Viele Tücken im Internet

Tipps für das sichere Surfen im Netz

Das Internet eröffnet zahllose Möglichkeiten, birgt aber auch viele Gefahren. Wer sich beim Surfen sicher fühlt, irrt. Wer sich ins Netz begibt, gibt oft mehr von sich preis, als ihm bewusst ist.

Sie benötigen einen Flashplayer, mindestens in Version 8 sowie aktiviertes JavaScript.

Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:

Der Safer Internet Day (SID) ist ein weltweiter Aktionstag für mehr Sicherheit im Netz. Ins Leben gerufen hat ihn die EU. Seit 2004 findet er am zweiten Dienstag im Februar statt.
Video: Internetsicherheit - Cyber-Kriminelle werden immer raffinierter
Gute Sicht? Besonders in Herbst und Winter sind gute Sehfähigkeiten gefragt
Hat die Brille noch die richtige Schärfe? Ab einem Alter von 40 Jahren sollten Verkehrsteilnehmer alle zwei Jahre einen Sehtest machen
Noch was zu sehen? In Blend-Situationen müssen die Augen schnell reagieren können
Das Auto ist winterfit, aber die Augen sollten es auch sein
Das bringt Kunden aber auch jede Menge Sicherheit: Viele Optiker bieten kostenlose Sehtests an
Googles neuestes Projekt, der Browser "Chrome", ist quasi über Nacht zum Top-Thema im Internet geworden. Zuvor gelang kaum etwas von diesem Projekt in die Öffentlichkeit. Ein Grund mehr, sich den neuen Browser einmal genau anzuschauen.
Vor dem Download des neuen Browsers kann der Nutzer entscheiden, ob er "zur Verbesserung von Google Chrome das Senden von Nutzerstatistiken und Ausfallberichten an Google" erlaubt.
Die Installation funktioniert rasch und ohne Probleme. Chrome importiert auf Wunsch sogar die Einstellungen vom Internet Explorer oder des Mozilla Firefox.
Und schon ist der neue Google-Browser installiert und bereit für einen Ausflug ins Word Wide Web.
Bei der Eingabe in das Adressfeld schlägt Chrome automatisch passende Webseiten vor. Zudem kann man auch direkt nach dem eingegeben Text suchen lassen. Dieses Feature bietet auch Firefox schon seit geraumer Zeit an.
Wirklich neu und äußerst nützlich ist die Task-Manager-Funktion von Chrome, die sich mit einem Rechtsklick auf den Browser-Rahmen öffnen lässt.
Mit dem Task-Manager lassen sich Tabs, die sich beim Laden oder bei der Anzeige von Webseiten aufhängen, einzeln schließen, ohne das gesamte Programm beenden zu müssen. Gerade Nutzer des Internet Explorers kennen das Problem des "eingefrorenen" Browsers.
Auch sehr schick: Tabs lassen sich per Drag & Drop bequem hin und her ziehen. Zieht man einen Tab auf den Desktop, öffnet sich ein neues Fenster mit der im Tab geladenen Seite. Umgekehrt funktioniert das übrigens genauso.
Öffnet man ein neues Tab, zeigt Chrome mit kleinen Vorschaubildern die am häufigsten besuchten Seiten sowie kürzlich geschlossene Tabs. So erreicht man schnell die eigene Lieblingsseite.
Wer keine Datenspuren auf dem PC hinterlassen möchte, öffnet ein Inkognito-Fenster. Die "im Fenster aufgerufenen Webseiten werden nicht im Browserverlauf oder Suchverlauf angezeigt", so Google, und auch Cookies werden nicht auf dem PC gespeichert.
Aber Vorsicht, Surfen im Inkognito-Modus bedeutet nicht, dass man gänzlich anonym im Web unterwegs ist. Nutzerdaten wie IP-Adresse, Host, Port, installiertes Betriebssystem oder auch die Bildschirmauflösung werden gnadenlos übertragen.
Was bei vielen Usern wohl sehr gut ankommen wird, ist der rasante Seitenaufbau. Hier hat Google erfolgreich an der Geschwindigkeitsschraube gedreht, was auch mit dem schlanken Design und Aufbau der Software zu tun haben dürfte.
