Winter und kein Ende

Deutschland wird zur Schneewehe

Ein Ende des Winterwetters ist momentan nicht in Sicht. Im Gegenteil: Meteorologen erwarten die stärksten Schneefälle dieses Winters. Der Preis für Streusalz hebt regelrecht ab.

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Dauereinsatz für die Räumdienste: Deutschland versinkt im Schnee, und ein Ende des Winterwetters ist nicht in Sicht.
Von Andrea Huber, aufgenommen in München.
Und nochmal in voller Pracht - von Andrea Huber, aufgenommen in München.
Von Frank Thöne, ohne Ortsangabe.
Von Frank Thöne, ohne Ortsangabe.
Von Frank Thöne, ohne Ortsangabe.
Von Chester van Poucke, aufgenommen in Neustadt an der Weinstraße.
Von Hartmut Wittmann, aufgenommen in Mittenwald an der Grenze von Tirol.
Von Andree Kühn, aufgenommen in Trusetal in Thüringen.
Von Jürgen Stade, aufgenommen in Monreal in der Eifel.
Von Thomas Rek, aufgenommen in Steinfeld auf der Fränkischenplatte.
Von Heinrich Norden, aufgenommen am Hamburger Hafen.
Von Sebastian Michalski, aufgenommen am Sorpesee.
Von Norman Chmielewsky, aufgenommen in Essen.
Von Norman Chmielewsky, aufgenommen in Essen.
Von Silvia Furtwaengler, aufgenommen in Norwegen.
Von Sebastian Kern, aufgenommen in Zadar / Kroatien.
Von Sebastian Kern, aufgenommen in Zadar / Kroatien.
Von Adrian von Fehrn, aufgenommen in Langenhorn / Nordfriesland.
Von Adrian von Fehrn, aufgenommen in Langenhorn / Nordfriesland.
Von Christin Blume, ohne Ortsangabe.
Von Alexandra und Frank Pohl, aufgenommen in Prüm in der Eifel.
Von Alexander Bernd, aufgenommen in Berlin.
Von Kay-Uwe Nennstiel, aufgenommen in Berlin.
Von Anett Schattmeier, aufgenommen in Brackenheim.
Von einem Zuschauer ohne Namensangabe, aufgenommen in Elmshorn
Von Denny Pieper, aufgenommen in Schwerin.
Von Denny Pieper, aufgenommen in Schwerin.
Von Sebastian Genz, aufgenommen in Neumünster.
Von Gerry Jabusch, aufgenommen in Lübeck.
Von Alexander Gruschwitz, aufgenommen in Gingst auf Rügen.
Von Alexander Gruschwitz, aufgenommen in Gingst auf Rügen.
Von Gabriele Hofer, aufgenommen in Putbus auf Rügen.
Von Gabriele Hofer, aufgenommen in Putbus auf Rügen.
Von Gabriele Hofer, aufgenommen in Putbus auf Rügen.
Von Gabriele Hofer, aufgenommen in Putbus auf Rügen.
Von Gabriele Hofer, aufgenommen in Putbus auf Rügen.
Von Ines Hilbig, aufgenommen in Schönow bei Berlin.
Von Ines Hilbig, aufgenommen in Schönow bei Berlin.
Von unserem Zuschauer Jens (ohne Nennung des Nachnamens), aufgenommen in Greifswald.
Von Jann Kaufmann, aufgenommen in Berlin-Spandau.
Von André Knappik, aufgenommen in Güstrow.
Von André Knappik, aufgenommen in Güstrow.
Von Michael Kretschmann, ohne Ortsangabe.
Von Charlotte Lichtenauer, aufgenommen in Weistrach (Österreich).
Von Heike Lüdke, aufgenommen in Schönberg an der Ostsee.
Von Gunnar Malmström, aufgenommen in Rostock.
Von Maik Papstein, aufgenommen in Eutin.
Von Maik Papstein, aufgenommen in Eutin.
Von Martina Hollard, aufgenommen in Bippen.
Von Martina Hollard, aufgenommen in Bippen.
Von Björn Melms, aufgenommen auf Rügen.
Von Björn Melms, aufgenommen auf Rügen.
Von Björn Melms, aufgenommen auf Rügen.
Von Björn Melms, aufgenommen auf Rügen.
Von Björn Melms, aufgenommen auf Rügen.
Von Björn Melms, aufgenommen auf Rügen.
Von Mirnes Cartman, aufgenommen in Köln.
Von Frank Neitzert, aufgenommen in Rieden in der Eifel.
Von Andreas Nissen, aufgenommen an der Bahnstrecke Travemünde - Lübeck.
Von Norbert Westhuis, aufgenommen in Hoogstede.
Von Norbert Westhuis, aufgenommen in Hoogstede.
Von Luisa Radohs, aufgenommen in Horst bei Greifswald.
Von Luisa Radohs, aufgenommen in Horst bei Greifswald.
Von einem Zuschauer ohne Namensnennung, aufgenommen in Allershagen bei Rostock.
Von einem Zuschauer ohne Namensnennung, aufgenommen in Allershagen bei Rostock.
