Neuer Dienst vorgestellt
Google lernt mit "Buzz" zwitschern
Google springt auf den Trend der boomenden Internet-Kurzmitteilungen auf. Dafür stellte das Unternehmen "Buzz" vor. Mit dem neuen Dienst tritt Google in Konkurrenz zu Twitter und Facebook.
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Google will nun auch die Kurznachrichten-Flut ordnen.
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Am 5. Januar 2010 hat Google sein erstes Handy vorgestellt - das "Nexus One". Es ist eine Kampfansage an das Apple "iPhone" und andere Alleskönner-Handys. Der Internetkonzern verlängert damit seine Aktivitäten im Handy-Markt.
Seit knapp zwei Jahren ist Google bereits mit seinem Betriebssystem Android aktiv, jetzt hat der Technologiekonzern sein erstes eigenes Handy auf dem Markt. Aber was kann es genau und was kann es vor allen Dingen besser als seine Konkurrenten?
Es verfügt über viele technische Fähigkeiten, die bereits bei der Konkurrenz im Einsatz sind: Google verzichtet auf eine Tastatur und stattet das "Nexus One" mit einem berührungsempfindlichen Display aus, ...
... welches jedoch mit 800 x 480 Bildpunkten größer ausfällt als beim iPhone. Weitere Austattungsmerkmale: HSPA, WLAN inklusive 802.11n-Support, Bluetooth und eine ...
... 5-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz. Die Rückseite ist angeblich mit Teflon beschichtet. Der Speicher lässt sich bis 32 GByte aufstocken, geplant ist eine 4 GByte große microSD-Karte beizulegen. Auffällig ist ...
... der 1 GHz schnelle Snapdragon-Prozessor von Qualcomm, der im Inneren seine Arbeit verrichtet. Dieser ist nach Angaben des Herstellers der derzeit schnellste verfügbare Handy-Chip auf dem Markt. Als Betriebssystem ist exklusiv ...
... die verbesserte Version 2.1 von Googles Android installiert. Es soll Verbesserungen bei der Navigation bringen und verfügt über die bereits in der Vorgängerversion enthaltene kostenlose Navigations-Software. Innovativ ist ...
... die aktive Geräuschunterdrückung. Ein zweites Mikrofon auf der Rückseite hilft der Elektronik Nebengeräusche zu eliminieren, so dass man seinen Gesprächspartner besser versteht.
Praktisch in der Hand und Tasche dürfte es auf jeden Fall liegen. Das "Nexus One" besitzt die Maße von 119 x 59,8 x 11,5 Millimeter bei einem Gewicht von 130 Gramm.
Fünf Homescreens, aufgepeppte Icons und animierte Hintergründe stehen ab Werk zur Verfügung. Außerdem unterstützt das Gerät zahlreiche Webanwendungen wie unter anderem ...
... Google Earth, Wetter-Widget, verbesserte Verwaltung von Facebook-Kontakten und die vorinstallierte Navigationsfunktion Google Maps Navigation. Absoluter Vorteil des "Nexus One" gegenüber Apples iPhone ist, ...
... dass es vieles von dem, was man sich beim iPhone für teures Geld im App Store hinzu kaufen muss, wie etwa eine Navigationssoftware, beim "Nexus One" ab Werk dazu gibt.
Hergestellt wird das Google-Handy vom taiwanischen Spezialisten HTC, der mit Eigenentwicklungen bereits seit einiger Zeit selbst auf den lukrativen Markt der Smartphones drängt. Auf dem Bild ist Peter Chou, CEO von HTC, bei der Pressevorführung zu sehen.
Hier preist Erick Tseng, Senior Produkt Manager von Google, die Vorteile seiner neuen Wunderwaffe gegen Apple an. Schlaflose Nächte brauchen er und seine Kollegen nicht zu haben - erste Testeindrücke vom Handy fallen durchaus positiv aus. Außerdem ...
... ist die Vertriebsstrategie ein Vorteil für Google. Während das iPhone in vielen Ländern nur in Kombination mit bestimmten Mobilfunkverträgen zu bekommen ist, kann man das "Nexus One" auch ganz ohne Vertrag bekommen. Käuflich zu erwerben, ...
