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Noch diese Woche

Opel stellt Antrag auf Staatshilfen

Opel will im Bemühen um Staatsgelder in Milliardenhöhe der Bundesregierung seinen Sanierungsplan präsentieren. Neben der Bundesregierung wirbt GM auch in den Ländern mit Opel-Standorten um Gelder.

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Sollten Staatshilfen und Mitarbeiterbeiträge nicht im gewünschten Umfang fließen, könnten weit mehr als die derzeit offiziell geplanten 8300 von europaweit 48.000 Stellen wegfallen.
Kennzeichen großer Grill: Opel stellt den neuen Movano vor
Eine oder zwei seitliche Schiebetüren erleichtern das Beladen
Je nach Ausführung passen bis zu 17 Kubikmeter Ladegut in den Movano
Unter der Haube arbeitet ein Common-Rail-Diesel in verschiedenen Leistungsstufen
Rechts im Bild: Der Movano mit einer Ladefläche von 4,40 Meter
Übersichtliches Cockpit mit dem optionalen drehbarem Laptop-Tisch
Der Schalthebel des Sechsgang-Getriebes liegt in griffgünstiger Position
Auf den vorderen Plätzen können bis zu drei Personen mitfahren
Das baugleiche Schwestermodell des Opel Movano ist der Renault Master
Die Unterschiede beschränken sich auf den Kühlergrill
Gut zu sehen: Das Radiodisplay ist in den Dachhimmel integriert
Viele Ablagen sollen das Arbeiten erleichtern
Der neue Opel Meriva besitzt als Clou gegenläufig öffnende Türen
Der neue Einstieg soll dem Minivan einen Hauch von Luxus vermitteln
Schon früher gab es bei Opel Fahrzeuge mit gegenläufig öffnenden Türen: Hier der zwischen 1937 und 1939 produzierte Admiral
Auch einer der ersten Kadetts - hier eine viertürige Speziallimousine von 1938 - gab es mit entsprechenden Türen
Opel Color Race: Klassisches Rennoutfit für den Kleinen
Im Sportgewand ist der Corsa besonders auffällig
Schwarz-gelbe Kontraste sollen an die Historie erinnern
Der Zielflaggen-Look auf der Motorhaube darf nicht fehlen
Auch der Innenraum kontrastiert
Großvater und Enkel: So belebt Opel die Sport-Optik neu
Ab dem Frühsommer 2010 geht der neue Opel Meriva an den Start
Als besonderen Clou bietet der Minivan gegenläufig öffnende Türen
In der Seitenansicht fallen die ansteigende Gürtellinie und eine sichelförmige Sicke auf
Die besonders weit öffnenden Türen sollen den Ein- und Ausstieg auf allen Plätzen erleichtern
Vier Erwachsene sollen im Meriva bequem Platz finden
Unter der Haube werden Motoren mit einer Leistung zwischen 75 und 140 PS zum Einsatz kommen
Preislich soll der neue Meriva nicht viel teurer ausfallen als der Vorgänger
Die Welle in der Fensterlinie soll die Sicht von den Rücksitzen nach außen verbessern - insbesondere für Kinder
Von außen greift der Meriva das aktuelle Opel-Design auf
Bequemer Ausstieg für die hinteren Passagiere dank hinten angeschlagener Fondtüren
Der Van soll vor allem junge Familien ansprechen
So sieht die noch aktuelle Generation des Meriva aus
Ab Januar 2010 geht der Opel Corsa mit überarbeiteten Motoren an den Start
Das sparsamste Modell, der 1.3 CDTI ecoFLEX, ist auf 95 PS erstarkt
Der Corsa ecoFLEX soll sich im Schnitt mit 3,7 Liter Diesel auf 100 Kilometer begnügen
Der dreitürige ecoFlex emittiert damit nur noch 98 Gramm CO2 je Kilometer
Irmscher bietet für den neuen Opel Astra ein umfangreiches Tuningprogramm an
Ein Bodykit und 18-Zoll-Aluräder sorgen für einen sportlichen Auftritt
Das Heck ist durch einen Dachspoiler, einen Diffusoreinsatz und Doppelendrohre gekennzeichnet
Auch den Insignia tunt Opel-Spezialist Irmscher
Die Limousine bekommt sogar zwei Heckspoiler - einen am Dach und einen auf dem Kofferraumdeckel
Auch für die Kombiversion des Insignia bietet der Tuner ein Bodykit an
20-Zoll-Räder stellen den Kontakt zur Straße her
In auffälligem Giftgrün ist dieser Astra GTC 1.6 Turbo gehalten
Neben dem Karosserie-Tuning hat Irmscher das Fahrzeug auf Autogas-Antrieb umgerüstet
Jetzt ist es amtlich: Opel bleibt Teil von General Motors
Mit drei Milliarden Euro will GM die deutsche Marke sanieren
GM-Boss Fritz Henderson: "Wir sichern die langfristige Zukunft von Opel"
Neue Modelle wie der Astra und der Ampera sollen Geld in die Kassen bringen
Tradition: Autos wie der Kadett A von 1962 machten Opel populär

