Der wilde Flügelflitzer

Schweinsteiger will nicht mehr Schweini sein

Sich gegen ungewollte Spitznamen aufzulehnen, geht erfahrungsgemäß nach hinten los. Bastian Schweinsteiger versucht es dennoch. Der Bayern-Spieler will nicht mehr "Schweini" sein.

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Schluss mit lustig! Bastian Schweinsteiger kämpft um ein neues Image.
Trainerwechsel zahlen sich aus: Diese Fußball-Weisheit scheint sich in München wieder einmal zu bewahrheiten. Unter dem "alten" Neu-Trainer Jupp Heynckes, der gegen Borussia Mönchengladbach ...
... auf der Trainerbank von Bayern München Platz nahm, nachdem der deutsche Rekordmeister Jürgen Klinsmann zuvor den Laufpass gegeben hatte, kehrte der Erfolg zurück in die Allianz-Arena. Nach der 0:1-Pleite gegen Schalke 04 konnten die Bayern ...
... dank eines Tores des starken Schweinsteiger (im Bild) und eines Treffers von Altintop gegen die abstiegsbedrohten "Fohlen" 2:1 ...
... gewinnen. Den Jubel trübte nur der zwischenzeitliche Ausgleich der Gladbacher nach einem Patzer des FCB-Keepers Butt und einem dadurch resultierenden Elfmeter. Am Ende ...
... war es aber ein erfolgreicher Einstand für die neue Münchener "Lichtgestalt" Heynckes. Im Kampf um die Meisterschaft legten die Bayern damit vor. Tabellenführer ...
... Wolfsburg war gefordert - und das nach einer ereignisreichen Woche: Um Trainer Magath gibt es Spekulationen über einen Wechsel nach Saisonende zum Ligakonkurrenten Schalke 04. Alles nur Ablenkung? Schlitzohr Magath und seine ...
... "Wölfe" ließen sich davon nicht beirren. Gegen die tief in einer Krise steckenenden Hoffenheimer, immerhin der Herbstmeister dieser Saison, gab es ein ...
... am Ende deutliches 4:0. Überragend bei dem Kantersieg gegen den Aufstieger aus der Rhein-Neckar-Region spielte dabei ...
... Dzeko. Der Bosnier erzielte seinen ersten Hattrick in der Fußball-Bundesliga, erhöhte so sein Torkonto auf 19. Kein Wunder, dass Arsenal London hinter dem Stürmer der Wolfsburger her sein soll. Den Endstand besorgte ...
... Dzekos Sturmkollege Grafite. Die Gerüchte um Trainer ...
... Magath sollen übrigens aus Stuttgart gekommen sein. Der VfB ist der nächste Gegner des alten und neuen Spitzenreiters. Die Stuttgarter selbst, die unter ...
... Trainer Babbel eine Serie von fünf Siegen in Folge auf ihrem Konto stehen haben, mussten in Bielefeld ran. Der Abstiegskandidat braucht jeden Punkt für den Ligaverbleib.
Der Favorit aus Stuttgart ging standesgemäß mit 1:0 auf der Bielefelder Alm in Führung. Das Tor erzielte ...
... Delpierre. Danach sorgte allerdings der Arminen-Stürmer ...
... Katongo für den Ausgleich. Gefeiert wurde er mit einem ...
... standesgemäßen ...
... Salto. Allerdings legte Stuttgarts ...
... Hitzlsperger mit einem abgefälschten Schuss ...
... zum 2:1 nach. Munteanu, der am Tag zuvor erstmals Vater geworden war, sorgte dann mit einem Elfmeter für die verdiente Punkteteilung. Die hilft Bielefeld wohl mehr als den Stuttgartern, die mit 55 Punkten nun 5 Zähler Rückstand auf Wolfsburg haben.
