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Formel 1: McLaren

Button und Hamilton enthüllen MP4-25

Nach Ferrari hat McLaren seinen neuen Boliden präsentiert. Mit dem MP4-25 will das Weltmeister-Duo Jenson Button und Lewis Hamilton an die Spitze rasen.

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Jenson Button (l.) und Lewis Hamilton wollen mit dem MP4-25 die Schnellsten der Formel-1-Saison werden.
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Der erste werkseigene Silberpfeil seit 55 Jahren ist da. Der Neue nennt sich MPG W01 und wird von keinem Geringeren als …
… dem siebenmaligen Weltmeister Michael Schumacher gefahren. Sein Partner: Nico Rosberg. Bei der Vorstellung des Boliden von Mercedes-GP, dem Nachfolge-Rennstall von Brawn-GP, grinste Schumi vergnügt in die Kameras.
Auch Nico Rosberg war gut gelaunt und sichtlich stolz auf den neuen Rennwagen, der diesmal mattsilber und mit …
… einer auffällig höckerförmig geschwungenen Nase, ähnlich wie beim erfolgreichen Red Bull der vergangenen Saison, daherkommt.
Auf die auffällige Flosse, wie bei McLaren, Renault und Sauber, haben die Aerodynamik-Strategen bei Mercedes verzichtet.
Mit einem völlig neuen Auto wollen Schumis Erben dem Rekord-Weltmeister das Comeback so schwer wie möglich machen. Der neue McLaren namens ...
... MP4-25 unterscheidet sich von allen anderen Boliden der Rennsaison. Das scheint dem Weltmeister-Duo Jenson Button und ...
... Lewis Hamilton (r.) zu gefallen. McLaren fährt zwar auch in diesem Jahr mit einem Mercedes-Motor, doch anders als bei der Konkurrenz ...
... ist die Motorabdeckung von der Airbox gerade nach hinten gezogen, ...
... die Lufteinlässe an den Seitenkästen fallen kantig aus, ...
... im Gegensatz zum Vorjahr hat der MP4-25 eine höhere Nase und ...
... der Bereich hinter dem Fahrer ist wegen des größeren Beinzintanks bulliger geworden.
Lange war ungewiss, ob es dieses Auto geben wird. Doch Sauber geht mit dem C29 an den Start - und das ganz in weiß.
Pedro de la Rosa (l.) und Kamui Kobayashi werden ein Auto der neuen F1-Generation fahren. Auffällig sind die hohe schlanke Nase, ...
... die tief gezogenen Seitenkästen und die riesige Airbox. Der Rennwagen wurde zwar noch in der BMW-Ära entwickelt, besitzt aber ...
... einen Motor und ein Getriebe von Ferrari - wie in früheren Zeiten auch.
Angriffslustig präsentiert sich Ferrari. Der italienische Rennstall hat seinen Boliden im Internet vorgestellt. Schlanker und aggressiver ...
... sieht der neue F10 aus, mit dem die Scuderia dem verlorenen Sohn Michael Schumacher den Kampf ansagt.
Die Oberkante des Cockpits ist höher als bisher.
Wegen des Nachtankverbots besitzt der neue Ferrari F10 einen doppelt so großen Tank.
Zudem hat der neue Bolide - wie der Red Bull 2009 - eine Mulde in der Nase und deutlich mehr weiße Elemente.
Nachdem die Radkappen für die Saison 2010 verboten wurden, kommen die Felgen wieder zum Vorschein.
Im Vergleich mit dem Vorjahresmodell F60 (oben) erkennt man, dass der neue F10 eine schmalere Hüfte besitzt und länger gezogen ist.
Von vorne fallen vor allem die bauchigen Seitenkästen auf. Außerdem wurde die Form der Heckflügel verändert.
Die Nase des F10 ist deutlich breiter und höher aufgehängt, damit die Luft darunter besser hindurchfließen kann.
Durch den Kontrast in der Farbgebung wirkt die breite und hohe Nase wesentlich eleganter.
Auch die "Jungfrau" wurde im Internet enthüllt: Kein Wunder, das Auto von Formel-1-Einsteiger Virgin ... (im Bild: Fahrer Timo Glock, M., mit Kollege Lucas di Grassi, l., und Testfahrer Luiz Razia)
... stammt komplett aus dem Computer, auf Versuche im Windkanal hat der Rennstall verzichtet. Stattdessen wurde nach Reglement gebaut. Davon zeugen ...
... beim VR-01 der größere Tank und die schmaleren Vorderreifen. Beim Motor haben die Engländer auf Cosworth zurückgegriffen.
Toro Rosso tritt in der Formel-1-Saison 2010 erstmals mit einem selbst gebauten Auto an. Denn das Team kann nicht mehr auf die Erfahrungen von Red Bull zurückgreifen.
