Fußball: Europa League
HSV, Bremen und Wolfsburg im Achtelfinale
Die Nordlichter HSV, Werder Bremen und VfL Wolfsburg halten nach dem Ausscheiden von Hertha BSC in der Europa League weiter die deutsche Fahne hoch und haben sich ins Achtelfinale geschossen.
Der HSV kam trotz eines 2:3 (0:2) bei der PSV Eindhoven in die Runde der letzten 16, da er das Hinspiel der Zwischenrunde 1:0 gewonnen hatte. Werder Bremen setzte sich nach einem 0:1 im Hinspiel vor eigenem Publikum 4:1 (3:1) gegen Twente Enschede durch. Der deutsche Meister VfL Wolfsburg kam gegen den FC Villarreal zu einem 4:1 (3:1), nachdem die Wölfe in Spanien ein 2:2 erzielt hatten.
Hausherren dominierten gegen HSV
In Eindhoven hatten Ola Toivonen (2.) und Balazs Dzsudzsak (43. ) die in Hälfte eins dominierenden Hausherren in Führung geschossen. Mladen Petric (46.) und Piotr Trochowski per Foulelfmeter (79.) sorgten dann für den Ausgleich der Hamburger, ehe der kurz zuvor eingewechselte Danny Koevermans (89.) der Siegtreffer für die Niederländer gelang. In der turbulenten zweiten Hälfte sah zunächst Eindhovens Torschütze Dzsudzsak die Rote Karte (57.), ab der 74. Minute spielten auch die Hamburger, die in der nächsten Runde auf den belgischen Rekordchampion RSC Anderlecht treffen, nach einer Gelb-Roten Karte für Guy Demel mit einem Mann weniger.
Pizarro lässt Bremen jubeln
Claudio Pizarro brachte Bremen frühzeitig (15., 20.) auf die Siegerstraße, ehe Naldo (27.) noch vor der Pause auf 3:0 erhöhnte. Nachdem Anschlusstreffer von Luuk de Jong (33.) schlug Pizarro (58. ) zum dritten Mal zu. Bremen bekommt es in der nächsten Runde mit dem FC Valencia oder dem FC Brügge zu tun.
Dzeko mit fulminanten Weitschuss
Für Wolfsburg zeichneten Edin Dzeko (10.) mit einem fulminanten Weitschuss, ein Eigentor von Angel (15.) und Christian Gentner (41.) in Hälfte eins für die Treffer verantwortlich, Capdevila (30.) gelang das zwischenzeitliche 1:2 aus Sicht der Gäste. Nach dem Seitenwechsel traf erneut Grafite (64.) und stellte den Endstand her. Die Wölfe treffen im Achtelfinale auf den zweimaligen russischen Meister Rubin Kasan. Bereits am Dienstag war Bundesliga-Schlusslicht Hertha BSC Berlin durch ein 0:4 bei Benfica Lissabon sang- und klanglos aus dem Wettbewerb ausgeschieden.
(dpa, N24)
25.02.2010 23:06 Uhr







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