Bäumchen, wechsel dich!
Bundesliga-Transfers im Winter
Im Winter haben sich die Bundesliga-Klubs sortiert und durchgezählt: Was brauchen wir noch? Wen nicht mehr? Wer kostet zuviel? Das Ergebnis sind eine Reihe von Transfers. Aber sehen Sie selbst.
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Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! Der Hamburger SV hat einen echten Hochkaräter an Land gezogen: Die Hanseaten konnten den Niederländer Ruud van Nistelrooy von Real Madrid loseisen. Der Strahlemann ... ... gilt als einer der besten Stürmer der Welt. Wegen einer Knieverletzung hatte er vor seinem Wechsel aber nicht viel gespielt. Wenn der HSV den schlacksigen Holländer wieder fit bekommt, kann sich die Liga auf eine echte Bereicherung freuen. Ein anderer eigentlich immer froher Stürmer verlässt dagegen die Bundesliga. Bayerns Luca Toni sah unter Raubein Louis van Gaal keine Zukunft mehr und verabschiedet sich in Richtung Serie A. Beim ... ... italienischen Top-Club AS Rom will Toni endlich wieder spielen, Tore schießen und sich damit für die WM im Sommer empfehlen. Schade eigentlich, die Zeit mit ihm war zumindest stets unterhaltsam. Ciao Luca! Während die Bayern einen Stürmer abgeben, rüsten andere Vereine auf. Hertha BSC hat das als Tabellenletzter nach der Hinrunde auch dringend nötig. Theofanis Gekas, Ex-Torschützenkönig und bei Leverkusen nicht mehr gebraucht, heißt der Hoffnungsträger. Da es aber bei den Hauptstädtern nicht nur vorne krankt, gibt es auch für hinten Verstärkung. Der Georgier Levan Kobiashvili, zuletzt beim FC Schalke in Diensten, soll die linke Außenbahn dicht machen. Und ... ... mit dem tschechischen Defensiv-Allrounder Roman Hubnik, ausgeliehen von FK Moskau und Nationalspieler, wollen die Herthaner da hinten noch mal rauskommen. Am fleißigsten schlugen aber die ja eigentlich ziemlich klammen Schalker auf dem Transfermarkt zu: Nach nur einem halben Jahr bei den Bayern wechselt Jung-Talent Alexander Baumjohann in den Pott. Mit einer Millionen Euro Ablöse, ist er ... ... aber nicht Schalkes teuerster Neueinkauf. Für 1,5 Millionen Euro kommt der vormalige Nürnberger Peer Kluge nach Gelsenkirchen. In Edu begrüßt die Bundesliga einen alten Bekannten zurück. Der brasilianische Stürmer kommt ablösefrei vom südkoreanischen Klub Suwon Blue Wings zu Schalke. Zuvor war er schon bei Mainz 05 und beim VfL Bochum tätig. Aus Norwegen stammt dieser Innenverteidiger. Tore Reginiussen, mit 23 Jahren noch recht jung, hat schon ein paar Mal in der Nationalelf seines Landes gekickt. Seinen letzten Vertrag hatte er mit Tromsø IL. Jetzt bezieht er sein Gehalt vom FC Schalke. Obwohl vielleicht mehr nötig wäre, beschränkt sich der VfB Stuttgart auf nur einen Neuzugang. Auf Leihbasis holen die Schwaben Linksverteidiger Cristian Molinaro. Der Italiener hatte bei Juventus Turin seinen Stammplatz an Fabio Grosso verloren. Jan Simak verabschiedet sich indessen vom VfB. Der Tscheche sah bei den Schwaben keine Einsatzchancen mehr und bat um seine Freigabe. Nachdem ein geplanter Wechsel zu Arminia Bielefeld geplatzt ist, schlug Mainz 05 zu. Unter ausrangierten Spielern von Top-Klubs wildert auch der 1. FC Nürnberg. So leisten sich die Franken zwei Verteidiger, die beim FC Bayern keine große Zukunft zu haben schienen. Da wäre zum einen Andreas Ottl, zum anderen ... ... der Brasilianer Breno. Beide bleiben aber beim FC Bayern unter Vertrag und sind ablösefrei zur Leihe beim "Club" untergekommen. Auch als Leihgabe ist der Senegalese Mickaël Tavares vom HSV zum 1. FC Nürnberg gewechselt. Wenn es bei den Nürnbergern gut klappt und der "Club" in der Liga bleibt, können sie Tavares auch für 750.000 Euro kaufen. Ein kleines Juwel konnte der 1. FC Köln an den Rhein locken. Nein, Cristiano Ronaldo wäre dann doch zu teuer gewesen. Doch sein nun Ex-ManU-Mannschaftskamerad Zoran Tosic (r.), 22-jähriger serbischer Nationalspieler, verstärkt das Mittelfeld der Kölner. Für frischen Wind in der Offensive der Frankfurter Eintracht wird künftig der Ex-Schalker Halil Altintop sorgen. Felix Magath hatte für den Türken keine Verwendung mehr, Michael Skibbe dafür umso mehr. Im defensiven Mittelfeld ... ... warten die Eintracht-Fans auf den US-Nationalspieler Ricardo Anthony Clark. Der 26-Jährige spielte zuletzt bei Houston Dynamo in der Major League Soccer. Mehr Druck nach vorne erhofft sich der SC Freiburg von diesem Mann: Papiss Demba Cissé soll den abstiegsbedrohten Breisgauern aus der Patsche helfen. Der junge Senegalese kickte davor beim französischen Zweitligisten FC Metz. Im offensiven Mittelfeld zuhause ist der tunesische Nationalspieler Hamed Namouchi (hier bei seinem Einsatz bei der WM 2006). Auch er hat bei den Freiburgern unterschrieben, war zunächst aber noch verletzt. Seine ... ... Feuertaufe hinter sich hat dagegen schon der neue Linksverteidiger vom SV Werder Bremen, Aymen Abdennour (hier im Duell mit Arjen Robben). Er ist Tunesier, Nationalkicker und mit 20 Jahren wohl eher ein Perspektivspieler. Die Liga begrüßt aber nicht nur neue Spieler. Sie verabschiedet, wie Luca Toni, auch einige arivierte Kicker in die Ferne. Da wäre zum Beispiel Yildiray Bastürk, der beim VfB Stuttgart nicht zum Zug kam und nun bei den Blackburn Rovers spielt. Zurück in die Heimat zieht es den Iraner Mehdi Mahdavikia. Bochum, HSV und zuletzt Eintracht Frankfurt waren die Stationen des Mittelfeldmanns. Wer ihn von nun an sucht, muss nach Teheran reisen. Dort spielt er bei Azin Steel. Auch wieder zuhause ist der Ex-Hamburger Alex Silva. Der HSV verleiht den Brasilianer bis Sommer 2011 an den São Paulo Futebol Clube. Und da ist noch so ein Heimkehrer - auch wenn das im Fall von Ludovic Magnin nicht so weit entfernt ist. Der Ex-Stuttgarter Linksverteidiger aus der Schweiz spielt fortan beim FC Zürich. Er hatte acht Jahre in Deutschland gespielt (Werder Bremen und VfB). Die Bundesliga lebt auf großem Fuß: Spielerwechsel werden seit Jahren fürstlich bezahlt - und Neuverpflichtungen werden immer kostspieliger. Die 15 teuersten Transfers aller Zeiten: Auf Rang ... ... 15 landet der Transfercoup von Marcell Jansen aus dem Jahr 2007. Der Mönchengladbacher Nationalspieler wechselte für geschätzte elf bis zwölf Millionen Euro zum ... ... deutschen Rekordmeister Bayern München. Bei den "Großkopferten" der Isar-Metropole spielt Jansen mit Stars wie "Italo-Bomber" Luca Toni oder Franck Ribery. Den Brasilaner Lucio zieht es 2004 von Bayer Leverkusen nach ... ... München. Zwölf Millionen Euro lässt sich der FCB den Abwherspieler kosten. Noch etwas teurer ... ... ist Dortmunds Jörg Heinrich. 12,5 Millionen Euro blättert der AC Florenz 1998 für den damaligen deutschen Nationalspieler auf den Tisch. Heinrich kehrt ... ... zwei Jahre später zurück und unterschreibt beim BVB einen Vertrag bis 2003. Ablösesumme: umgerechnet rund vier Millionen Euro. 2006 verlässt der Niederländer Khalid Boulahrouz den Hamburger SV. Sein neuer Arbeitgeber heißt Manchester City. Kostenpunkt: 13 Millionen Euro. Geschätzte 12 Millionen bis 15 Millionen Euro streicht Werder Bremen 2007 ein, als Nationalstürmer Miroslav Klose ... ... zu Bayern wechselt. Seine Tor-Salti zeigt er noch heute in München. Der zehntteuerste Transfer der Bundesliga-Geschichte geht 2005 über die Bühne. Der Weißrusse Alexander Hleb hängt beim VfB Stuttgart seine Töppen an den Nagel und schnürt seine neuen Treter für ... ... den mehrfachen englischen Meister Arsenal London. Die "Gunners" zahlen 15 Millionen Euro. Eine Ablösesumme von ebenfalls 15 Millionen Euro bringt Rafael van der Vaart dem HSV ein, als er ... ... 2008 zu den "Königlichen" von Real Madrid wechselt. Auf 16 Millionen Euro bringt es der Bulgare Dimitar Berbatov 2006. Der damalige Leverkusener ... ... Stürmer verabschiedet sich dafür zu den Tottenham Hotspurs. 2001 packt der Brasilianer Evanilson seine Koffer in Dortmund. Sein Reiseziel lautet ... ... Italien, AC Parma. 17 Millionen Euro fließen dafür auf das Konto des BVB. Gar 20 Millionen Euro erhält Bayer Leverkusen im Jahr 2000 für Emerson. Der Brasilianer ... ... legt sich danach für den AS Rom ins Zeug. Nigel de Jong, niederländischer Nationalspieler, steht 2009 in Diensten des Hamburger SV, als den Hanseaten ein Angebot von 20 Millionen Euro ins Haus flattert. De Jong darf dafür ... ... zum neuen englischen Krösus Manchester Citiy wechseln. Damit rangiert er auf Platz fünf der teuersten Transfers der Fußball-Bundesliga - gemeinsam mit Emerson. Teurer ... ... ist dieser Spieler links im Bild. Der ... ... englische Nationalspieler Owen Hargreaves bringt ... ... dem FC Bayern München bei seinem Wechsel zum mehrfachen Champions-League-Sieger Manchester United 2007 25 Millionen Euro. Diese Summe ... ... sollen die Münchener auch für den Franzosen Franck Ribery an Olympique Marseille bezahlt haben. Die Bremer Dribbelmaus Diego verzaubert drei Jahre die Werder-Fans und die gesamte Bundesliga, ehe er ... ... nach der Saison 2008/2009 seinen Abschied aus Bremen bekanntgibt. Die Dienste des Brasilianers sichert sich für bis zu 27 Millionen Euro der ... ... italienische Rekordmeister Juventus Turin. Die Fans der "Alten Dame" dürfen sich freuen. Der bisher teuerste Transfer in der Bundesliga-Geschichte gelingt ebenfalls kurz nach Ende dieser Saison. Der Stuttgarter Stürmer Mario Gomez ... ... will sich karrieretechnisch weiterentwickeln. Für geschätzte ... ... 