Unterm Strich könnte der Google-Browser Chrome zu einer echten Konkurrenz für Internet Explorer und Mozilla Firefox werden. Wer gern und regelmäßig im Internet surft, könnte schnell Gefallen an Chrome finden.
Die nächste Runde auf dem hart umkämpften Browser-Markt kann beginnen. Microsoft stellte diese Woche die Vorabversion des Internet Explorers 8 zum Download bereit. N24.de hat sich diese neue Version genauer angeschaut.
Es genügt ein Klick auf der Internet-Explorer-Homepage und …
… man ist beim Download-Link der "Release Candidate"-Version des IE8. Nach der Auswahl der gewünschten Sprache und des Betriebssystems startet der Download der Setup-Datei.
Nach dem Starten der Installation hat man die Möglichkeit zur Verbesserung des Internet Explorers beizutragen, indem man der Software erlaubt, Fehlermeldungen der Anwendung automatisch an Microsoft zu übertragen.
Vor der Installation muss schließlich noch ein Update installiert werden, das den Windows-Rechner vor Sicherheitsbedrohungen bösartiger Software unterstützen soll.
Aber dann kann es losgehen. Updates werden heruntergeladen und die Software installiert.
Windows-XP-Nutzer, die das Service-Pack 3 schon installiert haben sowie Windows-7-Nutzern, wird übrigens dringend von der Installation dieser Vorabversion des IE8 abgeraten, da sich diese Betriebsysteme (noch) nicht mit dem IE8 RC1 vertragen.
Nach abgeschlossener Installation und einem Neustart des Rechners hat man endlich das Vergnügen, den neuen Microsoft-Browser zu testen. Auf den ersten Blick unterscheidet sich dieser kaum von seinem Vorgänger.
Als erstes fällt das neu gestaltete Suchfenster ins Auge. Durch einen Klick auf den linken Pfeil kommt man …
… auf eine Ad-On-Seite, auf der man per Klick weitere Suchdienste hinzufügen kann.
Gibt man nach dem Hinzufügen einen Suchbegriff in das Suchfenster ein, zeigt der Internet Explorer die ersten Suchergebnisse des ausgewählten Dienstes mit (falls vorhanden) Bild in einem Drop-Down-Menü.
Ebenfalls neu im Paket: der SmartScreen-Filter. Hierdurch möchte Microsoft die Browsersicherheit verbessern.
Dabei sendet der IE8 Website-Adressen an Microsoft und vergleicht diese mit einer Liste bekannter unsicherer Webseiten. Wir testeten N24.de …
… und waren beruhigt zu erfahren, das unsere Webseite laut SmartScreen-Filter keine Bedrohung darstellt.
Der "InPrivate"-Modus, umgangssprachlich auch Porno-Modus genannt, verhindert, dass der IE8 Daten der Browsersitzung speichert.
Verläufe, Cookies und temporäre Dateien landen nicht auf der Festplatte und können von keinem anderen Nutzer entdeckt werden. Auch Symbolleisten, Erweiterungen und PlugIns sind "InPrivate" deaktiviert.
Eine weitere schöne Neuerung sind die farblich markierten Registrierkarten. So sieht man auf einen Blick, welche der geöffneten Seiten zueinander gehören.
Achtung User! Falls eine Webseite nicht wie gewohnt dargestellt wird, kann man die Funktion "Kompatibilitätsansicht" nutzen. Nach einem Klick auf den Button …
… wechselt der IE8 zur Darstellungsform des Vorgängers. Gefällt einem diese Ansicht besser, kann man diese Option auch standardmäßig für diese Webseiten einstellen.
Fazit: Die neue Version des Internet Explorers kann durchaus mit den Konkurrenzmodellen mithalten. Viele der neuen Features im IE8 haben andere Browser allerdings schon länger an Board.

