Absatz hui - Umsatz pfui

Gewinn bei Volkswagen eingebrochen

Die weltweite Wirtschaftskrise hat bei Europas größtem Autobauer Volkswagen für einen dramatischen Gewinneinbruch gesorgt. Unter dem Strich verdiente VW 2009 über 80 Prozent weniger als 2008.

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Obwohl der Absatz in Stück um 1,3 Prozent anzog, lag der Umsatz 7,6 Prozent niedriger.
4,3 Zentimeter länger, aber über 200 Kilogramm leichter: Der neue VW Touareg
Die zweite Auflage des SUVs kann ab sofort bestellt werden
Der Einstiegspreis beträgt 50.700 Euro, der Hybrid (im Bild) kostet 73.500 Euro
Jetzt auch mit Allradantrieb: Der überarbeitete VW T5 Multivan
Unser Testkandidat: Der Multivan 2.0 TDI Startline 4Motion
Äußerlich unterscheidet sich der Allrad-T5 nicht vom Fronttriebler
Der Multivan besitzt in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger
Die getönten Heckscheiben sind ebenso aufpreispflichtig ...
... wie die Leichtmetallräder
Die Baureihe hört zwar offiziell auf den Namen T5 - der Spitzname "Bulli" ist aber immer noch gebräuchlich
Scheinwerfer und Kühlergrill des T5 erinnern jetzt stark an die Pkw-Modelle wie den Golf oder den Polo
Typisch VW: Das übersichtliche und klar gegliederte Cockpit
Der Multivan Startline ist auf Wunsch mit Einzelsesseln in der zweiten Sitzreihe erhältlich
Die Einzelsitze sind drehbar ...
... lassen sich einzeln ausbauen ...
... beziehungsweise zusammenlegen
Auf der Rückbank ist Platz für bis zu drei Passagiere
Optionale Schubladen für Krimskrams
Immer mit an Bord beim Multivan Startline: Ein ausklappbarer Campingtisch
Der Tisch kann auch außerhalb des Fahrzeugs genutzt werden
Wird er nicht benötigt, findet der zusammengelegte Tisch Platz in der Schiebetüre
Eigene Luftausströmer versorgen die Fondpassagiere mit Frischluft
Bequem und mit gutem Seitenhalt: Die Sitze für Fahrer und Beifahrer
Viel Platz für Gepäck bleibt hier nicht
Doch die Rückbank lässt sich umgelegen und auch ausgebauen
Der Zweiliter-TDI mit 140 PS
Die Scheinwerfer befinden sich hinter Klarglas
17-Zoll-Räder stellen den Kontakt zur Straße her
Multivan heißt die Großraumlimousine des T5
Ein 4Motion-Logo am Heck weist den T5 mit Allradantrieb aus
So fing es 1975 mit dem Allrad-Bulli an: Der T2 Allrad Prototyp absolvierte sogar Tests in der Sahara
Der T3 Syncro war dann ab 1985 der erste VW-Bus, den es mit Allradantrieb zu kaufen gab
Auch vom T4 gab es eine Allrad-Variante: Hier ein Multivan Syncro mit PanAmericana-Paket aus dem Jahr 2000
Der neue T5 Multivan 4Motion ist als Startline ab 37.316 Euro zu haben
Damit kostet die Allrad-Variante 3.082 Euro mehr als der vergleichbare Fronttriebler
Wabengrill, rote Zierstreifen und LED-Tagfahrlicht: Die Kennzeichen des neuen VW Polo GTI
Die Heckansicht des Polo GTI wird von einem Doppel-Endrohr geprägt
Ganz klassisch: Abgeflachtes Lenkrad, rote Ziernähte und Karo-Sitze im Innenraum des Polo GTI
Bereits im Mai 2009 stellte VW am Wörthersee eine sportliche Polo-Studie vor
Der Wörthersee-Polo fiel durch markante Lackierung und große Felgen auf
Der Innenraum zeigte schon erste GTI-Ansätze, so etwa beim Lenkrad
Der bislang letzte Polo GTI war 150 PS stark
Auch beim GTI-Vorgänger gab es zwei Endrohre
Das Cockpit des Polo GTI aus der vierten Generation der Baureihe
Der erste Polo GTI war ursprünglich als limitierte Sonderserie von 3.000 Stück geplant
120 PS trieben den ersten offiziellen Polo GTI voran
Noch relativ schlicht: Das erste Polo-GTI-Cockpit
Sorgte 1985 mächtig für Wirbel: Der Polo G40 mit anfangs 115 PS
VW Golf GTI: Mehr Power vom Tuner MTM
Der GTI bekommt eine Tieferlegung um 30 Millimeter
Wer will, kann eine Vierrohr-Abgasanlage bestellen
Noch warten: Im Sommer wird der MTM-GTI bis zu 270 km/h schnell
Hinter der Nase können bis zu 310 PS wummern ...
... und ein Drehmoment von 410 Newtonmeter anliegen
Zwei Volks-Wagen: Der vorn hat 26 PS, der hinten 310 PS
Wer bekommt da nicht Lust, mit dem Golf zu spielen?
Aber schon ab Werk hat der GTI beachtliche 210 PS
Der GTD ist das Diesel-Pendant zum GTI
Auch am 205-PS-Selbstzünderrücken lachen vier Endrohre
Hier schlummert ein Drehmoment von von bis zu 380 Newtonmeter
Der 19-Zöller-Felgensatz kostet 1.899 Euro
Selbst am Endrohr hat der Tuner seine Spuren hinterlassen
So sieht die VW-Polo-Interpretation von JE Design aus
Der Karosseriesatz umfasst auch neue Seitenschweller
In die neue Heckschürze wurde der Auspuff eingepasst
Dank Tierferlegung kauert der Polo näher am Boden
Die Tagfahr-LED werden in die Schürze eingepasst
Leder und Logos für den Innenraum
Auf Wunsch ist auch Alcantara zu haben
Böser Blick vom Tuner
Auch der Diffusor trägt einen Karbon-Look
Die Räder sind wahlweise 17 oder 18 Zoll groß
Golf R: Das neue Topmodell der Baureihe
Mit 270 PS ist das R-Modell der stärkste jemals von Volkswagen gebaute Serien-Golf
Der Allradantrieb sorgt für gute Traktion - und das auch auf Schnee
Erkennungszeichen von hinten sind die beiden zentral platzierten Endrohre
Dank Sportfahrwerk liegt das R-Modell 25 Millimeter näher am Asphalt als ein herkömmlicher Golf
Mit Sechsgang-DSG spurtet der Golf R in 5,5 Sekunden auf Tempo 100
Neu gestalteter Stoßfänger mit großen Lufteinlässen
Außer den Lufteinlässen sind auch die Kappen der Außenspiegel in Schwarz gehalten
Für 3.150 Euro extra gibt es Schalensitze
Doch auch die serienmäßigen Sportsitze bieten bereits guten Seitenhalt
Das Cockpit wird durch Alupedale und ein unten abgeflachtes Lederlenkrad aufgewertet
Die Nadeln von Drehzahlmesser und Tacho leuchten beim R-Modell in Blau statt in gewohntem Rot
Das Lenkrad mit perforiertem Leder und dezentem R-Logo
Von außen gibt sich der Golf R dezent sportlich, aber nicht aufdringlich
In die seitlichen Lamellen sind Tagfahr-LEDs integriert
Hinter den 18-Zoll-Alus im Fünfstern-Design ist die Hochleistungsbremsanlage zu erkennen
Die Rückleuchten des Golf R sind in LED-Technik ausgeführt
Den Heckabschluss bildet ein Dachspoiler
Am Heck weist ein kleines "R" den stärksten bisher gebauten Serien-Golf aus
Die beiden mittig platzierten Endrohre gab es bereits beim Vorgänger Golf R32
Zwei Liter Hubraum, 270 PS und 350 Newtonmeter: Der Benzin-Direkteinspritzer unter der Haube
Driften auf Eis: Profi Hans-Hoachim Stuck (am Steuer) zeigt, wie es geht ...
... und Redakteur Matthias Naumann versucht unter Anleitung, es ihm gleich zu tun
Hatten beide sichtlich Spaß mit dem Golf R auf der Eispiste: Rennfahrer "Striezel" Stuck und Redakteur Naumann
Der Golf R kostet als Dreitürer ab 36.400 Euro, für den Fünftürer (im Bild) sind mindestens 37.165 Euro anzulegen

