Chatroulette.com

Verrückte, Exhibitionisten, Perverse

Eine der aktuell Populärsten Internetseiten ist Chatroulette.com. Per Zufall treffen hier via Webcams wildfremde Menschen aufeinander. Skrurrile Begegnungen sind dabei vorprogrammiert.

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Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:

WTF, oder wie man bei uns sagen würde "Was zu Hölle...". Wer Chatroulette "spielt" muss sich auf einiges gefasst machen.
Alles was man für Chatroulette braucht ist ein Computer mit Webcam und einen Internetzugang. Und schon kann es losgehen. Per Zufall stellt der Dienst eine Video-Chat-Verbindung zu einer anderen Person her.
Wer gerne Kontakt zu außergewöhnlichen Menschen hat, ist hier genau richtig. Der Katzenmann ist zwar skurril, aber noch einer der harmloseren Kandidaten.
Die einen posen mit ihren Muckies …
… der anderen rutscht der BH …
… und er hat seine Hose ganz vergessen.
Eine haarige Angelegenheit.
Kleidung scheint eine eher untergeordnete Rolle zu spielen …
… und wer zuviel an hat, wird auch gleich gebeten, diesen Zustand zu ändern.
Hier trifft man auch auf alte Bekannte …
… total crazy Typen …
… maskierte …
… und Möchtegern Superhelden und Politiker.
Apropos Politik: Natürlich wird auch verhandelt …
… gefeil(sch)t …
... getauscht ...
… und bei jeder erdenklichen Möglichkeit …
… blank gezogen …
… und für sich selbst geworben.
Was natürlich nicht immer von Erfolg gekrönt ist.
Schließlich möchte der eine oder andere auch gerne mal etwas der Fantasie überlassen.
Mehr oder weniger fantasievoll verkleidete Teilnehmer finden sich überall.
Das Urteil unseres Chat-Experten Wuff: „Chatroulette ist mit Vorsicht zu genießen!“
Video: Chatroulette - Chatten nach dem Zufallsprinzip
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Der Internetriese Google will mit seinem Straßenfoto-Dienst "Street View" einen weiteren Mehrwert seiner Google Maps liefern. Zur Einführung im Mai 2007 waren lediglich fünf Städte in den USA per Rundum-Sicht erkundbar. Seitdem ...
... sind die Wagen mit den Hightech-Kameras auf zahlreichen Straßen, Nationalparks und Fahrradwegen unterwegs. Google sammelt Bilder der Orte unter Verwendung einer speziellen Ausrüstung, besonderen Kameras und unter Einsatz von GPS-Technik. So können ...
... Bilder eines bestimmten Standortes aufgenommen und entsprechend angepasst werden. Nach Aufnahme der Bilder werden diese zu einem 360-Grad-Panoramabild zusammengefügt. Derzeit ist "Street View" ...
... für mehr als ein Dutzend Länder in Nordamerika, Europa und des Asien-Pazifik-Raums verfügbar. Deutsche Karten des Dienstes sollen noch 2010 angeboten werden. Besonders in Deutschland ist Google jedoch auf regen Widerstand gestoßen. Insbesondere ...
... Datenschützer kritisieren die ungehemmte Datensammelwut. Die rollenden Kameras lichten Häuser, parkende Autos und zufällig vorbeilaufende Passanten ab. Google veröffentlicht diese Bilder ohne die Genehmigung der aufgenommenen Passanten einzuholen.
Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner macht bereits klar, dass sie "Street View" für eine "millionenfache Verletzung der Privatsphäre" hält. Google reagiert auf diese Kritik und macht auf allen Fotos Kennzeichen und Gesichter unkenntlich.
Weiterhin erarbeitet Google speziell für Deutschland technische Voraussetzungen, die besondere Rechte der Nutzer ermöglicht: Jetzt soll jeder, der nicht möchte, dass sein Haus im Internet gezeigt wird, das Bild löschen lassen können. Gesichter und ...
... Autokennzeichen werden automatisch unkenntlich gemacht. Falls das Computerprogramm etwas übersieht, will Google auf einen entsprechenden Hinweis hin nachbessern. "Diese Angebote gelten nur in Deutschland" sagt Google-Vertreter Arndt Haller.
Der Online-Konzern argumentiert den Kritiken zum Trotz, dass es bei der neuen Straßenansicht nur um die faszinierende Möglichkeit gehe, sich fremde Städte anzusehen. Aber wie funktioniert nun dieser Dienst genau?