30 Millionen Euro Ablöse darf er das künftig beim FC Bayern München. Sie sind die "Königlichen" und sie gehen standesgemäß einkaufen: Real Madrid hat für die teuersten Transfers in der Fußballgeschichte gesorgt. Die Wirtschaftskrise scheint spurlos am Verein vorüberzugehen, denn ... ... seit Manuel Pellegrini (im Bild) als neuer Trainer und der steinreiche Bauunternehmer Florentino Perez als zurückgekehrter Präsident bei Real das Sagen haben, heißt die Devise: Einkaufen bis der Arzt kommt. Nur die besten Spieler sollen es sein: Gerade haben die Madrilenen mit dem Rekordangebot von 94 Millionen Euro für Cristiano Ronaldo seinen Verein Manchester United und die übrige Fußballwelt geschockt. Wenn ManU da mal nicht schwach wird. Auch auf Bayern-Star Franck Ribéry haben die Spanier mehr als ein Auge geworfen. Doch schon in den vergangenen Jahren haben sie die Maßstäbe in Sachen Transfersummen gesetzt. Hier die Top Ten der teuersten Einkäufe (Ablösesummen zum Teil geschätzt): ... ... Platz 10 für Juan Verón. Der Argentinier wechselte 2001 für 43,7 Millionen Euro von Lazio Rom zu Manchester United. Auf Platz 9: Ronaldo. Als er sich noch in physischer Hochform befand (2002), legte Real Madrid 45 Millionen Euro bei Inter Mailand auf den Tisch. Rang 8 für Andrej Schewtschenko. Er ging 2006 für 46 Millionen Euro vom AC Milan zum FC Chelsea. Auf Rang 7 findet sich Christian Vieri wieder. 1999 kaufte ihn Inter bei Lazio für 46,5 Millionen Euro. Einen Innenverteidiger ließ sich ManU 2002 46,7 Millionen Euro kosten. Rio Ferdinand kam von Leeds United und landet mit dieser Summe auf Platz 6. Rang 5 für den Spanier Gaizka Mendieta (M.). Für 48 Millionen Euro kaufte ihn Lazio Rom 2001 beim FC Valencia ein. Platz vier und 50-Millionen-Grenze geknackt: Hernan Crespo kostete im Jahr 2000 Lazio Rom 56,2 Millionen Euro. Ligakonkurrent AC Parma freute sich über das Geld. Platz drei für diesen Transfer, der in der spanischen Liga im selben Jahr für Aufruhr sorgte: Portugals Mittelfeld-Genie Luís Figo ging für ... ... 61,4 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Real Madrid. Erst vor wenigen Tagen wurde dieser Hammertransfer bekannt, der damit den 2. Platz besetzt: Real Madrid - wer sonst - holte sich den Brasilianer Kaká ... ... für schlappe 65 Millionen Euro. Das Konto des AC Mailand machte einen gehörigen Sprung. Bislang unerreicht bleibt aber er: Frankreichs Ballzauberer Zinedine Zidane ist der teuerste Transfer aller Zeiten. Wiederum die "Königlichen" schlugen ... ... 2001 bei Juventus Turin zu und holten ihn für 71,6 Millionen Euro. Inzwischen ist auch Zidane wieder für Real aktiv: Er steht dem neuen Präsidenten als Berater zur Seite. Vielleicht flüstert er ihm ja noch mehr spektakuläre Transfers ein. Hier noch der teuertste Torwarttransfer: Er ging 2001 in Italien über die Bühne. Juve überwies für Gianluigi Buffon 38,3 Millionen Euro nach Parma. Von Rekordsummen ist die Bundesliga weit entfernt, doch auch hier ging gerade der teuerste Transfer über die Bühne. Für 30 Millionen Euro lotste sich der FC Bayern Stürmer Mario Gomez vom VfB Stuttgart ins Haus. Klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten!. Endlich! Die 1. Fußball-Bundesliga sucht einen neuen Meister. Die N24.de-Redaktion hat sich Gedanken gemacht und ihr fußballerisches Fachwissen in die Waagschale geworfen. Das Resultat: eine aussagekräftige Schlusstabelle - natürlich ohne Gewähr. Platz 18 und damit das Tabellenschlusslicht geht an Hannover 96 - auch wenn es Trainer Dieter Hecking nicht fassen kann. Aber Hecking wird die Saison als 96-Coach auch nicht beenden. Bereits vor dem ersten Spieltag ... ... wackelt sein Trainerstuhl. Die Pleite in der ersten DFB-Pokalrunde bei Eintracht Trier ließ den Unmut der Fans bereits hochkochen. Borussia Mönchengladbach wird als Tabellen-17. ebenfalls am Ende der Saison absteigen. Trainer Michael Frontzeck kann die Verkäufe von ... ... Alexander Baumjohann (l.) und Marko Marin (r.) nicht kompensieren. Das Glück aus der Vorsaison ist mit Ex-Trainer Hans Meyer gegangen. "Nie mehr 2. Liga": Schade, Mainz! Ihr seid nächste Saison wieder dabei. Zwar wurde Aufstiegstrainer ... ... Jörn Andersen noch vor der Saison geschasst und durch den ... ... Nachwuchscoach Thomas Tuchel ersetzt. Doch Tuchel, der bereits als ein zweiter Jürgen Klopp gefeiert wurde, kann den selbsternannten Karnevalsverein lediglich in die Relegation retten. Dort verlieren die Mainzer dann gegen den 1. FC Kaiserslautern. Feiern können dagegen die "Cluberer": Nach dem Aufstieg ist der Grund diesmal der Nichtabstieg. Ausschlaggebend für den 15. Platz in der Abschlusstabelle ist die Heimstärke des 1. FC Nürnberg. Die Enttäuschung der Saison wird Hertha BSC. Ohne Manager Dieter Hoeneß und den beiden ... ... abgewanderten Stürmerstars Andrej Woronin und Marko Pantelic kämpft der Hauptstadtklub lange gegen das Abstiegsgespenst - aber letzten Endes erfolgreich. Was für Hertha die Ausnahme ist für Bochum die Regel: Abstiegskampf. Auch in dieser Saison, ohne klangvolle Neuzugänge oder Rückkehrer, muss der VfL lange zittern. Aber ... ... am Ende zahlt sich Kontinuität aus. Bochum-Trainer Marcel Koller kann bereits mehrere Spieltage vor Saisonende die Sektkorken knallen lassen: "VfL - unabsteigbar". Rang 13. Auf Rang 12 schafft es die Frankfurter Eintracht. Die Hessen spielen in der Hinrunde lange um die Europa-League-Plätze mit. Grund ist ein spielerisch hervorragender, topfitter Spielmacher Caio. Nach einer Verletzung ... ... rutscht die Skibbe-Elf aber ab. Dennoch: Der vom Trainer vor der Saison versprochene Offensivfußball verzaubert vor allem zu Hause die Eintracht-Fans. Platz 11 schafft Aufsteiger SC Freiburg und ist damit eine der Überraschungen der Saison. Mitverantwortlich ist Cha Du-Ri. Der einst als Chancentod geltende Südkoreaner ... ... trifft ein Dutzend Mal. Der SC überzeugt aber vor allem mit seinem ... ... Teamgeist. Der 1. FC Köln feiert seinen heimgekehrten Sohn Lukas Podolski. Er allein ... ... sorgt erst für einen Mitgliederrun, dann für Tore und am Saisonende für den 10. Tabellenplatz. Bayer Leverkusen träumt lange Zeit mit Trainer Jupp Heynckes vom internationalen Geschäft. Am Ende wird's aber ... ... "nur" Platz 9. Altmeister Heynckes hat vor allem mit der Jugend bei Bayer 04 Probleme. Nach der Saison hängt er die Trainerschuhe endgültig an den Nagel und fängt mit Hans Meyer eine Rosenzucht an. Die angekündigte Meisterschaft schafft Felix Magath mit Schalke 04 nicht - in seiner ersten Saison für die "Knappen". Gut Ding will Weile haben. Probleme ... ... bereiten Magath vor allem das Verletzungspech seiner Akteure und die chronische Abschlussschwäche seiner ... ... Stürmer. Vor allem Kevin Kuranyi bekommt den Spott der Schalke-Anhänger zu hören. In immer mehr Stadien ertönt der Spottsong: "Du hast die Haare schön ..." Platz ... ... 8 für die Gelsenkirchener. Und was noch viel schlimmer ist: ... ... Der BVB steht in der Abschlusstabelle einen Rang besser da: Neuzugang Lucas Barrios macht seinem Titel "Welttorjäger" alle Ehre und ... ... kann damit den nach Basel abgewanderten Alexander Frei bestens ersetzen. Die Fans freut's, Trainer Jürgen Klopp ebenso. Nur die Vereinsoberen sind nicht ganz zufrieden: Die Europa League wurde erneut verfehlt. Trotz Neuzugängen wie Alexander Hleb und Pavel Pogrebnjak schafft auch der VfB Stuttgart die Europa League nicht. Die Schwaben haben es zwar am letzten Spieltag selbst in der Hand, aber auswärts gegen Hoffenheim keine Chance. Ohne die Tore des abgewanderten Mario Gomez bezieht der VfB gegen die "Nachbarn" aus Hoffenheim eine empfindliche Niederlage zum Saisonfinale. Die TSG ... ... krallt sich damit den 5. Rang. Matchwinner ist der erst in der Rückrunde zu alter Form zurückgekehrte Vedad Ibisevic. Hoffenheims Sturm ist in der Saison 2009/2010 der treffsicherste der Liga. Platz 4 geht an den VfL Wolfsburg. Der "alte" Meister ist enthront, trotz eines wieder sehr starken Sturmduos Edin Dzeko/Grafite. Auch Stürmer Nummer drei, Obafemi Martins, kann einige Buden erzielen. Allerdings ... ... kann Trainer Armin Veh die Abwehr in dieser Saison nicht so sattelfest machen wie sein Vorgänger Magath. In die Champions-League-Qualifikation schafft es der HSV. Markus Berg, Topstürmer der U21-EM, schlägt bei den Hanseaten ein wie eine Bombe. 