"Goldene Himbeere"

Bullock und Pattinson droht Schmähpreis

Traditionell einen Tag vor den Oscars wird der Schmähpreis "Goldene Himbeere" verliehen. Zu den Nominierten gehören unter anderem Sandra Bullock, Megan Fox und "Twilight"-Star Robert Pattinson.

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Die zweifelhafte Ehre wurde Bullock für ihre Darstellung als aufdringliche Verliebte in der Komödie "Verrückt nach Steve" zuteil.
Sie ist der derzeit heißeste Exportschlager aus Hollywood: Megan Fox ist nicht nur die "sexiest Woman" der Welt, ...
... die Schönheit ist derzeit auch auf diversen Roten Teppichen des Globus anzutreffen. Mitte Juni durften sich die Berliner ...
... live von Megans Starqualitäten überzeugen. Doch wer steckt hinter der heißesten Anwärterin auf "Hollywoods Next Angelina Jolie"?
Megan Fox wird am 16. Mai 1986 in Rockwood, Tennessee geboren und wächst mit ihrer älteren Schwester in ärmlichen Verhältnissen auf.
Mit fünf Jahren beginnt sie, Schauspiel- und Tanzunterricht zu nehmen.
Schon seit sie 15 Jahre alt ist, gilt Megan Fox als Sexsymbol. Damals konnte sie eine Rolle als Bikini-Girl in dem Film "Bad Boys 2" ergattern.
Einem größeren Publikum wird Megan Fox 2007 durch den Film "Transformers" bekannt, der auf den gleichnamigen Spielzeugreihen des Herstellers Hasbro basiert.
Sie spielt dort die Freundin von Shia LaBeouf.
In einem Interview gesteht Megan Fox: "Ich bin sicher nicht hässlich", dennoch habe sie einen Makel. "Mein Daumen ist extrem lang und breit." Tja, nobody is perfect!
Trotz des Daumenproblems: 2008 belegt Megan Platz eins der "sexiest women in the world", ...
... 2009 wird sie auf Platz zwei gewählt. Megan Fox darf man wohl ungestraft als eine der heißesten Frauen des Planeten bezeichnen.
Von 2004 bis Februar 2009 ist Fox mit dem Schauspieler Brian Austin Green liiert, bekannt aus der Fernsehserie "Beverly Hills, 90210".
Ein Traum in Lila: Bei der Weltpremiere von "Transformers - Die Rache" in Tokio ...
... zeigt Megan sich von ihrer schönsten Seite.
Sie dürfte dadurch manchen Mann zum Gang ins Kino motivieren. Nebenbei bemerkt: Autos kommen in "Transformers" auch vor.
Megan hat eine Art Angelina-Jolie-Komplex. Seit sie nämlich über die roten Teppiche in Hollywood schreitet, wird sie ständig mit Brad Pitts Frau verglichen.
In einem Interview verriet sie: "Wenn ich Angelina wäre, würde ich denken, 'Wer ist diese kleine Göre, die in 'Transformers' mitgespielt hat und jetzt meine Nachfolgerin werden will?' Ich will sie gar nicht treffen. Es wäre mir unangenehm."
Beide Hollywood-Schönheiten haben jedenfalls ein Faible für ...
... Körperbemalungen. Megan hat insgesamt acht Tätowierungen auf ihrem Traumbody.
Darunter auch das Konterfei von Marilyn Monroe am rechten Unterarm. Dass Marilyn ihr großes Vorbild ist, ...
... erkennt man auch am Posing des Hollywoodstars.
Fox wird derzeit auch als Nachfolgerin von Angelina Jolie als Lara Croft in der "Tomb Raider"-Spielfilmreihe gehandelt.
Sollte Fox tatsächlich für die Rolle gecastet werden, können wir damit rechnen, viel von ihrem Traumbody zu sehen.
Die Macher des Videospiels erklären, Lara Croft solle von nun an eher Erwachsene statt Teenager ansprechen - und somit mehr Haut zeigen.
Trotz ihrer Schönheit gibt sich Megan bescheiden: "Ich mag es einfach nicht, mich selbst anzusehen - und dann auch noch zweieinhalb Stunden im Kino, das ist hart", sagte sie anlässlich der Deutschlandpremiere von "Tranformers - Die Rache" in Berlin.
Den ersten Teil von "Transformers", der 2007 mit Fox in der weiblichen Hauptrolle weltweit 700 Millionen US-Dollar einspielte, habe sie sich dann aber doch angesehen. Den zweiten Teil hingegen noch nicht.
Regisseur Michael Bay könnte Abhilfe schaffen. Er könne Fox ja auf der Leinwand digital nachbessern, damit der Anblick erträglicher sei, scherzte er bei einer Pressekonferenz.
Falls Sie noch nicht genug von sexy Megan gesehen haben: "Transformers - Die Rache" kommt am 24. Juni 2009 in die deutschen Kinos.
Kristen Stewart wird von vielen Mädchen beneidet. Sie darf dem schönen Robert Pattinson nicht nur in der Vampir-Saga "Twilight" ganz nah sein. Auch ...
Millionen Fans weltweit waren außer sich, als Robert Pattinson und Kristen Stewart auf die Leinwand zurückkehrten. Nach "Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen" hieß es ...
... "New Moon - Bis(s) zur Mittagsstunde".
Der Plot der fast zweistündigen Teenie-unterhaltenden Blutsaugerromanze ist schnell erzählt: Bella (Kristen Stewart) und ihr geliebter Vampir Edward (Robert Pattinson, l.) scheinen endlich glücklich vereint, da gerät ...