Über den Link maps.google.de gelangt man zur Karte und über das Suchfeld kann man einen beliebigen Ort weltweit suchen. Sofern für diesen Ort "Street View" verfügbar ist, leuchtet oben links über dem Zoom-Balken ein gelbes Männchen auf.
Per "Drag and Drop" kann das Männchen mit der Maus genommen werden, anschließend leuchten alle verfügbaren Straßen mit "Street View" blau auf. Nun kann das Icon auf eine gewünschte Straße gezogen werden, von der im Anschluss ...
... die 360-Grad-Sicht angezeigt wird. Auf dem Bild sind wir auf der Tower Bridge in London gelandet. Linien und Pfeile auf den Straßen ermöglichen eine Navigation und Fortbewegung im "Street View" Modus. Neben London können ...
... so zahlreiche Sehenswürdigkeiten erkundet werden. Man kann durch die Steine im englischen Stonehenge wandern, ...
... den Eifelturm in Paris bewundern, ...
... das Colosseum in Rom umrunden und ...
... den Trubel am Times Square in New York bestaunen.
Zu besonderen Anlässen bietet Google auch passende Informationen an. So können Nutzer zu Olympia 2010 in Vancouver die Abfahrtspisten der Ski-Wettbewerbe oder die Skisprungschanzen virtuell erkunden.
Bisweilen erhält Google von Eigentümern privater Attraktionen die Genehmigung zur Veröffentlichung von Bildern in "Street View". So beispielsweise Bilder aus dem Disneyland Paris.
Und auch weltbekannte Plätze wie die Sterne des Hollywood Boulevard in Los Angeles, ...
... die Oper in Sydney, ...
... der Ocean Drive in Miami oder ...
... ein Tempel im japanischen Kyoto können per Mausklick besucht werden. Kurios und teilweise peinlich können allerdings die Aufnahmen der Google-Bilder für einige Passanten werden ...
Diese beiden wollten vielleicht nicht bei Ihrem Besuch eines Sexshops in Amsterdam aufgenommen werden.
Ebenso wenig wie wohl diese junge Dame, die neugierig dem Google-Fotowagen hinterher schaut, scharf auf ein Foto war. Derartig peinliche und lustige Street View Bilder, die während der Google-Aufnahmen geschossen wurden, machen im Internet ihre Runden.
Die automatische Gesichtserkennung der Google-Software stößt manchmal auch an ihre Grenzen, wie zum Beispiel bei diesem Poster der Band "U2". Oder sind etwa nur Bono und The Edge wichtig?
Auch Unfälle passieren während der Aufnahmen. Wenn allerdings Tote oder Schwerverletzte zu sehen sind, nimmt Google diese Bilder von der Seite.
Google selbst beweist auch Humor und versteckt so genannte "Easter Eggs" in den Aufnahmen. Hier haben sie beispielsweise einen lebensgroßen "Pegman", das Icon des Dienstes, vor dem Hafen in Rotterdam platziert.
Ein Blick in die neuartige Panorama-Welt von Googles "Street View" lohnt sich also auf jeden Fall. Sei es zum Erkunden des gebuchten Urlaubsortes, oder zur Suche nach kuriosen Bildern. Mal schauen, was auf den deutschen Aufnahmen zu finden sein wird.

Hinter einer der beliebtesten und ungewöhnlichsten neuen Seiten im Internet steckt einem Zeitungsbericht zufolge ein Schüler aus Moskau. Wie die "New York Times" berichtete, entwickelte der 17-jährige Andrej Ternowski die Seite Chatroulette.com, eine Art Forum, in dem wildfremde Menschen über zwei Webcams miteinander in Kontakt treten. Ternowski sagte der Zeitung, er habe Chatroulette "aus Spaß" entwickelt, weil es ihm und seinen Freunden langweilig geworden sei, sich immer nur miteinander zu unterhalten. Seinen Angaben zufolge befinden sich die meisten Nutzer des Portals in den USA.

Die Nutzung der Seite sei vielfältig, sagte der Schüler der Zeitung, "einige betrachten es als Spiel, andere als komplett neue Welt, wieder andere als Kontaktbörse". Oft spielten sich die zufällig verbundenen Menschen gegenseitig Musik vor. Die Seite ist jedoch nicht unumstritten, Experten warnen vor einem Missbrauch durch Voyeure und Exhibitionisten. Chatroulette existiert seit November und zieht laut "New York Times" täglich rund 20.000 Besucher an.

(N24, AFP)

01.03.2010 15:27 Uhr

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