Der Punkt für Bielefeld könnte noch Gold wert sein, denn mit nun 26 Zählern liegt Bochum lediglich zwei Zähler weg. Der VfL (im Bild ein konsternierter Trainer Koller) unterlag zu Hause ...
... 0:2 gegen Hannover, H96 hat mit 35 Punkten wohl nichts mehr mit dem Abstieg zu tun.
Erfreulich für Bochum lediglich: Die Rückkehr des wiedergenesenen Stürmers Epalle.
Im Kellerduell zwischen dem Karlsruher SC und Energie Cottbus gab es indes keinen Sieger - und ...
... keine Tore. Karlsruhe bleibt damit mit 23 Zählern Tabellenschlusslicht. Cottbus ...
... kommt auf 27 Zähler und belegt Rang 15. Den wollen die Lausitzer ...
... möglichst auch am Saisonende einnehmen.
Zwischen Gut und Böse rangiert derzeit Eintracht Frankfurt mit 32 Punkten. Im Spiel gegen Borussia Dortmund war dann auch der BVB gefordert, denn mit einem Sieg konnte man sich in den Dunstkreis der UEFA-Cup-Ränge bringen.
Lange stand es 0:0, ehe ...
... Eintracht-Keeper Pröll (im Bild) doch noch zwei Mal hinter sich greifen musste. Zidan und ein Eigentor des Frankfurters Bellaid sorgten für den 2:0-Auswärtssieg des BVB - der sechste Sieg in Folge. Auch Dortmunds Intimfeind ...
... Schalke 04 wollte seine Serie von vier Zu-Null-Siegen fortsetzen. Der Gegner im heimischen Stadion hieß ...
... Bayer Leverkusen. Die Werkself indes hatte drei Mal hintereinander verloren. Am Ende ...
... rissen beide Serien. Bayer siegte durch Tore von Helmes (im Bild) und ...
... Augusto - der S04-Keeper Neuer (im Bild) keine Chance ließ - mit 2:1.
Den Anschlusstreffer erzielte Kuranyi in der 87. Minute. Zu spät für eine Wende, wie auch Schalke-Spieler Rafinha konsterniert feststellen muss. Die "Nothelfer" auf der ...
... Schalke-Bank, Mulder (l.), Büskerns (M) und Reck (r.), waren mit der "allgemeinen Darbietung" ihrer Elf nicht zufrieden. Mit dem UEFA-Cup wird es eng. Mit 49 Punkten liegt Schalke bereits 6 Zähler hinter dem ...
... HSV, der gegen Hertha seine Meisterambitionen deutlich machen wollte.
Ein frühes Tor von Jansen ließ dann auch HSV-Fans und Team jubeln. Allerdings rogte Kacar für den Ausgleich. Am Ende ...
... trennten sich die beiden Titel-Mitfavoriten 1:1. Dieses Ergebnis dürfte nur Wolfsburg und den Bayern geholfen haben. "Jubeln" konnte ...
... Kölns Torjäger Novakovic im Heimspiel gegen Werder Bremen. Der Stürmer schoss das "goldene Tor" für den FC. Kölns Torhüter ...
... Mondragon trug seinen Teil dazu bei und brachte SVW-Stürmer Pizarro und dessen Kollegen mit der ein oder anderen Parade zum verzweifeln. Bundesliganiveau hatte die Partie aber nicht.
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Buddhas auf dem Dach? DJ-Pult für Bayern-Partys? Bibliothek zur geistigen Erbauung? Der Firlefanz der Klinsmann-Ära musste ...
... weichen. Mit dem Niederländer Louis van Gaal weht beim Rekordmeister FC Bayern München ein neuer Wind. Ab jetzt wird trainiert, nicht meditiert.
Der Trainer hat einiges an Material zum Formen. Neu im Team (von oben links nach unten rechts): Thomas Müller, Holger Badstuber, Mario Gomez, Anatoli Timoschtschuk, Ivica Olic, Edson Braafheid, Alexander Baumjohann, Daniel Pranjic und Andreas Görlitz.