So ist es nicht verwunderlich, dass der neue STR5 dem alten RB5 ähnelt. Klingt nicht schlecht, denn der RB5 war das schnellste Auto des Vorjahres.
Ein Déjà-vu erlebt Fahrer Jaime Alguersuari schon bei der Entennase mit den Höckern. Kopiert sind auch ...
... die Seitenkästen und der Frontflügel. Neu ist dagegen die Aufhängung des Flügels. Die Pylonen setzen weit hinten an der Nase an und reichen weit nach vorne.
Im Gegensatz zu Toro Rosso setzt Williams auf ein komplett neues Auto. Der FW32 soll vor allem aerodynamisch deutlich besser sein. Völlig anders ...
... sind die Seitenkästen gestaltet. Sie setzen vorne höher an und fallen nach hinten sehr stark ab. Neu ist auch ...
... die Nase. Sie ist viel höher als in der vergangenen Saison. Das hat sich Williams wohl von Red Bull abgeschaut. Das Team war damit 2009 sehr erfolgereich.
Erinnerungen werden auch beim neuen Renault wach. Der neue R30 ist in klassischem Gelb und Schwarz lackiert. Da denkt man ...
Das Force-India-Team um die Fahrer Adrian Sutil (v.l.) und Vitantonio Liuzzi will mit dem VJM03 auf Punktejagd gehen. Auch dieser Rennstall hat sich .... (im Bild auch Ersatzfahrer Paul Di Resta, r.)
... für eine nüchterne Präsentation im Internet entschieden. Der VJM03 erinnert stark an den Vorgänger. Die Nase steht wieder hoch im Wind. Neu sind ...
... die zwei seitlichen Höcker. Vom alten Flitzer ist auch die zum Heckflügel hin verlängerte Motorhaube.
Leichte Retuschen gab es an der Aufhängung des Frontflügels und am Flügel selbst.
... sofort an die Formel-1-Anfänge von Renault in den 70ern zurück. Nicht nur die Lackierung ist traditionell, auch der Rest scheint nicht wie ein Auto der 2010er-Generation.
Das liegt vor allem an seiner relativ niedrigen Nase und den fülligen Seitenkästen. Es kann aber sein, dass die Franzosen die Konkurrenz täuschen wollen. Denn dieses Auto ist nur ein Showcar.
Das Modell scheint jedenfalls auf Diät gesetzt worden zu sein. Schlanker als der Vorgänger kommt der R30 daher. Die größte Veränderung ...
... wurde bisher an der Heckpartie vorgenommen, um das Konzept des "Doppeldecker"-Diffusors umsetzen zu können. Mal sehen, ob das so bleibt. Fans dürfen also auf den Saisonauftakt in Bahrain gespannt sein.
Als letzter potenzieller Titelanwärter hat das Red-Bull-Team mit Vize-Weltmeister Sebastian Vettel sein Auto für die nächste Formel-1-Saison präsentiert.
Im südspanischen Jerez enthüllten Vettel und sein australischer Teamkollege Mark Webber den neuen RB6.
Der Bolide ist erneut mit einem Renault-Motor ausgestattet und ähnelt sehr dem erfolgreichen Vorläufermodell.
Helmut Marko, der Motorsportbeauftragte bei Red Bull, erklärte: "Revolution ist es keine, aber das Gesamtpaket wird, glaube ich, sehr, sehr gut sein. Wir blicken optimistisch auf diese Saison."
Größter Unterschied des RB6 zu 2009 ist offenkundig die völlige Integration des mehrstöckigen Diffusors ins Gesamtkonzept, ...
... die schon bei der Frontpartie beginnt.
Glamouröse Premiere für diesen Formel-1-Neuling: Lotus, bekannt als britischer Traditionsrennstall, versucht sich neu unter malaysischer Flagge.
Anders als andere Rennställe ist der neue Bolide ...
... in London mit einem Festakt vorgestellt worden. Der T127 behält ...
... die traditionellen Lotus-Farben der 50er und 60er Jahre, grün und gelb, bei. Ansonsten erinnert er an den Toyota des Vorjahres.
Motortechnisch steckt im T127 wie auch im neuen Virgin ein Cosworth CA2010-Motor. Die stärkste Konkurrenz liegt damit auf der Hand.
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Er trotzt dem Dauerregen, dem Muskelkater und dem Hunger: Michael Schumacher befindet sich wieder im Geschwindigkeitsrausch. Der siebenmalige Formel-1-Weltmeister ...
... schuftet im südspanischen Jerez für sein Comeback. Dabei hätte ihm beinahe der Regen am ersten und zweiten Testtag einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Doch Schumi lässt sich diese Partie nicht verderben. Als der ehemalige Grand-Prix-Kurs in Andalusien wieder getrocknet war, legte er los. Einmal im Rennwagen sitzend lässt er auch gleich die Mittagspause sausen und schiebt Überstunden.