Von Frederik Rauter, aufgenommen in Leipzig.
Von Frederik Rauter, aufgenommen in Leipzig.
Von Heiko Sauerbrei, aufgenommen in Zella-Mehlis.
Von Heiko Sauerbrei, aufgenommen in Zella-Mehlis.
Von Iris Schröder, aufgenommen in Wesselburenerkoog / Dithmarschen.
Von Thomas Stelberg, aufgenommen in Wippenfürth.
Von Joachim Stingl, aufgenommen in Mitterteich in der Oberpfalz.
Von Sandra Wendland, aufgenommen in Greifswald.
Von Sandra Wendland, aufgenommen in Greifswald.
Von Winfried Klein, aufgenommen in Winterberg.
Von einem Zuschauer ohne Namensnennung, aufgenommen in Gummersbach.
Von Hartmut Dannenberg, aufgenommen in Bergisch Gladbach.
Von Hartmut Dannenberg, aufgenommen in Bergisch Gladbach.
Von Michaela Braun, aufgenommen in Tuttlingen.
Von Liane Quatsling, aufgenommen in Hamburg.
Von Simone Pertzsch, aufgenommen in Siegen.
Von Simone Pertzsch, aufgenommen in Siegen.
Von Sven Thomsen (alias Crazy Horse), aufgenommen in Haselund in Nordfriesland. Darauf eine Friedenspfeife!
Von Sven Thomsen (alias Crazy Horse), aufgenommen in Haselund in Nordfriesland.
Von Cornelia Pro, aufgenommen in Berlin-Kreuzberg
Von Kai Uwe Scholz, ohne Ortsangabe
Von F. Meyer, aufgenommen auf der A9 bei Weisenfels
Von Holger Fertig, aufgenommen am "Alten Strom" in Warnemünde
Von Onur Aldemir, aufgenommen in Salzgitter
Von Peter Schmidt, aufgenommen am Eckernförder Südstrand
Von Dagmar von Buxhoevden, aufgenommen in Lemvig am Limfjord in Dänemark
Von Antje Zimmermann, aufgenommen in Wiek auf Rügen
Von Christoph Ruppert, aufgenommener Ort unbekannt
Von Max Schrader, aufgenommen in Spitzingsee (Oberbayern)
Von Melanie und Nico aus Bremen, aufgenommen in Dänemark
Von Moritz Frankenberg, aufgenommen in Osnabrück
Von Olaf Seyffert, aufgenommen in Bitterfeld
Von Clemens, ohne Nennung des Nachnamens, aufgenommen in Tannheimertal am Alpsee
Eingesandt von Iris Schröder, fotografiert von Peter Schröder (Deichwärter), aufgenommen am Nordseedeich zwischen Meldorferhafen und Friedrichskoog
Von Michael Krause, aufgenommen in der Lutherstadt Wittenberg
Von Henry Knüppel, aufgenommen in Puddemin auf Rügen
Von Henry Knüppel, aufgenommen in Puddemin auf Rügen
Von Henry Knüppel, aufgenommen in Puddemin auf Rügen
Von Henry Knüppel, aufgenommen in Puddemin auf Rügen
Von Henry Knüppel, aufgenommen in Puddemin auf Rügen
Von Henry Knüppel, aufgenommen in Puddemin auf Rügen
Von John Barr, aufgenommen in Oldenburg
Von John Barr, aufgenommen in Oldenburg
Von Carmen B., aufgenommen in Hambühren bei Hannover
Von Carmen B., aufgenommen in Hambühren bei Hannover
Von Carmen B., aufgenommen in Hambühren bei Hannover
Von Simone Diedrich, aufgenommen in Essen
Von Lars Heyde, aufgenommen in Schlieben in Brandenburg
Von Martin Winkler, ohne Ortsangabe
Von Max Schrader, aufgenommen im Hochzillertal
Von Jessica Raum, aufgenommen in Uetze
Von Roland Jursch, aufgenommen in Altdöbern
Von Maik Andrzejczak, aufgenommen in Mülheim an der Ruhr
Von Oliver Ruhe, aufgenommen in der Dübener Heide
Von Oliver Ruhe, aufgenommen in der Dübener Heide
Von Christian Haase, aufgenommen im Sauerland
Von Sandra Litzinger, aufgenommen in Siegen.
Von Kacem Bitich, aufgenommen in Stolberg bei Aachen
Von Udo Kietzke (Berlin), aufgenommen auf Sylt
Von Sebastian Müller, aufgenommen im Harz
Von Sebastian Müller, aufgenommen im Harz
Von Sebastian Müller, aufgenommen im Harz
Von Christoph Ruppert, aufgenommener Ort unbekannt
Von Christoph Ruppert, aufgenommener Ort unbekannt
Von Christoph Ruppert, aufgenommener Ort unbekannt
Von Christoph Ruppert, aufgenommener Ort unbekannt
Von Dietmar Krebs, aufgenommen in Kamp-Lintfort
Von Stefan Hensiek, aufgenommen in Melle
Von Melanie und Nico aus Bremen, aufgenommen in Dänemark
Von Melanie und Nico aus Bremen, aufgenommen in Dänemark