Der Volkswagenkonzern hat 2009 einen bitteren Gewinneinbruch hinnehmen müssen, schaut aber hoffnungsvoll auf das laufende Jahr. Der Nettogewinn fiel 2009 um rund 81 Prozent auf nur noch 911 Millionen Euro. Der Umsatz sank um 7,6 Prozent auf 105,2 Milliarden Euro. Weltweit setzte VW allerdings 6,3 Millionen Autos ab, mehr als je zuvor, wie der Konzern in Wolfsburg mitteilte.

Absatz zog an - Umsatz sank

Staatliche Absatzhilfen in den Hauptmärkten Deutschland, Brasilien und China stützten den VW-Absatz im Jahr der tiefsten Krise der weltweiten Autoindustrie. Der Konzern musste den Kunden aber trotz staatlicher Kaufhilfen offenbar bessere Preise einräumen: Obwohl der Absatz in Stück um 1,3 Prozent anzog, lag der Umsatz 7,6 Prozent niedriger. Damit fiel der Durchschnittserlös pro Auto ebenfalls niedriger aus. Offenbar griffen die Kunden in der Krise auch eher zu kleineren und billigeren Autos. Im laufenden Jahr erwartet VW wieder höhere Umsätze und höhere operative Gewinne, wie der Konzern erklärte. "Die Umsatzerlöse und das operative Ergebnis des Konzerns werden 2010 trotz Volumenverschiebungen zwischen den Märkten über den Werten des Vorjahres erwartet", hieß es in einer Mitteilung.

Weniger Bares in der Kasse

Deutlich gefallen ist der Bestand an flüssigen Mitteln bei VW: Die Netto-Liquidität lag Ende September bei 13,4 Milliarden Euro. Zum Jahresende waren es 2,8 Milliarden Euro weniger. Die Netto-Liquidität ist vor allem in der Krise extrem wichtig, weil die Banken mit Kreditzusagen zurückhaltend sind. Volkswagen betonte, trotz Einbruch von Umsatz und Gewinn werde an der Strategie 18 plus festgehalten. Danach soll der Absatz in 3 bis 5 Jahren von jetzt 6,3 Millionen Autos auf 8 Millionen Stück steigen. Bis zum Jahr 2018 will VW den Absatz sogar auf mehr als 10 Millionen Fahrzeuge pushen. Der bisherigen Marktführer Toyota lag 2009 bei 7,8 Millionen Stück. VW will Toyota überholen.

(AP, N24)

26.02.2010 16:49 Uhr

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