Bewährte Sache

VW verlängert Job-Garantie für Mitarbeiter

Rund 100.000 VW-Beschäftigte können aufatmen. Die IG Metall hat sich mit dem Autobauer auf eine Verlängerung der Job-Garantie geeinigt. Die alte Vereinbarung galt bis 2011.

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Volkswagen hat seinen Mitarbeitern eine Arbeitsplatzgarantie bis 2014 gegeben. (Foto: Produktion des VW Passat-Modells im Volkswagen-Werk Emden)
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VW hat dem T5 ein Facelift verpasst. Unser Testkandidat ist der T5 Multivan 2.0 TDI Highline mit 180 PS und Siebengang-DSG
Unter der Bezeichnung Multivan firmiert die Großraumlimousine der T5-Baureihe
Die Rückleuchten sind jetzt neu aufgeteilt
Vorne gibt es neue Scheinwerfer, einen veränderten Grill und eine modifizierte Schürze
Die Front des T5 erinnert nun stärker an Polo und Golf
Der Multivan Highline rollt serienmäßig auf 17-Zoll-Leichtmetallfelgen
In die neu gestalteten Außenspiegel sind künftig auch alle Antennensysteme integriert
Das Cockpit fällt VW-markentypisch aus
Ab sofort gibt es ein neues Dreispeichen-Lederlenkrad
Außerdem wurden die Instrumente modernisiert - auf Wunsch ist die aktuelle Generation von Navigationssystemen erhältlich
Überhalb des Außenspiegels sind eine Uhr und Lüftungsdüsen angebracht
Für die bis zu sieben Fondpassagiere gibt es jeweils eigene Lüftungsdüsen im Dachhimmel
In der zweiten Sitzreihe stehen zwei drehbare Einzelsitze zur Verfügung
Außerdem gibt es einen ausklappbaren Tisch
Der Multivan eignet sich vor allem als Reise- und Freizeitfahrzeug
Serienmäßig sind elektrische Schiebetüren rechts und links
Neu im Angebot ist ein 180 PS starker Zweiliter-TDI mit Biturboaufladung und Common-Rail-Direkteinspritzung
Die neue T5-Familie im Überblick: Multivan, Caravelle, Transporter und California (von links)
Die neuen T5-Modelle können ab sofort bestellt werden
Alt (kleines Bild) und neu im direkten Vergleich: Die Front wirkt jetzt moderner
Hinten wurden die Rückleuchten leicht verändert
Der Scirocco "Remis" ist weiß lackiert und rollt auf schwarzen Rädern
Der Frontschürzenansatz verpasst dem Scirocco ein aggressiveres Gesicht
Vier Endrohre entsorgen die Abgase
Fahrer und Beifahrer nehmen auf lederbezogenen Recaro-Sitzen Platz
Die Rückbank wurde an die Recaro-Kontur angepasst
Die Sicke, die der Insignia in der Vordertür hat, befindet sich beim Astra im hinteren Portal
Schickes Heck mit schnittigen Rückleuchten, aber relativ schmaler Kofferraumöffnung
Kompakt ist relativ: Opel hat den Astra auf 4,42 Meter verlängert
Im Gegensatz zum Insignia setzt der Astra auf weniger Chrom im Grill
Der neue Astra bekommt das Logo mit Firmen-Schriftzug
Die hakenförmigen Tagfahrlichter kennt man bereits vom Insignia
Zusammenspiel von Licht und Kanten am Astra-Heck
Gut zu sehen: Die formale Spannung zwischen Seiten- und Heckfenster
In Sachen Innenraumverarbeitung soll der neue Astra Maßstäbe setzen
Das Layout des Armaturenbretts kennt man bereits vom Insignia
Die Instrumente werden rot hinterleuchtet
Astra-Mittelkonsole mit vielen Knöpfen und indirekter Beleuchtung
Die Sicht nach hinten wird durch die breite C-Säule eingeschränkt
Auf den Zeichenbrettern sah das Astra-Cockpit noch geschwungener aus
Auf dieser Skizze erkennt man die sichelförmigen Elemente des Astra-Innenraums
Extrem schnittig: Die Designentwürfe zum neuen Astra
Die verlängerte Dachlinie soll den Abtrieb erhöhen
Komplett rote Gläser lassen die Rückleuchten wertvoller wirken
Designvorbild beim Übergang der C-Säule zum Heckfenster war das Kadett B Coupé von 1966
Ganz der Alte, und auch wieder nicht. Schlecht sieht der Golf VI jedenfalls nicht aus
Der neue VW Golf erscheint im Oktober 2008
Zum Vergleich: Front des Golf V und des Golf VI
Die neuen Scheinwerfer laufen nun innen spitz zu statt rund (oben Golf VI, unten Golf V)
Der Scirocco (im Bild unten) hat eine ähnliche Linie, die sich von vorn bis hinten durchzieht
Das Design wirkt kantiger, nicht mehr so rundlich
In der Seitenansicht fällt die horizontale "Charakterlinie" des Neuen auf
Innenraum: Vieles wirkt vertraut
Das Heck erscheint nüchtern, die Leuchten sind nun breiter
Vergleich des Hecks: Hier wurde am meisten geändert
Das Heck ist der interessanteste Teil des neuen Modells

Bei Volkswagen gilt bis Ende 2014 eine Jobgarantie für die Beschäftigten der westdeutschen Werke. Die bis 2011 laufende Beschäftigungssicherung wurde verlängert. Das teilten VW und die Gewerkschaft mit.

VW-Personalvorstand Horst Neumann erklärte, der 2006 geschlossene Zukunftssicherungsvertrag habe sich bewährt. "Die Rückkehr von der Vier-Tage-Woche zu normalen Arbeitszeiten, die Beschäftigungssicherung zunächst bis 2011 und damit verbunden die Vereinbarung konkreter Maßnahmen zur wirtschaftlichen Auslastung unserer Standorte haben wesentlich zur heutigen Stärke von Volkswagen beigetragen." Daran knüpften die jetzt geschlossenen Vereinbarungen an. Die Tarifvereinbarung gilt laut VW für rund 100.000 Mitarbeiter in Deutschland.

Die IG Metall wies allerdings daraufhin, dass für die etwa 7.900 Beschäftigten der sächsischen Standorte in Zwickau und Chemnitz sowie in der Gläsernen Manufaktur in Dresden noch eine gleichwertige Regelung bis 8. März vereinbart werden soll.

Hartmut Meine, niedersächsischer IG-Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer, zeigte zufrieden mit dem Tarifergebnis. "Über 95.000 Volkswagen-Beschäftigte sind fünf Jahre vor Entlassungen geschützt." Beschäftigungsgarantie und Wachstumsstrategie seien zwei Seiten einer Medaille. Der Erfolg von Volkswagen trotz Krisensituation in der Branche beweise das. "Beschäftigte, die ein sicheres Arbeitsverhältnis haben, sind motiviert und bereit an geplanten Produktivitätssteigerungen mitzuarbeiten", sagte Meine.

In den nächsten fünf Jahren werden laut IG Metall zudem jährlich 1.250 Ausbildungsplätze bei Volkswagen und weitere 40 Ausbildungsplätze bei der Volkswagen Financial Services AG in Braunschweig geschaffen. Alle 6.450 Ausgebildeten würden in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen.

(apn, N24)

16.02.2010 14:15 Uhr

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