"Eier, Milch und Brot"
Demokraten feiern Palins Spickzettel-Fauxpas
Der Spickzettel-Ausrutscher der Republikanerin Sarah Palin ist für die US-Demokraten ein gefundenes Fressen. Auf einer Pressekonferenz machte sich jetzt Obama-Sprecher Robert Gibbs darüber lustig.
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Barack Obamas Sprecher Robert Gibbs macht sich auf einer Pressekonferenz über die Republikanerin Sarah Palin lustig. Diese hatte sich für eine Rede Stichworte auf die Hand geschrieben.
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Die Republikanerin Sarah Palin hat einen neuen Job: Nachdem sie ihr Amt als Gouvernerin des US-Bundestaates Alaska im Juli 2009 niedergelegt hat und 2008 aus ihrem Traum ...
... der Vizepräsidentschaft an der Seite von John McCain nichts geworden ist, wechselt sie nun ins Showgeschäft. Beim amerikanischen Fernsehsender Fox News versucht sich Palin künftig ...
...als Kommentatorin von politischen Nachrichtensendungen und als Moderatorin von einer Reality-Serie. Fernsehluft hat sie bereits 2008 beim TV-Duell mit ihrem demokratischen Gegner John Biden geschnuppert. Weitere Tipps für die Showkarriere könnte ...
... sie sich bei ihrer "Doppelgängerin" Tina Fey (l.) holen. Der amerikanische Comedy-Star sorgt mit seiner Parodie auf die Republikanerin während der Präsidentschaftswahlen 2008 für viele Lacher und macht das so hervorragend, dass sie ...
... dafür sogar mit einem Emmy ausgezeichnet wird. Allerdings vermuten Experten, dass hinter Palins angepeilter Fernsehkarriere ein ernster Hintergrund steckt: Der gesteigerte Bekanntheitsgrad durch die Fernsehpräsenz könnte ihr bei einer ...
... von Palin nicht ausgeschlossenen Kandidatur bei den Präsidentschaftswahlen 2012 nutzen. In der letzten Zeit hat sie vor allem durch die Veröffentlichung ihrer Memoiren und ...
... die öffentlich ausgetragenen Streitereien mit ihrem ehemaligen Schwiegersohn Levi Johnston (im Bild neben Palins Tochter Bristol) von sich Reden gemacht.
Das Showgeschäft und die Politik: Auch diese Dame kennt beide Welten, auch wenn sie sie in der anderen Reihenfolge wie Sarah Palin "betreten" hat. Möglicherweise kommt Ihnen diese Frau als Erwachsene eher unbekannt vor. Ein Filmstar war sie nämlich ...
... als kleines Mädchen: Shirley Temple gehört in den 1930er Jahren zu den ersten Kinderstars, die Hollywood hervorgebracht hat. Als süßer Fratz mit Ringellocken und Stepptanzeinlagen verzaubert sie ihr Publikum. Doch mit der Pubertät endet für Temple ...
... die Filmkarriere. Später geht sie in die Politik, kandidiert 1966 für die Republikaner für einen Sitz im Kongress, verliert allerdings. 1969 arbeitet sie als Abgeordnete in der UN-Vollversammlung und 5 Jahre später als US-Botschafterin in Ghana.
"Ronald Reagan?! Der Schauspieler?!" In der Science-Fiction-Komödie "Zurück in die Zukunft" glaubt Doc Brown dem Zeitreisenden Marty McFly kein Wort, als der ihm 1955 wahrheitsgemäß voraussagt, dass Reagan 1985 Präsident der Vereinigten Staaten ist.
In der Tat macht sich Reagan vor seiner Wahl zum US-Präsidenten ...
... in Hollywood als Schauspieler einen Namen. Mit Filmen wie "John loves Mary" (im Bild mit Filmpartnerin Patricia Neal) aus dem Jahr 1949 feiert er aber eher kleine Erfolge. Ab Ende 1950 dreht er immer weniger Filme, verstärkt dafür allerdings ...
... sein Engagement in der Politik. 1962 tritt er in die repulikanische Partei ein, wird fünf Jarhe später Gouverneur von Kalifornien und von 1981 bis 1989 schließlich der 40. Präsident der Vereinigten Staaten.