Und bei der ersten Trainingseinheit mussten die Neulinge - wie hier Ex-HSV-Angreifer Olic - gleich ordentlich ran. Unter den Augen ...
... unzähliger Kameras bemühten sich die Bayern-Kicker, einen guten Eindruck beim als streng geltenden ...
... van Gaal zu hinterlassen. Mit an die Isar brachte der Holländer 13 neue Experten, zuvorderst Co-Trainer Andries Jonker (re.).
Bindeglied zwischen "altem" und "neuem" FC Bayern ist Haudegen Hermann Gerland (re., mit Jonker), der zuletzt die zweite Mannschaft der Münchner trainierte.
Trotz Trainings ließ es der neue Übungsleiter am ersten Tag locker angehen. Rekord-Neuling Mario Gomez - er kam für schlappe 30 Millionen Euro vom VfB - verging zumindest nicht das Lachen.
Ob die Bayern-Profis, zu denen am ersten Trainingstag zumindest auch noch Franck Ribery gehörte, verstehen, was ihr neuer Coach von ihnen verlangt, können Fans erst in ...
... einigen Wochen sehen - wenn der Ball in der Liga wieder rollt.
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Seit 39 Jahren ist Uli Hoeneß fest mit dem FC Bayern München verbunden. Angefangen als Spieler und anschließend als Manager formt er den Verein zum deutschen Rekordmeister. Eine lange Zeit in der viel passiert ist.
Ulrich "Uli" Hoeneß beginnt seine Fußballkarriere in seiner Heimatstadt Ulm. Aber schon als 18-jähriger wechselt er in den Profikader des FC Bayern München und geht dort als Außenstürmer erfolgreich auf Torejagd.
Zusammen mit seinem Sturmpartner Gerd Müller schafft Hoeneß es, 53 Tore in einer Saison zu schießen. Absoluter Rekord bis zum Jahr 2009, als die Bestmarke von den Wolfsburgern Dzeko/Grafite um ein Tor überboten wird.
Mit den Bayern holt er nahezu alles, was es zu gewinnen gibt. Wie beispielsweise der Sieg im Europapokal der Landesmeister 1976 (heutige Champions League).
"Außenstürmer" Hoeneß erhält den Spitznamen "schnellster lebender Stürmer Europas“. Er läuft die 100 Meter damals in 11,0 Sekunden - heute kaum vorstellbar.
Hoeneß wird bald auch Stammspieler in der Nationalmannschaft, in der er bereits im März 1972 sein Debüt gibt.
1974 nimmt er während der Weltmeisterschaft an allen sieben WM-Spielen teil und wird ...
... durch ein 2:1 im Finale gegen Holland Weltmeister.
Im Finale der Europameisterschaft 1976 vergibt er seinen Elfmeter gegen die CSSR, die daraufhin Europameister wird. Dieser Fauxpas verfolgt ihn noch heute.
In seiner aktiven Karriere wird er Weltmeister und Europameister mit der Nationalelf, je dreimal Deutscher Meister und Europapokalsieger der Landesmeister und einmal DFB-Pokal-Sieger mit den Bayern.
Ein einziges Mal wird Hoeneß den Bayern "untreu" und spielt in der Saison 1978/79 für den 1. FC Nürnberg. Nach nur elf Spielen und keinem Tor muss er jedoch seine Fußballschuhe an den Nagel hängen.
Ein irreparabler Knieschaden zwingt den gerade 27 Jährigen zum Beenden seiner Profilaufbahn. Dem Fußball bleibt er aber weiter treu. Er kehrt zum ...
... FC Bayern zurück und wird 1979 der jüngste Manager in der Fußball-Bundesliga. Hier ist er neben dem ehemaligen Bayern-Manager Robert Schwan zu sehen.
