Zwitscherei gesucht?

Yahoo integriert Twitter-Nachrichten

Wer auf der Suche nach Twitter-Nachrichten ist, kann demnächst beim Suchmaschinenanbieter Yahoo fündig werden. Eine Tweet-Echtzeitsuche soll allen Nutzern bei der Recherche helfen.

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Der Suchmaschinenanbieter Yahoo bietet bald auch in Deutschland die Echtzeitsuche nach Twitter-Nachrichten an.
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Der Internetriese Google will mit seinem Straßenfoto-Dienst "Street View" einen weiteren Mehrwert seiner Google Maps liefern. Zur Einführung im Mai 2007 waren lediglich fünf Städte in den USA per Rundum-Sicht erkundbar. Seitdem ...
... sind die Wagen mit den Hightech-Kameras auf zahlreichen Straßen, Nationalparks und Fahrradwegen unterwegs. Google sammelt Bilder der Orte unter Verwendung einer speziellen Ausrüstung, besonderen Kameras und unter Einsatz von GPS-Technik. So können ...
... Bilder eines bestimmten Standortes aufgenommen und entsprechend angepasst werden. Nach Aufnahme der Bilder werden diese zu einem 360-Grad-Panoramabild zusammengefügt. Derzeit ist "Street View" ...
... für mehr als ein Dutzend Länder in Nordamerika, Europa und des Asien-Pazifik-Raums verfügbar. Deutsche Karten des Dienstes sollen noch 2010 angeboten werden. Besonders in Deutschland ist Google jedoch auf regen Widerstand gestoßen. Insbesondere ...
... Datenschützer kritisieren die ungehemmte Datensammelwut. Die rollenden Kameras lichten Häuser, parkende Autos und zufällig vorbeilaufende Passanten ab. Google veröffentlicht diese Bilder ohne die Genehmigung der aufgenommenen Passanten einzuholen.
Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner macht bereits klar, dass sie "Street View" für eine "millionenfache Verletzung der Privatsphäre" hält. Google reagiert auf diese Kritik und macht auf allen Fotos Kennzeichen und Gesichter unkenntlich.
Weiterhin erarbeitet Google speziell für Deutschland technische Voraussetzungen, die besondere Rechte der Nutzer ermöglicht: Jetzt soll jeder, der nicht möchte, dass sein Haus im Internet gezeigt wird, das Bild löschen lassen können. Gesichter und ...
... Autokennzeichen werden automatisch unkenntlich gemacht. Falls das Computerprogramm etwas übersieht, will Google auf einen entsprechenden Hinweis hin nachbessern. "Diese Angebote gelten nur in Deutschland" sagt Google-Vertreter Arndt Haller.
Der Online-Konzern argumentiert den Kritiken zum Trotz, dass es bei der neuen Straßenansicht nur um die faszinierende Möglichkeit gehe, sich fremde Städte anzusehen. Aber wie funktioniert nun dieser Dienst genau?
Über den Link maps.google.de gelangt man zur Karte und über das Suchfeld kann man einen beliebigen Ort weltweit suchen. Sofern für diesen Ort "Street View" verfügbar ist, leuchtet oben links über dem Zoom-Balken ein gelbes Männchen auf.
Per "Drag and Drop" kann das Männchen mit der Maus genommen werden, anschließend leuchten alle verfügbaren Straßen mit "Street View" blau auf. Nun kann das Icon auf eine gewünschte Straße gezogen werden, von der im Anschluss ...
... die 360-Grad-Sicht angezeigt wird. Auf dem Bild sind wir auf der Tower Bridge in London gelandet. Linien und Pfeile auf den Straßen ermöglichen eine Navigation und Fortbewegung im "Street View" Modus. Neben London können ...
... so zahlreiche Sehenswürdigkeiten erkundet werden. Man kann durch die Steine im englischen Stonehenge wandern, ...
... den Eifelturm in Paris bewundern, ...
... das Colosseum in Rom umrunden und ...
... den Trubel am Times Square in New York bestaunen.
Zu besonderen Anlässen bietet Google auch passende Informationen an. So können Nutzer zu Olympia 2010 in Vancouver die Abfahrtspisten der Ski-Wettbewerbe oder die Skisprungschanzen virtuell erkunden.
Bisweilen erhält Google von Eigentümern privater Attraktionen die Genehmigung zur Veröffentlichung von Bildern in "Street View". So beispielsweise Bilder aus dem Disneyland Paris.
Und auch weltbekannte Plätze wie die Sterne des Hollywood Boulevard in Los Angeles, ...
... die Oper in Sydney, ...
... der Ocean Drive in Miami oder ...
... ein Tempel im japanischen Kyoto können per Mausklick besucht werden. Kurios und teilweise peinlich können allerdings die Aufnahmen der Google-Bilder für einige Passanten werden ...
Diese beiden wollten vielleicht nicht bei Ihrem Besuch eines Sexshops in Amsterdam aufgenommen werden.
Ebenso wenig wie wohl diese junge Dame, die neugierig dem Google-Fotowagen hinterher schaut, scharf auf ein Foto war. Derartig peinliche und lustige Street View Bilder, die während der Google-Aufnahmen geschossen wurden, machen im Internet ihre Runden.
Die automatische Gesichtserkennung der Google-Software stößt manchmal auch an ihre Grenzen, wie zum Beispiel bei diesem Poster der Band "U2". Oder sind etwa nur Bono und The Edge wichtig?
