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Handy-Trends 2010

Der Mobile World Congress (MWC) in Barcelona steht ganz im Zeichen von Smartphones und mobilen Diensten. Wir zeigen Trends und kommende Geräte einiger Mobilfunkhersteller.

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In diesen Tagen steht Barcelona ganz im Zeichen von Smartphones, Handys und mobilen Diensten. Die weltgrößte Handymesse "Mobile World Congress" (MWC) zeigt Trends und kommende Geräte der Mobilfunkbranche.
Zentrales Thema vieler Hersteller sind Smartphones. Kleine kompakte Alleskönner die mit zahlreichen Apps je nach Belieben erweitert werden können. Rund um das Messegelände sorgt insbesondere der Hersteller ...
... Samsung mit zahlreichen großflächigen Plakaten für Aufmerksamkeit. Thomas Richter, Executive Vice President, stellt hier das neue Smartphone "Wave" vor. Das kommende Flagschiff ...
... besitzt ein Touchscreen mit der neuen Super-Amoled genannten Technik. Dieses sorgt für eine gestochen scharfe und ruckelfreie Darstellung auf dem 3,3-Zoll-Display.
Im Inneren sorgt ein Ein-Gigahertz-Chip für ausreichend Rechenleistung für das installierte Betriebssystem und zusätzlich aufspielbare Apps.
Dem Nutzer ist eigentlich egal, welches Betriebssystem auf dem Handy installiert ist, Hauptsache man kann problemlos telefonieren und mit dem Handy arbeiten. Wichtig wird das Betriebsystem jedoch ...
... bei der Möglichkeit für erweiterbare Zusatzprogramme, sogenannte Apps. Diese sind an das jeweilige Betriebssystem und dessen App-Datenbank gebunden.
Eine Lösung für dieses Problem stellen Nokia und Intel mit ihrem Projekt "MeeGo" auf dem MWC vor. Die neue Software soll als offene Plattform die Vernetzung und Optimierung der Benutzerfunktionen unterschiedlicher Geräte ermöglichen.
Ein weitere wichtiger Trend auf dem MWC 2010 ist die Gratis-Navigation fürs Handy. Das Navigations-Handy "Garmin-Asus Nüvifon" wurde bereits vor zwei Jahren vorgestellt und soll jetzt endlich ab Mai in die Läden kommen.
Das Android-Handy "nüvifone A50" soll die wesentlichen Navigationsfunktionen der mobilen Garmin-Navis bieten - wie Fahrspurassistent mit Kreuzungsansicht, Abbiegehinweise oder Straßennamen mit Sprachausgabe.
Spannend bleibt, wie andere Hersteller wie BlackBerry mit dem Thema umgehen. Der Hersteller stellt auf dem MWC sein neues Smartphone "Storm 2" vor, welches mit seinem Touchscreen deutlich besser auf Berührungen reagieren soll als der Vorgänger.
Sony Ericsson präsentiert das neue "Xperia X10 mini". Ein Smartphone mit absoluten Mini-Maßen: Das Android-Handy mit GPS-Empfänger misst ...
... gerade mal 8,3x5x1,6 Zentimeter und wiegt 88 Gramm. Sein Bildschirm bringt es auf eine Diagonale von 6,5 Zentimeter.
Und auch Microsoft kommt mit einem Update seines Windows Mobile Betriebssystems zur Handymesse - der Version 7. Diesmal will Microsoft alles richtig machen. Erstmals gibt es für das Smartphone Angebote von "Zune" (Musik & Video) und "Xbox Live" (Spiele).
Die Bedienoberfläche wurde deutlich übersichtlicher gestaltet. Laut Microsoft ist es via Windows 7 sehr einfach, soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter per Handy zu nutzen, Fotos ins Internet hochzuladen oder Office-Dokumente zu bearbeiten.
Der Mobile World Congress in Barcelona zeigt, dass mobile Smartphones zunehmend zu vollwertigen Rechnern werden. Außerdem besitzt der Markt mit Apps ein enormes Potential, dem sich die Hersteller mit ihren verschiedenen Betriebssystemen stellen müssen.
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Am 5. Januar 2010 hat Google sein erstes Handy vorgestellt - das "Nexus One". Es ist eine Kampfansage an das Apple "iPhone" und andere Alleskönner-Handys. Der Internetkonzern verlängert damit seine Aktivitäten im Handy-Markt.
Seit knapp zwei Jahren ist Google bereits mit seinem Betriebssystem Android aktiv, jetzt hat der Technologiekonzern sein erstes eigenes Handy auf dem Markt. Aber was kann es genau und was kann es vor allen Dingen besser als seine Konkurrenten?
