Angela Merkel geehrt

Medienpreis für eine "starke Politikerin"

Kanzlerin Merkel ist mit dem Deutschen Medienpreis ausgezeichnet worden. Die Jury hat die Regierungschefin wegen ihrer Berechenbarkeit und Verlässlichkeit geehrt.

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Angela Merkel zeigt stolz den Deutschen Medienpreis.
Für ihre Verdienste um die Einigung Europas wurde Angela Merkel der Internationale Karlspreis zu Aachen verliehen.
Die Verleihung findet traditionell an Christi Himmelfahrt bei einem Festakt im Krönungssaal des Aachener Rathauses statt. Wer den Preis erhält, entscheidet ein unabhängiges Gremium.
In der Begründung des Direktoriums hieß es, Merkel habe maßgeblich dazu beigetragen, die Schockstarre in der Europäischen Union zu lösen und den Dialog zwischen Bevölkerung und europäischer Politik wieder in Gang zu bringen.
Der Aachener Oberbürgermeister Jürgen Linden (im Bild links) würdigte den «dezenten, aber ansteckenden Optimismus» sowie die Überzeugungskraft der Kanzlerin.
Mit dem Karlspreis werden seit 1950 Persönlichkeiten oder Institutionen ausgezeichnet, die sich um Europa und die europäische Einigung verdient gemacht haben.
Im vergangenen Jahr erhielt der EU-Außenbeauftragte Javier Solana den Preis.
Frühere deutsche Preisträger sind unter anderem Roman Herzog ...
... Walter Scheel ...
... Konrad Adenauer ...
… sowie Helmut Kohl, der den Preis zusammen mit Francois Mitterrand bekam.
Aber auch das gesamte luxemburgische Volk (1986) …
… und der Euro (2002) wurden schon mit dem Preis bedacht.
Das amerikanische "Forbes Magazine" hat die mächtigsten Frauen der Welt gesucht - und gefunden. Deutschland schaffte es mit Bundeskanzlerin Angela Merkel als Regierungschefin der größten Volkswirtschaft Europas unangefochten auf Platz Eins.
Auf Platz Zwei liegt Sheila Bair, die Chefin der "Federal Deposit Insurance Corporation". Der Einlagensicherungsfonds der US-Banken sorgt dafür, dass amerikanische Sparer auch nach Bankenpleiten ihr Erspartes bekommen. Und das ist heute wichtiger denn je.
Die Drittplatzierte, Indra Nooyi, ist Chefin des Brausekonzerns PepsiCo und damit von rund 300.000 Angestellten. Ihre Firmenpolitik sorgt dafür, dass das Unternehmen dem Platzhirsch Coca Cola in den letzten Jahren ordentlich Marktanteile streitig macht.
Angela Braly ist die Chefin von WellPoint, einer der größten amerikanischen Krankenversicherungen. Ihr unterstehen mehr als 40.000 Angestellte und sie sorgt für das Wohlergehen von mehr als 34 Millionen US-Bürgern. Bei Forbes kam sie damit auf Rang Vier.
Die Geologin Cynthia Carroll schaffte es bis an die Spitze des drittgrößten Bergbaukonzerns Anglo American - und auf Rang Fünf bei Forbes. Mit ihren mehr als 200.000 Mitarbeitern sorgt sie für den Gold- und Diamanten-Nachschub für die Schmuckindustrie.
Unter der Führung von Irene Rosenfeld wurde der Lebensmittelkonzern Kraft Foods erfolgreicher denn je. Mit ihren mehr als 100.000 Angestellten erwirtschaftete sie im Jahr 2007 einen Gewinn von 10 Milliarden Dollar und kommt bei Forbes auf Platz Sechs.
Als Außenministerin ist Condoleezza Rice die rechte Hand von US-Präsident George W. Bush und Nummer Sieben der Forbes-Liste. In Anbetracht ihrer steilen Politkarriere sagt man ihr selbst Ambitionen aufs Oval Office nach.
Ho Ching (Bildmitte) ist die Ehefrau des Premierministers von Singapur Lee Hsien Loong. Zudem steht sie dem Unternehmen Temasek Holdings vor, welches Unternehmen des Kleinstaates mit Fördermitteln unterstützt. Ho Ching liegt bei Forbes auf Rang Acht.
Anne Lauvergeon schaffte es bei Forbes auf Platz Neun. Die Managerin steht an der Spitze des französischen Nuklearkonzerns Areva mit 61.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 11 Milliarden Euro.
Die Zehntplatzierte, Anne Mulcahy, ist die Chefin der Xerox Corporation. Das amerikanische Unternehmen stellt unter anderem Drucker und Kopierer her und hat rund 60.000 Mitarbeiter.