Wo hinterlasse ich beim Surfen im Internet überall meine Daten?

Die offensichtlichste Möglichkeit, im Internet persönliche Daten anzugeben, ist das Ausfüllen von Formularen auf Internetseiten - für Gewinnspiele, Newsletter, beim Einkaufen oder Online-Banking. Eine wichtige Rolle spielen sogenannte soziale Netzwerke - wie SchülerVZ, Facebook oder Xing. Dort legen Nutzer persönliche Profile an und verbinden sich virtuell mit Freunden, Verwandten und Kollegen. Internetnutzer geben beim Surfen aber auch Informationen preis, ohne es zu merken: Bei jedem Besuch einer Website wird die sogenannte IP-Adresse des Computers für den Betreiber der Seite sichtbar.

Was passiert mit den Daten, die im Internet über mich gesammelt werden?

Oft werden die Informationen für Werbung verwendet, die genau auf den jeweiligen Nutzer zugeschnitten ist. Arbeitgeber nutzen das Internet häufig auf der Suche nach Informationen über Bewerber. Die leichtsinnige Preisgabe persönlicher Daten kann aber auch finanzielle Folgen haben. So nutzen Kriminelle immer wieder Kreditkarten- und Bankverbindungsdaten, um illegal Geld vom Konto der Inhaber abzubuchen.

Wie kann ich meinen Computer grundsätzlich sicherer machen?

Generell sollte auf jedem Computer, der zum Surfen im Internet und für Bankgeschäfte verwendet wird, ein Anti-Viren-Programm und eine Firewall installiert sein. Entsprechende Programme gibt es kostenlos im Internet. Die Programme müssen genauso wie das Betriebssystem und der Browser, der zum Betrachten von Internetseiten verwendet wird, regelmäßig aktualisiert werden. Meist lässt sich einstellen, dass dies automatisch geschehen soll.

Wie ist es mit exklusiven Nachrichten?

"Brad Pitt ist tot. Der Hollywood-Star starb bei Dreharbeiten in Afrika." Derartige Falschmeldungen werden im Netz immer wieder verbreitet, um neugierige Internetnutzer auf manipulierte Videoseiten zu locken. Hier werden dann exklusive Enthüllungsvideos versprochen. Wird das Video gestartet, erhält der Nutzer eine Fehlermeldung. Wenn er das Video betrachten wolle, müsse er einen zusätzlichen Codec, eine neue Version des Flash-Players oder ein spezielles Abspielprogramm installieren. Die angeblich nötige Software wird dem Nutzer per Download angeboten. Bei diesen Programmen handelt es sich in der Regel um Spionageprogramme, falsche Schutzprogramme oder Trojaner, die den betroffenen Rechner "kidnappen" und zu einem fernsteuerbaren "Zombie-Rechner" umfunktionieren sollen.

Was sollte ich bei Passwörtern beachten?

Passwörter sind der erste wichtige Schritt zum Schutz persönlicher Daten. Sichere Passwörter enthalten möglichst Klein- und Großbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Je länger sie sind, desto schwieriger sind sie zu knacken. Zur Sicherheit sollte nicht immer dasselbe Passwort verwendet werden.

Welche Daten sollte ich in sozialen Netzwerken veröffentlichen?

Wer ein Profil in einem Netzwerk anlegen möchte, muss persönliche Daten preisgeben. Wichtig sind dabei zwei Entscheidungen: Welche Daten gebe ich an - und wer darf diese Daten lesen? Wer soziale Netzwerke zur Jobsuche nutzt, sollte einen kleinen Einblick in seine persönlichen Interessen geben. Kritisch können aber etwa Fotos aus dem Privatleben sein: Denn so weiß schnell auch der Arbeitgeber, was auf der Feier am vergangenen Wochenende geschehen ist. Der beste Datenschutz ist natürlich, Daten gar nicht erst zu veröffentlichen. Und: Das nachträgliche Löschen von Daten nützt nichts - irgendwo finden sich immer noch Spuren der alten Informationen oder Fotos.