Fortan ist der Erfolg des FC Bayern München fest mit dem Namen Uli Hoeneß verbunden. Bei seinem Amtsantritt hat der Verein einen jährlichen Umsatz von 6 Millionen Euro und dabei 3,5 Millionen Euro Schulden.
Unter der Führung Hoeneß' wird der FC Bayern zu einem der wirtschaftlich solidesten Vereine Europas und zur unangefochtenen Nummer eins in der Bundesliga. Kurzum: zum meistgeliebten und meistgehassten deutschen Fußballverein.
Vom Merchandising amerikanischer Sportvereine inspiriert, führt Hoeneß bereits in den 70er Jahren zahlreiche Bayern-Fanartikel ein. Dieses in Deutschland bis dato unbekannte Marketing-Instrument bringt großen wirtschaftlichen Erfolg.
Nebenbei ist Hoeneß Gesellschafter der HoWe Wurstwaren KG Nürnberg. Die Firma, gegründet 1983, wird von seinem Sohn Florian als Geschäftsführer geleitet. Beliefert werden etwa Aldi und das Bierzelt von Feinkost Käfer auf der Wiesn. Glück ...
... hat der beruflich erfolgreiche Hoeneß am 17. Februar 1982. Er überlebt als einziger Passagier den Absturz eines zweimotorigen Propellerflugzeuges.
Und auch für den Verein scheffelt Hoeneß Geld. Zahlreiche Sponsorenverträge sichern Millioneneinnahmen. Ein Hauptsponsor ist Audi. Vom Autobauer bekommt jeder Bayern-Spieler einen Dienstwagen gestellt.
Für seine Manager- und Unternehmerleistung wird Hoeneß sogar mit Preisen ausgezeichnet. Als erster Fußballmanager erhält er den Preis der Marketing-Zeitschrift "Horizont" für den Unternehmer des Jahres 1999.
Das Prestigeobjekt seiner Managertätigkeit ist der Bau der Allianz Arena, eines gigantischen Fußballtempels, mit Platz für fast 70.000 Zuschauer. Der FCB ist Besitzer des Stadions und trägt hier seit 2005 seine Heimspiele aus.
Die Erfolge als Bayern-Manager sind natürlich eng mit dem sportlichen Erfolg des Vereins verbunden. Und diese sind beim deutschen Rekordmeister zahlreich: ...
So gewinnen die Bayern unter anderem 2001 die Champions League und werden im gleichen Jahr Weltpokal-Sieger.
Doch nicht nur bei Siegen ist Hoeneß immer nah beim Team, auch bei Niederlagen steht er den Spielern bei. 1999 bei der legendären Finalniederlage gegen Manchester United in der Champions League.
Hoeneß ist zudem dafür bekannt, zu einigen Kollegen kontroverse Beziehungen zu pflegen. Er liefert sich etwa Wortgefechte mit Willi Lemke - und Christoph Daum wegen dessen "Koksaffäre".
Auch die Bayern-Fans bekommen ihr Fett weg: Berühmt seine Wut-Rede 2007: "Was glaubt ihr eigentlich wer ihr seid, dass wir hier kritisiert werden dafür, dass wir uns seit vielen Jahren den Arsch aufreißen, ..."
Dabei hat Hoeneß bei aller seiner Streitbarkeit auch soziale Seiten. Bei notleidenden Vereinen lässt er etwa die Bayern zu Solidaritätsspielen auflauen.
Beim Abschied des langjährigen Erfolgstrainers Ottmar Hitzfeld fließen bei Hoeneß dann die Tränen.
Privat leistet sich Hoeneß keine "Skandale". So wohnt er in Bad Wiessee/Tegernsee, ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Nun verabschiedet sich Hoeneß von seinem Manageramt und wird neuer Präsident des FC Bayern. Er beerbt Franz Beckenbauer, der wiederum Ehrenvorsitzender wird.
Nachfolger auf dem Managerposten wird Christian Nerlinger (l.). Der ehemalige Bayern-Profi tritt in große Fußstapfen, die sein Vorgänger Hoeneß hinterlassen hat.