Nicht nur da zeigt sich, dass Schumi nach drei Jahren Formel-1-Pause der Alte geblieben ist. Auch seinen Perfektionismus bekommen die Kollegen zu spüren. So analysiert er akribisch immer wieder seine Runden und ...
... das Fahrverhalten des Autos - ein Rennwagen des GP2-Teams Super Nova. Der kann die Belastungen eines Grand Prix nur in Ansätzen simulieren. Denn solch ein Fahrzeug ...
... leistet 600 PS und damit 150 PS weniger als ein Formel-1-Rennwagen. Nicht nur der Rennwagen steht im Fokus der Testfahrten, sondern auch ...
... der Nacken des 41-Jährigen. Die Probefahrten sollen auch zeigen, ob die Verletzung nach dem Motorrad-Unfall im vergangenen Februar wirklich völlig ausgeheilt ist. Doch wohl erst ...
... wenn Schumi seine ersten offiziellen Testrunden im Formel-1-Silberpfeil dreht, dürfte endgültig feststehen, ob der Nacken standhält und ...
... Michael Schumacher wie geplant beim Saisonauftakt am 14. März 2010 in Bahrain sein 251. Formel-1-Rennen fahren wird.
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Nun also doch: BMW zieht sich aus der Königsklasse des Motorsports, der Formel 1, zurück. Nach dieser Saison ist Schluss für den bayerischen Autohersteller, der sein Motorsportengagement "neu ausrichten" will.
"Premium wird immer stärker auch über Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit definiert. Wir wollen hier eine Vorbildrolle einnehmen", sagte BMW-Chef Norbert Reithofer zur Begründung. Die freiwerdenden Ressourcen sollen nun in die Entwicklung ...
... von Antriebstechnologien sowie in "Projekte im Bereich Nachhaltigkeit fließen". Damit endet eine Ära: BMW war seit den 80er Jahren in der Formel 1 vertreten - von 1982 bis 1987 als Motorenlieferant von Brabham, Arrows und Benetton. Nelson ...
... Piquet gewann 1983 mit einem Turbo-Motor aus dem Haus BMW ausgestatteten Boliden den Fahrer-WM-Titel. 2000 kehrte BMW als Motorenlieferant von Williams in die Formel 1 zurück und feierte mit den Briten insgesamt zehn Siege.
2005 kaufte BMW das Schweizer Sauber-Team und war ab 2006 als eigenständiges Team BMW-Sauber in der Formel 1 unterwegs. Allerdings gelang nur ein einziger Grand-Prix-Sieg. 2008 gelang Platz 3 der Konstrukteurs-WM - auch dank Nick Heidfeld. Was nun ...
... aus Heidfeld und seinem Teamkollegen Robert Kubica wird, ist noch völlig offen. Der BMW-Ausstieg kommt zudem zu einem unglücklichen Zeitpunkt. Erst kürzlich hatten mehrere Teams mit dem Ausstieg und der Gründung einer eigenen Rennserie gedroht.
Lange Zeit sah es so aus, als würde nur noch ein Haufen Scherben von der Königsklasse des Rennsports übrigbleiben. Doch wie kam es ...
... zu diesem Crash? Die Steithähne sind FIA und FOTA. Die FIA (Fédération Internationale de l'Automobile) ist der Dachverband des internationalen Motorsports, 219 nationale Organisationen aus 130 Ländern sind darin vereint.
Ihr Präsident ist Max Mosley. Aufgabe der FIA ist es, für die unterschiedlichen Motorsport-Klassen das Reglement zu erstellen. Für die Formel 1 genauso ...
... wie für die Rallye-WM oder die Tourenwagen-Weltmeisterschaft. Gegründet wurde die FIA 1904, Hauptsitz ist Paris.
Gegenspieler ist die FOTA (Formula One Teams Association), ein Zusammenschluss der acht Formel-1-Rennställe Ferrari, McLaren-Mercedes, BMW-Sauber, Brawn GP, Toyota, Red Bull, Toro Rosso und Renault.
Präsident der FOTA ist Ferrari-Chef Luca di Montezemolo. Die Teamvereinigung gründete sich im September 2008 in Monza.
Ihr Ziel ist es, den Teams Mitsprache bei Regeländerungen, bei der Vermarktung der Rennserie und bei der Verteilung der Einnahmen zu ermöglichen.
Ursprünglich gehörten auch Williams (im Bild) und Force India zu den FOTA-Mitgliedern, da sie mit den Plänen der FIA aber konform gingen, wurden sie ausgeschlossen.
Knackpunkt des Streits sind zwei wesentliche Änderungen im Formel-1-Reglement. Zum einen eine freiwillige Budgetobergrenze für die neue Saison: Die Teams sollen gezwungen werden, …
… nicht mehr als rund 45 Millionen Euro pro Saison auszugeben. Das ausufernde finanzielle Wettrüsten in der Formel 1 sollte nach FIA-Willen damit unterbunden werden.