Von Melanie und Nico aus Bremen, aufgenommen in Dänemark
Von Christian Hehrmann, aufgenommen in Hamburg
Von Christian Ludewig, aufgenommen im Schwarzwald
Von Christian Ludewig, aufgenommen im Schwarzwald
Von Eckhard Wenzel, aufgenommen in Herford
Von Eckhard Wenzel, aufgenommen in Herford
Von Eckhard Wenzel, aufgenommen in Herford
Von Karsten Schumann, aufgenommen in Aldingen
Von Moritz Frankenberg, aufgenommen in Osnabrück
Von Moritz Frankenberg, aufgenommen in Osnabrück-Nahe
Von Moritz Frankenberg, aufgenommen in Osnabrück
Von Moritz Frankenberg, aufgenommen in Osnabrück
Von Antje Zimmermann, aufgenommen in Wiek auf Rügen
Von Patric Lee Atrott, aufgenommen am Holocaust-Mahnmal in Berlin
Von Christian Buchhold, aufgenommen in Waldaschaff im Spessart
Von Jacqueline Fischbach, aufgenommen in Salzgitter
Von Daniel Fischer, aufgenommen in Buchheim bei Eisenberg in Thüringen
Von Daniel Fischer, aufgenommen in Buchheim bei Eisenberg in Thüringen
Von Heinz Grotzfeld, aufgenommen am "Felsenweg" in Saarbrücken
Von Heinz Grotzfeld, aufgenommen am "Felsenweg" in Saarbrücken
Von Dittmar Hellmich, ohne Ortsangabe
Von Bernd Herbort, aufgenommen in Börnighausen im Landkreis Minden-Lübbecke
Von Bernd Herbort, aufgenommen in Börnighausen im Landkreis Minden-Lübbecke
Von Karin Piske, aufgenommen in Münster
Von Horst Kleinau, ohne Ortsangabe
Von Ralph Köhler, aufgenommen auf der A4 Chemnitz Richtung Erfurt (der Fahrer des verunglückten Fahrzeugs im Bild blieb unverletzt)
Von Ralph Köhler, aufgenommen auf der A4 Chemnitz Richtung Erfurt (der Fahrer des verunglückten Fahrzeugs im Bild blieb unverletzt)
Von Wolfgang Krüger, aufgenommen auf Rügen
Von Peter Lüdke, aufgenommen in Kakenstorf
Von Markus Malk, aufgenommen in Cottbus
Von Markus Malk, aufgenommen in Cottbus
Von Björn Melms, aufgenommen an der Seebrücke Sellin auf Rügen
Von Björn Melms, aufgenommen auf Rügen
Von Claudia & Klaus Mild, aufgenommen in Bochum
Von Dietrich Alexander von Plettenberg, aufgenommen in Berlin-Tempelhof
Von Guido Roth, aufgenommen am Kahlen Asten in Nordrhein-Westfalen
Von Guido Roth, aufgenommen am Kahlen Asten in Nordrhein-Westfalen
Von Uwe Rusert, aufgenommen in Dortmund
Von Uwe Rusert, aufgenommen in Dortmund
Von Wolfgang Rylski, aufgenommen in Klütz in Mecklenburg-Vorpommern
Von Andreas Schatz, aufgenommen in Nesselwängle im Tannheimertal
Von Jörg Schöler, ohne Ortsangabe
Von Frank Schreier, aufgenommen in Delligsen im Landkreis Holzminden
Von William H. Stipps, ohne Ortsangabe
Von William H. Stipps, ohne Ortsangabe
Von William H. Stipps, ohne Ortsangabe
Von William H. Stipps, ohne Ortsangabe
Von Nik Stude, aufgenommen in Neustadt / Pelzerhalen in Ostholstein
Von Tobias Thomas, aufgenommen am Strand von Travemünde
Von Tobias Thomas, aufgenommen am Strand von Travemünde
Von Herrn Uhlig, aufgenommen in Chemnitz
Von Erik Block, aufgenommen in Stralsund
Von Ingeborg Cobeck, aufgenommen in Dietzenbach
Von Kristina Dederichs, aufgenommen in Emden
Von Jan Dederichs, aufgenommen in Emden
Von Frank Eisenblätter, aufgenommen in Belm im Kreis Osnabrück
Von Dennis Preece, aufgenommen in Fümmelse
Von Dennis Preece, aufgenommen in Fümmelse
Von Sigrid Schaar, aufgenommen in Hamburg-Stellingen
Von Jannik Schoppe, aufgenommen in Sülfeld bei Wolfsburg
Von Eilbertus Stürenburg, aufgenommen auf Norderney
Von Eilbertus Stürenburg, aufgenommen auf Norderney
Von Eilbertus Stürenburg, aufgenommen auf Norderney
Von Siegrun de Vries, aufgenommen Vlotho an der Weser
Von Siegrun de Vries, aufgenommen Vlotho an der Weser
Von Siegrun de Vries, aufgenommen Vlotho an der Weser
Von Siegrun de Vries, aufgenommen Vlotho an der Weser
Von Sven Frank, aufgenommen in Westerland auf Sylt
Von Sven Frank, aufgenommen in Westerland auf Sylt
Von Sven Frank, aufgenommen in Westerland auf Sylt
