Facebook-Protest

Jakarta entfernt umstrittenen Obama

Von Obamania kann in Indonesien wohl keine Rede sein. Eine Statue, die den US-Präsidenten als Kind zeigt, wird verschwinden. Die Regierung beugt sich damit einem auf Facebook initiierten Protest.

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Noch bevor Obama Jakarta besucht, soll "Barry" verschwinden.
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US-Präsident Barack Obama beendet sein erstes Jahr im Amt. Zu seinen wichtigsten außenpolitischen Zielen zählte es, ...
... Glaubwürdigkeit und Handlungsfähigkeit der USA im Ausland wiederherzustellen.
Diese sah er durch seinen Vorgänger George W. Bush (l) ...
... schwer beschädigt.
Umfragen weltweit belegen, ...
... dass ihm der Stimmungsumschwung zugunsten der USA gelungen ist.
Am eindrucksvollsten symbolisiert das die Verleihung des Friedensnobelpreises an den US-Präsidenten.
Bei seiner Afghanistan-Politik wertet Obama den militärischen Einsatz im Wahlkampf als wichtigste Waffe gegen den Terror.
Eine im März vorgestellte neue Strategie konnte die Zunahme der Gewalt aber nicht stoppen.
Im Dezember entschloss sich Obama zur Eskalation: ...
Mehr als 100.000 Soldaten sollen den Sieg bringen, ...
... im Juli 2011 soll der Abzug beginnen.
Damit knüpfte Obama sein politisches Schicksal an die sehr unpopuläre militärische Fortsetzung des Einsatzes in Afghanistan.
Der Einsatz von US-Truppen im Irak war im Wahlkampf Obamas eines der wichtigsten Themen, ...
... inzwischen spricht kaum jemand mehr davon.
Obama wird wohl sein Versprechen einlösen können, ...
... den Einsatz zu Ende zu führen.
Am 31. August 2010 soll der Kampfeinsatz beendet und die Verantwortung an Iraks Truppen übertragen werden.
Sondereinheiten aus den USA sollen aber zur Terrorbekämpfung im Irak zurückbleiben.
Sein Versprechen, das Gefangenenlager Guantanamo binnen eines Jahres zu schließen, ...
... kann Obama nicht einlösen.
Noch immer sitzen etwa 200 Gefangene ein; manche gelten als unverdächtig, ...
... doch finden sich keine Länder, die sie aufnehmen wollen.
Ernst gemacht hat Obama mit der Zusage, mehr Rechtstaatlichkeit walten zu lassen: ...
Die 9/11-Drahtzieher sollen in New York vor ein Zivilgericht.
Ebenfalls unerfüllt blieb Obamas Versprechen, durch diplomatische Initiativen ...
... den Atomstreit mit dem Iran und ...
... den Nahostkonflikt zwischen Israel und ...
... den Palästinensern zu entschärfen.
Seine Dialogangebote an den Iran blieben ohne Erwiderung.
Und weder Israel ...
... noch die Palästinenser fanden sich zu Friedensinitiativen bereit, ...
... für die nicht nur Obama selbst bei Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (r) warb, ...
... sondern auch Sonderbeauftragte, die durch die Region reisten.
Obamas größter gesetzgeberischer Erfolg war die Verabschiedung ...
... eines 787 Milliarden Dollar umfassenden Konjunkturpakets.
Auch wenn die Wirtschaft wieder wächst, ...
... ist die Krise noch lange nicht beendet: ...
... Die Arbeitslosigkeit liegt bei zehn Prozent, ...
... das Budgetdefizit 2009 bei 1,42 Billionen Dollar.
Sollte die Konjunktur nicht bald anspringen, wird Obamas Popularität weiter sinken.
Obamas wichtigstes innenpolitisches Wahlkampfversprechen war die Gesundheitsreform.
Eine Krankenversicherung für die meisten Bürger - könnte bald umgesetzt werden.
Der Kongress feilt an den Details des Mammutprojekts.
Im Werben um eine parlamentarische Mehrheit hat Obama aber viele Zugeständnisse machen müssen, ...
... was vor allem die linke Basis enttäuschte.
Die geplante Reform der Finanzmärkte, die schärfer reguliert und ...
... besser vor halsbrecherischen Spekulationen geschützt werden sollen, ...
... tritt seit Monaten im Kongress auf der Stelle.
Kritiker fürchten eine neue Spekulationsblase.
Obamas jüngstes Projekt einer Sonderabgabe für Banken mag den Zorn vieler Bürger auf die Banken besänftigen, ...
... Ersatz für eine wahre Reform ist sie nicht.
In Obamas Wahlkampfslogans "Hope" und "Change" (Hoffnung und Wandel) ...
... kam auch die Sehnsucht vieler Bürger nach einem Ende des bitteren Parteienstreits in Washington zum Ausdruck.
Obamas Versprechen, überparteilich zu regieren, kann als gescheitert betrachtet werden.
Die konservativen Republikaner ließen Obamas Initiative praktisch geschlossen abblitzen und setzen auf Polarisierung.
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Halloween im Weißen Haus? Na klar! Zum Fest ...
... der verkleideten Horrorgestalten haben US-Präsident ...
