Der Minirock

Revolution der Modewelt

Mary Quant revolutionierte mit der Erfindung des Minirocks in den Sechzigern die Modewelt. Seit 45 Jahren ist der Mini Symbol für die unabhängige und selbstbewusste Frau:

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Der Minirock erfreut sich bis heute besonderer Beliebtheit. Er ist vor allem Symbol für die unabhängige und selbstbewusste Frau. Erfunden ...
... hat ihn die britische Designerin Mary Quant. Damit revolutionierte sie in den 1960ern die Modewelt. Als die ...
... Modezeitschrift "Vogue" 1962 über die Entwürfe der Designerin berichtete, hielt der knappe Rock Einzug in die Modewelt. Das zog den ein oder anderen Skandal mit sich:
Die Designerin Mary Quant hatte die damalige Mode satt: "Wir sehen wie unsere Großmütter aus." In der kleinen Boutique "Bazaar" in London, die sie 1955 mit nur 21 Jahren eröffnet hatte, bot sie selbst geschneiderte Stücke an.
Sie entwarf das Undenkbare: Röcke, die mindestens zehn Zentimeter über dem Knie endeten. Für die damalige Zeit ein Skandal! Schon den Knöchel zu zeigen, war gewagt - vom Knie ganz zu schweigen.
Die jungen Londoner Frauen trugen die knappen Röcke trotzdem oder gerade deshalb und das Hochglanzblatt "Vogue" erklärte die Mode-Neuheit zum Trend, sicher ...
... auch zur Freude der Männer. Die 1950er Jahre waren von damenhafter Mode geprägt: Wespentaille, weite Röcke und Blusen. Frauen sollten "weiblich" aussehen und nahmen die "frauliche" Rolle ...
... nach der harten und tristen Kriegs- und Nachkriegszeit dankbar an. Mit Mary Quants Entwürfen sollte sich das Frauenbild bald ändern. (Mary Quant rechts im Bild)
Nicht länger Dame, sondern jugendlich wollte die Frau sein. Der Minirock wurde die Mode des ...
... "Swinging London". Mitte der Sechziger nahm der Look von der Straße erstmals Einfluss auf die Haute Couture. Der Modeschöpfer Courrège präsentierte Miniröcke auf den Laufstegen in Paris, so auch Yves Saint Laurent (Entwurf im Bild) und ...
... Christian Dior (rechts im Bild). Durch Mary Quants Verdienst wurde neue Mode nicht mehr abgeschottet in den Pariser Ateliers entworfen, sondern ...
... durch jedermann. "Ich glaube, ich habe das Modediktat von Chanel, Dior und den anderen durchbrochen, als ich Kleidung für ganz normale Frauen entworfen habe", so Quant.
Sogar das britische Königshaus akzeptierte das trendige Kleidungsstück, solange es eine Länge von sieben Zentimetern über dem Knie vorwies. Lediglich der Vatikan verurteilte das neue Kleidungsstück als "unzüchtig".
Der Minirock stand für das Lebensgefühl einer ganzen Generation. Beatles und Rolling Stones wurden Ikonen der Jugendbewegung, Studenten kritisierten gesellschaftliche Prinzipien, Kultmodel Twiggy wurde das kindliche, jungenhafte Mode-Vorbild für ...
... junge Mädchen. Denn überschüssige Pfunde kann der Minirock nicht mehr kaschieren, nicht umsonst begann mit dem Mini die Karriere des ersten Magermodels Lesley Hornby, bekannt als Twiggy, was soviel heißt wie "dünner Zweig".
Seit 1965 war der Minirock etabliert und galt fortan als Symbol für Freiheit und Selbstbewusstsein der Frau. Auch der Feinstrumpfhose verhalf Quant zum Erfolg, nicht mehr nur die jugendliche Frauen, sondern Frauen ...
... jeden Alters konnten den kurzen Rock tragen - durch die Strumpfhosen wurden Strapse vorerst vom Markt verdrängt.