Es verfügt über viele technische Fähigkeiten, die bereits bei der Konkurrenz im Einsatz sind: Google verzichtet auf eine Tastatur und stattet das "Nexus One" mit einem berührungsempfindlichen Display aus, ...
... welches jedoch mit 800 x 480 Bildpunkten größer ausfällt als beim iPhone. Weitere Austattungsmerkmale: HSPA, WLAN inklusive 802.11n-Support, Bluetooth und eine ...
... 5-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz. Die Rückseite ist angeblich mit Teflon beschichtet. Der Speicher lässt sich bis 32 GByte aufstocken, geplant ist eine 4 GByte große microSD-Karte beizulegen. Auffällig ist ...
... der 1 GHz schnelle Snapdragon-Prozessor von Qualcomm, der im Inneren seine Arbeit verrichtet. Dieser ist nach Angaben des Herstellers der derzeit schnellste verfügbare Handy-Chip auf dem Markt. Als Betriebssystem ist exklusiv ...
... die verbesserte Version 2.1 von Googles Android installiert. Es soll Verbesserungen bei der Navigation bringen und verfügt über die bereits in der Vorgängerversion enthaltene kostenlose Navigations-Software. Innovativ ist ...
... die aktive Geräuschunterdrückung. Ein zweites Mikrofon auf der Rückseite hilft der Elektronik Nebengeräusche zu eliminieren, so dass man seinen Gesprächspartner besser versteht.
Praktisch in der Hand und Tasche dürfte es auf jeden Fall liegen. Das "Nexus One" besitzt die Maße von 119 x 59,8 x 11,5 Millimeter bei einem Gewicht von 130 Gramm.
Fünf Homescreens, aufgepeppte Icons und animierte Hintergründe stehen ab Werk zur Verfügung. Außerdem unterstützt das Gerät zahlreiche Webanwendungen wie unter anderem ...
... Google Earth, Wetter-Widget, verbesserte Verwaltung von Facebook-Kontakten und die vorinstallierte Navigationsfunktion Google Maps Navigation. Absoluter Vorteil des "Nexus One" gegenüber Apples iPhone ist, ...
... dass es vieles von dem, was man sich beim iPhone für teures Geld im App Store hinzu kaufen muss, wie etwa eine Navigationssoftware, beim "Nexus One" ab Werk dazu gibt.
Hergestellt wird das Google-Handy vom taiwanischen Spezialisten HTC, der mit Eigenentwicklungen bereits seit einiger Zeit selbst auf den lukrativen Markt der Smartphones drängt. Auf dem Bild ist Peter Chou, CEO von HTC, bei der Pressevorführung zu sehen.
Hier preist Erick Tseng, Senior Produkt Manager von Google, die Vorteile seiner neuen Wunderwaffe gegen Apple an. Schlaflose Nächte brauchen er und seine Kollegen nicht zu haben - erste Testeindrücke vom Handy fallen durchaus positiv aus. Außerdem ...
... ist die Vertriebsstrategie ein Vorteil für Google. Während das iPhone in vielen Ländern nur in Kombination mit bestimmten Mobilfunkverträgen zu bekommen ist, kann man das "Nexus One" auch ganz ohne Vertrag bekommen. Käuflich zu erwerben, ...
... wird es ausschließlich über einen eigens eingerichteten Web-Shop von Google sein. In den USA kostet es ohne Vertrag 529$ (370€), mit Zwei-Jahres-Vertrag von T-Mobile USA 179$ (125€). Die Preise für Deutschland stehen noch nicht fest. Bei uns ...
... soll es im kommenden Frühjahr auf den Markt kommen. Lediglich Kunden in den USA, Großbritannien, Singapur und Hongkong können es bereits jetzt kaufen. Vorteile für den Konsumenten wird Googles Handy auf jeden Fall bringen: Erstmals ...
... geht ein Unternehmen gegen Apple in Stellung, das die Fähigkeiten und Möglichkeiten hat, Bewegung in den Markt zu bringen. Bei Apple ist man also gezwungen das nächste iPhone so zu verbessern, ...
... dass es sich wieder deutlich von der Konkurrenz abhebt. Und möglicherweise ergeben sich auch Verbesserungen bei den Kauf- und Vertragsmodalitäten für das iPhone - so dass sich Groß und Klein den Traum vom iPhone erfüllen können.
Video: Smartphones im Vergleich - Im Studio: Marc Fleischmann
Video: Windows Phone 7 - Microsoft-Chef Steve Ballmer im Interview

(N24)

17.02.2010 17:30 Uhr

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