Ob Hoeneß als neuer Präsident den Ball flach hält und sich aus dem operativen Geschäft raushalten wird? Bei seinem Temperament ist das kaum vorstellbar.
Da greift man sich an den Kopf. Der FC Bayern - selbsternannter Titelfavorit - kommt in der Rückrunde nicht in Tritt. Gegen ...
... den 1. FC Köln, Poldis künftige alte Heimat, sollten drei Punkte im Kampf um die Tabellenspitze in der 1. Fußball-Bundesliga her. Aber gejubelt haben am Spielende die Kölner. Passend zum Karneval.
Der Kölner Ehret hatte die Domstädter bereits in der ersten Halbzeit in Führung gebracht.
Ehrets Teamkollege Brosinski erhöhte noch vor dem Pausenpfiff auf 2:0. Eine Überraschung in der Allianz-Arena lag in der Luft. Zwar hatte es zu Beginn einige strittige Szenen gegeben, insgesamt hatten die Kölner mit ihrem frechen Auftreten den Sieg ...
... letzten Endes aber verdient. Närrische Zeiten für die Kölner, für die Bayern im vierten Rückrundenspiel bereits die dritte Niederlage.
Überraschungstabellenführer Hertha BSC reiste aus Wolfsburg ebenfalls mit einer Niederlage zurück in die Hauptstadt. Gegen die "Wölfe" gingen die Berliner zwar durch Cicero (l.) nach der Pause in Führung, doch ...
... VfL-Torjäger Dzeko (r.) netzte doppelt ein und sicherte ...
... so den 2:1-Sieg. Wolfsburg bleibt damit in dieser Saison im heimischen Stadion ungeschlagen.
Dzekos Berliner Pendant Woronin blieb diesmal ohne Treffer. Hertha musste damit die Tabellenspitze bereits nach einem Spieltag wieder hergeben - und zwar ...
... an das Überraschungsteam aus Hoffenheim. Im Derby beim VfB Stuttgart fing sich die TSG zwar drei Gegentore ein, ...
... VfB-Torjäger Gomez traf dabei zwei Mal, sein Sturmkollege ...
... Cacau ein Mal; auf Hoffenheimer Seite gab es aber jemanden, der gleich ...
... drei Tore erzielte: "Bam-Bam-Bam"-Ba. Salihovic verschoss in der Nachspielzeit einen Elfer und damit den sicheren Sieg. Mit dem Unentschieden übernahm der Aufsteiger trotzdem wieder die Tabellenführung.
Aufregung gab es abseits des Platzes: Die beiden TSG-Spieler Janker und Ibertsberger stehen unter Doping-Verdacht.
Das zweite Derby an diesem Wochenende fand bereits am Freitag in Gelsenkirchen statt. Schalke empfing den BVB. Kuranyi brachte die "Knappen" in Führung, aber kurz vor dem Ende schoss Zidan (im Bild) für die Dortmunder ein.
Das Remis war für die Schalker eine "gefühlte Niederlage". Die "Königsblauen" bleiben in der Tabelle hinter dem Erzrivalen.
Der darüber natürlich nicht unzufrieden ist und so feierten Torwart Weidenfeller und die ...
... Mannschaft ihren ...
... Trainer Klopp.
Auch Frankfurts Trainer Funkel hätte nach dem Spiel gegen den KSC einen Grund zum Feiern. Der erste "Dreier" in der Rückrunde dürfte bei der "Diva vom Main", Eintracht Frankfurt, wieder etwas für Ruhe sorgen, nachdem die Hessen den Abstiegsrängen ...
... zuletzt sehr nahe gekommen waren. Beim Karlsruher SC schoss Caio das entscheidende Tor.