Gail Kelly ist seit Februar 2008 die Chefin von Westpac, der drittgrößten Bank Australiens. Ihr unterstehen dort rund 27.000 Mitarbeiter in 12 Ländern. Ihren alten Arbeitgeber, die australische St. George Bank, will die Managerin jetzt aufkaufen.
Patricia A. Woertz ist die Vorstandsvorsitzende von Archer Daniels Midland, eines der größten Konzerne für Lebensmittel-Vorprodukte wie Mehl und Öl. Rund 27.000 Mitarbeiter arbeiten für Frau Woertz und halfen ihr auf Rang Zwölf bei Forbes.
Cristina Fernandez, auf Platz 13, ist die erste Präsidentin Argentiniens und die Amtsnachfolgerin ihres Ehemannes Néstor Kirchner. Eines der Hauptziele der Politikerin ist der wirtschaftliche Wiederaufstieg Argentiniens nach dem Staatsbankrott von 2001.
Christine Lagarde ist die französische Wirtschaftsministerin und in den G8-Staaten die erste Frau in diesem Amt. Sie sorgt dafür, dass der Wohlstand der 65 Millionen Franzosen auch in Zukunft gesichert ist und kam so auf Platz 14.
Platz 15: Safra Catz ist die Präsidentin des mit rund 84.000 Mitarbeitern weltweit drittgrößten Softwarekonzerns Oracle.
Platz 16: Carol Tome ist die Vizepräsidentin der größten amerikanischen Baumarktkette Home Depot. Das Unternehmen mit mehr als 350.000 Mitarbeitern ist nach Wal-Mart der zweitgrößte US-Einzelhändler überhaupt.
Platz 17: Julija Tymoschenko ist die Regierungschefin der Ukraine und regiert damit an der Seite von Präsident Wiktor Juschtschenko über rund 45 Millionen Menschen.
Platz 18: Mary Sammons ist die Chefin der amerikanischen Apothekenkette Rite Aid mit mehr als 5.000 Filialen und rund 116.000 Mitarbeitern.
Platz 19: Andrea Jung steht dem amerikanischen Kosmetik-Konzern Avon vor, der seine Produkte über den Direktvertrieb an die Frau bringt und damit im vergangenen Jahr rund 10 Milliarden Dollar umsetzte.
Platz 20: Marjorie Scardino ist die Chefin des britischen Medienkonzerns Pearson mit etwa 30.000 Mitarbeitern.
Platz 21: Sonia Gandhi ist die Ehefrau des ermordeten indischen Premierministers Rajiv Gandhi (1944-1991). 1998 übernahm sie den Vorsitz der Kongresspartei, der wichtigsten politischen Partei Indiens.
Platz 22: Risa Lavizzo-Mourey ist die Präsidentin der Robert-Wood-Johnson-Stiftung. Mit dem Stiftungskapital von rund 10 Milliarden Dollar setzt diese sich für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung der US-Bürger ein.
Platz 23: Sri Mulyani Indrawati ist die indonesische Finanzministerin. Sie hat sich dem Kampf gegen Korruption und Bürokratie verschrieben und der indonesischen Wirtschaft seit ihrem Amtsantritt im Jahr 2005 zum Aufschwung verholfen.
Platz 24: Julie Gerberding ist die Direktorin des amerikanischen "Center for Disease Control and Prevention". Die staatliche Behörde setzt sich für die Bekämpfung und Prävention von Krankheiten, insbesondere Infektionskrankheiten ein.
Platz 25: Michelle Bachelet ist seit 2006 die erste Präsidentin Chiles. Zuvor war sie bereits Gesundheits- und Verteidigungsministerin.
Platz 26: Ellen Alemany ist die Chefin der Royal Bank of Scotland Amerikas und damit verantwortlich für das Nordamerikageschäft der weltweit zehntgrößten Bank der Welt mit mehr als 220.000 Mitarbeitern.
Platz 27: Carol Meyrowitz ist die Chefin des amerikanischen Einzelhandelskonzerns TJX mit 125.000 Angestellten.
"Nur" auf Rang 28 der Forbes-Liste ist die demokratische Senatorin Hillary Clinton zu finden. Die Ex-First-Lady war in diesem Jahr mit ihren US-Präsidentschaftsambitionen gescheitert.
Platz 29: Hynd Bouhia ist die Präsidentin der Wertpapierbörse in Casablanca (Marokko), der nach Johannesburg zweitwichtigsten Börse Afrikas.
Platz 30: Anne Sweeney ist die Chefin des Disney-ABC TV-Konzerns und Vizepräsidentin des Disney-Konzerns mit 137.000 Angestellten und einem Jahresumsatz in Höhe von rund 35 Milliarden Dollar.
Platz 31: Walentina Matwijenko ist die Gouverneurin von Sankt Petersburg und eine enge Freundin des russischen Regierungschefs Wladimir Putin, der ihr auch zu ihrer Macht verhalf.