Was sollte ich beim Ausfüllen von Formularen und beim Einkaufen im Internet beachten?

Um von einem Anbieter Informationen per E-Mail zu erhalten, ist nur die Angabe der E-Mail-Adresse nötig. Anbieter von Gewinnspielen etwa sammeln teils mehr Daten als sie benötigen, um diese dann weiterzuverkaufen. Seriöse Anbieter von Onlineshops geben sich klar zu erkennen: Sie haben ein Impressum mit kompletter Anschrift, klare Geschäftsbedingungen und einen preiswerten Telefonservice. Vertrauenswürdig sind Onlineshops, die mit den Siegeln "Trusted Shops", "S@afer-Shopping" oder "Geprüfter Online-Shop EHI" ausgezeichnet sind. Zudem müssen Bankdaten über eine sichere Internetverbindung übertragen werden, die über die Zeichenfolge https:// in der Adresszeile und ein kleines Schloss-Symbol zu erkennen sind.

Wer steckt hinter den Gefahren, die im Internet lauern?

Längst sind es nicht mehr halbstarke Computerfreaks, die zum Spaß in ihren Hinterzimmer Gemeinheiten austüfteln. "Wir haben es mit global agierenden, arbeitsteiligen Organisationen zu tun", sagt Matthias Gärtner, Sprecher des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). "Sobald eine Sicherheitslücke aufkommt, wird diese innerhalb eines Tages ausgemacht." So nutzen Kriminelle schnell jedes Schlupfloch, das ihnen Programme des Internet-Nutzers bieten.

Wie greifen die Kriminellen am liebsten an?

Derzeit betrachten die BSI-Experten den sogenannten Identitätsdiebstahl als größtes Problem. Mit Tricks versuchen Betrüger, an Benutzernamen und Passwörter zu gelangen. Wer böse Absichten hegt, kann auch mit sensiblen Informationen aus dem persönlichen Bereich viel Unheil anrichten. Diese können zum Beispiel in die Hände von Kriminellen gelangen, wenn diese in soziale Netzwerke wie Facebook oder MeinVZ einbrechen.

Was können Fremde mit geklauten Daten anfangen?

Sie können im Namen der Opfer auftreten. Mit PIN und TAN eines Online-Kontos können sie zum Beispiel Geld überweisen. Auch Bestellungen auf Kosten Dritter sind eine gängige Betrugsmethode.

Wie gehen die Täter vor?

Beliebt ist nach wie vor das sogenannte Phishing, wie BSI-Experte Gärtner erklärt. Dabei gaukeln die Täter dem Opfer zum Beispiel vor, dass er sich auf der Homepage seiner Bank befindet. Wenn er dann Passwort und Transaktionsnummer eingibt, gelangen diese in die Hände der Gauner. Wer ein sogenanntes Botnetz einrichtet, kapert mit Hilfe von Spionageprogrammen (Trojanern) fremde Rechner und steuert diese fern. So lassen sich zum Beispiel ungewünschte Werbemails (Spam) verbreiten oder durch massenhafte Anfragen ganze Internetseiten lahmlegen (Denial-of-Service-Attacke).

In welcher Größenordnung muss man sich die Internetkriminalität vorstellen?

Gesicherte Zahlen sind kaum zu finden. Das BSI schätzt, dass mittlerweile über 95 Prozent des weltweiten E-Mail-Verkehrs aus Spam besteht. Gewiss ist, dass unerwünschte Mails und Internetkriminalität mittlerweile einen hohen Milliardenbetrag kosten. Sicherheitsvorkehrungen, entgangene Arbeitszeit und Betrugsschäden kommen dabei zusammen.

Wie kann man sich schützen?

Gärtner rät zu regelmäßigen Updates, Firewalls und Virenprogrammen. Vor allem aber sollten die Internetnutzer gesunden Menschenverstand walten lassen. "Man würde ja auch nicht mit einer prall gefüllten Brieftasche und einer teuren Uhr in die dunkelste Ecke des Bahnhofs gehen", sagt er. Bevor man Daten herausgibt, sollte man sicher immer fragen, ob das auch notwendig sei. Grundsätzlich müsse gelten: "Jeder Beteiligt muss in seinem Sicherheitsbereich Vorkehrungen treffen und dabei auch an die anderen denken."