22 Tore in seiner ersten Bundesliga-Saison überraschen selbst HSV-Trainer ... ... Bruno Labbadia. Zudem sorgt Rückkehrer Rafael van der Vaart für Abwechslung im Mittelfeld. Der von Real Madrid für eine Saison ausgeliehene Niederländer wird zum Lieblingsspieler Labbadias. Vize-Meister wird Werder Bremen - auch ohne Dribbelkönig Diego. Der Brasilianer ... ... trägt in dieser Saison das Trikot der "alten Dame" Juventus Turin. Die Neuzugänge Marcelo Moreno (l.) und Marko Marin (r.) können Diegos Weggang aber kompensieren. Mit Moreno hat Werder einen der Topstürmer dieser Saison in seinen Reihen. Die Torjägerkanone geht in dieser Saison aber an den Neu-Bayer Mario Gomez. Gemeinsam mit den anderen Neuzugängen Danijel Pranjic (l-r), Anatoli Timoschtschuk, Ivica Olic, Alexander Baumjohann und Edson Braafheid sowie ... ... dem neuen Trainer Louis van Gaal schafft es der Rekordmeister, seinen 22. Titel zu holen. Einziger Wermutstropfen: Nach ... ... der Saison verlässt Mittelfeldstar Franck Ribery die Bayern. Er wechselt zum Champions-League-Finalisten der Saison 2009/2010 Real Madrid. Klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! Egal ob klein oder riesig, alt oder neu: Erst die richtige Atmosphäre ... ... macht aus einem simplen Fußballstadion einen Vereinstempel, ein Freudenhaus der Fans, ein Kultstadion. N24.de stellt Sie Ihnen vor - Spielstätten wie das legendäre Anfield Stadium. Der Inbegriff des Fußballstadions: Gänsehaut pur, von der 1. bis zur 90. Minute. Pausenlose Anfeuerung der heimischen "Reds" und der Fußballsong überhaupt "You'll never walk alone" - da wird selbst Oma Kasulke zum Liverpool-, ähm Fußballfan. Ein weiteres Stadion mit Kultcharakter steht ebenfalls auf der Insel. Das Old Trafford in Manchester. Mehr als 76.000 Fans passen auf die Ränge, die ausschließlich mit Sitzschalen bestückt sind. Bald sollen es 95.000 sein, damit auch ... ... der Nachwuchs-"Red Devil" seinen Platz findet. Das Arsenal Stadium in London ist eigentlich ... ... nur als "Highbury" bekannt. Arsenal London spielte hier. Sein kleines Spielfeld (100×67 Meter) war eine Besonderheit. Es fasste 38.500 Zuschauer und verfügte nur über Sitzplätze. Als es zu klein für den ... ... ständigen Champions-League-Teilnehmer Arsenal wurde, entstand das Emirates Stadium. Knapp 60.000 Fans passen rein, es ist nach Wembley und Old Trafford die drittgrößte Arena in England. Aber den Kultstatus des Highbury, dem Nick Hornby ... ... mit "Fever Pitch" gewissermaßen ein Denkmal gesetzt hat, muss es sich erst erarbeiten. Arsene Wenger, Arsenal-Übertrainer, wird dabei helfen. Beim Bau des Emirates beteiligte er sich aber nicht. Das ist in Deutschland schon anders: ... ... Da packen Fans, Trainer und Vorstand schon mal handwerklich mit an, wenn das Geld nicht so locker sitzt. Beispiel gefällig? 1. FC Union Berlin. Die Spielstätte der "Eisernen", die "Alte Försterei", 1920 eingeweiht, musste modernisiert ... ... werden. Um Geld zu sparen, griffen rund 2.000 Unioner zu Maurerkelle und Schweißgerät und zauberten die "AF" zu einem ... ... modernen Schmuckkästchen. Von den derzeit knapp 20.000 Plätzen sind etwa 17.500 zum Stehen gedacht. Das sorgt für die nötige Stimmung. Die komplette Überdachung sorgt dafür, dass die Fans im Trockenen stehen und sich voll und ganz ... ... auf die Unterstützung ihres Teams konzentrieren können - und das in einem "wunderschönen, liebevoll sanierten Altbau in bester Lage". Und niemals vergessen ... ... "Eisern Union!". Union Berlin wird oft als "St. Pauli" des Ostens bezeichnet, eine Fanfreundschaft existiert auch. Kein Wunder bei der einzigartigen Stimmung am "Millerntor". Die "Stadion-Perle" fasst derzeit etwa 23.000 Zuschauer. Die Mischung macht's: Da steht der Lude neben dem Beamten. Da sitzt die Rentnerin neben einem Türsteher und der Kiffer neben dem Großbürgerlichen aus gutem Haus. Aber spätestens wenn AC/DCs ... ... "Hells Bells" erklingt und die Pauli-Mannschaft ins Stadion einläuft, vereint sie alle die kollegiale Gänsehaut. Bleibt nur zu hoffen, dass ... ... das "neue" Millerntor - das Stadion wird seit 2006 erweitert - auch eine Stimmungskanone bleibt. In Aachen müssen sich die lautstarken Fans der Alemannia gar an ein völlig neues Wohnzimmer gewöhnen. Der altbekannte Tivoli ist nicht mehr. Mit einem Sieg gegen Werder Bremen wurde er gewissermaßen zu Grabe getragen. Eng, voll, nah am Spielfeld: Da werden die Fans zum wichtigen "12. Mann". Unvergessen: Die "Streichholzparade" - wenn bei Abendspielen das Flutlicht kurz ausgeschaltet wurde und ... ... angezündete Streichhölzer und Feuerzeug-Flammen die Fußballarena in ein Lichtermeer verwandelten. Tja, die Aachener Fans wissen, worauf es ankommt. Jetzt wird umgezogen - in ... ... den "neuen" Tivoli. Seit Mitte 2008 entsteht die neue Heimstätte unweit des "alten" Tivoli und soll ... ... mit Beginn der Saison 2009/2010 die neue Heimat von Alemannia Aachen werden. Für Groundhopper ein Muss! Groundhopper sollten aber auch einen Abstecher nach Dortmund machen. Dort steht quasi der "Tempel des BVB-Kults". Früher Westfalenstadion, hört das größte Stadion Deutschlands, in dem etwas mehr als 80.000 Fans Platz haben, heute auf den Namen Signal-Iduna-Park. Aber was soll's: Die "gelbe Wand", eine Stehplatz-Tribüne mit 24.454 Plätzen, sucht in Europa ... ... ihresgleichen. 24.454 Fans, die ununterbrochen ihre Mannschaft zum Sieg schreien wollen - vor allem wenn es gegen den Lieblingsggener Schalke 04 geht. Da ist Stimmung in der Bude bei Deutschlands heißestem Derby. Dann lernen selbst ... ... die Kleinsten: "Schalke schlagen is dat schönste uffe Welt!. Die "Königsblauen" sehen das natürlich anders. Aber auch Schalke 04 besitzt ein echtes Schmuckstück für seine Heimspiele. Die Arena "AufSchalke" ist allerdings kein reines Fußballstadion, sondern eine Mehrzweck-Arena. Da wird auch schon mal Biathlon betrieben oder geboxt. Die Stimmung in der knapp 61.000 Zuschauer fassenden "Turnhalle" (das Dach und der Rasen sind ... ... fahrbar) kann sich dennoch problemlos mit der in Dortmund messen. Das mittlerweile "Veltins-Arena" heißende Stadion wurde 2001 nach knapp dreijähriger Bauzeit fertiggestellt und ersetzte damit ... ... das Parkstadion als Heimspielort des FC Schalke 04. Die "Schaaalke, Schaaalke"-Rufe sind seitdem noch etwas lauter geworden. Etwas kleiner, aber nichtsdestotrotz ein Kultstadion: Die Bielefelder Alm. Zwar sind von 27.300 Plätzen knapp 20.000 Sitzplätze, der Stimmung tut das aber keinen Abbruch - vor allem wenn der Gegner VfL Bochum heißt, geht es in der ... ... seit 2004 heißenden Schüco-Arena heiß her. Seit Mitte der 90er gibt es eine, mal mehr mal weniger gesunde, Rivalität. Die Bochumer indes ... ... waren lange stolz, dass ihr Ruhrstadion einfach Ruhrstadion hieß. Mittlerweile firmiert es unter Rewirpower-Stadion, was der Stimmung in dem kleinen und kompakten, aber mit steilen Rängen versehenen Viereck keinen Abbruch tut. Wenn mal nichts ... ... los sein sollte, steht der VfL wohl im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Aber sonst gilt: Abstiegskampf (oder Aufstiegskampf) und dazu am besten noch Flutlicht, garniert mit einer Currywurst und heimischem Bier und fertig ist der Kultstadion-Besuch! Fußballkult direkt, ohne Schnickschnack, ohne Show? Ab ins Georg-Melches-Stadion an der Hafenstraße in Essen! Spielstätte des Viertligisten Rot-Weiss Essen. 18.500 Stehplätze bei einem 22.500er Fassungsvermögen hätten eine höhere Spielklasse verdient. Borussia Mönchengladbach hatte lange Zeit den "Bökelberg". Eine Institution. Mehr Tradition in der Bundesliga ging fast nicht: Deutsche Meisterschaften wurden hier gefeiert, ebenso wie die Frisur von Günther Netzer. Aber auch für die Borussen-Fans hieß es irgendwann Abschied nehmen von ihrer guten Stube. Am 22. Mai 2004 fand das letzte Bundesligaspiel dort statt. Borussia besiegte dabei den TSV 1860 München mit 3:1. Das letzte Tor erzielte Arie van Lent. Danach wurde das Bökelbergstadion abgerissen. Die "Fohlen" mussten umziehen und spielen heute im Borussia-Park. Das Stadion - 2004 eröffnet, Fassungsvermögen über 54.000 Zuschauer - bietet immerhin ... ... mehr als 16.000 Stehplätze. Was den Gladbachern ihr "Bökelberg" war den Frankfurtern ihr "Waldstadion". Es war nicht perfekt, weil nicht ganz wasserdicht, aber man konnte dort Fußball leben und Stars wie Lajos Detari, Uwe Bein, Tony Yeboah oder Jay-Jay Okocha bewundern. Doch ... ... dann kam die Fußball-WM 2006 und ein neues Stadion, eine Arena mit Dach sollte her. Heute heißt das Waldstadion ... ... Commerzbank-Arena, hat ... ... ein bewegliches Dach, und ist immer ... ... noch nicht perfekt, will heißen wasserdicht. Beim Confed-Cup 2005 hielt das Dach den Regenmassen nicht ganz stand. Doch irgendwie sympathisch, oder? Eines hat