... wird es ausschließlich über einen eigens eingerichteten Web-Shop von Google sein. In den USA kostet es ohne Vertrag 529$ (370€), mit Zwei-Jahres-Vertrag von T-Mobile USA 179$ (125€). Die Preise für Deutschland stehen noch nicht fest. Bei uns ...
... soll es im kommenden Frühjahr auf den Markt kommen. Lediglich Kunden in den USA, Großbritannien, Singapur und Hongkong können es bereits jetzt kaufen. Vorteile für den Konsumenten wird Googles Handy auf jeden Fall bringen: Erstmals ...
... geht ein Unternehmen gegen Apple in Stellung, das die Fähigkeiten und Möglichkeiten hat, Bewegung in den Markt zu bringen. Bei Apple ist man also gezwungen das nächste iPhone so zu verbessern, ...
... dass es sich wieder deutlich von der Konkurrenz abhebt. Und möglicherweise ergeben sich auch Verbesserungen bei den Kauf- und Vertragsmodalitäten für das iPhone - so dass sich Groß und Klein den Traum vom iPhone erfüllen können.
Google hat eine neue Version seines virtuellen Globus "Google Earth" veröffentlicht.
Nach der Installation und dem Start wirkt diese zunächst kaum verändert. Inhaltlich hat sich jedoch einiges getan.
Auch in der Version 5 hält Google übrigens am Beta-Status von Google Earth fest. Die Entwickler scheinen also noch immer einige Features auf ihrer To-Do-Liste zu haben.
Natürlich bietet auch die neueste Version alle altbekannten Features. Die Kontinente, Länder und Städte werden ...
mit ihren Grenzen, Straßen und Gebäuden detailliert dargestellt.
Beim Heranzoomen werden Straßennamen und Sehenswürdigkeiten eingeblendet.
Auch die 3D-Ansicht vieler Gebäude kennt man bereits von früher. Besonders gut ...
sieht dies bei hohen Gebäuden und bekannten Wahrzeichen aus.
Denn hier haben die Google-Mitarbeiter besonders viel Zeit in Details investiert.
Dies gilt ganz besonders für die amerikanischen Großstädte - wie hier New York.
Auch die Informationen und Fotos zu bekannten Naturdenkmälern, ...
seien es Gletscher auf Island oder der höchste Berg der Welt, ...
sowie zu sehenswerten Gebäuden wie dem Berliner Sony Center...
oder dem IMAX-Kino gab es schon in der Vorversion.
Dies gilt auch für die so genannten Street-View-Bilder, für die ganze Straßenzüge wie hier in New York oder ...
vor dem Weißen Haus in Washington fotografiert werden.
Die eigentliche Neuheit an Google Earth 5 sind die detaillierten Unterwasserlandschaften.
Wo der digitale Globus früher nur eine homogene blaue Fläche anzeigte, erstrecken sich jetzt ...
detailliert nachgebildete unterseeische Gebirgszüge. Doch damit hören die Neuerungen noch längst nicht auf.
Das neue integrierte Addon "Google Ocean" gibt nun auch über die Ozeane detailliert Auskunft. So lassen sich die besten Surfstrände ebenso finden, ...
wie beeindruckende Tauchgründe.
Hobby-Fischer finden Informationen über die erfolgversprechendsten Fischgründe und ...
können sich zugleich über die Lebensräume der Arten, deren Zustand und ...
die aktuelle Gefährdung der Arten informieren. Google Earth zeigt sogar, ...
in welchen Winkeln der Ozeane der Mensch bereits zu viel Schaden angerichtet hat.
Entdeckertypen werden sich über die unzähligen Schiffswracks freuen, über die Google Earth nun informiert.
Zu allen Wracks werden detaillierte Informationen angeboten, teilweise gibt es sogar Videos von Tauchexpeditionen dorthin.
Andere ozeanografische Expeditionen beschäftigen sich eher mit naturwissenschaftlichen Phänomenen oder ...
der Unterwasserflora und Fauna. Auch dazu finden Interessierte ...
zahlreiche Informationen und Videos.
Ein interessantes Feature ist die Möglichkeit, Wale, Meeresschildkröten und andere Tiere bei ihren Reisen durch die Unterwasserwelt zu begleiten.
Um dem Anwender möglichst viele Informationen und Videos ...
anbieten zu können, arbeitet Google mit zahlreichen Organisationen und ...