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Deutschland ist tiefgefroren. Minus-Temperaturen zwischen 10 und mehr als 20 Grad Celsius lassen die Menschen derzeit bibbern.
Im Freien lässt es sich nur dick eingemummelt aushalten. Dafür wartet der strenge Frost aber mit manch ...
... ungewohntem Naturschauspiel auf. Dicke Eisschichten verwandeln die Strände an Nord- und Ostsee in winterliche Märchenlandschaften.
Ostseewellen erstarren bei eisiger Kälte am Strand des Seebades Lubmin zu Bergen aus weißen Eiskristallen.
Dort wo das Wasser noch nicht völlig träge wurde und erstarrt ist, ...
... bleibt es an den Buhnen kleben und überzieht die hölzernen Wellenbrecher ...
... mit einer dicken Schicht aus salzigem "Zuckerguss".
An den Stränden von Ost- und Nordsee türmen sich angespülte Eisschollen zu meterhohen Bergen.
Die bis zu zehn Zentimeter dicken Platten werden für viele kleine und große Kinder zu einem frostigen Spielzeug.
Strandspaziergänger wandeln in der Landschaft aus Schnee und Eis wie auf einem Gletscher in den Alpen.
Diesmal jedoch durchziehen die kilometerlangen Eislandschaften den Norden Deutschlands, wo es ...
... mit bis zu -18,6 Grad Celsius besonders kalt wurde. In Hamburg sanken die Temperaturen immerhin auf -15 Grad Celsius.
Hier sorgt dickes Eis auf Elbe und Alster für erhebliche Behinderungen. Schifffahrtswege und der Hafen müssen ...
... mit Eisbrechern freigehalten werden. Besonders kleinere Schiffe haben schlechte Karten. Wer zu lange an einem Ort liegen bleibt, ...
... kommt dort nicht so schnell wieder weg. Der Frost ist unerbittlich und friert auch das Geschäft mit den Touristen ein.
Doch der strenge Frost sorgt bei den Bewohnern der Hansestadt nicht nur für Frust sondern auch für Lust, ...
... zum Beispiel auf Spaziergänge auf ungewohntem Terrain: Die zugefrorene Außenalster etwa ...
... lockt täglich hunderte frischlufthungrige Hamburger und Touristen auf das zentimeterdicke Glatteis.
Für kaum eine Freizeitaktivität ist das Eis derzeit zu dünn.
Vom Eislaufen, dem Klassiker unter den Wintersportarten, bis hin zum ...
... Eisradeln ist dank zweistelliger Minusgrade derzeit alles möglich.
Im brandenburgischen Kienitz wartet dieser Eisangler darauf, dass ein dicker Fisch anbeißt.
Und an einem Felshang in Todtnau-Utzenfeld im Schwarzwald können sich Fans des Bergsteigens ...
... derzeit im Klettern mit Eispickel und Spikes üben.
In Wremen (Niedersachsen) hat der strenge Winter den Krabbenfischern eine unfreiwillige Fangpause verordnet.
Auf dem Mittellandkanal verfolgen Eisbrecher eine fast unmögliche Mission. Eisfrei bleibt Deutschlands wichtigste Wasserstraße ...
... derzeit nur wenige Stunden. An einigen Stellen ist sie schon nicht mehr befahrbar.
Auch in Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) geht mit dem Schiff nicht mehr viel, dafür umso mehr per Fahrrad.
Noch kälter als an der Küste wurde es mit minus 22 Grad Celsius in Frankfurt an der Oder. Der Grenzfluss zu Polen ist vor Kälte ...
... völlig erstarrt. An die Oberfläche hat der Frost besonders ungewöhnliche Muster gezaubert.
Wie weiße Seerosenblätter liegen die Eisgebilde auf dem träge gewordenen Wasser. Besonders malerisch ...
... präsentiert sich die eisige Oder während des Sonnenuntergangs. Frost und Frust liegen eben nicht immer eng beieinander.
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Sie war angekündigt. Schon Tage im voraus war klar, dass am vergangenen Wochenende ein Tief namens "Daisy" …
… Dauerfrost, Winterstürme und kräftige Schneefälle nach Deutschland bringen würde. Aufgrund starker Schneeverwehungen wurden chaotische Verkehrsverhältnisse vorausgesagt. Bereits in der Nacht zum Samstag sorgte Daisy …