Platz 32: Nancy Tellem ist die Präsidentin der amerikanischen CBS-Paramount TV-Gruppe. Im Jahr 2003 wurde sie vom US-Magazin "Hollywood Reporter" bereits zur drittmächtigsten Frau im Unterhaltungssektor gekürt.
Platz 33: Ann Livermore ist die Vizepräsidentin des amerikanischen Computer- und Druckerherstellers Hewlett-Packard und die Chefin der Technologiesparte des Unternehmens mit mehr als 100.000 Beschäftigten.
Platz 34: Marina Berlusconi , die Tochter des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi, leitet die beiden Unternehmen ihres Vaters, die Finanzholding Fininvest und die Verlagsgruppe Mondadori. Sie ist Chefin von rund 27.000 Mitarbeitern.
Platz 35: Die Demokratin Nancy Pelosi ist die Vorsitzende des amerikanischen Abgeordnetenhauses und damit eine der einflussreichsten Politikerinnen ihres Landes. Sie ist eine vehemente Gegnerin vieler politischer Entscheidungen des US-Präsidenten.
Platz 36: Oprah Winfrey wurde hauptsächlich durch ihre beliebte Talkshow bekannt, die sie bis heute moderiert. Die Obama-Unterstützerin ist mit einem geschätzten Vermögen von 2,5 Milliarden Dollar die erste schwarze Frau, die Milliardärin wurde.
Platz 37: Gulzhan Moldazhanova ist die Präsidentin des russischen Mischkonzerns Basic Element der im Energie-, Bau- und Produktionssektor sowie auf dem Finanzmarkt tätig ist und rund 600.000 Menschen beschäftigt.
Platz 38: Aung San Suu Kyi ist die bekannteste birmesische Oppositionspolitikerin. Die Friedensnobelpreisträgerin (1991) und letzte demokratisch gewählte Premierministerin Birmas wird seit Jahren vom Militärregime unter Hausarrest gehalten.
Platz 39: Lynn Laverty Elsenhans ist die Chefin des amerikanischen Mineralölkonzerns Sunoco mit etwa 15.000 Mitarbeitern. Sie ist die zweite Frau an der Spitze eines Mineralölunternehmens.
Platz 40: Melinda Gates ist die Ehefrau des Microsoft-Gründers Bill Gates. Zusammen mit diesem gründete sie die Bill & Melinda Gates Foundation, eine international tätige Wohltätigkeitsorganisation.
Platz 41: Gloria Arroyo ist die Präsidentin der Phillipinen und regiert über rund 91 Millionen Menschen. Arroyos Popularität litt in letzter Zeit erheblich unter den rasant steigenden Energiepreisen und Korruptionsvorwürfen gegen ihren Ehemann.
Platz 42: Jane Mendillo ist seit Sommer 2008 die Präsidentin der Harvard Management Company, der milliardenschweren Stiftung der Harvard Elite-Universität.
Platz 43: Linda Cook ist Vorstandsmitglied des Mineralölunternehmens Royal Dutch Shell mit 112.000 Mitarbeitern. Zudem ist sie die Präsidentin der Shell-Tochter Shell Gas & Power.
Platz 44: Laura Bush, die Ehefrau des US-Präsidenten, engagiert sich für bessere Bildungschancen für Kinder, die AIDS-Bekämpfung in Afrika und für Programme gegen Brustkrebs.
Platz 45: Brenda Barnes ist die Chefin des amerikanischen Konsumgüterherstellers Sara Lee mit rund 137.000 Angestellten. Zu dem Konzern gehören u.a. die Marken Senseo, Duschdas, Natreen und Wonderbra.
Platz 46: Christine Poon ist die Vizepräsidentin des amerikanischen Pharmazie- und Konsumgüterherstellers Johnson & Johnson (Bebe, O.B., Listerine, Penaten). Der Konzern beschäftigt weltweit etwa 122.000 Mitarbeiter.
Platz 47: Neelie Kroes ist ein Wettbewerbskommissarin der Europäischen Union. In dieser Funktion legte sie sich mit einigen der größten Unternehmen der Welt an, darunter Microsoft und Intel.
Platz 48: Amy Brinkley ist eine Top-Managerin der Bank of America. Bei der größten Bank der Vereinigten Staaten ist sie für das Risikomanagement verantwortlich und hat aufgrund der Finanzkrise derzeit ihre große Stunde.
Platz 49: Susan Arnold ist Vizepräsidentin des Konsumgüter-Konzerns Procter & Gamble (Wella, Gillette) mit 138.000 Mitarbeitern. Zudem gehört sie dem Direktorium der Walt Disney Company (138.000 Mitarbeiter) an.
Platz 50: Susan Decker ist die Präsidentin von Yahoo! mit einem Jahresumsatz von 7 Milliarden Dollar. Im Zuge der Übernahmeversuche durch Microsoft baute sie das Unternehmen erfolgreich um und schloss strategische Partnerschaften mit anderen Unternehmen.