Medienunternehmen zusammen. So kommen Inhalte von der BBC, ...
von der renommierten Wissenschaftszeitschrift National Geographic ...
und sogar von der Cousteau Society, die das Andenken an den Meeresforscher Jacques Cousteau aufrechterhält.
Deutsche Webliebhaber platzen vor Neugier: Mit dem Google-Handy soll mobiles Internet ein Kinderspiel werden. Zuerst sind nur die US-Amerikaner in den Genuss gekommen. Bei der Markteinführung …
… gab es nicht nur in San Francisco einen Run auf das G1, sondern überall in den USA.
Nun sind die Deutschen am Zug: Bereits am 2. Februar bringt T-Mobile das Gerät in Deutschland auf den Markt. Auf der CeBIT (3. bis 8. März 2009) in Hannover will das Unternehmen …
… über das neue Betriebssystem namens "Android" und weitere Details informieren.
Die Vollausstattung mit WLAN, GPS, Bluetooth und UMTS gefällt. Das Design, besonders der Touchscreen, erinnert stark an…
… das iPhone von Apple. Die ausfahrbare Tastatur, die unter dem zur Seite geschobenen Bildschirm zum Vorschein kommt, indes ähnelt…
… eher dem Blackberry.
Erste G1-Tests fallen positiv aus: Experten bescheinigen dem Business-Handy …
… ein schnelles Arbeitstempo – was auch dem guten, berührungsempfindlichen Display geschuldet ist.
Das könnte auch Kanzlerin Merkel gefallen. Die allseits bekannte SMS-Liebhaberin hätte bei einem Gigabyte Speicherplatz …
… keine Probleme, ihre Kurzmitteilungen zu versenden und zu archivieren.
179 US-Dollar muss man in den USA für das G1 mit einem Zwei-Jahres-Vertrag ausgeben. In Deutschland soll das Gerät mit entsprechendem Vertrag ...
… bereits für einen Euro zu haben sein. Das G1 wird allerdings nicht das letzte Handy mit dem Google-Betriebssystem sein. Man erwartet in diesem Jahr weitere spektakuläre Geräte und einen wachsenden Markt für Android-Handys.
Googles neuestes Projekt, der Browser "Chrome", ist quasi über Nacht zum Top-Thema im Internet geworden. Zuvor gelang kaum etwas von diesem Projekt in die Öffentlichkeit. Ein Grund mehr, sich den neuen Browser einmal genau anzuschauen.
Vor dem Download des neuen Browsers kann der Nutzer entscheiden, ob er "zur Verbesserung von Google Chrome das Senden von Nutzerstatistiken und Ausfallberichten an Google" erlaubt.
Die Installation funktioniert rasch und ohne Probleme. Chrome importiert auf Wunsch sogar die Einstellungen vom Internet Explorer oder des Mozilla Firefox.
Und schon ist der neue Google-Browser installiert und bereit für einen Ausflug ins Word Wide Web.
Bei der Eingabe in das Adressfeld schlägt Chrome automatisch passende Webseiten vor. Zudem kann man auch direkt nach dem eingegeben Text suchen lassen. Dieses Feature bietet auch Firefox schon seit geraumer Zeit an.
Wirklich neu und äußerst nützlich ist die Task-Manager-Funktion von Chrome, die sich mit einem Rechtsklick auf den Browser-Rahmen öffnen lässt.
Mit dem Task-Manager lassen sich Tabs, die sich beim Laden oder bei der Anzeige von Webseiten aufhängen, einzeln schließen, ohne das gesamte Programm beenden zu müssen. Gerade Nutzer des Internet Explorers kennen das Problem des "eingefrorenen" Browsers.
Auch sehr schick: Tabs lassen sich per Drag & Drop bequem hin und her ziehen. Zieht man einen Tab auf den Desktop, öffnet sich ein neues Fenster mit der im Tab geladenen Seite. Umgekehrt funktioniert das übrigens genauso.
Öffnet man ein neues Tab, zeigt Chrome mit kleinen Vorschaubildern die am häufigsten besuchten Seiten sowie kürzlich geschlossene Tabs. So erreicht man schnell die eigene Lieblingsseite.