Wie kann ich falsche Schutzprogramme erkennen?

Sicher surfen? Nur mit Schutz! Das wissen auch Betrüger. Sie nutzen das gestiegene Sicherheitsbewusstsein vieler Surfer und schieben ihnen falsche Schutzprogramme unter. Die Namen der Programme lehnen sich an die Produkte seriöser Hersteller an. Sie werden auf Betrugswebseiten mit einem Trick zum Download angeboten. Die Programme geben vor, den Rechner kostenlos auf Schadprogramme zu überprüfen. Sie finden Viren, Würmer und Trojaner, auch wenn es keine gibt. Entsprechende Warnhinweise lassen sich nicht einfach wegklicken. Sie "erpressen" den Nutzer so lange, bis er eine teure, aber völlig wirkungslose Software kauft. Sicherheitssoftware sollte nur von seriösen Anbietern bezogen werden. Oft hilft schon eine kurze Internetrecherche, um herauszufinden, ob Anbieter und Programm seriös sind. Der beste Schutz gegen falsche Schutzprogramme ist ein gesundes Maß an Misstrauen gegenüber unaufgefordert angebotener Software auf zufällig angesurften Webseiten.

Vorsicht bei unbekannten PDF-Dokumenten

PDF-Dateien sind durch die Integration von JavaScript zu einem potenziellen Sicherheitsrisiko geworden. Anwender sollten Acrobat entsprechend konfigurieren und bei Dokumenten unbekannter Herkunft misstrauisch sein.Trifft ein böswillig manipuliertes PDF-Dokument auf einen Acrobat Reader, in dem die Sicherheitstore weit offen stehen, besteht akute Gefahr für das System des Anwenders. "Daher gilt grundsätzlich: Keine unbekannten PDFs beziehungsweise PDF-Dokumente von unbekannten Absendern öffnen, wenn nicht vorsorglich Einschränkungen in den Sicherheitskonfigurationen des Acrobat Readers vorgenommen wurden".

In der letzten Version hat Adobe Funktionen zur "Erweiterten Sicherheit" in Acrobat und im Reader integriert. Unter dem Menüpunkt "Voreinstellungen" können Anwender wesentliche Konfigurationen vornehmen, zum Beispiel, woher ein Dokument externe Daten nachladen darf. Für das gelegentliche Anschauen von PDF-Dokumenten bieten sich alternative PDF-Reader an, da sie in der Betrachtungsfunktion vom Umfang durchaus vergleichbar sind.

Unterstützung von JavaScript bietet Einfallstor für Schadcode

Seit Version 7 unterstützt Adobe die Integration von JavaScript. Dadurch wurde ein Einfallstor für Schadcode geschaffen, denn der Funktionsumfang von JavaScript im PDF ist enorm. So lassen sich der Standardaktion "Speichern" beliebige JavaScript-Aktionen zuordnen, auch solche, die Sicherheitslücken ausnutzen. Eine weitere Schwachstelle von Acrobat ist das Ergebnis der Verschmelzung von Flash und Acrobat durch die Übernahme von Macromedia durch Acrobat.

Sicherheitslücken im Flash Player betreffen oft auch Adobe Reader sowie Acrobat 9.x, da Flash-Komponenten dort im Lieferumfang enthalten sind. Zusammen mit der Tatsache, dass Acrobat laut Herstellerangaben auf über 93 Prozent aller Computersysteme weltweit installiert ist, haben Hacker beste Voraussetzungen. Von Januar bis April 2008 zählten die Sicherheitsspezialisten der Firma F-Secure 128, im gleichen Zeitraum ein Jahr später bereits 2300 verseuchte PDF-Dokumente.

(apn, dpa, AFP, N24)

09.02.2010 13:39 Uhr

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