… im Süden Deutschlands für erste Behinderungen: Helfer des Roten Kreuzes waren auf der A5 bei Neuenburg im Einsatz. Da in Frankreich Autobahnen gesperrt wurden, stauten sich in Deutschland zwischen 300 und 400 LKW. Nach Polizeiangaben mussten …
… ebenso viele Menschen die Nacht in ihren Fahrzeugen verbringen. Die Rettungskräfte versorgten sie mit warmen Getränken und Decken, wie hier etwa Waldemar aus Polen.
Auch durch Thüringen und Nordrhein-Westfalen ist "Daisy" gefegt: Entwurzelte Bäume in einem Waldstück neben der Autobahn A73 zwischen Suhl und Schleusingen und ...
... ein durch Unwetter umgestürzter Baum auf der Autobahn bei Essen waren das Resultat.
Es gab aber auch viele Unfälle, wie in Marl. Wegen Glatteis war ein Kleintransporter ins Rutschen geraten und gegen ein Auto geprallt.
Derweil schaufelten auf der A20 in Mecklenburg-Vorpommern Feuerwehrleute eine Fahrbahn frei. Auch hier mussten fast 300 Menschen in der Nacht wegen der blockierten Autobahn in ihren Fahrzeugen ausharren.
Auf der A12 in der Nähe des ostbrandenburgischen Jacobsdorf konnte der Schnee maschinell geräumt werden. Die Räumfahrzeuge brauchte man auch ...
... in Frankfurt am Main. Hier allerdings auf der Start- und Landebahn am Frankfurter Flughafen.
Das Tief "Daisy" hatte auch den Luftverkehr in Deutschland erheblich durcheinander gebracht. Am Flughafen Frankfurt wurden am Samstag mehr als 170 Flüge ...
... ersatzlos gestrichen, auf anderen kam es zu teils erheblichen Verspätungen.
Von Spezialfahrzeugen aus mussten verschneite Passagiermaschinen enteist werden.
Schnee soweit das Auge reichte auch im Harz. Wintersportler hatte es gefreut. Schade nur, dass wegen "Daisy" und dem von ihr mitgebrachten Sturm der Lift am Samstag nicht fuhr.
Mit dem Traktor gegen den Schnee: Mit einem Schneepflug räumte ein Schleppfahrzeug eine kleine Landstraße bei Neugarmsiel von Schneemassen, die sich durch Verwehungen angehäuft hatten.
Im Schnee steckengeblieben: Auf der Insel Fehrmann versuchten Helfer, ein Auto aus einer Schneewehe zu befreien. Ähnliche Bilder ...
... auch auf der Landstraße L30 bei Miltzow südlich von Stralsund oder ...
... auf der unpassierbaren Bundestraße 501 bei Dahme. Eingeschneite Autos dominierten ...
... das Straßenbild. Mit heftigen Schneestürmen hatte Tief "Daisy" weite Teile Norddeutschlands lahmgelegt. Viele Dörfer an der Küste und auf den Ostseeinseln ...
... waren von der Außenwelt abgeschnitten. Hier schippte Ralf Hoffmann aus dem ostbrandenburgischen Sieversdorf (Oder-Spree) Schnee von einem Dach, um dann ...
... vor dem Haus weiterzumachen. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel hatten mit dem weißen Pulver ...
... zu kämpfen. Im nordhessischen Kassel musste eine Weiche vom Schnee befreit werden, damit die Staßenbahn weiterfahren konnte.
Beamte der Bundespolizei kontrollierten am Montag einen Personenzug, der sich am Tag davor auf der Strecke Stralsund-Berlin in Mecklenburg-Vorpommern festgefahren hatte.
Nichts ging mehr: Fischkutter waren im Hafen von Tönning festgefroren. In Lübeck dagegen ...
... bot sich ein Bild der Überschwemmung. So konnte eine Anwohnerin in der Lübecker Altstadt von ihrem Haus aus Schwäne füttern.
Starker Sturm hatte das Wasser der Trave über die Ufer treten lassen.
Die Strandpromenade in Lübeck-Travemünde wurde vom Oststurm teilweise zerstört. Auch auf der Insel Rügen ...
... fegte ein heftiger Wind - und hier eine Welle über den Leuchtturm auf der 1440 Meter langen Mole von Sassnitz hinweg. Sturmtief Daisy war nach dem Wochenende abezogen, der Winter ...
... hat Deutschland weiterhin fest im Griff. Hoffentlich aber nur noch in dem Maße, dass es nun beim morgendlichen Freikratzen der Autoscheibe bleibt.
Video: Winter lässt nicht locker - Chaos auf Deutschlands Autobahnen erwartet
Video: Winterflucht - Raus aus der Kälte