... ihre neue schöne heile Welt aus den Fugen: Edward sieht sich gezwungen, seine Bella zu verlassen, weil er meint, sie nur so vor sich ...
... und vor allem seiner Vampir-Familie schützen zu können. Einzig ...
... ihr Jugendfreund Jakob Black (Taylor Lautner, r.) schafft es, sie zeitweise aus ihren Depressionen zu befreien. Doch auch Jakob ist inzwischen eine Art Monstrum geworden, ein ...
... Werwolf, der sich nur deshalb in die vierbeinige Bestie verwandelt, um Menschen vor den "kalten Wesen", wie Edward einer ist, zu beschützen. Weil sie sich laufend in riesige Werwölfe verwandeln ...
... und eine übernatürlich hohe Körpertemperatur haben, laufen sie meist mit nacktem Oberkörper herum. Die Zuschauer(innen) können sich so an einer Menge durchtrainierter Sixpacks sattsehen.
Tatsächlich hat sich Taylor Lautner (l.) eigens für den zweiten Teil ungeheure Muskelpakete antrainiert. Angeblich soll er rund 13 Kilo dafür zugelegt haben. Seinen Konkurrenten in der Gunst ...
... um Bella ausstechen kann er damit aber trotzdem nicht: Beim Showdown im Palast der Vampirfürsten im italienischen Volterra kämpft ...
... Edward mit bis nur knapp über die Schamhaare entblößtem durchtrainiertem Oberkörper und macht so seinem Ruf als Womanizer alle Ehre. Der in London geborene Twen wurde jüngst ...
... erstmals in die Auswahl des "Sexiest Man Alive" des "People"-Magazins gewählt. Der Schauspieler, der nebenbei auch noch modelt und Musik spielt, landete auf Rang 15.
Noch keine Chance also gegen Johnny Depp, George Clooney oder Brad Pitt. Das kann sich aber noch ändern, denn ähnlich wie bei "Harry Potter" (im "Feuerkelch"-Teil spielte Pattinson Cedric Diggory) wird die ...
... "Twilight"-Saga um Edward und Bella fortgesetzt. Der dritte Teil "Eclipse - Bis(s) zum Abendrot" ist bereits abgedreht und kommt 2010 in die Kinos. Ein vierter Teil ist zudem bereits in Planung.
Spielte "Bis(s) zum Morgengrauen" weltweit bereits rund 380 Millionen Dollar ein, davon etwa 70 Millionen Dollar am Startwochenende, ist Teil zwei auf dem besten Weg, dies noch zu toppen: Allein ...
... am Premierenwochenende rannten Millionen Teenies in die US-Kinos und machten den Vampirstreifen mit einem Einspielergebnis von knapp 140 Millionen Dollar zum Dritterfolgreichsten aller Zeiten.
Lediglich "Dark Knight" und "Spiderman 3" spielten zu Beginn noch mehr ein (jeweils mehr als 150 Millionen Dollar). Da ist es zweitrangig, dass ...
... "New Moon - Bis(s) zur Mittagsstunde" nur mittelmäßige Kritiken erhalten hat: "Teenie-Unterhaltung" und kein "Leckerbissen" - vom Regisseur Chris Weitz ("Der Goldene Kompass").
Bei den überbezahltesten Stars in Hollywood ist Will Ferrell die Nummer eins. Für jeden Dollar, der Ferrell für "Land of the Lost" gezahlt wurde, verdiente der Film nur 3.29 Dollar.
Auf Platz zwei der Liste steht Ewan McGregor. Trotz Erfolgen wie "Trainspotting" und den "Star Wars"-Filmen ist McGregor kein Kassenschlager.
Den dritten Platz hat sich der Ex von Angelina Jolie, Billy Bob Thornton, gesichert. Sein letzter Auftritt in "Eagle Eye – Außer Kontrolle" war ebenfalls ein Flop an den Kinokassen.
Der sonst so vorlaute Eddie Murphy ist auf Rang vier ganz kleinlaut geworden. Sein Zauber scheint verschwunden.
Auch Ice Cube stemmt als Schauspieler nichts. Zurzeit ist der Rapper in der Action-Komödie "Ride Along" auf deutschen Leinwänden zu sehen.
Auf Platz sechs - man höre und staune - ist Tome Cruise gelandet. Er hat immer einen ordentlichen Batzen nach Hause getragen, aber die Filme lagen bei den Einnahmen weit hinter allen Erwartungen zurück.
Auch an Drew Barrymore geht der Kelch nicht vorbei. Als Produzentin hat sie inzwischen mehr Glück als mit ihren Filmrollen. In "Er steht einfach nicht auf Dich" konnte sie das Publikum nicht in die Kinos locken. Für sie Platz sieben.
Auch Leonardo DiCaprio muss sich in Zukunft wohl selbst Beifall klatschen, denn die Zuschauer machen es nicht. Seine letzten Filme - "Der Mann, der niemals lebte" und "Zeiten des Aufruhrs" - brachten ihm hohe Gagen, den Produzenten aber keine Einnahmen.
Auf Platz neun rangiert Samuel L. Jackson. In den letzten zwei Jahren drehte er sieben Filme. In den Nebenrollen genial, war er in den Hauptrollen kein Erfolg für die Filmemacher.
Der letzte der Hollywood-Rohrkrepierer ist "Funnyman" Jim Carrey. Seine Witze sind inzwischen so lang wie sein Bart und locken keinen mehr hinter dem Ofen vor. Auf jeden Fall füllen sie sein Portemonnaie, doch die Kinosäle bleiben leer.