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Manche sind sexy, manche sportlich, manche einfach nur intelligent - aber sie alle verzaubern und bewegen die Menschen weltweit. Das US-Nachrichtenmagazin "TIME" hat die 100 einflussreichsten Menschen der Welt gekürt - darunter sind auch ...
... zwei Deutsche: etwa Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie wurde mit den Worten gelobt: "Merkels gutes Gespür und ihre Fähigkeit, mit anderen führenden Politikern Partnerschaften einzugehen, sorgen dafür, dass Deutschlands Stimme bei den Gipfeln ...
... und Zusammenkünften dieser Welt selten ungehört bleibt." Natürlich darf auch US-Präsident Barack Obama in der Liste nicht fehlen. Er taucht - wie Merkel - in der Rubrik "Führungspersönlichkeiten und Revolutionäre" auf.
Frankreichs Staatspräsident Nikolas Sarkozy ist ebenso vertreten wie ...
... seine Landsfrau, die Politikerin Christine Lagarde und ...
... Großbritanniens Premierminister Gordon Brown.
In den illustren "Time"-Kreis wurde auch US-Außenministerin Hillary Clinton aufgenommen. Ebenso nicht fehlen darf ...
... US-Senator Edward Kennedy.
Etwas skuriller mutet da schon der Name Joaquin Guzman an. Als "El Chapo" machte sich der Mexikaner einen Namen als Drogenboss.
Auch die Verbrecherlaufbahn hat Bernie Madoff eingeschlagen. Der Börsenmakler nahm Anleger aus wie Weihnachtsgänse und wird in der Rubrik "Unternehmen und Titanen" geführt.
Auch Alan Mulally, seines Zeichens Ford-Chef, ist dort notiert. Ford ist der Einzige der ehemals "Big Three" - der drei größten US-Autobauer - dem das Wasser (noch) nicht bis zum Hals steht.
Auch Brad Pitt gehört zu den "Unternehmern und Titanen" - obwohl er von Haus aus Schauspieler und Vater ist.
Mit Mode hat es Stella McCartney in die Rangliste geschafft.
Die Vögel pfiffen es bereits von den Dächern: Die Twitter-Gründer Biz Stone und Evan Williams tauchen ebenfalls unter "Unternehmer und Titanen" auf.
Das ist? ...
... Richtig! TV-Tycoon Ted Turner.
Seine Aufgabe ist enorm und um diese ist er kaum zu beneiden. US-Finanzminister Timothy Geithner soll die Weltwirtschaft retten. Grund genug für eine Aufnahme in die "TIME"-Liste.
Tom Hanks ist mehr als ein Schauspieler. Er ist ...
... ein "Künstler und Entertainer". In dieser Kategorie gehört er laut "TIME" zu den 100 einflussreichsten Menschen auf dieser Erde.
"Mr. Latenight-Show" Jay Leno darf da natürlich auch nicht fehlen.
Er gehört zu den fingerfertigsten Menschen auf diesem Planten: Pianist Lang Lang. In Deutschland wurde er während der EURO 2008 bekannt, als er die Begleitmusik eines deutschen Fernsehsenders zu diesem Fußballevent spielte. Hau in die Tasten!
Ebenfalls Musiker, ebenfalls in der Rangliste: John Legend aus den USA.
Und auch Großbritannien ist vertreten . mit der Musikerin M.I.A.
J.Lo? Salma Hayek? Shakira? Pah! Oscar-Preisträgerin Penelope Cruz ist derzeit die heißeste Latina im Showgeschäft.
Er wird von Hunderten Millionen Menschen vergöttert: A. R. Rahman. Er ist Komponist und in etwa der Hans Zimmer oder Dieter Bohlen Indiens. Und wie Penelope Cruz ist auch er Oscar-Preisträger.
Mit Musik hat auch Rush Limbaugh zu tun. Aber der konservative US-Radiomoderator ist bei weitem nicht so beliebt wie Rahman - bleibt jedenfalls zu hoffen. In die "TIME"-Liste hat er es dennoch geschafft.
Ein Multitalen ist Tina Fey. Egal ob als Autorin, Komödiantin oder Schauspielerin - sie ist erfolgreich in allem, was sie tut.
Kate Winslet ist bei Kritikern und Kinobesuchern gleichermaßen beliebt. Eine seltene Kombination in Hollywood.
Wo er auftaucht, steigt der Kreischpegel und erreicht Höhen, die in Deutschland wohl nur Tokio Hotel kennen: US-Nachwuchsmime Zac Efron.
Und das ist Deutschlands zweiter Vertreter auf der "TIME"-Liste der einflussreichsten Menschen: Regisseur Werner Herzog.
Sie ist Ehefrau, Mutter und "First Lady". Kurz gesagt Michelle Obama ist eine "Ikone".
Sein Gesicht kennen nicht viele, aber eingekauft hat wohl fast jeder schon "bei ihm": Amazon.com-Gründer Jeff Bezos. Wie Michelle Obama in der Kategorie "Helden und Ikonen" aufgeführt.