sich auch mit der neuen Arena nicht geändert: Die Fans ... ... der Eintracht sind die lautesten und einfallsreichsten der Liga, ihr Ruf ist weithin legendär. Das ... ... weiß man auch auf dem "Bieberer Berg", wo die Offenbacher Kickers spielen. Quasi das Schalke 04 von Eintracht Frankfurt. Das Stadion ist noch ein Stadion. Egal ob man sitzt oder steht: Man hat das Gefühl, die Tribünen vibrieren, wenn der OFC gewinnt. Einst war der "Berg" für seine bengalischen Feuer berühmt. Die sind mittlerweile in allen deutschen Stadien verboten. Dennoch: Hier kann man Fußballtradition noch riechen und schmecken. Kein Wunder, dass der damalige Fußball-Weltmeister Brasilien vor der WM 2006 sein einziges öffentliches Training im Stadion am Bieberer Berg hatte. Wer dabei war, wird's nie vergessen! Für das 1921 erbaute Stadion und für die Fans bleibt nur zu hoffen, dass der OFC auch bald wieder höher als in der 3. Liga spielt. Hier schnürte Fritz Walter schon seine Töppen: Wer sich nach Kaiserslautern aufmacht, den Betzenberg hinauf zum Fritz-Walter-Stadion, weiß, was es heißt, ... ... ein "Roter Teufel", ein Lautern-Fan zu sein. Hier schlägt das "Herz der Pfalz". Kaiserslautern hat knapp 100.000 Einwohner. Da scheint ein Stadion mit 48.500 Plätzen etwas überdimensioniert, fast größenwahnsinnig. Aber in der Pfalz bedeutet Heimatverbundenheit eben noch etwas. Selbst in der 2. Liga, in der der 1. FC Kaiserslautern derzeit spielt, kommen rund 34.000 Zuschauer im Schnitt - europaweit einzigartig. Und wehe, wenn sie losgelassen! In der Millionenstadt Hamburg darf das Stadion mit 57.000 Plätzen noch etwas größer ausfallen. Wer in der obersten Reihe der Arena Platz nimmt, sollte ein Fernglas mitnehmen. Dann lassen sich hervorragend Taktik und Spielweisen der Teams analysieren. Die Fans sind, ganz untypisch für Norddeutsche, gar nicht unterkühlt. 10.000 Stehplätze sorgen dafür, dass auf den Rängen die Lutzi abgeht. Ein Ausbau auf 61.000 Plätze beginnt zum Jahreswechsel. Fehlt eigentlich nur noch der FC St. Pauli als Gegner. Das "Grünwalder Stadion", eigentlich Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße, gehört zu 1860 München wie der Alkohol zum Stadionbier. Hier feierten die "Löwen" einst ihre Fußballfeste und immerhin eine Meisterschaft (1966). Heute spielt nur noch die 2. Mannschaft der "Löwen" an der Grünwalder Straße. Die analoge Anzeigetafel erinnert an die guten alten Zeiten. Kein Wunder, dass die Fans ihrem "Sechz'ger-Stadion" nachtrauern. Heutzutage ... ... müssen sich die "Blauen" mit den ungeliebten "Roten", dem FC Bayern München, ein Stadion teilen. Wobei Stadion eigentlich der falsche Ausdruck ist: Die Allianz-Arena ist zwar riesig (69.901 Plätze machen sie zur Nr. 3 in Deutschland), Stimmung ... ... kommt in dem "Schlauchboot" oder "Autoreifen" genannten Rund aber nur auf, wenn die "Großkopferten" Bayern gegen noch "Großkopfertere" spielen, wie den AC Mailand, Manchester United oder den FC Barcelona. Kein Wunder, dass Ex-Manager Uli Hoeneß etwas neidisch nach Barcelona schaut. Dort steht das Camp Nou, Heimstätte des aktuellen Champions-League-Siegers. Das Stadion gilt als eines der stimmungsvollsten Europas. Mit einstmals 120.000 Zuschauern und derzeit knapp 98.000 ist es das größte Stadion Europas und schon allein ... ... deshalb Kult. Nach einem Umbau durch den Stararchitekten Norman Foster sollen weitere 10.000 Plätze hinzukommen. Bleibt nur noch das Maracana-Stadion in Rio de Janeiro. Zur Fußball-WM 1950 gebaut, sollen damals 200.000 Menschen das Gruppenspel Brasilien-Uruguay gesehen haben. Heute fasst es 96.000 Zuschauer und ist WM-Stadion 2014. Dafür wird es mondernisiert und bleibt zwei Jahre für den regulären Spielbetrieb geschlossen. Eine bittere Pille für Groundhopper. Fußball-Fan sein, ist eine Herzensangelegenheit. Klubbesitzer sein, ist purer Luxus. Und immer mehr ... ... Milliardäre leisten ihn sich. Jüngstes Beispiel: Real Madrids neuer Klubpräsident Florentino Perez. Der Spanier will die "Königlichen" zu den "Neo-Galaktischen" machen - in Anlehnung an die Ära mit Fußballikonen wie Zidane, Figo und Beckham. Dafür ... ... will Perez 300 Millionen Euro in die Hand nehmen. Nach Kaka (r.) für 65 Millionen Euro soll auch Cristiano Ronaldo kommen. Für mehr als 90 Millionen Euro lässt ManU den Portugiesen ziehen. Ole Perez! Die N24.de-Rangliste der "Soccer Billionaires": Rang zehn geht an Philip Anschutz. In den Medien meidet er Auftritte und lässt eher seine Teams sprechen. Laut "Forbes" beläuft sich sein Vermögen auf acht Milliarden Dollar. "Seine" Fußballteams sind ... ... L.A. Galaxy um den englischen Superstar David Beckham, Houston Dynamo und Hammarby IF, schwedischer Erstligist. In Deutschland ist Anschutz vor allem als Erbauer der ... ... O2-Arena in Berlin bekannt. Dort spielen seine ... ... "Eisbären", Deutschlands ... ... vierfacher Eishockey-Champion, auch Titelträger 2009. Platz neun schafft Dietmar Hopp. Der SAP-Gründer, geschätzte 8,5 Milliarden Dollar (etwa 6 Milliarden Euro) schwer, engagiert sich in seiner Heimatregion Rhein-Neckar und unterstützt dort die Sport- und Jugendarbeit. Sein bekanntestes Ziehkind ... ... heißt TSG Hoffenheim. Dort soll er in den vergangenen Jahren rund 170 Millionen Euro investiert haben. Herausgekommen ist bisher ein neues Stadion und der Titel des Herbstmeisters - und das Maskottchen "Hoffe". Sportlich noch weit vor Hoffenheim rangiert Arsenal London, unter anderem mehrfacher englischer Meister und Pokalsieger. Mit dem Buch "Fever Pitch" und dem gleichnamigen Film wurde den "Gunners" ein Denkmal gesetzt. Auch ... ... dank des Geldes von Alisher Usmanov. Der Milliardär (geschätztes Vermögen 9,3 Milliarden Dollar) ist derzeit größter Aktionär des Klubs. Platz sieben geht an Silvio Berlusconi. Der italienische Medienmogul und Ministerpräsident, dessen Vermögen bei 9,4 Milliarden Dollar liegen soll, ist seit 1986 "Presidente" des ... ... AC Mailand. Seinen Millionen ist so mancher Titel zu verdanken, seinen Gehältern so mancher Stareinkauf - wie Brasiliens Superstar Ronaldinho (l.). Berlusconis neueste Eroberung ... ... hat mit "Milan" aber nichts zu tun. Noemi, blutjung und wohl seit längerem mit Berlusconi "befreundet". Hätten sie die Herren auf dem Bild erkannt? Links: Paul Allen, rechts: Bill Gates. Microsoft-Gründer. Allen ist auch Fußball-Fan, in den USA Soccer genannt. Sein Team ... ... sind die Seattle Sounders. Allen sitzt auf etwa 16 Milliarden Dollar. Francois Pinault belegt Rang fünf. Sein Vermögen beträgt geschätzte 16,9 Milliarden Dollar. Es stammt zum Großteil aus den Gewinnen des Luxuskonzerns PPR, zu dem auch der Sportartikler Puma gehört. Seine Leidenschaft heißt aber ... ... Stade Rennes. Amancio Ortega macht auch in Mode und Luxus: Sein Firmenimperium nennt sich Inditex, dazu gehört beispielsweise die Kette ... ... Zara und die floriert. Ortegas Vermögen beläuft sich derzeit auf 20,2 Milliarden Dollar. Der Spanier versucht seit Jahren ... ... Deportivo La Coruna erfolgreich zu machen. Lakshmi Mittal ist Inder und macht in Stahl (ArcelorMittal). 20,5 Milliarden Dollar beträgt laut "Forbes" sein Vermögen. Eigentümer ist er von den ... ... Queen's Paar Rangers - neben Formel-1-Boss Bernie Ecclestone und Renault-Teamchef Flavio Briatore. Kein Wunder, dass die Fans schon ein wenig größenwahnsinnig erscheinen. Auch bei Chelsea hat man (noch) keine Geldsorgen. Der Grund heißt ... ... Roman Abramowitsch. Der Milliardär sitzt auf geschätzten 23,5 Milliarden Dollar, trotz Scheidung. Damit kann sich der Russe auch noch einen ... ... Hubschrauber samt ... ... Jacht dazu leisten - und das Gehalt für den derzeit wohl besten ... ... deutschen Fußballspieler Michael Ballack. "You can't mess with the Blues." Lediglich ... ... Oleg Deripaska (im Bild rechts mit Russlands Präsident Medwedew) hat unter den Fußballfans dieser Welt noch mehr Kohle (geschätzte 28 Milliarden Dollar). Die steckt er vorzugsweise in den (noch) nicht so erfolgreichen russischen Klub Kuban Krasnodar. Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! Diego Armando Maradona, schillernde Figur und streitbarer Coach der argentinischen Nationalmannschaft, auf seiner Besichtigungstour in Südafrika: Der kleine Fußball-Star erledigte allerlei Organisatorisches, doch ... ... nebenbei lernte der kautzige Südamerikaner auch Land und Leute kennen. Die Lehre aus seinem Trip: Sowohl ... ... er als auch die südafrikanische Jugend sind immer für ein Späßchen zu haben. Für ... ... die Fotografen macht Maradona gerne den Clown. Wer ... ... hier mehr Angst haben muss, sei dahingestellt. Aber bei all der ... .. Händeschüttelei und dem ... ... Geknuddel ist eh klar, ... ... wer hier der Größte ist. Diego, wir und Südafrika freuen uns schon auf mehr bei der WM im Sommer! Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten!