Neben einem Zeitgeist im Umbruch verhalf Mary Quant auch ihr Geschäftssinn zum Erfolg. Sie verkaufte ihre Mode zu erschwinglichen Preisen im Gegensatz zu den maßgebenden französischen Modeschöpfern. "Mode verlor ihren Snobismus, und in den ...
... Geschäften stritten sich Fürstinnen und Sekretärinnen um die gleichen Kleider", so die Designerin. 1966 verlieh ihr Queen Elisabeth II. für ihre bedeutenden Leistungen den "Order of the British Empire".
Bis in die Siebziger gab es einen regelrechten Minirock-Boom, danach flaute die Begeisterung für das kurze Beinkleid ab. Doch getragen wird er seitdem immer wieder.
Heute gehört der Minirock zum festen Bestand der Frauenmode. Nur in islamischen Ländern gilt der Minirock noch heute als Schmach. Ende 2009 wurde im Sudan eine 16-Jährige ausgepeitscht, weil sie einen Rock getragen hatte, der die Knie nicht verdeckte.
Doch den Westen eroberte der Mini im Sturm. In den 1980ern trug ihn Madonna mit glitzernden Gürteln mit Strass und Nieten besetzt. Sexsymbol Cindy Crawford trug ihn in den Neunzigern zur Schau.
Ob kindlich verspielt mit Muster, ...
... oder bestickt mit Accessoires oder im seriösen Business-Style, der Minirock bleibt ein modischer Hingucker von großer Bedeutung.
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Es ist Modewoche in Berlin. Das Zelt der Mercedes-Benz-Fashion-Week am Bebelplatz in Mitte erstrahlt in hellem Glanz und natürlich ...
... lässt sich auch die Prominenz das Mode-Event nicht entgehen. Minu Barati-Fischer, die Ehefrau des ehemaligen Bundesaußenministers Joschka Fischer, ...
... Schauspielerin Caroline Beil, ...
... Sängerin Joanna Zimmer, ...
... Schauspielerin Karoline Herfurth, ...
... Model Loulou von Brochwitz, ...
... Schauspielerin Jessica Schwarz, ...
... ihre Kollegin Jana Pallaske,...
... Moderatorin Enie van de Meiklokjes mit ihrem Freund Sören Haxholm, ...
... die Schauspielerinnen Bettina Zimmermann (l.) und Bettina Cramer und ...
... die Noch-Ehefrau von Lothar Mattäus, Liliana mit männlicher Begleitung. Zum Posen suchte sich Liliana später noch ein ...
... Aufsehen erregenderes Objekt.
Der britische Schauspieler Jamie Campbell Bower ("Twilight - Biss zur Mittagsstunde"), "Diesel"-Gründer und Vorstandsvorsitzender Renzo Rosso (M.) und die italienische Tänzerin Eleonora Abbagnato.
Model Eva Padberg lacht hier mit Stylist Armin Morbach vom Roten Teppich. Die Schönheit passte ihr Outfit den Schauen an. So war sie ...
... bei "Schumacher" und ...
... so bei "Joop" zu sehen.
Und dann sind alle gespannt, dass es endlich losgeht.
"Schumacher" eröffnete die "Mercedes-Benz"-Fashion Week.
Sexy, cool, ...
... und elegant laufen die Models ...
... über den Laufsteg.
Liebe zum Detail, dafür steht das Label aus Mannheim.
Die Österreicherin Lena Hoschek dagegen ist bekannt für ihren Retro-Style. Sieht ja auch schick aus. Auch ...
... Topmodel Barbara Meier läuft bei der Schau mit, bei der ihr ein kleiner Faux-pas ...
... passiert: Sie verliert einen der hochhackigen Schuhe, lässt ihn stehen, lächelt das Missgeschick mit einem charmanten Lächeln weg und ...
... sammelt das verlorene Stück beim Weg zurück einfach wieder ein.
Jawoll! Lena Hoschek salutiert.
Auch für die Designerin Susanne Wiebe ...
... lief die rothaarige Schönheit über den Laufsteg, wenn auch ...
... in wesentlich dramatischerem Aufzug. Dabei hatte sie noch Glück, andere ...