Der Winter hat in Deutschland erneut mit aller Macht zugeschlagen - und das zu einem ungünstigen Zeitpunkt: Während immer mehr Städte ihren Streusalzvorrat komplett aufgebraucht haben, warnten Meteorologen in einigen Regionen vor den stärksten Schneefällen dieses Winters. Bereits am Dienstag fiel in vielen Gegenden wegen Unwetters die Schule aus. In einigen Städten und Kreisen brach der Busverkehr zusammen, wurden Hallen wegen der Schneelast auf den Dächern vorsichtshalber geschlossen und häuften sich die Glätteunfälle, bei denen mehrere Menschen starben.

Der Deutsche Wetterdienst warnte in weiten Teilen Deutschlands vor chaotischen Straßenverhältnissen und Unwettern vor allem in Lagen ab 400 Höhenmetern. Es bestehe die Gefahr von Schneebruch und Schneeverwehungen. Im Flachland wurden innerhalb von zwölf Stunden bis zu 10 Zentimeter Neuschnee erwartet, in höheren Lagen mehr als 20 Zentimeter. Am Mittwoch sollen sich die Niederschläge laut DWD auf die Südhälfte des Landes beschränken. In den nächsten Tagen sieht es für das Flachland nach Tauwetter aus. Ob dies eine durchgreifende Milderung und den Ende des Winters einleitet, ist jedoch fraglich.