Zum anderen soll der Weltmeister - ursprünglich schon in dieser Saison - anhand der Anzal der Siege ermittelt werden, und nicht wie bisher nach Punkten. Diese Regeländerung wurde nach diversen Protesten auf 2010 verschoben.
Gegen diese geplanten Maßnahmen protestierte die FOTA erstmals im März 2009. Die Änderungen seien "schlecht für die Glaubwürdigkeit" der Königsklasse, wetterte Montezemolo. Im Mai drohte dann Ferrari ...
... erstmals mit dem Rückzug aus der Formel 1. Auch Red Bull/Torro Rosso hatte das bereits angekündigt, Renault schloss sich an.
Auch gerichtlich versuchte Ferrari gegen die Regelreform vorzugehen. Ein Pariser Gericht weist den Antrag auf eine einstweilige Verfügung allerdings ab.
Es kommt zu diversen Krisengipfeln, die ohne konkrete Einigung enden. Die FOTA-Rennställe beharren auf ihrer Position, nur mit den bislang gültigen Regeln in der kommenden Saion an den Start gehen zu wollen. Immer öfter ...
... steht die Drohung der FOTA-Teams, sich in eine eigene "Piratenserie" abspalten zu wollen, im Raum.
Am 12 Juni 2009 gibt die FIA die Startliste für die neue Saison bekannt. Alle Rebellenteams sind darauf vertreten. Einige unter Vorbehalt - sie sollen noch einmal zu Gesprächen gebeten werden.
Ferrari, Red Bull und Toro Rosso tauchen allerdings gegen ihren Willen auf der Startliste auf. Die Scuderia betont, dass sie das nicht akzeptieren wird.
Die FIA echauffiert sich darüber und greift Ferrari scharf an: "Es gibt eindeutig ein Element in der FOTA, das entschlossen ist, jegliche Einigung zu verhindern, ohne Rücksicht auf den Schaden, den dies auf den Sport haben könnte", ...
... heißt es in einer Mitteilung. Ein Ende der Auseinandersetzung ist nicht in Sicht, obwohl es weitere Treffen und Briefwechsel zwischen den Streithähnen gibt. Die FOTA reicht eigene Vorschläge zur Kostenreduzierung ein, doch ...
.. diese werden von der FIA abgebügelt. Es kommt vor dem Großen Preis von Silverstone zum finalen Treffen, das wiederum ergebnislos endet. Der FOTA reicht's, sie zieht die Konsequenzen und ...
... kündigt am 19. Juni an, die Formel 1 zu verlassen. BMW-Sauber, Brawn, Ferrari, McLaren-Mercedes, Red Bull, Renault, Toro Rosso und Toyota wollen ihre eigene Rennserie gründen.
Damit wäre die Königsklasse ausgerechnet am Ort des ersten Formel-1-Rennens, das am 13. Mai 1950 in Silverstone stattfand, auseinandergebrochen.
Auch die Fahrer hatten vom Dauerclinch gehörig die Nase voll. BMW-Pilot Nick Heidfeld sagte dazu: “Ich habe langsam das Gefühl, dass es der Formel 1 wirklich schadet...
... Es dauert einfach zu lange. Im Moment fängt es an, den Leuten auf den Geist zu gehen, die sich nicht sonderlich stark für die Formel 1 interessieren.“
Am 24 Juni dann doch die Rettung: Mosley und die Teams einigen sich auf eine Kostenreduzierung. Der Brite tritt zudem nicht mehr zur Wiederwahl an. "Nun haben wir Frieden", sagte er.
Damit geht der unsäglich lange Streit zu Ende - nun kann der Sport wieder im Vordergrund stehen.
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Ferrari-Pilot Felipe Massa ist im zweiten Qualifikations-Durchgang zum Großen Preis von Ungarn schwer verunglückt. Ursache dafür war eine aufgewirbelte Stahlfeder.
Das Teil hatte sich aus bislang ungeklärter Ursache vom dritten Dämpfer an der Hinterradaufhängung an Rubens Barrichellos Brawn-Mercedes gelöst. Es prallte auf Massas Helm, der mehrere Zentimeter eingedrückt wurde.
Massa verlor offenbar das Bewusstsein und die Kontrolle über seinen Rennboliden. Dieser raste mit fast 200 Stundenkilometern in die Reifenstapel.
Der Rettungswagen fuhr nach dem heftigen Unfall sofort an die Unglücksstelle.
Auf der Trage bewegte sich Massa. Zuvor hatte der Brasilianer keinerlei Reaktionen gezeigt.
Er wurde vom Medical Center an der Strecke aus...
... mit dem Helikopter ...
... in ein Krankenhaus gebracht.
Massa erlitt einen Schnitt an der Stirn, einen Knochenbruch am Schädel und eine Gehirnverletzung. Er wurde operiert und liegt auf der Intensivstation.
Massas Wagen wurde aus den Reifen befreit und ...
... mit Totalschaden ...
... von der Strecke transportiert.