... Barack Obama und seine Frau Michelle mehr ...
... als 2.000 Kinder ...
... mit Süßigkeiten bedacht.
Vor der orangefarben erleuchteten Auffahrt zum Weißen Haus ...
... verteilte das Paar Schokolade, Trockenfrüchte und Plätzchen an ...
... die als Superhelden, Piraten, Feen oder Skelette verkleideten jungen Besucher.
Auch die First Lady hatte sich dem Anlass entsprechend mit plüschigen Katzenohren und ...
... einem Leoparden-Top zurechtgemacht, wofür sie vom Präsidenten bewundernde Blicke erntete. Seine Frau sei eine "sehr gut aussehende Catwoman", sagte er. Obama selbst war einer der wenigen, der normale Freizeitkleidung trug - etwaige ...
... Ähnlichkeiten sind rein zufällig.
Nach der halbstündigen Veranstaltung ...
... vor dem mit künstlichen Spinnweben und zahlreichen Kürbissen geschmückten Weißen Haus gaben die Obamas im East Room noch einen Empfang für Mitglieder der Streitkräfte und deren Familien.
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Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin gibt sich während seines Sommerurlaubs in Sibirien sportlich. Schwimmen im Schmetterlingsstil beherrscht der Politiker ebenso gut ...
... wie das Reiten durch die Tundra. Wahrscheinlich ist der 56-Jährige deshalb noch so fit.
Bei so viel Sport kriegt man natürlich auch ordentlich Hunger: Putin mit einem Einheimischen beim Essen.
Schon im Sommer 2007 hatte der damalige Präsident Russlands mit Bildern aus seinem Sommerurlaub, die ihn in beeindruckend guter Form zeigten, für Aufsehen gesorgt.
Nach einem Schwächeanfall beim Joggen ist der französische Präsident Nicolas Sarkozy wieder auf den Beinen und fährt mit Gattin Carla Bruni-Sarkozy an die französische Mittelmeerküste.
In Cap Nègre, wo Carla Bruni-Sarkozys Familie eine Villa besitzt, genießt das Paar die Zweisamkeit.
Entspannen in Südtirol: Bundeskanzlerin Angela Merkel wandert mit Gatte Joachim Sauer und Bergsteiger Reinhold Messner auf den Monte Rite. Messner über Merkel: "Sie ist eine Bergwanderin. Sie geht gern, sie steigt sogar über die 3000-Meter-Grenze".
Auch Merkels Konkurrent SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier tankt Kraft in Südtirol. Er relaxt beim Wandern in den Dolomiten, bevor der Wahlkampf in die heiße Phase geht (Archivfoto 2008).
Ein Reiseziel in Deutschland hat sich Bundespräsident Horst Köhler (CDU) ausgesucht. Er macht Urlaub auf der Ostfriesischen Insel Norderney.
Seine Frau Eva begleitet ihn natürlich, auch beim Kanufahren.
In den Ferien bleibt er lernwillig: Der Bundespräsident lässt sich von einem Mitarbeiter der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) eine Reanimationspuppe erklären.
Aber Nichtstun muss auch einmal sein: Horst Köhler sitzt mit seiner Gattin Eva im Strandkorb.
Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) verweilt zur Erholung ebenfalls in deutschen Landen, genauer in Oberbayern.
Die Hauptalmbegehung auf der Tanneralm bei Jachenau mit mehreren Almbauern scheint ihr Spaß zu machen.
Zu den beliebtesten Urlaubsorten der Deutschen gehört die Insel Sylt an der Küste der Nordsee.
Auch Innenminister Wolfgang Schäuble sucht dort ein bisschen Ruhe von dem politischen Alltagsstress.
Regisseur Roman Polanski nutzte Sylt Anfang dieses Jahres bei Dreharbeiten als Kopie der amerikanischen Insel Martha's Vineyard. Sie ist das diesjährige Urlaubsziel des US-Präsidenten Barack Obama (Archivfoto 2008).
Auch der ehemalige amerikanische Präsident Bill Clinton erholte sich hier gerne mit seiner Frau Hillary (Archivfoto: 1997) und ...
... seiner Tochter Chelsea (Archivfoto: 1993).
Sie hatte in ihrem diesjährigen Urlaub nicht ganz so viel zu lachen. Ulla Schmidt, Bundesministerin für Gesundheit (SPD), suchte die Erholung in Spanien, kam dafür aber ...
... ohne Dienstwagen nach Hause. Der wurde ihr nämlich in Spanien gestohlen.
Dann lieber gleich gar keine Ferien machen. So halten es in diesem Jahr FDP-Chef Guido Westerwelle und ...
... der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder.
Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) ist übrigens der Politiker, mit dem sich laut einer Emnid-Umfrage die meisten Deutschen einen gemeinsamen Urlaub vorstellen könnten.
Kein Wunder, der Politiker gilt laut Umfragen bei den Bürgern momentan als der beliebteste Bundesminister.
Barack Obama packt zu. Der US-Präsident beweist hier im Kenilworth Aquatic Garden in Washington, dass er den Problemen nicht nur in der großen Politik an die Wurzeln geht.