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Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! Der Hamburger SV hat einen echten Hochkaräter an Land gezogen: Die Hanseaten konnten den Niederländer Ruud van Nistelrooy von Real Madrid loseisen. Der Strahlemann ... ... gilt als einer der besten Stürmer der Welt. Wegen einer Knieverletzung hatte er vor seinem Wechsel aber nicht viel gespielt. Wenn der HSV den schlacksigen Holländer wieder fit bekommt, kann sich die Liga auf eine echte Bereicherung freuen. Ein anderer eigentlich immer froher Stürmer verlässt dagegen die Bundesliga. Bayerns Luca Toni sah unter Raubein Louis van Gaal keine Zukunft mehr und verabschiedet sich in Richtung Serie A. Beim ... ... italienischen Top-Club AS Rom will Toni endlich wieder spielen, Tore schießen und sich damit für die WM im Sommer empfehlen. Schade eigentlich, die Zeit mit ihm war zumindest stets unterhaltsam. Ciao Luca! Während die Bayern einen Stürmer abgeben, rüsten andere Vereine auf. Hertha BSC hat das als Tabellenletzter nach der Hinrunde auch dringend nötig. Theofanis Gekas, Ex-Torschützenkönig und bei Leverkusen nicht mehr gebraucht, heißt der Hoffnungsträger. Da es aber bei den Hauptstädtern nicht nur vorne krankt, gibt es auch für hinten Verstärkung. Der Georgier Levan Kobiashvili, zuletzt beim FC Schalke in Diensten, soll die linke Außenbahn dicht machen. Und ... ... mit dem tschechischen Defensiv-Allrounder Roman Hubnik, ausgeliehen von FK Moskau und Nationalspieler, wollen die Herthaner da hinten noch mal rauskommen. Am fleißigsten schlugen aber die ja eigentlich ziemlich klammen Schalker auf dem Transfermarkt zu: Nach nur einem halben Jahr bei den Bayern wechselt Jung-Talent Alexander Baumjohann in den Pott. Mit einer Millionen Euro Ablöse, ist er ... ... aber nicht Schalkes teuerster Neueinkauf. Für 1,5 Millionen Euro kommt der vormalige Nürnberger Peer Kluge nach Gelsenkirchen. In Edu begrüßt die Bundesliga einen alten Bekannten zurück. Der brasilianische Stürmer kommt ablösefrei vom südkoreanischen Klub Suwon Blue Wings zu Schalke. Zuvor war er schon bei Mainz 05 und beim VfL Bochum tätig. Aus Norwegen stammt dieser Innenverteidiger. Tore Reginiussen, mit 23 Jahren noch recht jung, hat schon ein paar Mal in der Nationalelf seines Landes gekickt. Seinen letzten Vertrag hatte er mit Tromsø IL. Jetzt bezieht er sein Gehalt vom FC Schalke. Obwohl vielleicht mehr nötig wäre, beschränkt sich der VfB Stuttgart auf nur einen Neuzugang. Auf Leihbasis holen die Schwaben Linksverteidiger Cristian Molinaro. Der Italiener hatte bei Juventus Turin seinen Stammplatz an Fabio Grosso verloren. Jan Simak verabschiedet sich indessen vom VfB. Der Tscheche sah bei den Schwaben keine Einsatzchancen mehr und bat um seine Freigabe. Nachdem ein geplanter Wechsel zu Arminia Bielefeld geplatzt ist, schlug Mainz 05 zu. Unter ausrangierten Spielern von Top-Klubs wildert auch der 1. FC Nürnberg. So leisten sich die Franken zwei Verteidiger, die beim FC Bayern keine große Zukunft zu haben schienen. Da wäre zum einen Andreas Ottl, zum anderen ... ... der Brasilianer Breno. Beide bleiben aber beim FC Bayern unter Vertrag und sind ablösefrei zur Leihe beim "Club" untergekommen. Auch als Leihgabe ist der Senegalese Mickaël Tavares vom HSV zum 1. FC Nürnberg gewechselt. Wenn es bei den Nürnbergern gut klappt und der "Club" in der Liga bleibt, können sie Tavares auch für 750.000 Euro kaufen. Ein kleines Juwel konnte der 1. FC Köln an den Rhein locken. Nein, Cristiano Ronaldo wäre dann doch zu teuer gewesen. Doch sein nun Ex-ManU-Mannschaftskamerad Zoran Tosic (r.), 22-jähriger serbischer Nationalspieler, verstärkt das Mittelfeld der Kölner. Für frischen Wind in der Offensive der Frankfurter Eintracht wird künftig der Ex-Schalker Halil Altintop sorgen. Felix Magath hatte für den Türken keine Verwendung mehr, Michael Skibbe dafür umso mehr. Im defensiven Mittelfeld ... ... warten die Eintracht-Fans auf den US-Nationalspieler Ricardo Anthony Clark. Der 26-Jährige spielte zuletzt bei Houston Dynamo in der Major League Soccer. Mehr Druck nach vorne erhofft sich der SC Freiburg von diesem Mann: Papiss Demba Cissé soll den abstiegsbedrohten Breisgauern aus der Patsche helfen. Der junge Senegalese kickte davor beim französischen Zweitligisten FC Metz. Im offensiven Mittelfeld zuhause ist der tunesische Nationalspieler Hamed Namouchi (hier bei seinem Einsatz bei der WM 2006). Auch er hat bei den Freiburgern unterschrieben, war zunächst aber noch verletzt. Seine ... ... Feuertaufe hinter sich hat dagegen schon der neue Linksverteidiger vom SV Werder Bremen, Aymen Abdennour (hier im Duell mit Arjen Robben). Er ist Tunesier, Nationalkicker und mit 20 Jahren wohl eher ein Perspektivspieler. Die Liga begrüßt aber nicht nur neue Spieler. Sie verabschiedet, wie Luca Toni, auch einige arivierte Kicker in die Ferne. Da wäre zum Beispiel Yildiray Bastürk, der beim VfB Stuttgart nicht zum Zug kam und nun bei den Blackburn Rovers spielt. Zurück in die Heimat zieht es den Iraner Mehdi Mahdavikia. Bochum, HSV und zuletzt Eintracht Frankfurt waren die Stationen des Mittelfeldmanns. Wer ihn von nun an sucht, muss nach Teheran reisen. Dort spielt er bei Azin Steel. Auch wieder zuhause ist der Ex-Hamburger Alex Silva. Der HSV verleiht den Brasilianer bis Sommer 2011 an den São Paulo Futebol Clube. Und da ist noch so ein Heimkehrer - auch wenn das im Fall von Ludovic Magnin nicht so weit entfernt ist. Der Ex-Stuttgarter Linksverteidiger aus der Schweiz spielt fortan beim FC Zürich. Er hatte acht Jahre in Deutschland gespielt (Werder Bremen und VfB). Die Bundesliga lebt auf großem Fuß: Spielerwechsel werden seit Jahren fürstlich bezahlt - und Neuverpflichtungen werden immer kostspieliger. Die 15 teuersten Transfers aller Zeiten: Auf Rang ... ... 15 landet der Transfercoup von Marcell Jansen aus dem Jahr 2007. Der Mönchengladbacher Nationalspieler wechselte für geschätzte elf bis zwölf Millionen Euro zum ... ... deutschen Rekordmeister Bayern München. Bei den "Großkopferten" der Isar-Metropole spielt Jansen mit Stars wie "Italo-Bomber" Luca Toni oder Franck Ribery. Den Brasilaner Lucio zieht es 2004 von Bayer Leverkusen nach ... ... München. Zwölf Millionen Euro lässt sich der FCB den Abwherspieler kosten. Noch etwas teurer ... ... ist Dortmunds Jörg Heinrich. 12,5 Millionen Euro blättert der AC Florenz 1998 für den damaligen deutschen Nationalspieler auf den Tisch. Heinrich kehrt ... ... zwei Jahre später zurück und unterschreibt beim BVB einen Vertrag bis 2003. Ablösesumme: umgerechnet rund vier Millionen Euro. 2006 verlässt der Niederländer Khalid Boulahrouz den Hamburger SV. Sein neuer Arbeitgeber heißt Manchester City. Kostenpunkt: 13 Millionen Euro. Geschätzte 12 Millionen bis 15 Millionen Euro streicht Werder Bremen 2007 ein, als Nationalstürmer Miroslav Klose ... ... zu Bayern wechselt. Seine Tor-Salti zeigt er noch heute in München. Der zehntteuerste Transfer der Bundesliga-Geschichte geht 2005 über die Bühne. Der Weißrusse Alexander Hleb hängt beim VfB Stuttgart seine Töppen an den Nagel und schnürt seine neuen Treter für ... ... den mehrfachen englischen Meister Arsenal London. Die "Gunners" zahlen 15 Millionen Euro. Eine Ablösesumme von ebenfalls 15 Millionen Euro bringt Rafael van der Vaart dem HSV ein, als er ... ... 2008 zu den "Königlichen" von Real Madrid wechselt. Auf 16 Millionen Euro bringt es der Bulgare Dimitar Berbatov 2006. Der damalige Leverkusener ... ... Stürmer verabschiedet sich dafür zu den Tottenham Hotspurs. 2001 packt der Brasilianer Evanilson seine Koffer in Dortmund. Sein Reiseziel lautet ... ... Italien, AC Parma. 17 Millionen Euro fließen dafür auf das Konto des BVB. Gar 20 Millionen Euro erhält Bayer Leverkusen im Jahr 2000 für Emerson. Der Brasilianer ... ... legt sich danach für den AS Rom ins Zeug. Nigel de Jong, niederländischer Nationalspieler, steht 2009 in Diensten des Hamburger SV, als den Hanseaten ein Angebot von 20 Millionen Euro ins Haus flattert. De Jong darf dafür ... ... zum neuen englischen Krösus Manchester Citiy wechseln. Damit rangiert er auf Platz fünf der teuersten Transfers der Fußball-Bundesliga - gemeinsam mit Emerson. Teurer ... ... ist dieser Spieler links im Bild. Der ... ... englische Nationalspieler Owen Hargreaves bringt ... ... dem FC Bayern München bei seinem Wechsel zum mehrfachen Champions-League-Sieger Manchester United 2007 25 Millionen Euro. Diese Summe ... ... sollen die Münchener auch für den Franzosen Franck Ribery an Olympique Marseille bezahlt haben. Die Bremer Dribbelmaus Diego verzaubert drei Jahre die Werder-Fans und die gesamte Bundesliga, ehe er ... ... nach der Saison 2008/2009 seinen Abschied aus Bremen bekanntgibt. Die Dienste des Brasilianers sichert sich für bis zu 27 Millionen Euro der ... ... italienische Rekordmeister Juventus Turin. Die Fans der "Alten Dame" dürfen sich freuen. Der bisher teuerste Transfer in der Bundesliga-Geschichte gelingt ebenfalls kurz nach Ende dieser Saison. Der Stuttgarter Stürmer Mario Gomez ... ... will sich karrieretechnisch weiterentwickeln. Für geschätzte ... ... 