Wer keine Datenspuren auf dem PC hinterlassen möchte, öffnet ein Inkognito-Fenster. Die "im Fenster aufgerufenen Webseiten werden nicht im Browserverlauf oder Suchverlauf angezeigt", so Google, und auch Cookies werden nicht auf dem PC gespeichert.
Aber Vorsicht, Surfen im Inkognito-Modus bedeutet nicht, dass man gänzlich anonym im Web unterwegs ist. Nutzerdaten wie IP-Adresse, Host, Port, installiertes Betriebssystem oder auch die Bildschirmauflösung werden gnadenlos übertragen.
Was bei vielen Usern wohl sehr gut ankommen wird, ist der rasante Seitenaufbau. Hier hat Google erfolgreich an der Geschwindigkeitsschraube gedreht, was auch mit dem schlanken Design und Aufbau der Software zu tun haben dürfte.
Unterm Strich könnte der Google-Browser Chrome zu einer echten Konkurrenz für Internet Explorer und Mozilla Firefox werden. Wer gern und regelmäßig im Internet surft, könnte schnell Gefallen an Chrome finden.
Google will mehr Ordnung in die Informationsflut bringen. Der neue Dienst mit dem Namen "Google Buzz" soll nicht nur die Nachrichten von Bekannten eines Nutzers verfolgen, sondern sie auch nach Relevanz auswählen können, wie Google-Manager zur Vorstellung des Projekts in San Francisco erläuterten. Auf mobilen Geräten mit GPS-Ortung - wie Handys mit Googles Betriebssystem Android oder Apples iPhone - wird zum Beispiel der Aufenthaltsort berücksichtigt.
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Google Buzz setzt auf dem Mail-Dienst (GMail, Googlemail) des führenden Suchmaschinen-Betreibers auf. Es ist ein direkter Vorstoß ins Geschäft des populären Kurzmitteilungs-Dienstes Twitter und des weltgrößten Online-Netzwerks Facebook. Auch aufstrebende Dienste mit ortsbezogenen Inhalten wie Foursquare hat Google damit im Visier.
Um gegen die etablierten Konkurrenten zu Punkten, will Google mehr Komfort bieten. So sollen Bilder und Videos, die sich normalerweise hinter Link-Verweisen verstecken, automatisch geöffnet werden. Nachrichten, die viele Nutzer für interessant befanden, sollen in der Liste automatisch höher auftauchen als belanglose Informationen.
Mitteilungen aus Twitter sollen auch bei Google Buzz einfließen, hieß es. Aus dem Google-Dienst Informationen bei Twitter reinstellen dürfte man aber erst in späteren Versionen können. Integriert sind auch Foto-Dienste wie Flickr und Picasa. Facebook fehlt dagegen in der Liste der genannten Partner.
Die schnellen Kurznachrichten sind ein Trend, der die Kommunikation im Internet immer stärker prägt. So wurde der stete Strom der "Updates" immer wichtiger für die inzwischen rund 400 Millionen Facebook-Nutzer, die so über das Leben ihrer Online-Freunde auf dem Laufenden bleiben. Twitter wuchs 2009 schnell und hat nach neuesten Schätzungen zwischen 25 und 30 Millionen Nutzer - die Zahlen gehen jedoch zum Teil weit auseinander. Googles Mail-Angebote besuchen laut dem Marktforscher Comscore pro Monat 176 Millionen Nutzer. Auf den ersten Blick ist Google Buzz etwas komplexer zu nutzen als zum Beispiel Twitter.
Google war bereits zuvor auf den Mitteilungs-Trend eingeschwenkt: Twitter-Nachrichten tauchen inzwischen immer häufiger in Echtzeit bei Suchanfragen auf. Mit Google Buzz startet der Internet-Konzern jedoch erstmals ein umfassendes Produkt. Letztlich geht es um die Aufmerksamkeit der Nutzer: Nur wer Zeit auf einer Website verbringt, kann auch durch Werbung angesprochen werden - und Internet-Werbung ist die zentrale Einnahmequelle von Google. Der permanente Strom von Nachrichten der Facebook-Freunde bindet die Millionen Nutzer derzeit zum Beispiel auf der Seite des Online-Netzwerks, bei dem Google- Konkurrent Microsoft die Werbung verkauft.
(dpa, N24)
09.02.2010 21:23 Uhr
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