Auch Unfälle passieren während der Aufnahmen. Wenn allerdings Tote oder Schwerverletzte zu sehen sind, nimmt Google diese Bilder von der Seite.
Google selbst beweist auch Humor und versteckt so genannte "Easter Eggs" in den Aufnahmen. Hier haben sie beispielsweise einen lebensgroßen "Pegman", das Icon des Dienstes, vor dem Hafen in Rotterdam platziert.
Ein Blick in die neuartige Panorama-Welt von Googles "Street View" lohnt sich also auf jeden Fall. Sei es zum Erkunden des gebuchten Urlaubsortes, oder zur Suche nach kuriosen Bildern. Mal schauen, was auf den deutschen Aufnahmen zu finden sein wird.
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In diesen Tagen steht Barcelona ganz im Zeichen von Smartphones, Handys und mobilen Diensten. Die weltgrößte Handymesse "Mobile World Congress" (MWC) zeigt Trends und kommende Geräte der Mobilfunkbranche.
Zentrales Thema vieler Hersteller sind Smartphones. Kleine kompakte Alleskönner die mit zahlreichen Apps je nach Belieben erweitert werden können. Rund um das Messegelände sorgt insbesondere der Hersteller ...
... Samsung mit zahlreichen großflächigen Plakaten für Aufmerksamkeit. Thomas Richter, Executive Vice President, stellt hier das neue Smartphone "Wave" vor. Das kommende Flagschiff ...
... besitzt ein Touchscreen mit der neuen Super-Amoled genannten Technik. Dieses sorgt für eine gestochen scharfe und ruckelfreie Darstellung auf dem 3,3-Zoll-Display.
Im Inneren sorgt ein Ein-Gigahertz-Chip für ausreichend Rechenleistung für das installierte Betriebssystem und zusätzlich aufspielbare Apps.
Dem Nutzer ist eigentlich egal, welches Betriebssystem auf dem Handy installiert ist, Hauptsache man kann problemlos telefonieren und mit dem Handy arbeiten. Wichtig wird das Betriebsystem jedoch ...
... bei der Möglichkeit für erweiterbare Zusatzprogramme, sogenannte Apps. Diese sind an das jeweilige Betriebssystem und dessen App-Datenbank gebunden.
Eine Lösung für dieses Problem stellen Nokia und Intel mit ihrem Projekt "MeeGo" auf dem MWC vor. Die neue Software soll als offene Plattform die Vernetzung und Optimierung der Benutzerfunktionen unterschiedlicher Geräte ermöglichen.
Ein weitere wichtiger Trend auf dem MWC 2010 ist die Gratis-Navigation fürs Handy. Das Navigations-Handy "Garmin-Asus Nüvifon" wurde bereits vor zwei Jahren vorgestellt und soll jetzt endlich ab Mai in die Läden kommen.
Das Android-Handy "nüvifone A50" soll die wesentlichen Navigationsfunktionen der mobilen Garmin-Navis bieten - wie Fahrspurassistent mit Kreuzungsansicht, Abbiegehinweise oder Straßennamen mit Sprachausgabe.
Spannend bleibt, wie andere Hersteller wie BlackBerry mit dem Thema umgehen. Der Hersteller stellt auf dem MWC sein neues Smartphone "Storm 2" vor, welches mit seinem Touchscreen deutlich besser auf Berührungen reagieren soll als der Vorgänger.
Sony Ericsson präsentiert das neue "Xperia X10 mini". Ein Smartphone mit absoluten Mini-Maßen: Das Android-Handy mit GPS-Empfänger misst ...
... gerade mal 8,3x5x1,6 Zentimeter und wiegt 88 Gramm. Sein Bildschirm bringt es auf eine Diagonale von 6,5 Zentimeter.
Und auch Microsoft kommt mit einem Update seines Windows Mobile Betriebssystems zur Handymesse - der Version 7. Diesmal will Microsoft alles richtig machen. Erstmals gibt es für das Smartphone Angebote von "Zune" (Musik & Video) und "Xbox Live" (Spiele).
Die Bedienoberfläche wurde deutlich übersichtlicher gestaltet. Laut Microsoft ist es via Windows 7 sehr einfach, soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter per Handy zu nutzen, Fotos ins Internet hochzuladen oder Office-Dokumente zu bearbeiten.
Der Mobile World Congress in Barcelona zeigt, dass mobile Smartphones zunehmend zu vollwertigen Rechnern werden. Außerdem besitzt der Markt mit Apps ein enormes Potential, dem sich die Hersteller mit ihren verschiedenen Betriebssystemen stellen müssen.

Über Yahoos Suchmaschine sollen Einträge beim Kurznachrichtendienst Twitter künftig in Echtzeit abrufbar sein. Für Nutzer des deutschen Suchportals werde die in den USA ab sofort verfügbare Funktion bis Ende März verfügbar sein. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch in München mit.

"Im Laufe dieses Jahres" sollen Surfer mit einem Nutzerkonto für Dienste des Unternehmens - einer Yahoo-ID - zudem die Möglichkeit bekommen, von Yahoo-Seiten aus auf ihre Twitter-Accounts zuzugreifen und Tweets zu verfassen. Schon jetzt ist es auf diesem Weg unter anderem möglich, den eigenen Facebook-Account zu aktualisieren.

Weltweite Abkommen mit Twitter

Yahoo hat für die Integration von Twitter ein weltweites Abkommen mit den Betreibern des Kurznachrichtendienstes geschlossen. Für die zumindest in Deutschland noch nicht verwirklichte Echtzeitsuche nach Tweets haben im Herbst 2009 auch Google und Microsoft mit Twitter Vereinbarungen getroffen.

(dpa, N24)

25.02.2010 13:58 Uhr

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