35 Tage im Jahr
Straßenkehrer fehlen am häufigsten im Job
Straßenkehrer sind die Berufsgruppe in Deutschland, die die meisten krankheitsbedingten Ausfälle zu verzeichnen hat. Akademiker hingegen fehlen am wenigsten. Das ergab eine Studie der KKH-Allianz.
Straßenkehrer gehören einer Studie zufolge zur Berufsgruppe mit den meisten krankheitsbedingten Ausfällen in Deutschland. Mit 35 Fehltagen im Jahr liegen sie knapp vor Krankenpflegern und Versicherungsangestellten, die beide auf 30 Fehltage kommen, teilte die Krankenversicherung KKH-Allianz am Freitag in Hannover mit. Am wenigsten von Krankheiten betroffen sind laut Untersuchung Personen, die in akademischen Berufen arbeiten. Naturwissenschaftler fehlten lediglich an fünf Tagen im Job, hieß es.
Frauen fehlen häufiger als Männer
Eine geschlechterspezifische Auswertung habe zudem ergeben, dass Frauen mit 17 Tagen im Jahr zwei Tage länger fehlten als Männer. Besonders gesund ist der Studie zufolge die Altersgruppe der 26- bis 35-Jährigen. Dort fehlten Frauen und Männer im Job im Durchschnitt an etwa elf Tagen im Jahr. Auffällig sei dagegen die Altersgruppe über 55 Jahre, bei der die Arbeitnehmer an 25 Tagen ihrem Arbeitsplatz fernblieben.
Rückenschmerzen häufig Ursache für Krankmeldung
Häufigste Ursachen für Krankmeldungen seien Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes, Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfälle sowie Atem- und Lungenerkrankungen. Psychische Belastungen nehmen der Studie zufolge zudem einen hohen Stellenwert ein.
Höchster Krankenstand:
Straßenreiniger - 35 Tage
Versicherungsangestellte, Krankenpfleger - 30 Tage
Telefonist, Raumreiniger, Gebäudereiniger - 27 Tage
Sozialarbeiter - 26 Tage
Gärtner - 24 Tage
Niedrigster Krankenstand:
Naturwissenschaftler - 5 Tage
Rechtsvertreter, Berater, Elektroningenieure - 6 Tage
Geisteswissenschaftler, Maschinenbauingenieure - 7 Tage
Hochschullehrer, Publizisten - 8 Tage Wirtschaftsprüfer
Ärzte - 10 Tage
(apn, N24)
29.01.2010 18:00 Uhr






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