Hollywood-Star Sandra Bullock könnte in diesem Jahr zur besten und zur schlechtesten Schauspielerin gekürt werden. 24 Stunden vor den mit Spannung erwarteten Oscar-Nominierungen wurde sie zur Kandidatin für den Schmähpreis "Goldene Himbeere" bestimmt. Die zweifelhafte Ehre wurde Bullock für ihre Darstellung als aufdringliche Verliebte in der Komödie "Verrückt nach Steve" zuteil. Oscar-Chancen könnte sie dagegen für ihre Rolle in dem Sportdrama "Blind Side - Die große Chance" erhalten. Der Part hatte ihr bereits den Golden Globe als beste Darstellerin eingebracht.

Schlechtester Film 2009

"Verrückt nach Steve" mit Bullock und Bradley Cooper geht auch in der Sparte "Schlechtester Film 2009" ins Rennen. Dort tritt die Komödie unter anderem gegen den Blockbuster "Transformers: Die Rache" und gegen den Kinoflop "Die fast vergessene Welt" an. Diese beiden Streifen erhielten jeweils sieben Nominierungen. Die Razzie-Verleiher charakterisierten "Transformers: Die Rache" als "überlaut, überlang und überdumm".

Megan Fox und Will Ferell "Schlechteste Hauptdarsteller"

Zudem holte sich Megan Fox eine Anwartschaft als "Schlechteste Hauptdarstellerin". Als Hauptakteur in "Die fast vergessene Welt" ist Will Ferrell unter den Favoriten für die Trophäe als schlechtester männlicher Darsteller. Auch die "Twilight"-Stars blieben bei den Goldenen Himbeeren nicht verschont. Robert Pattinson erhielt eine Nominierung als schlechtester Nebendarsteller. Teenie-Heldin Kristen Stewart könnte an der Seite von Pattinson oder Taylor Lautner den Preis für das schlechteste Leinwandpaar gewinnen. Die Razzie-Verleiher bedenken in diesem Jahr auch die Kino- Reinfälle der vergangenen zehn Jahre.

"Schlechtester Film des Jahrzehnts"

In der Sparte "Schlechtester Film des Jahrzehnts" finden sich der achtfache Razzie-Gewinner "Battlefield Earth" (2000), der fünffache Preisträger "Freddy Got Fingered" (2001), "Gigli" (2003, sieben Razzies), "Ich weiß, wer mich getötet hat" (2007, acht Razzies) und "Stürmische Liebe - Swept Away" (2002, fünf Razzies).

"Schlechtester Schauspieler des Jahrzehnts"

In der Sparte "Schlechtester Schauspieler des Jahrzehnts" treffen Ben Affleck, Eddie Murphy, Mike Myers, Rob Schneider und John Travolta aufeinander. Ihre weiblichen Counterparts sind Mariah Carey, Paris Hilton, Lindsay Lohan, Jennifer Lopez und Madonna. Die "Razzies" werden in diesem Jahr zum 30. Mal vergeben, traditionell einen Tag vor den Oscars. Die Zeremonie findet am 6. März in Los Angeles statt. Die Spottpreise wurden von dem Cineasten John Wilson als Gegenstück zur glanzvollen Oscarverleihung ins Leben gerufen.

(dpa, N24)

02.02.2010 14:39 Uhr

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