30 Millionen Euro Ablöse darf er das künftig beim FC Bayern München. Sie sind die "Königlichen" und sie gehen standesgemäß einkaufen: Real Madrid hat für die teuersten Transfers in der Fußballgeschichte gesorgt. Die Wirtschaftskrise scheint spurlos am Verein vorüberzugehen, denn ... ... seit Manuel Pellegrini (im Bild) als neuer Trainer und der steinreiche Bauunternehmer Florentino Perez als zurückgekehrter Präsident bei Real das Sagen haben, heißt die Devise: Einkaufen bis der Arzt kommt. Nur die besten Spieler sollen es sein: Gerade haben die Madrilenen mit dem Rekordangebot von 94 Millionen Euro für Cristiano Ronaldo seinen Verein Manchester United und die übrige Fußballwelt geschockt. Wenn ManU da mal nicht schwach wird. Auch auf Bayern-Star Franck Ribéry haben die Spanier mehr als ein Auge geworfen. Doch schon in den vergangenen Jahren haben sie die Maßstäbe in Sachen Transfersummen gesetzt. Hier die Top Ten der teuersten Einkäufe (Ablösesummen zum Teil geschätzt): ... ... Platz 10 für Juan Verón. Der Argentinier wechselte 2001 für 43,7 Millionen Euro von Lazio Rom zu Manchester United. Auf Platz 9: Ronaldo. Als er sich noch in physischer Hochform befand (2002), legte Real Madrid 45 Millionen Euro bei Inter Mailand auf den Tisch. Rang 8 für Andrej Schewtschenko. Er ging 2006 für 46 Millionen Euro vom AC Milan zum FC Chelsea. Auf Rang 7 findet sich Christian Vieri wieder. 1999 kaufte ihn Inter bei Lazio für 46,5 Millionen Euro. Einen Innenverteidiger ließ sich ManU 2002 46,7 Millionen Euro kosten. Rio Ferdinand kam von Leeds United und landet mit dieser Summe auf Platz 6. Rang 5 für den Spanier Gaizka Mendieta (M.). Für 48 Millionen Euro kaufte ihn Lazio Rom 2001 beim FC Valencia ein. Platz vier und 50-Millionen-Grenze geknackt: Hernan Crespo kostete im Jahr 2000 Lazio Rom 56,2 Millionen Euro. Ligakonkurrent AC Parma freute sich über das Geld. Platz drei für diesen Transfer, der in der spanischen Liga im selben Jahr für Aufruhr sorgte: Portugals Mittelfeld-Genie Luís Figo ging für ... ... 61,4 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Real Madrid. Erst vor wenigen Tagen wurde dieser Hammertransfer bekannt, der damit den 2. Platz besetzt: Real Madrid - wer sonst - holte sich den Brasilianer Kaká ... ... für schlappe 65 Millionen Euro. Das Konto des AC Mailand machte einen gehörigen Sprung. Bislang unerreicht bleibt aber er: Frankreichs Ballzauberer Zinedine Zidane ist der teuerste Transfer aller Zeiten. Wiederum die "Königlichen" schlugen ... ... 2001 bei Juventus Turin zu und holten ihn für 71,6 Millionen Euro. Inzwischen ist auch Zidane wieder für Real aktiv: Er steht dem neuen Präsidenten als Berater zur Seite. Vielleicht flüstert er ihm ja noch mehr spektakuläre Transfers ein. Hier noch der teuertste Torwarttransfer: Er ging 2001 in Italien über die Bühne. Juve überwies für Gianluigi Buffon 38,3 Millionen Euro nach Parma. Von Rekordsummen ist die Bundesliga weit entfernt, doch auch hier ging gerade der teuerste Transfer über die Bühne. Für 30 Millionen Euro lotste sich der FC Bayern Stürmer Mario Gomez vom VfB Stuttgart ins Haus. Klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten!. Endlich! Die 1. Fußball-Bundesliga sucht einen neuen Meister. Die N24.de-Redaktion hat sich Gedanken gemacht und ihr fußballerisches Fachwissen in die Waagschale geworfen. Das Resultat: eine aussagekräftige Schlusstabelle - natürlich ohne Gewähr. Platz 18 und damit das Tabellenschlusslicht geht an Hannover 96 - auch wenn es Trainer Dieter Hecking nicht fassen kann. Aber Hecking wird die Saison als 96-Coach auch nicht beenden. Bereits vor dem ersten Spieltag ... ... wackelt sein Trainerstuhl. Die Pleite in der ersten DFB-Pokalrunde bei Eintracht Trier ließ den Unmut der Fans bereits hochkochen. Borussia Mönchengladbach wird als Tabellen-17. ebenfalls am Ende der Saison absteigen. Trainer Michael Frontzeck kann die Verkäufe von ... ... Alexander Baumjohann (l.) und Marko Marin (r.) nicht kompensieren. Das Glück aus der Vorsaison ist mit Ex-Trainer Hans Meyer gegangen. "Nie mehr 2. Liga": Schade, Mainz! Ihr seid nächste Saison wieder dabei. Zwar wurde Aufstiegstrainer ... ... Jörn Andersen noch vor der Saison geschasst und durch den ... ... Nachwuchscoach Thomas Tuchel ersetzt. Doch Tuchel, der bereits als ein zweiter Jürgen Klopp gefeiert wurde, kann den selbsternannten Karnevalsverein lediglich in die Relegation retten. Dort verlieren die Mainzer dann gegen den 1. FC Kaiserslautern. Feiern können dagegen die "Cluberer": Nach dem Aufstieg ist der Grund diesmal der Nichtabstieg. Ausschlaggebend für den 15. Platz in der Abschlusstabelle ist die Heimstärke des 1. FC Nürnberg. Die Enttäuschung der Saison wird Hertha BSC. Ohne Manager Dieter Hoeneß und den beiden ... ... abgewanderten Stürmerstars Andrej Woronin und Marko Pantelic kämpft der Hauptstadtklub lange gegen das Abstiegsgespenst - aber letzten Endes erfolgreich. Was für Hertha die Ausnahme ist für Bochum die Regel: Abstiegskampf. Auch in dieser Saison, ohne klangvolle Neuzugänge oder Rückkehrer, muss der VfL lange zittern. Aber ... ... am Ende zahlt sich Kontinuität aus. Bochum-Trainer Marcel Koller kann bereits mehrere Spieltage vor Saisonende die Sektkorken knallen lassen: "VfL - unabsteigbar". Rang 13. Auf Rang 12 schafft es die Frankfurter Eintracht. Die Hessen spielen in der Hinrunde lange um die Europa-League-Plätze mit. Grund ist ein spielerisch hervorragender, topfitter Spielmacher Caio. Nach einer Verletzung ... ... rutscht die Skibbe-Elf aber ab. Dennoch: Der vom Trainer vor der Saison versprochene Offensivfußball verzaubert vor allem zu Hause die Eintracht-Fans. Platz 11 schafft Aufsteiger SC Freiburg und ist damit eine der Überraschungen der Saison. Mitverantwortlich ist Cha Du-Ri. Der einst als Chancentod geltende Südkoreaner ... ... trifft ein Dutzend Mal. Der SC überzeugt aber vor allem mit seinem ... ... Teamgeist. Der 1. FC Köln feiert seinen heimgekehrten Sohn Lukas Podolski. Er allein ... ... sorgt erst für einen Mitgliederrun, dann für Tore und am Saisonende für den 10. Tabellenplatz. Bayer Leverkusen träumt lange Zeit mit Trainer Jupp Heynckes vom internationalen Geschäft. Am Ende wird's aber ... ... "nur" Platz 9. Altmeister Heynckes hat vor allem mit der Jugend bei Bayer 04 Probleme. Nach der Saison hängt er die Trainerschuhe endgültig an den Nagel und fängt mit Hans Meyer eine Rosenzucht an. Die angekündigte Meisterschaft schafft Felix Magath mit Schalke 04 nicht - in seiner ersten Saison für die "Knappen". Gut Ding will Weile haben. Probleme ... ... bereiten Magath vor allem das Verletzungspech seiner Akteure und die chronische Abschlussschwäche seiner ... ... Stürmer. Vor allem Kevin Kuranyi bekommt den Spott der Schalke-Anhänger zu hören. In immer mehr Stadien ertönt der Spottsong: "Du hast die Haare schön ..." Platz ... ... 8 für die Gelsenkirchener. Und was noch viel schlimmer ist: ... ... Der BVB steht in der Abschlusstabelle einen Rang besser da: Neuzugang Lucas Barrios macht seinem Titel "Welttorjäger" alle Ehre und ... ... kann damit den nach Basel abgewanderten Alexander Frei bestens ersetzen. Die Fans freut's, Trainer Jürgen Klopp ebenso. Nur die Vereinsoberen sind nicht ganz zufrieden: Die Europa League wurde erneut verfehlt. Trotz Neuzugängen wie Alexander Hleb und Pavel Pogrebnjak schafft auch der VfB Stuttgart die Europa League nicht. Die Schwaben haben es zwar am letzten Spieltag selbst in der Hand, aber auswärts gegen Hoffenheim keine Chance. Ohne die Tore des abgewanderten Mario Gomez bezieht der VfB gegen die "Nachbarn" aus Hoffenheim eine empfindliche Niederlage zum Saisonfinale. Die TSG ... ... krallt sich damit den 5. Rang. Matchwinner ist der erst in der Rückrunde zu alter Form zurückgekehrte Vedad Ibisevic. Hoffenheims Sturm ist in der Saison 2009/2010 der treffsicherste der Liga. Platz 4 geht an den VfL Wolfsburg. Der "alte" Meister ist enthront, trotz eines wieder sehr starken Sturmduos Edin Dzeko/Grafite. Auch Stürmer Nummer drei, Obafemi Martins, kann einige Buden erzielen. Allerdings ... ... kann Trainer Armin Veh die Abwehr in dieser Saison nicht so sattelfest machen wie sein Vorgänger Magath. In die Champions-League-Qualifikation schafft es der HSV. Markus Berg, Topstürmer der U21-EM, schlägt bei den Hanseaten ein wie eine Bombe. 