Die fast 1800 entlassenen Mitarbeiter des deutschen Automobilzulieferers Karmann bekommen Hilfe aus Brüssel. Das Europaparlament bewilligte ihnen knapp 6,2 Millionen Euro aus dem EU-Globalisierungsfonds, die vor allem für das Transfer-Kurzarbeitergeld und Umschulungen verwendet werden sollen. "Das ist ein gutes Signal für die entlassenen Karmann-Mitarbeiter in Osnabrück und Rheine", sagte der Berichterstatter, der CDU-Abgeordnete Reimer Böge.
Mit dem 2007 gegründeten "Fonds für die Anpassung an die Globalisierung" fördert die EU die Wiedereingliederung von Arbeitslosen, die ihre Stelle etwa in Folge von Unternehmensverlagerungen in Billiglohnländer verloren haben. Voraussetzung ist, dass innerhalb von vier Monaten in einem Unternehmen mindestens 500 Beschäftigte entlassen werden.
(AFP)
09.03.2010 13:32 Uhr