Gerade hatte Obama ein Gesetz unterschrieben, das Freiwilligenarbeit in den Vereinigten Staaten fördert. Klar, dass der mächtigste Mann der Welt da symbolträchtig selbst tätig werden musste.
Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Obama, ganz Macho, ließ zunächst Gattin Michelle alleine buckeln. Das Lachen ...
... sollte dem Präsidenten aber bald vergehen. Dann nahmen ihn die freiwilligen Helfer nämlich auch an die Kandare. Bäumchen pflanzen für die Fotografen - und das alles ...
... im schicken Anzug. Die Obamas erhielten bei der PR-Aktion im Übrigen ...
... prominente Unterstützung. Vorgänger im Amt, Bill Clinton, hatte sich in sein blassrosa Landoutfit geworfen und packte mit an.
Dass dem Polit-Pensionär mit 62 Jahren dabei bald die Luft ausging, ist verständlich. Aber auch die ...
... 17 Jahre jüngere First Lady ...
.... musste sich von Zeit zu Zeit einmal ein Päuschen gönnen.
Nur einer hackte und ...
... schaufelte wie im Wahn: The president himself ließ die Schippe erst sinken, ...
... als auch das letzte Bäumchen stand.
Nach getaner Arbeit reichte es dann auch zu einem kleinen Plausch mit dem Volk und für ...
... Erinnerungsfotos mit Politgrößen. Dann ging's aber rasch wieder ins Büro. Zu viel frische Luft tut schließlich nicht gut.
Der kleine "First Dog Bo".
Ankunft des kleinen neuen Freundes im Weißen Haus.
Der sehnliche Wunsch der beiden Töchter von Barack Obama, Malia und Sasha, erfüllt sich bald. Die ganze Welt spekulierte schon vorher, wer der nächste "First Dog" wird. Wird es der peruanische Nackthund, oder …
… ein portugiesischer Wasserhund? Empfohlen hatte diese Rasse Senator Ted Kennedy, der selber zwei Wasserhunde besitzt. Die First Lady Michelle Obama hatte genaue Vorstellungen vom künftigen Familienmitglied: …
… Der Hund muss alt genug sein, um zur Familiendynamik zu passen und Wasserhunde haben ein gutes Temperament. Fehlt nur noch der Name. Die Töchter der Obamas …
… zeigen sich dabei sehr kreativ. Michelle Obama musste bereits die Vorschläge "Frank" und "Elch" abwehren. Vielleicht können sich die Obamas an den Präsidentenvorgängern orientieren, denn viele Hunde…
… lebten schon im Weißen Haus.
George Washington, erster Präsident der Vereinigten Staaten und erster Hundebesitzer im Weißen Haus, bekam seinen Hund "Vulcan" vom Marquis de Lafayette geschenkt.
Der Name des Hundes von Präsident James Garfield, "Veto", war wohl eine indirekte Warnung an den Kongress.
"Fido" war Abraham Lincolns bester Freund.
Der treue Begleiter von Präsident Herbert Hoover trug den stolzen Namen "King Tut".
Der wohl berümteste Präsidentenhund in der amerikanischen Geschichte: "Fala", der Scotch Terrier Hund von Franklin D. Roosevelt. Er bekam seine eigene Fanpost und war fast schon ...
... nationales Heiligtum: Wer das Denkmal von Franklin D. Roosevelt in Washington D.C. besucht, der wird zu seinen Füßen den kleinen Scotch Terrier verewigt sehen.
Obwohl die Vorliebe der Kennedys mehr den Pferden und dem Reiten galt, besaßen auch sie ein paar Hunde:
John F. Kennedy entschied sich für einen Dobermann namens "Mo" ...
... und Robert Kennedy ging oft mit seinem Terrier am Strand spazieren.
Nachfolger Lyndon B. Johnson entschied sich für "Yuki", eine bezaubernde Mischlingshündin mit schneeweißem Fell.
Richard Nixon konnte sich nicht so recht für eine Rasse entscheiden: Die Nixons waren gleich mehrfache "Hundeeltern" und besaßen unter anderem einen Cocker Spaniel, einen Pudel, einen Terrier und einen Irish Setter.
Auch wenn es um die Namen der vierbeinigen Helden ging, waren die US-Präsidenten kreativ und vor allem patriotisch. Gerald Ford nannte seinen Hund "Liberty ", Freiheit, ...
... Ronald Reagans Hund dagegen hörte auf den Namen "Lucky", glücklich. Bleibt nur zu hoffen, das er dies auch war.
George Bush verbrachte viel Zeit damit, seiner "Millie" kleine und größere Kunststücke beizubringen.
Und Bill Clinton ließ sich von seinem Labrador "Buddy" gerne mal das eine oder andere Küsschen geben..
"Socks" sorgte für Abwechslung im Weißen Haus. Die majestätisch schauende Katze war hoch geschätztes Mitglied der Clinton Familie.
Mit George W. Bush zog "Barney", der schwarze Terrier ins Weiße Haus ein. Eigentlich ganz gutmütig und Streicheleinheiten nicht abgeneigt, schnappte er bei aufdringlichen Reportern schon mal zu.
Im April zieht der neue Präsidentenhund im Weißen Haus ein. Bis dahin sollte also ein Name gefunden sein. Auf alle Fälle kann man schon sagen: Welcome, Mr. First Dog!