22 Tore in seiner ersten Bundesliga-Saison überraschen selbst HSV-Trainer ... ... Bruno Labbadia. Zudem sorgt Rückkehrer Rafael van der Vaart für Abwechslung im Mittelfeld. Der von Real Madrid für eine Saison ausgeliehene Niederländer wird zum Lieblingsspieler Labbadias. Vize-Meister wird Werder Bremen - auch ohne Dribbelkönig Diego. Der Brasilianer ... ... trägt in dieser Saison das Trikot der "alten Dame" Juventus Turin. Die Neuzugänge Marcelo Moreno (l.) und Marko Marin (r.) können Diegos Weggang aber kompensieren. Mit Moreno hat Werder einen der Topstürmer dieser Saison in seinen Reihen. Die Torjägerkanone geht in dieser Saison aber an den Neu-Bayer Mario Gomez. Gemeinsam mit den anderen Neuzugängen Danijel Pranjic (l-r), Anatoli Timoschtschuk, Ivica Olic, Alexander Baumjohann und Edson Braafheid sowie ... ... dem neuen Trainer Louis van Gaal schafft es der Rekordmeister, seinen 22. Titel zu holen. Einziger Wermutstropfen: Nach ... ... der Saison verlässt Mittelfeldstar Franck Ribery die Bayern. Er wechselt zum Champions-League-Finalisten der Saison 2009/2010 Real Madrid. Klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! Egal ob klein oder riesig, alt oder neu: Erst die richtige Atmosphäre ... ... macht aus einem simplen Fußballstadion einen Vereinstempel, ein Freudenhaus der Fans, ein Kultstadion. N24.de stellt Sie Ihnen vor - Spielstätten wie das legendäre Anfield Stadium. Der Inbegriff des Fußballstadions: Gänsehaut pur, von der 1. bis zur 90. Minute. Pausenlose Anfeuerung der heimischen "Reds" und der Fußballsong überhaupt "You'll never walk alone" - da wird selbst Oma Kasulke zum Liverpool-, ähm Fußballfan. Ein weiteres Stadion mit Kultcharakter steht ebenfalls auf der Insel. Das Old Trafford in Manchester. Mehr als 76.000 Fans passen auf die Ränge, die ausschließlich mit Sitzschalen bestückt sind. Bald sollen es 95.000 sein, damit auch ... ... der Nachwuchs-"Red Devil" seinen Platz findet. Das Arsenal Stadium in London ist eigentlich ... ... nur als "Highbury" bekannt. Arsenal London spielte hier. Sein kleines Spielfeld (100×67 Meter) war eine Besonderheit. Es fasste 38.500 Zuschauer und verfügte nur über Sitzplätze. Als es zu klein für den ... ... ständigen Champions-League-Teilnehmer Arsenal wurde, entstand das Emirates Stadium. Knapp 60.000 Fans passen rein, es ist nach Wembley und Old Trafford die drittgrößte Arena in England. Aber den Kultstatus des Highbury, dem Nick Hornby ... ... mit "Fever Pitch" gewissermaßen ein Denkmal gesetzt hat, muss es sich erst erarbeiten. Arsene Wenger, Arsenal-Übertrainer, wird dabei helfen. Beim Bau des Emirates beteiligte er sich aber nicht. Das ist in Deutschland schon anders: ... ... Da packen Fans, Trainer und Vorstand schon mal handwerklich mit an, wenn das Geld nicht so locker sitzt. Beispiel gefällig? 1. FC Union Berlin. Die Spielstätte der "Eisernen", die "Alte Försterei", 1920 eingeweiht, musste modernisiert ... ... werden. Um Geld zu sparen, griffen rund 2.000 Unioner zu Maurerkelle und Schweißgerät und zauberten die "AF" zu einem ... ... modernen Schmuckkästchen. Von den derzeit knapp 20.000 Plätzen sind etwa 17.500 zum Stehen gedacht. Das sorgt für die nötige Stimmung. Die komplette Überdachung sorgt dafür, dass die Fans im Trockenen stehen und sich voll und ganz ... ... auf die Unterstützung ihres Teams konzentrieren können - und das in einem "wunderschönen, liebevoll sanierten Altbau in bester Lage". Und niemals vergessen ... ... "Eisern Union!". Union Berlin wird oft als "St. Pauli" des Ostens bezeichnet, eine Fanfreundschaft existiert auch. Kein Wunder bei der einzigartigen Stimmung am "Millerntor". Die "Stadion-Perle" fasst derzeit etwa 23.000 Zuschauer. Die Mischung macht's: Da steht der Lude neben dem Beamten. Da sitzt die Rentnerin neben einem Türsteher und der Kiffer neben dem Großbürgerlichen aus gutem Haus. Aber spätestens wenn AC/DCs ... ... "Hells Bells" erklingt und die Pauli-Mannschaft ins Stadion einläuft, vereint sie alle die kollegiale Gänsehaut. Bleibt nur zu hoffen, dass ... ... das "neue" Millerntor - das Stadion wird seit 2006 erweitert - auch eine Stimmungskanone bleibt. In Aachen müssen sich die lautstarken Fans der Alemannia gar an ein völlig neues Wohnzimmer gewöhnen. Der altbekannte Tivoli ist nicht mehr. Mit einem Sieg gegen Werder Bremen wurde er gewissermaßen zu Grabe getragen. Eng, voll, nah am Spielfeld: Da werden die Fans zum wichtigen "12. Mann". Unvergessen: Die "Streichholzparade" - wenn bei Abendspielen das Flutlicht kurz ausgeschaltet wurde und ... ... angezündete Streichhölzer und Feuerzeug-Flammen die Fußballarena in ein Lichtermeer verwandelten. Tja, die Aachener Fans wissen, worauf es ankommt. Jetzt wird umgezogen - in ... ... den "neuen" Tivoli. Seit Mitte 2008 entsteht die neue Heimstätte unweit des "alten" Tivoli und soll ... ... mit Beginn der Saison 2009/2010 die neue Heimat von Alemannia Aachen werden. Für Groundhopper ein Muss! Groundhopper sollten aber auch einen Abstecher nach Dortmund machen. Dort steht quasi der "Tempel des BVB-Kults". Früher Westfalenstadion, hört das größte Stadion Deutschlands, in dem etwas mehr als 80.000 Fans Platz haben, heute auf den Namen Signal-Iduna-Park. Aber was soll's: Die "gelbe Wand", eine Stehplatz-Tribüne mit 24.454 Plätzen, sucht in Europa ... ... ihresgleichen. 24.454 Fans, die ununterbrochen ihre Mannschaft zum Sieg schreien wollen - vor allem wenn es gegen den Lieblingsggener Schalke 04 geht. Da ist Stimmung in der Bude bei Deutschlands heißestem Derby. Dann lernen selbst ... ... die Kleinsten: "Schalke schlagen is dat schönste uffe Welt!. Die "Königsblauen" sehen das natürlich anders. Aber auch Schalke 04 besitzt ein echtes Schmuckstück für seine Heimspiele. Die Arena "AufSchalke" ist allerdings kein reines Fußballstadion, sondern eine Mehrzweck-Arena. Da wird auch schon mal Biathlon betrieben oder geboxt. Die Stimmung in der knapp 61.000 Zuschauer fassenden "Turnhalle" (das Dach und der Rasen sind ... ... fahrbar) kann sich dennoch problemlos mit der in Dortmund messen. Das mittlerweile "Veltins-Arena" heißende Stadion wurde 2001 nach knapp dreijähriger Bauzeit fertiggestellt und ersetzte damit ... ... das Parkstadion als Heimspielort des FC Schalke 04. Die "Schaaalke, Schaaalke"-Rufe sind seitdem noch etwas lauter geworden. Etwas kleiner, aber nichtsdestotrotz ein Kultstadion: Die Bielefelder Alm. Zwar sind von 27.300 Plätzen knapp 20.000 Sitzplätze, der Stimmung tut das aber keinen Abbruch - vor allem wenn der Gegner VfL Bochum heißt, geht es in der ... ... seit 2004 heißenden Schüco-Arena heiß her. Seit Mitte der 90er gibt es eine, mal mehr mal weniger gesunde, Rivalität. Die Bochumer indes ... ... waren lange stolz, dass ihr Ruhrstadion einfach Ruhrstadion hieß. Mittlerweile firmiert es unter Rewirpower-Stadion, was der Stimmung in dem kleinen und kompakten, aber mit steilen Rängen versehenen Viereck keinen Abbruch tut. Wenn mal nichts ... ... los sein sollte, steht der VfL wohl im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Aber sonst gilt: Abstiegskampf (oder Aufstiegskampf) und dazu am besten noch Flutlicht, garniert mit einer Currywurst und heimischem Bier und fertig ist der Kultstadion-Besuch! Fußballkult direkt, ohne Schnickschnack, ohne Show? Ab ins Georg-Melches-Stadion an der Hafenstraße in Essen! Spielstätte des Viertligisten Rot-Weiss Essen. 18.500 Stehplätze bei einem 22.500er Fassungsvermögen hätten eine höhere Spielklasse verdient. Borussia Mönchengladbach hatte lange Zeit den "Bökelberg". Eine Institution. Mehr Tradition in der Bundesliga ging fast nicht: Deutsche Meisterschaften wurden hier gefeiert, ebenso wie die Frisur von Günther Netzer. Aber auch für die Borussen-Fans hieß es irgendwann Abschied nehmen von ihrer guten Stube. Am 22. Mai 2004 fand das letzte Bundesligaspiel dort statt. Borussia besiegte dabei den TSV 1860 München mit 3:1. Das letzte Tor erzielte Arie van Lent. Danach wurde das Bökelbergstadion abgerissen. Die "Fohlen" mussten umziehen und spielen heute im Borussia-Park. Das Stadion - 2004 eröffnet, Fassungsvermögen über 54.000 Zuschauer - bietet immerhin ... ... mehr als 16.000 Stehplätze. Was den Gladbachern ihr "Bökelberg" war den Frankfurtern ihr "Waldstadion". Es war nicht perfekt, weil nicht ganz wasserdicht, aber man konnte dort Fußball leben und Stars wie Lajos Detari, Uwe Bein, Tony Yeboah oder Jay-Jay Okocha bewundern. Doch ... ... dann kam die Fußball-WM 2006 und ein neues Stadion, eine Arena mit Dach sollte her. Heute heißt das Waldstadion ... ... Commerzbank-Arena, hat ... ... ein bewegliches Dach, und ist immer ... ... noch nicht perfekt, will heißen wasserdicht. Beim Confed-Cup 2005 hielt das Dach den Regenmassen nicht ganz stand. Doch irgendwie sympathisch, oder? Eines hat sich auch mit der neuen Arena nicht geändert: Die Fans ... ... der Eintracht sind die lautesten und einfallsreichsten der