Mit dem neuen Auto MP4-25 und dem Weltmeister-Duo Jenson Button und Lewis Hamilton will der britische McLaren-Rennstall in dieser Saison um den Formel-1-Titel fahren. "Die Nummer 1 auf dem Auto ist etwas ganz Besonderes. Aber ich darf nicht mehr daran denken und muss mich auf die Zukunft konzentrieren", sagte Neuzugang Button bei der Präsentation des neuen Rennwagens in Newbury.

Der Titelverteidiger hatte sich gegen das neue Mercedes-Werksteam entschieden und war nach der Übernahme von BrawnGP zu McLaren gewechselt. Die Briten werden auch in diesem Jahr mit einem Mercedes-Motor an den Start gehen. Die Saison beginnt am 14. März in Bahrain.

Zum ersten Mal in der Formel-1-Geschichte fahren bei McLaren die Weltmeister der beiden Vorjahre in einem Team. Hamilton hatte den Titel 2008 gewonnen. "Eine starke Fahrerpaarung ist in diesem Jahr sehr wichtig, weil es sehr viele konkurrenzfähige Teams und Piloten gibt", sagte Hamilton.

Teamchef Martin Whitmarsh erwartet "eine enorm harte Saison", stellte aber klar: "Wir wollen gewinnen." Seine Jungfernfahrt macht der neue Bolide am kommenden Montag bei den offiziellen Tests in Valencia. Dann treffen die Briten auch erstmals auf die Titelrivalen Ferrari und Mercedes.

(dpa, N24)

29.01.2010 13:52 Uhr

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