Fußball-WM in Südafrika

Milliardenaufträge für deutsche Wirtschaft

"König Fußball" regiert nicht nur in heimischen Wohnzimmern, sondern auch in der Wirtschaft. Vor allem die deutsche Wirtschaft verdient kräftig mit an der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.

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Das Greenpoint WM-Stadion in Kapstadt - die deutsche Wirtschaft darf sich über viele Aufträge freuen.

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika lässt auch bei deutschen Unternehmen die Kasse kräftig klingeln. Laut einer Erhebung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) haben vor allem die Investitionen der südafrikanischen Regierung in den Ausbau der Verkehrswege und die Verbesserung der Energieversorgung deutschen Firmen Aufträge in Milliardenhöhe gebracht, wie das "Handelsblatt" schreibt.

Licht, Busse, Technik

Das Auftragsvolumen liege bei rund 1,5 Milliarden Euro, sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. "Dadurch sind bei deutschen Firmen rund 15.000 Arbeitsplätze neu geschaffen oder gesichert worden." So stattet etwa die Siemens-Tochter Osram acht der zehn WM-Stadien mit Lichttechnik aus.

MAN Nutzfahrzeuge liefert für den Transport der erwarteten 350.000 WM-Besucher 110 Überlandbusse.T-Systems liefert den südafrikanischen Konzernen Transnet (Transport) und Eskom (Energie) Informations- und Kommunikationstechnik. Der Vertrag soll ein Volumen im deutlichen dreistelligen Millionenbereich haben, wie die Zeitung schreibt.

(AP, N24)

28.02.2010 18:29 Uhr

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