... Models hatten sehr wenig bis ...
... gar nichts an. Allein der Schriftzug ...
... "Not all is pretty" schmückt die Brust dieser jungen Dame, während andere Models ...
... den Catwalk im Pelz auf- und abgehen durften.
Knallig-bunte Outfits bei ...
... Modedesigner "Dimitri". Jedoch zeigte er auch ...
... "ruhigere" Farben und natürlich auch, das scheint nächsten Winter hip zu sein, ..
... Pelz und ...
... wieder Pelz.
Der Modemacher "Dimitri Panagiotopoulos" bedankt sich nach der Schau mit Applaus.
Ebenfalls einen Griff in die Farbkiste wagte das Label "No Ifs" . Außerdem will Chefdesigner Kilian Kerner, dass ...
... die Menschen im nächsten Winter punkig, ...
... rockig und mit einer ordentlichen Portion ...
... Haarspray auf dem Haupt das Haus verlassen.
Einen komplett anderen Style gab es bei "Sam Frenzel" zu sehen.
Durchsichtige Kleider in pink, ...
... grau und ...
... weiß, gerne auch ...
... mit Kleopatra-ähnlichem Goldschmuck verziert.
Von hinten sieht das Ganze dann so aus.
Im Kontrast dazu: Hochgeschlossene Wollkragen-Pullis in taillierten Hosen mit güldenen Hosenträgern oder mit ...
... einem pinken "Lätzchen".
Designer Sam Frenzel grüßt sein Publikum.
Bei "Penkov" dominierten die "Erd-"Farben, auch bei den ...
... Abendkleidern. Außerdem zeigten die Models, wie sexy ...
... burschikos-freche Outfits sein können.
So viele Eindrücke von einem Tag. Und dabei hat die Fashion Week gerade erst angefangen!
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Seit Wochen laufen die Vorbereitungen der Berliner Modewoche auf Hochtouren. Vom 20. bis 24. Januar 2010 steht die Hauptstadt im Zeichen der Mode. Zentrale Anlaufstelle ist der Bebelplatz in Berlin-Mitte, wo ...
... Designer im Rahmen der Mercedes-Benz Fashion Week ihre Schauen präsentieren. Ergänzt wird diese durch verschiedene andere Modemessen wie beispielsweise die am ...
... 19. Januar 2010 gestartete Dessous- und Bodywear-Messe 5.elements. Hier versammeln sich wichtige Anbieter von Lingerie, ...
... Bade-, Spa- und Wellnesswear. Beim Label "Bruno Banani" kombiniert frau Unterwäsche mit technischen Accessoires. Das Label "Marlies Dekkers" dagegen ...
... setzt mit hohen Netzstrümpfen und den klassischen Farben Rot und Schwarz ...
... bei seiner Kollektion "Trasparenze" eher auf Altbewährtes.
Umhüllt von einem Hauch von Nichts: Will das Label "Elixir" die doch recht ...
... bieder anmutende Wäsche, die von den Models durch die Umhängestoffe kaschiert wird, gar nicht so richtig zeigen? Im Vergleich dazu ...
... wirkt die Kollektion "Trasparenze" von "Sapph Design" definitiv auffälliger. Allerdings gehen die Designer mit der Farbwahl ...
... kein Risiko ein. Schwarz dominiert.
Verspielter und detailverliebter präsentiert sich die Kollektion "My Way" des Labels "Lou Paris".
"Skiny" bleibt seiner Linie treu und schickt die Models sportlich-frech auf den Laufsteg.
Angezogen im ...
... Moulin-Rouge-Style oder in ...
... Négligés aus Latex: Thematisch passen die Outfits zur Dessous-Messe, allerdings befinden sich diese beiden Damen ...
... auf der Eröffnungsparty der Modemesse "Bread & Butter" am 19.01.2010. Der Schwerpunkt der Messe liegt eigentlich auf Jeans- und Streetwearmode. Veranstaltungsort ist ...