Dort ist auch Schauspieler und der einst "Sexiest Man of the World" George Clooney zu finden.
Chesley B. Sullenberger ist ein Held wie er im Buche steht. Mit seiner Notlandung auf dem Hudson River rettete der Pilot dutzende Menschenleben.
Auch Tennisspieler können zu Ikonen aufsteigen, wie das Beispiel Boris Becker in Deutschland beweist. In der "TIME"-Liste wird aber der Spanier Rafael Nadal geführt.
Mit Tiger Woods ist in dieser Kategorie ein weiterer Sportler geführt. Obwohl manche behaupten, dass Golf kein Sport ist.
Sportlich versuchte es auch "Hockey-Mum" Sarah Palin. Zur US-Vizepräsidentin hat es die Politikerin aus Alaska aber dann doch nicht geschafft.
Ein Synonym für US-Talkshows? Oprah Winfrey. Zweilfelsohne eine (Stil)ikone.
Gwyneth Paltrow, Schauspielerin, links im Bild, hat es nicht in die Liste der einflussreichsten Menschen geschafft. Regisseur Jon Favreau (u.a. "Iron Man") schon - in der Rubrik "Wissenschaftler und Denker".
Nobelpreisträger Paul Krugman gehört da natürlich auch dazu. Man sieht: Die "TIME"-Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt ist ein buntgemischter Haufen.
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Biografien über Kanzlerin Angela Merkel gibt es viele. Doch die ...
... Journalistin Miriam Hollstein und der Karikaturist Heiko Sakurai haben nun den ersten Comic über ihren Lebensweg kreiert. In "Miss Tschörmänie" zeigen sie ...
... auf zumeist amüsante und informative Art, wie aus der märkischen Pfarrerstochter die erste Frau auf dem Kanzlerstuhl wurde - und das geschieht durch den Dialog ...
... ihres "Lieblingsfeindes" aus der SPD, ihr Vorgänger im Kanzleramt, Gerhard Schröder und dem Ex-Anwärter auf den Kanzlerposten, Edmund Stoiber (CSU). Sie treffen sich am Nachmittag der Bundestagswahl 2009 ...
... in einer Bar in Berlin-Mitte und sinnieren darüber, wie aus Merkel eine Kanzlerin werden konnte. Dazu blicken die Staatsmänner zurück - bis auf die ersten Lebensmonate von "Angie" und wie sie 1954 ...
... von ihrer Mutter über die Grenze in die DDR getragen wurde. Wie Sakurai es in seinen Schwarz-Weiß-Zeichnungen schafft, mit wenigen Strichen die Kanzlerin zu skizzieren, ...
... um sie dann mit nur kleinen Veränderungen changieren zu lassen, sie von einer kühlberechnenden in eine zweifelnde Frau zu verwandeln, ...
... ist großartig. Text wäre gar nicht nötig, um ihre Genugtuung nach dem Rücktritt Stoibers vom Amt des bayerischen Ministerpräsidenten zu zeigen.
Hollstein beschreibt anhand zahlreicher Episoden, wie Merkel mit Gespür, Taktik und Förderern wie Helmut Kohl Karriere macht. Amüsant sind vor allem die Gedanken, die Merkel und Co. unterstellt werden.
Auch aktuelle Debatten sind enthalten: Umweltgesetzbuch, der Streit mit dem Papst über die Pius-Brüder und natürlich die Finanz-und Wirtschaftskrise.
Am Ende sind Schröder und Stoiber vor ihren Gläsern eingeschlafen. Merkel spricht das Schlusswort: "Ihr Jungs seid Vergangenheit, ich aber bin Geschichte."
Man nannte Sie "Prinzessin Eisenherz", "Domina der CDU", oder den "sprechenden Hosenanzug" . Es wurde öffentlich gestritten und gelästert über Ihre Kleidung und Frisur.
Vielleicht nicht unbedingt eine einfache Zeit für Angela Merkel. Schien es doch, als seien Äußerlickeiten wichtiger als das, was sie zu den Themen des Landes zu sagen hatte.
Doch wie bei allem bewies sie auch hier Geduld und Hartnäckigkeit. Und still und leise ...
... vollzog sich der Wandel vom unscheinbaren Aschenputtel ...
... hin zur "First Lady" mit Stil und Charme.
Die "Radikalkur" steht ihr gut. Ob im schlichten, schwarzen Abendkleid ...
... klassischem Kostüm, oder ...
... tief dekolletiertem Abendkleid: Sie macht eine gute Figur, erntet Lob und sorgt für Furore.
Äußerlichkeiten sind nicht alles ...
... aber wichtig in einer politischen Kultur, die auch von medialen Auftritten geprägt ist.
Angela Merkel selbst, äußert sich nicht zu Mode und Styling. Wir würden sagen ...
... weiter so Frau Merkel!