Höhepunkt des Spiels war aber die unsportliche Rauchbomben-Attacke im Frankfurter Fanblock, die dafür sorgte das nicht nur KSC-Spieler Drpic die Hand nicht mehr vor den Augen sehen konnte.
Mit fünf Minuten Verzögerung wurde die Partie dann aber doch fortgesetzt. Der Kontrollausschuss des DFB kündigte bereits Ermittlungen an. Der KSC bleibt damit weiter im Abstiegskampf, was die Fans aber nicht davon abhält, ihren Spieler Drpic zu feiern.
Einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf schaffte auch Borussia Mönchengladbach. Gegen Hannover 96 trafen die "Fohlen" drei Mal ins gegnerische Netz. Den ...
... Torreigen hatte dabei Baumjohann (im Bild) eröffnet. Marin und Neuville sicherten den Sieg, denn Hannover konnte nur zwei Mal ausgleichen, durch ...
... Pinto (im Bild l.) und Schulz.
DSC-Keeper Eilhoff hatte gegen das 0:1 durch Bochums Winter-Neuzugang Klimowicz keine Abwehrchance.
Arminen-Trainer Frontzeck (im Bild) war bedient. Beim späten Ausgleich durch Mijatovic ...
... hatte Bochums Trainer Koller dann den gleichen Ausdruck im Gesicht. Das Unentschieden hilft keinem der beiden Teams wirklich weiter. Bielelfeld ist 15. mit 19 Punkten, Bochum 16. mit 18 Zählern.
Einen großen Sprung in der Tabelle machte dagegen Energie Cottbus. Im Spiel gegen Werder Bremen hatte SVW-Torjäger Almeida (r.) die Gäste zwar in Führung gebracht, doch Iliev und ...
... und Rangelow kurz vor Schluss sorgten für den wichtigen "Heim-Dreier" der Lausitzer, die mit 20 Punkten nun Rang 14 in der Tabelle belegen. Werder Bremen bleibt weiter bei 27 Punkten. Die Diskussionen um Trainer Schaaf dürften wieder lauter werden.

Bastian Schweinsteiger will das Image des fröhlich-unbeschwerten Flügelspielers loswerden. "Die Leute sehen immer noch in mir den jungen, frechen Schweini, der nach innen dribbelt und abzieht. Sie haben noch nicht begriffen, dass ich nun einen anderen Wert für die Mannschaft habe", sagte der Nationalspieler des Fußball-Bundesligisten FC Bayern München dem Magazin "kicker".

Bayern-Coach Louis van Gaal habe seine Stärken erkannt, sagte Schweinsteiger: "Seit ich in der Zentrale spiele, läuft es." Auf dem Flügel sei man immer abhängig von den zentral positionierten Mitspielern, erklärte Schweinsteiger. "Das mag ich nicht. Jetzt kann ich ein Spiel mittaktieren, weil ich immer in der Nähe des Balles bin."

Er habe sich fußballerisch weiterentwickelt. "Ich bin nicht mehr wie vor vier, fünf Jahren. Vielleicht habe ich noch eine gewisse Frechheit in meinem Spiel, aber ich weiß viel mehr, wie ein Spiel läuft, wie man es zu steuern hat", betonte der 25-Jährige und ergänzte: "Ich denke, den Schweini gibt es nicht mehr."

Seine langfristige Zukunftsplanung als Fußball-Profi lässt Schweinsteiger noch offen. "Ich kann nicht versprechen, dass ich hier noch zehn Jahre spiele. Ich finde es auch interessant, eine andere Mentalität kennenzulernen." Andererseits sei der FC Bayern "ein gesunder Verein, der ganz nach oben will. Diese Entwicklung zu spüren, ist für mich entscheidend. Wenn sie immer nach oben geht, kann ich mir vorstellen, noch lange zu bleiben. Das Stadion ist toll, die Spieler sind sehr gut. Wir können etwas erreichen".

(dpa, N24)

08.02.2010 15:54 Uhr

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