... der ehemalige Flughafen Tempelhof, der erst einmal winterfest gemacht werden musste. Am überdachten Flugvorfeld soll eine provisorische Mauer von 400 Metern vor Kälte schützen.
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) unterhält sich auf der Eröffnungsparty der "Bread & Butter" mit Messe-Geschäftsführer Karl-Heinz Müller (l).
Um den Vertrag für die "Bread & Butter" für Tempelhof hatte es einigen Ärger gegeben, weil die Opposition im Abgeordnetenhaus ...
... darin einen Alleingang von Wowereit sah.
Die Messe darf das Gelände bis 2019 zwei Mal im Jahr nutzen. Danach gibt es eine Option für weitere zehn Jahre. "Wir haben einen ganz normalen, regulären Vertrag gemacht", betont Müller. Für Rummel anderer Art ...
... sorgten die Aktivisten der Tierrechtsorganisation PETA, die am 19.01.2010 vor dem Zelt der Fashion Week protestieren. Mit der Aktion, bei der sie sich als Steinzeitmenschen verkleidet hatten, möchten die Aktivisten ...
... die Veranstalter der Modemesse auffordern, Pelze von den Laufstegen zu verbannen. Und vielleicht inspirieren sie mit ihren Outfits ja sogar ein paar Modedesigner zu neuen Entwürfen!
Video: Fashion Week - Wer zieht schon gern "irgendwas" an?
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Vom 18. bis zum 25. September werden anlässlich der London Fashion Week die Kollektionen für Frühjahr und Sommer 2010 gezeigt.
Zu ihrem 25. Jubiläum hat die Fashion Week allerdings deutlich weniger Modeschöpfer im Programm. Innerhalb eines Jahres hat sich die Zahl der Designer auf dem Laufsteg auf 112 Macher und Marken fast halbiert.
Trotzdem gibt es immernoch allerhand nette Kreationen zu sehen, zum Beispiel bei der Schau der Modedesignerin Caroline Charles.
Elegant im weißen Badeanzug mit dezenten Accessoires.
Und jetzt noch lächeln. Perfekt!
Romantisch-verspielt tragen die Models bei Caroline Charles Blümchen im Haar und ...
... einen Sonnenschirm in der Hand. Die Modedesignerin schickt ihre Models überwiegend ...
... in weißer oder elfenbeinfarbener Garberobe auf den Laufsteg. Extravagant ist das nicht, aber ...
... allemal hübsch anzusehen. Klare Linien, dezente Farben, definitiv Mode, ...
... die man auch im Alltag tragen könnte.
Der rote Bikini weiß gepunktet mit breitem Höschen, dazu hochtoupierte Haare und Plateausandalen - das Outfit dieser jungen Dame erinnert stark an die 1950er Jahre.
Für die Kollektion gibt es zum Abschluss für die Schöpferin einen Blumenstrauß.
Sehr schick, aber modisch ebenfalls größtenteils ...
... zurückhaltend geht es auch bei Paul Costelloe weiter. Das kleine Schwarze darf da natürlich nicht fehlen.
Was dieses zunächst recht schlicht aussehende Kostüm dann doch zum Hingucker macht, ist der entblößte Nabel. Kommt bauchfrei etwa wieder?
Hier dagegen ist wieder alles bedeckt. Der taillierte Gürtel scheint nach wie vor in Mode zu sein.
Ein Kragen so hoch, dass das Model froh sein kann, nur geradeaus laufen zu müssen. Dieses pinke Kleid mit großer Schleife und hervorstehenden Rauten gehört zu den ausgefalleneren Kreationen von Costelloe.
Auch die aus Südkorea stammende Nachwuchsdesignerin Eun Jeong setzt bei ihrer Kollektion ...
... auf Schlichtheit und ...
... das klassische Weiß.
Mode im Zeichen der Krise. War kein Stoff mehr für eine Hose übrig?
Ein bisschen Glitzer und Glamour verbreitet dieses Model: Laszive Mähne, sexy Minikleid in gräulichem Silber. Geht doch!

(N24)

02.03.2010 16:51 Uhr

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