "Macwelt" und "iPhoneWelt" in München. "Inzwischen haben das Thema auch namhafte Hersteller aufgegriffen."
Ein ohne jeden Zweifel namhafter Anbieter, der schon recht früh mit dabei war, ist Bose. Sein SoundDock gibt es mittlerweile in der Version 10. Dieser bescheinigte die Zeitschrift "Video-HomeVision" jüngst im Test, mit ihr lasse sich problemlos eine mittelgroße Party beschallen. Unterm Strich bewerteten die Experten das knapp 800 Euro teure Gerät mit "überragend".
Und auch wenn es noch weitaus teurere Lösungen gibt: So viel Geld muss laut Schelhorn gar nicht ausgeben, wer sehr guten Sound aus dem iPod oder iPhone herauskitzeln will - 400 Euro seien dafür in etwa der Mindestwert. Genau so viel kostet der Zeppelin Mini von B & W. Auch die seit Ende 2009 erhältliche Station schnitt im Test von "Video-HomeVision" mit "überragend" ab.
Nach Worten von Andreas Stumptner, dem Chefredakteur der Zeitschrift, kommt es ohnehin nicht zuletzt auf die Einsatz-Umstände an: Wer das Gerät auf den Schreibtisch stellen und am Rechner Musik hören will, dem genügt eines mit weniger Power. Vielleicht ist dann das iTeufel Radio für 150 Euro die richtige Wahl, das immerhin mit "gut" wegkam. "Wichtig ist auf jeden Fall, dass man probehört."
"Wohnzimmertauglich" und damit fähig, auch in einem relativ großen Raum ein ansprechendes Sounderlebnis zu ermöglichen, ist laut Markus Schelhorn Pioneers XW-NAS 5. Das seit vergangenem Oktober erhältliche Modell kostet rund 500 Euro und hat - wie zum Beispiel auch die Station von Teufel - ein Radio an Bord.
Was im Wohnzimmer stehen soll, muss vernünftig aussehen: "Es geht den Herstellern mittlerweile sehr um schickes Design", sagt Andreas Stumptner. Für Geräte von Bose oder auch Harman/Kardon gilt das sowieso. Es trifft aber auch auf Modelle aus deutlich niedrigeren Preiskategorien wie Sharps DK-AP8P zu: Die Station mit abnehmbarer Vorderseite kostet in einzelnen Webshops weniger als 100 Euro und kommt in schick glänzendem Schwarz daher.
Reine Docking-Lösungen sind jedoch nicht mehr der Weisheit letzter Schluss. So erlauben zunehmend auch Mikro-Anlagen, also kleine Hi-Fi-Systeme etwa mit CD-Spieler, das Andocken. Ein aktuelles Modell ist das DCM713 von Philips für knapp 350 Euro. Und auch wer - in der Regel deutlich mehr - Geld für ein Heimkinosystem ausgibt, kann an immer mehr Modellen den iPod und das iPhone anstöpseln.
Laut Schellhorn kommt es vor, dass eine Station mit Apples Telefon erst einmal nichts anfangen kann: "In Einzelfällen kann es sein, dass man das iPhone in den Flugzeugmodus stellen muss." Aber grundsätzlich unterstützen die Geräte beide Player.
Für manche vielleicht überraschend, hält sich eine Firma vornehm zurück: Apple. Zwar gab es auch vom Hersteller des berühmtesten aller tragbaren Player ein Docking-System namens iPod Hi-Fi. "Aber das hat Apple nicht mehr im Programm", sagt Markus Schelhorn. Im Onlineshop des Unternehmens gibt es das Gerät zwar noch, zum Preis von knapp 270 Euro. Doch Käufer müssen mit einer "Refurbished"-Version vorlieb nehmen. Das sind zum Beispiel an den Hersteller zurückgangene Ausstellungsgeräte, die für den erneuten Verkauf aufbereitet wurden.
(Florian Oertel, dpa, N24)
28.01.2010 09:36 Uhr


