US-Studie

Langsames Atmen lindert Schmerz

Neue Technik zur Selbsttherapie: Schmerzen können durch langsameres Atmen gelindert werden. US-Forscher haben das in einer Studie nachgewiesen.

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Ein Weg der Selbsttherapie: Langsames Atmen lindert laut einer US-Studie den Schmerz.
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Langsames Atmen kann Schmerzen lindern. Senkt man die Atemfrequenz um die Hälfte, so werden schmerzhafte Reize einer Studie zufolge als weniger quälend empfunden. Bei sehr traurigen oder depressiven Menschen versagt die Technik allerdings. In der Untersuchung erhielten gesunde Frauen sowie Patientinnen mit der chronischen Schmerzerkrankung Fibromyalgie Hitzereize auf die Handflächen. Die Teilnehmerinnen sollten dabei entweder normal atmen oder ihre Atemfrequenz halbieren und danach die Stärke des Schmerzes einordnen.

Bei den gesunden Frauen verringerte langsames Atmen das Schmerzempfinden. In der zweiten Gruppe profitierten dagegen davon nur jene Fibromyalgie-Patientinnen, die nicht in gedrückter Stimmung waren, wie die Forscher des Barrow Neurological Institute im US-Staat Arizona im Fachblatt "Pain" schreiben. Waren die Frauen traurig oder depressiv, linderte die Atemtechnik den Schmerz nicht. "Wer noch etwas positive Energie in der mentalen Batterie übrig hat, kann langsames Atmen ebenso zur Schmerzsenkung nutzen wie gesunde Menschen", folgert Studienleiter Arthur Craig.

(apn, N24)

29.01.2010 12:09 Uhr

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