Bundesbank verdient wegen Niedrigzins-Politik weniger Geld

Sie benötigen einen Flashplayer, mindestens in Version 8 sowie aktiviertes JavaScript.

Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:

Bundesbank in Frankfurt am Main

Die Bundesbank hat aufgrund der Niedrigzins-Politik in der Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr weniger Geld verdient. Dennoch erzielte die deutsche Zentralbank einen Gewinn von 4,1 Milliarden Euro, wie sie mitteilte. Die Bundesbank überwies den gesamten Gewinn an den Bundeshaushalt. 2008 hatte die Bundesbank noch 6,3 Milliarden Euro Gewinn gemacht. "Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist vor allem auf niedrigere Zinserträge in Euro zurückzuführen", erklärte Bundesbank-Präsident Axel Weber.

Die wichtigste Quelle für den Bundesbank-Gewinn waren Zinserträge in Höhe von 7,6 Milliarden Euro. Das war deutlich weniger als noch 2008, als die Bank 16,9 Milliarden Euro Zinsen einnahm. Gleichzeitig musste die Bundesbank 2009 aber selber mit 3,5 Milliarden Euro nach 8,5 Milliarden Euro im Vorjahr auch weniger Zinsen zahlen. Im Geschäft mit Gold, Fremdwährungen und Wertpapieren verdiente die Bundesbank weitere 0,7 Milliarden Euro, mit Beteiligungen 0,6 Milliarden Euro.

Die Zentralbanken hatten nach Verschärfung der Finanzkrise weltweit ihre Leitzinsen in mehreren, teils abgesprochenen Schritten drastisch gesenkt. Die Europäische Zentralbank senkte ihren Zinssatz, zu dem sich anderen Banken bei den Zentralbanken Geld leihen können, von 4,25 Prozent auf den historischen Tiefstand von 1,0 Prozent.

(AFP)

09.03.2010 12:51 Uhr

Indizes

Aktiensuche

Tops & Flops im DAX

SchließenSchließen Artikel versenden

Name des Absenders*:

E-Mail-Adresse des Empfängers*:


Ihre Mitteilung an den Empfänger:

Es gelten unsere Allgemeinen Nutzungsbedingungen

Sie befinden sich in: Nachrichten » Wirtschaft & Börse