Runder Geburtstag

Der "Playboy" kommt in die Jahre

Vor 50 Jahren eröffnete Hugh Hefner in Chicago seinen ersten "Playboy Club". Das Imperium feiert sein Jubiläum ein Jahr lang mit Partys, einer Ausstellung und speziellen Fanartikeln.

Sie benötigen einen Flashplayer, mindestens in Version 8 sowie aktiviertes JavaScript.

Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:

Seit 50 Jahren auch mit dabei: die "Bunnys".
Video: Gelber Sex-Appeal - Marge Simpson auf dem Playboy-Cover
Video: Mord an Playboy-Model - Tatverdächtiger Exmann tot aufgefunden
Ex-Playboy Gunter Sachs mit lauter «Bunnys».

Am 10. Juni steigen in 50 Städten rund um den Globus die «Playboy Club Partys», wie das US-Medienunternehmen in New York mitteilte. Wo genau, ist noch ein Geheimnis. Denn von den 40 Hefner-Clubs der Anfangszeit ist keiner übrig geblieben. Der letzte in den USA schloss 1988, der letzte international 1991.

In den Clubs traten Größen wie Ray Charles, Bill Cosby, Dizzy Gillespie, Bob Hope, Steve Martin oder Bette Midler auf. Auch aus den 25.000 "Bunnys" rekrutierten sich einige Fotomodelle und Schauspielerinnen. Eine der bekannteren ist Susan Sullivan. Nachdem es jahrelang ruhig um die "Playboy Clubs" war, gelang 1996 die Wiedergeburt im Palms Casino Resort in Las Vegas. Zwei weitere Clubs sollen dieses Jahr in Miami und dem mexikanischen Touristenmekka Cancun folgen. Zu den aktuellen Mitgliedern gehören Paris Hilton, Dennis Hopper oder Michael Phelps.

2,5 Millionen Mitglieder

Über die Jahre hinweg hatten die "Playboy Clubs" insgesamt fast 2,5 Millionen Mitglieder. Die meisten, so will es die Legende, haben aber niemals einen Fuß in eines der Etablissements gesetzt. Sie legten sich die Mitgliedskarte einzig als Statussymbol zu. Mit dem steten Geldstrom konnte Hefner sein Playboy-Imperium ausbauen.

Mittlerweile steht es schlecht um das immer noch von seinem Gründer kontrollierte Unternehmen. Die Auflage des 1953 gegründeten Männermagazin sinkt. In der Wirtschaftskrise brach auch noch die Werbung ein. Die "Playboy Enterprises" schreibt seit einiger Zeit Verluste. Zum Unternehmen gehören neben der Zeitschrift auch noch Fernsehkanäle und ein großes Lizenzgeschäft, dass das "Bunny"-Logo vermarktet.

"Bunny"-Interpretation

Der gedruckte "Playboy" widmet dem runden Geburtstag seine Juni-Ausgabe. In Zusammenarbeit mit dem Andy Warhol Museum haben die "Playboy"-Macher zudem eine Ausstellung auf die Beine gestellt, zu der mehr als 20 Künstler ihre Interpretation des Hasen-Symbols beisteuern. Zu sehen ist sie im "Pittsburgh Museum" vom 27. März bis zum 19. Juni.

(dpa, N24)

28.02.2010 15:00 Uhr

N24 in den Sozialen Netzwerken:

N24 auf Facebook N24 auf Twitter N24 auf Google+
SchließenSchließen Artikel versenden

Name des Absenders*:

E-Mail-Adresse des Empfängers*:


Ihre Mitteilung an den Empfänger:

Es gelten unsere Allgemeinen Nutzungsbedingungen

Sie befinden sich in: Nachrichten » Panorama