Nach vielfachem Protest soll eine Statue von US-Präsident Barack Obama aus einem Park der indonesischen Hauptstadt Jakarta entfernt werden. Nur wenige Wochen vor dem Besuch Obamas solle die zwei Meter hohe bronzenefarbene Figur, die den heutigen Präsidenten als Jungen darstellt, aus dem Menteng-Park verschwinden, teilte die Stadtverwaltung am Freitag mit. Die erst im Dezember feierlich eingeweihte Statue solle nun auf dem Gelände der Menteng One Grundschule aufgestellt werden, wo Obama Ende der 60er Jahre zum Unterricht gegangen war.

Zuvor hatten sich rund 56.000 Menschen einem Aufruf in dem Internet-Netzwerk Facebook angeschlossen, in dem die Entfernung der Statue gefordert wurde. Obama habe nichts für Indonesien getan, hieß es zur Begründung. Stattdessen solle eine indonesische Persönlichkeit geehrt werden.

Die Statue von "Barry", wie Obama von seinen Klassenkameraden in Indonesien genannt wurde, zeigt Obama als Jungen in Shorts und T-Shirt und mit einem Schmetterling auf der Hand. Der in Hawaii geborene Obama hatte als Kind vier Jahre in Jakarta gelebt, nachdem seine Mutter einen Indonesier geheiratet hatte. Im März will Obama zu einem offiziellen Besuch nach Indonesien reisen, seine Familie soll ihn begleiten.

(AFP, N24)

05.02.2010 16:17 Uhr

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