Luftbrücke nach Hiddensee

Die Ostseeinsel Hiddensee, nach wie vor vom Eis eingeschlossen, wurde am Dienstag von einem Hubschrauber angeflogen. 40 von etwa 100 festsitzenden Touristen konnten ausgeflogen werden. Am frühen Nachmittag musste die Luftbrücke jedoch unterbrochen werden, als der Wind auffrischte und sich neuer Schnee ankündigte. Immerhin konnten die etwa 1000 Inselbewohner mit frischen Möhren, Tomaten, Kartoffeln, Milch, Brot und Eiern sowie Medikamenten versorgt werden.

In Schleswig-Holstein schlitterten auf der Bundesstraße 207 bei Heiligenhafen ein 20-Jähriger und sein 19 Jahre alter Beifahrer mit dem Auto gegen einen Sattelzug. Die Männer wurden eingeklemmt und starben noch am Unfallort. In Hannover stürzte ein 71-Jähriger auf eisglatter Straße und verletzte sich tödlich am Kopf. In Nordrhein-Westfalen zählte die Polizei innerhalb von 24 Stunden etwa 900 Unfälle, wie das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste berichtete. In Ahaus im Münsterland kam ein 36-Jähriger auf eisglatter Straße ums Leben. Landesweit wurden 15 Autofahrer schwer verletzt. Auch im Luftverkehr kam es zu Störungen.

Schneefrei in vielen Regionen

Schnee und Eis führten in einigen Regionen Deutschlands zur Freude bei den Schülern: In Nordfriesland wurde wegen Schneetreibens der Unterricht an allen Schulen vorzeitig beendet, wie ein Kreissprecher berichtete. Auch in Rheinland-Pfalz blieben tausende Schüler zu Hause - 23 von 38 Schulen im Kreis Südwestpfalz waren zu, wie eine Kreissprecherin in Pirmasens sagte. Im sauerländischen Olpe bekamen etwa 3000 Schüler für Dienstag und Mittwoch frei. In Hessen hieß es im Odenwald schneefrei. Auch im Kreis Limburg-Weilburg bleiben die Schulen am Mittwoch geschlossen.

Busse fuhren am Dienstag unter anderem im Odenwald oder in den niedersächsischen Städten Celle, Hildesheim und Osnabrück nicht. Mehrere Kommunen und Kreise schlossen vorsichtshalber wegen hoher Schneebelastung ihre Hallen und öffentlichen Gebäude. Wuppertal meldete etwa 100 Schließungen, der Lahn-Dill-Kreis in Hessen etwa 20. Seit dem Einsturz der Eissporthalle in Bad Reichenhall Anfang 2006 sind viele Gemeinden vorsichtig geworden. In der Nacht zum Mittwoch wurden im Schwarzwald bis zu 40 Zentimeter Neuschnee erwartet, wie Martin Jonas vom DWD in Stuttgart sagte. "Wenn man dem Herr werden will, sollte man schon Streusalz vorrätig haben."

Salzpreis hebt ab

Immer mehr Städte tun momentan alles, um an Salz zu kommen - egal woher und zu welchem Preis. Die Stadt Heidelberg hat zum Beispiel Salz in Serbien bestellt - zum Preis von 195 Euro je Tonne, statt sonst knapp 80. "Der Markt hat auf die extrem hohe Nachfrage reagiert", sagte eine Sprecherin. Bei Auktionen werde Salz teilweise für mehr als 300 Euro je Tonne verkauft. Das seit Donnerstag salzlose Reutlingen hat eine Bestellung in Rumänien aufgegeben. 15 Lastwagen sollten sich am Dienstag auf den mehr als 1500 Kilometer langen Weg machen.

Im Erzgebirge in Sachsen freute sich derweil die Tourismuswirtschaft über eine erste Urlauberwelle nach Beginn der Winterferien in den Bundesländern Berlin und Brandenburg. "Wir sind fast ausgebucht. Am Ski-Hang herrscht Hochbetrieb", sagte Heidrun Fischer von der Gäste-Information in Oberwiesenthal. Die Sonne scheine. "Superwetter."

(dpa, N24)

02.02.2010 16:49 Uhr

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