Der angeschlagene Autobauer Opel will im Laufe dieser Woche Anträge auf Staatshilfen stellen. Sie sollen gemeinsam mit dem Sanierungsplan und dem unabhängigen Gutachten der Wirtschaftsprüfer Warth & Klein bei Regierungen eingereicht werden, sagte ein Opel-Sprecher: "Davon gehe ich fest aus." Die Dokumente würden gleichzeitig an die Bundesregierung, die Länderregierungen der vier deutschen Opel-Standorte, die Europäische Union sowie die Regierungen der europäischen Länder mit Opel-Werken übermittelt.

GM will 2,7 Milliarden Euro Steuergelder

Der US-Mutterkonzern General Motors (GM) will europaweit rund 2,7 Milliarden Euro Steuergelder einsammeln. Zusätzlich verlangt das Management von den Mitarbeitern einen Sanierungsbeitrag von jährlich 265 Millionen Euro in den Jahren 2010 bis 2014. Das lehnen Betriebsräte und Gewerkschaften derzeit ab, unter anderem weil sie das angekündigte Aus des Standorts Antwerpen nicht mittragen wollen und GM ihnen bisher keine Sicherheiten für ihre Beiträge angeboten habe. Opel hat auch in Kaiserslautern ein Werk.

Bleiben Staatshilfen aus, drohen Stellenstreichungen

Derzeit stocken die Verhandlungen. "Es gibt nichts Neues, still ruht der See. Das ist absolut unbefriedigend", sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz am Montag. Nach Angaben des Opel-Sprechers werden aber fortlaufend Abstimmungsgespräche im kleineren Kreise geführt. In Medien wird bereits über einen Plan B spekuliert: Sollten Staatshilfen und Mitarbeiterbeiträge nicht im gewünschten Umfang fließen, könnten demnach weit mehr als die derzeit offiziell geplanten 8300 von europaweit 48.000 Stellen wegfallen, auch weitere Werkschließungen seien im Gespräch.

Bei Opel hält man sich zu den angeblichen Gedankenspielen bedeckt: "Unser Augenmerk liegt auf dem Plan, den wir mit den Mitarbeitern besprochen haben. Dafür wollen wir ihre Unterstützung haben. Das ist unser Ziel." Aus Sicht des Betriebsrats ist ein Plan B derzeit reine Spekulation. Es bestehen Zweifel, woher Opel und GM das nötige Geld aus eigener Tasche aufbringen wollen. Die Spekulationen seien zudem für konstruktive Verhandlungen keineswegs förderlich, betonte Franz: "Man könnte das leicht als Erpressung verstehen." Bisher haben einige Standortländer ihre «grundsätzliche Bereitschaft» zu Staatshilfen signalisiert, sagte der Sprecher. Unterschrieben sei aber noch nichts. Das verwundere aber nicht: "Die Länder wollen sich EU-weit abstimmen."

(dpa, N24)

08.02.2010 13:14 Uhr

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