Neben Ronald Reagan dürfte Arnold Schwarzenegger der bekannteste Politiker sein, der zuvor mit der Schauspielerei sein Geld verdient hat (Szenenfoto aus "Collateral Damage", 2002).
Insbesondere durch seine erfolgreichen "Terminator"-Filme wird er in Hollywood zum Superstar. Nach "Terminator 3" (Szenenfoto) hängt er 2003 - bis auf ein paar Cameoaufritte - die Schauspielerei zu Gunsten der ...
... Politik an den Nagel - auch das mit Erfolg: Seit 2003 regiert der Republikaner als Gouverneur den Bundesstaat Kalifornien. An Schwarzenegger nimmt sich sein Freund ...
... Ralf Möller wohl gerne ein Beispiel. Wie Schwarzenegger feiert Möller zunächst Erfolge in der Bodybuilder-Szene, bevor er sich Ende der 1980er Jahre auf die ...
... Schauspielerei konzentriert. Zu seinen bekanntesten Rollen gehört die des Hagen in dem Oscar-prämierten Momumentalfilm "Gladiator". Seit Mitte 2000 engagiert sich Möller auch ...
... öffentlich in der Politik. Eine Begegnung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel im Februar 2005 führt dazu, dass Möller anschließend Wahlkampf für die CDU macht. Im darauffolgenden Jahr startet er mit Bundesministerin Ursula von der Leyen zusammen ...
... die bundesweite Veranstaltungsreihe "Starke Typen" für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche. Auch der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers unterstützt die Initiative.
In November 2009 trifft Möller Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg in Berlin zu einer Diskussionsveranstaltung zu den Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Möller will offenbar fest Fuß in der Politik fassen. Das will auch ...
... er: Schauspieler Peter Sodann unterstützt die Partei "Die Linke". Diese nominiert ihn im Oktober 2008 zum Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten. Bei der Wahl im Mai 2009 ist Sodann allerdings chancenlos. Aber das Gute an diesen "Zweitberufen" ...
... ist ja, dass man zur Not wieder auf das erste Standbein zurückgreifen kann. So kann sich Sodann überlegen, ob er nicht doch irgendwann mal wieder als "Tatort"-Kommissar ermitteln will (Szenenfoto: "Bei Auftritt Mord"). Sieht ja auch ganz spannend aus!
Der Sprecher von US-Präsident Barack Obama hat sich über die frühere republikanische Vize-Präsidentschaftskandidatin Sarah Palin mokiert, die Stichwörter für einen öffentlichen Auftritt auf ihre Hand geschrieben hatte. Obamas Sprecher Robert Gibbs ahmte Palin am Dienstag beim täglichen Pressebriefing im Weißen Haus nach, unterbrach seine Ausführungen über das Verhältnis zwischen Demokraten und Republikanern im Kongress und stammelte "Oh, ich habe mir einiges aufgeschrieben". Auf seiner Hand waren tatsächlich Wörter zu sehen. "Ich habe geschrieben 'Eier, Milch und Brot'", las Gibbs vor. Die Journalisten brachen in Gelächter aus, als er seine Hand vorzeigte.
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"Dann habe ich noch geschrieben 'Hoffnung und Wandel'", hob Gibbs erneut an. "Nur, falls ich das vergessen haben sollte." Das Motto stammt aus Obamas erfolgreichem Präsidentschaftswahlkampf. Palin, die eine erneute Kandidatur 2012 nicht ausschließt, hatte am Samstag bei einem Treffen mit Parteigängern in Nashville die Worte "Energie", "Steuern" und "Amerikaner aufmuntern" auf ihrer Hand notiert. Dies wurde durch eine Video-Nahaufnahme publik. In ihrer Ansprache hatte Palin über den Präsidenten gesagt, er sei ein "charismatischer Typ mit Tele-Prompter". Obama setzt bei seinen öffentlichen Auftritten auf hochmoderne elektronische Geräte, von denen er, für das Publikum kaum erkennbar, seine Redetexte abliest.
(AFP, N24)
10.02.2010 07:15 Uhr
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