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Abend in Baden-Baden den Deutschen Medienpreis 2009 erhalten. Die CDU-Vorsitzende hob die Bedeutung der Medien bei dem Fall des Eisernen Vorhangs vor 20 Jahren hervor. Die Informationen seien damals nicht aufzuhalten gewesen. "Medien sind Motoren der Willensbildung in Staat und Gesellschaft", sagte sie. Sie hätten den Menschen damals Mut gemacht. "Freie Medien sind ein besonderes Kulturgut."

Merkel sagte, Politik und Medien seien feste Bestandteile der demokratischen Ordnung und eine Verantwortungsgemeinschaft. Ihr eigenes Verhältnis zu den Medien beschrieb sie so: "Der Ruf an der Stelle ist schlechter als die Wahrheit."

Opernstar Anna Netrebko bezeichnete die Kanzlerin in der wohl kürzesten Laudatio des Deutschen Medienpreises als "starke Politikerin". Die Jury begründete die Auszeichnung der CDU-Politikerin mit den Worten: "Im Mittelpunkt ihres politischen Denkens und Handelns steht stets der Mensch. Die Würde und die Rechte des Individuums leiten Angela Merkel bei ihren politischen Entscheidungen, die geprägt sind von Berechenbarkeit und Verlässlichkeit."