Liga, ihr Ruf ist weithin legendär. Das ... ... weiß man auch auf dem "Bieberer Berg", wo die Offenbacher Kickers spielen. Quasi das Schalke 04 von Eintracht Frankfurt. Das Stadion ist noch ein Stadion. Egal ob man sitzt oder steht: Man hat das Gefühl, die Tribünen vibrieren, wenn der OFC gewinnt. Einst war der "Berg" für seine bengalischen Feuer berühmt. Die sind mittlerweile in allen deutschen Stadien verboten. Dennoch: Hier kann man Fußballtradition noch riechen und schmecken. Kein Wunder, dass der damalige Fußball-Weltmeister Brasilien vor der WM 2006 sein einziges öffentliches Training im Stadion am Bieberer Berg hatte. Wer dabei war, wird's nie vergessen! Für das 1921 erbaute Stadion und für die Fans bleibt nur zu hoffen, dass der OFC auch bald wieder höher als in der 3. Liga spielt. Hier schnürte Fritz Walter schon seine Töppen: Wer sich nach Kaiserslautern aufmacht, den Betzenberg hinauf zum Fritz-Walter-Stadion, weiß, was es heißt, ... ... ein "Roter Teufel", ein Lautern-Fan zu sein. Hier schlägt das "Herz der Pfalz". Kaiserslautern hat knapp 100.000 Einwohner. Da scheint ein Stadion mit 48.500 Plätzen etwas überdimensioniert, fast größenwahnsinnig. Aber in der Pfalz bedeutet Heimatverbundenheit eben noch etwas. Selbst in der 2. Liga, in der der 1. FC Kaiserslautern derzeit spielt, kommen rund 34.000 Zuschauer im Schnitt - europaweit einzigartig. Und wehe, wenn sie losgelassen! In der Millionenstadt Hamburg darf das Stadion mit 57.000 Plätzen noch etwas größer ausfallen. Wer in der obersten Reihe der Arena Platz nimmt, sollte ein Fernglas mitnehmen. Dann lassen sich hervorragend Taktik und Spielweisen der Teams analysieren. Die Fans sind, ganz untypisch für Norddeutsche, gar nicht unterkühlt. 10.000 Stehplätze sorgen dafür, dass auf den Rängen die Lutzi abgeht. Ein Ausbau auf 61.000 Plätze beginnt zum Jahreswechsel. Fehlt eigentlich nur noch der FC St. Pauli als Gegner. Das "Grünwalder Stadion", eigentlich Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße, gehört zu 1860 München wie der Alkohol zum Stadionbier. Hier feierten die "Löwen" einst ihre Fußballfeste und immerhin eine Meisterschaft (1966). Heute spielt nur noch die 2. Mannschaft der "Löwen" an der Grünwalder Straße. Die analoge Anzeigetafel erinnert an die guten alten Zeiten. Kein Wunder, dass die Fans ihrem "Sechz'ger-Stadion" nachtrauern. Heutzutage ... ... müssen sich die "Blauen" mit den ungeliebten "Roten", dem FC Bayern München, ein Stadion teilen. Wobei Stadion eigentlich der falsche Ausdruck ist: Die Allianz-Arena ist zwar riesig (69.901 Plätze machen sie zur Nr. 3 in Deutschland), Stimmung ... ... kommt in dem "Schlauchboot" oder "Autoreifen" genannten Rund aber nur auf, wenn die "Großkopferten" Bayern gegen noch "Großkopfertere" spielen, wie den AC Mailand, Manchester United oder den FC Barcelona. Kein Wunder, dass Ex-Manager Uli Hoeneß etwas neidisch nach Barcelona schaut. Dort steht das Camp Nou, Heimstätte des aktuellen Champions-League-Siegers. Das Stadion gilt als eines der stimmungsvollsten Europas. Mit einstmals 120.000 Zuschauern und derzeit knapp 98.000 ist es das größte Stadion Europas und schon allein ... ... deshalb Kult. Nach einem Umbau durch den Stararchitekten Norman Foster sollen weitere 10.000 Plätze hinzukommen. Bleibt nur noch das Maracana-Stadion in Rio de Janeiro. Zur Fußball-WM 1950 gebaut, sollen damals 200.000 Menschen das Gruppenspel Brasilien-Uruguay gesehen haben. Heute fasst es 96.000 Zuschauer und ist WM-Stadion 2014. Dafür wird es mondernisiert und bleibt zwei Jahre für den regulären Spielbetrieb geschlossen. Eine bittere Pille für Groundhopper. Fußball-Fan sein, ist eine Herzensangelegenheit. Klubbesitzer sein, ist purer Luxus. Und immer mehr ... ... Milliardäre leisten ihn sich. Jüngstes Beispiel: Real Madrids neuer Klubpräsident Florentino Perez. Der Spanier will die "Königlichen" zu den "Neo-Galaktischen" machen - in Anlehnung an die Ära mit Fußballikonen wie Zidane, Figo und Beckham. Dafür ... ... will Perez 300 Millionen Euro in die Hand nehmen. Nach Kaka (r.) für 65 Millionen Euro soll auch Cristiano Ronaldo kommen. Für mehr als 90 Millionen Euro lässt ManU den Portugiesen ziehen. Ole Perez! Die N24.de-Rangliste der "Soccer Billionaires": Rang zehn geht an Philip Anschutz. In den Medien meidet er Auftritte und lässt eher seine Teams sprechen. Laut "Forbes" beläuft sich sein Vermögen auf acht Milliarden Dollar. "Seine" Fußballteams sind ... ... L.A. Galaxy um den englischen Superstar David Beckham, Houston Dynamo und Hammarby IF, schwedischer Erstligist. In Deutschland ist Anschutz vor allem als Erbauer der ... ... O2-Arena in Berlin bekannt. Dort spielen seine ... ... "Eisbären", Deutschlands ... ... vierfacher Eishockey-Champion, auch Titelträger 2009. Platz neun schafft Dietmar Hopp. Der SAP-Gründer, geschätzte 8,5 Milliarden Dollar (etwa 6 Milliarden Euro) schwer, engagiert sich in seiner Heimatregion Rhein-Neckar und unterstützt dort die Sport- und Jugendarbeit. Sein bekanntestes Ziehkind ... ... heißt TSG Hoffenheim. Dort soll er in den vergangenen Jahren rund 170 Millionen Euro investiert haben. Herausgekommen ist bisher ein neues Stadion und der Titel des Herbstmeisters - und das Maskottchen "Hoffe". Sportlich noch weit vor Hoffenheim rangiert Arsenal London, unter anderem mehrfacher englischer Meister und Pokalsieger. Mit dem Buch "Fever Pitch" und dem gleichnamigen Film wurde den "Gunners" ein Denkmal gesetzt. Auch ... ... dank des Geldes von Alisher Usmanov. Der Milliardär (geschätztes Vermögen 9,3 Milliarden Dollar) ist derzeit größter Aktionär des Klubs. Platz sieben geht an Silvio Berlusconi. Der italienische Medienmogul und Ministerpräsident, dessen Vermögen bei 9,4 Milliarden Dollar liegen soll, ist seit 1986 "Presidente" des ... ... AC Mailand. Seinen Millionen ist so mancher Titel zu verdanken, seinen Gehältern so mancher Stareinkauf - wie Brasiliens Superstar Ronaldinho (l.). Berlusconis neueste Eroberung ... ... hat mit "Milan" aber nichts zu tun. Noemi, blutjung und wohl seit längerem mit Berlusconi "befreundet". Hätten sie die Herren auf dem Bild erkannt? Links: Paul Allen, rechts: Bill Gates. Microsoft-Gründer. Allen ist auch Fußball-Fan, in den USA Soccer genannt. Sein Team ... ... sind die Seattle Sounders. Allen sitzt auf etwa 16 Milliarden Dollar. Francois Pinault belegt Rang fünf. Sein Vermögen beträgt geschätzte 16,9 Milliarden Dollar. Es stammt zum Großteil aus den Gewinnen des Luxuskonzerns PPR, zu dem auch der Sportartikler Puma gehört. Seine Leidenschaft heißt aber ... ... Stade Rennes. Amancio Ortega macht auch in Mode und Luxus: Sein Firmenimperium nennt sich Inditex, dazu gehört beispielsweise die Kette ... ... Zara und die floriert. Ortegas Vermögen beläuft sich derzeit auf 20,2 Milliarden Dollar. Der Spanier versucht seit Jahren ... ... Deportivo La Coruna erfolgreich zu machen. Lakshmi Mittal ist Inder und macht in Stahl (ArcelorMittal). 20,5 Milliarden Dollar beträgt laut "Forbes" sein Vermögen. Eigentümer ist er von den ... ... Queen's Paar Rangers - neben Formel-1-Boss Bernie Ecclestone und Renault-Teamchef Flavio Briatore. Kein Wunder, dass die Fans schon ein wenig größenwahnsinnig erscheinen. Auch bei Chelsea hat man (noch) keine Geldsorgen. Der Grund heißt ... ... Roman Abramowitsch. Der Milliardär sitzt auf geschätzten 23,5 Milliarden Dollar, trotz Scheidung. Damit kann sich der Russe auch noch einen ... ... Hubschrauber samt ... ... Jacht dazu leisten - und das Gehalt für den derzeit wohl besten ... ... deutschen Fußballspieler Michael Ballack. "You can't mess with the Blues." Lediglich ... ... Oleg Deripaska (im Bild rechts mit Russlands Präsident Medwedew) hat unter den Fußballfans dieser Welt noch mehr Kohle (geschätzte 28 Milliarden Dollar). Die steckt er vorzugsweise in den (noch) nicht so erfolgreichen russischen Klub Kuban Krasnodar. Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! Diego Armando Maradona, schillernde Figur und streitbarer Coach der argentinischen Nationalmannschaft, auf seiner Besichtigungstour in Südafrika: Der kleine Fußball-Star erledigte allerlei Organisatorisches, doch ... ... nebenbei lernte der kautzige Südamerikaner auch Land und Leute kennen. Die Lehre aus seinem Trip: Sowohl ... ... er als auch die südafrikanische Jugend sind immer für ein Späßchen zu haben. Für ... ... die Fotografen macht Maradona gerne den Clown. Wer ... ... hier mehr Angst haben muss, sei dahingestellt. Aber bei all der ... .. Händeschüttelei und dem ... ... Geknuddel ist eh klar, ... ... wer hier der Größte ist. Diego, wir und Südafrika freuen uns schon auf mehr bei der WM im Sommer! Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten!
(N24)
01.02.2010 15:05 Uhr
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