"Im Mittelpunkt steht der Mensch"

In der Außenpolitik verfolge die Kanzlerin einen Kurs, "der die Partnerschaft in den Vordergrund stellt, ohne dass sie die manchmal notwendige Konfrontation scheut". Ihr Einsatz für Menschenrechte, für die Wahrung der Schöpfung und eine freiheitliche Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung habe ihre Wurzeln in der Biografie Merkels, heißt es weiter. Die Jury besteht nach Angaben von Media Control aus Chefredakteuren der reichweitenstärksten Medien.

US-Außenministerin Hillary Clinton gratulierte in einer Videobotschaft Merkel. Sie habe sich in ihrer Arbeit für die Einigung in Europa eingesetzt, sagte Clinton.

Undotierter Preis in Form ein Skulptur

Der undotierte Preis in Form einer Skulptur ist von dem Medienunternehmer Karlheinz Kögel gestiftet worden. Seit 1992 werden Persönlichkeiten geehrt, die Gesellschaft oder Politik wesentlich geprägt haben.

Zu der Preisverleihung waren etwa 150 Prominente aus Politik, Wirtschaft, Medien und Kultur geladen. Auf der Gästeliste standen unter anderen Günter Netzer, die Moderatoren Johannes B. Kerner, Andrea Kiewel, Marietta Slomka, Kai Pflaume, Birgit Schrowange, Schauspielerin Alexandra Kamp und Filmproduzent sowie Oscar-Preisträger Arthur Cohn. Zu den Preisträgern der letzten Jahre gehören Gerhard Schröder, Helmut Kohl, Nelson Mandela, François Mitterrand, Jassir Arafat, Yitzhak Rabin, Kofi Annan, König Juan Carlos von Spanien und auch Bill Clinton. Im letzten Jahr wurde der Dalai Lama ausgezeichnet.

(dpa, N24)

09.02.2010 21:25 Uhr

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