Erste 3D-Geräte im Handel

Das Fernsehen startet in die Zukunft

Auf diversen Messen wurden sie schon gezeigt, jetzt kommen sie in den Handel. Panasonic und Samsung bringen die ersten 3D-Fernseher auf den Markt. Ganz billig ist die dritte Dimension aber nicht.

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Für das 3D-Erlebnis vor dem Fernseher sind für absehbare Zeit noch spezielle 3D-Brillen erforderlich.
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CES, die Consumer Electronics Show, in Las Vegas ist die wichtigste Technologiemesse der Welt. Immer im Januar gibt sie einen Ausblick auf kommende Technikprodukte und -innovationen. Zur Eröffnung dieses Jahres stellt Microsoft-Chef Steve Ballmer ...
... den "Slate" vor, einen Minicomputer, der komplett per Touchscreen bedient wird. Hergestellt wird das Gerät von HP, als Betriebssystem fungiert Windows 7. Angeblich wird es als Konkurrenzprodukt zu einem von Apple geplanten Tablet-PC rausgebracht.
Den Trend zu kleinen Notebooks schreibt auch Sony mit seiner W-Serie fort. Weiteres Merkmal - für den Umweltschutz werden ausgewählte Bauteile zu 20 Prozent aus recycelten CDs und DVDs hergestellt.
Mit dem Skylight stellt Lenovo zur CES sein erstes Netbook mit ARM-Prozessor vor. Das Gerät soll die Lücke zwischen Smartphone und Netbook füllen. Weitere Ausstattung: 10 Zoll Display, 10 Stunden Akkulaufzeit und eine robuste Drahtlosverbindung.
Das große Thema vieler TV-Hersteller auf der CES 2010 ist 3D-Technik. 3D scheint zum nächsten großen Heimkino-Trend zu werden. Zahlreiche Hersteller stellen entsprechende Lösungen vor. Dreamworks hat dafür mit dem Elektronikkonzern Samsung und ...
... dem Filmtechnik-Spezialisten Technicolor eine Allianz geschlossen. Sie vermarkten ein Paket aus Fernseher, Blu-ray-Player und dem 3D-Film "Monsters vs. Aliens". Schön dünn ist das Gerät auf jeden Fall auch.
Fraglich ist aber, ob die Zuschauer so kurz nach der Anschaffung teurer Flachbild-Fernseher bereit sind, in noch teurere 3D-Geräte zu investieren. Das hängt nicht zuletzt davon ab, ob attraktive Inhalte zur Verfügung stehen.
Man könnte meinen, Apple steigt jetzt auch in den TV-Markt ein. Aber nein - der TV-Hersteller Hannspree hat hier seinen Designträumen freien Lauf gelassen. Und bei ...
... diesem TV-Gerät steht auch eher das Design im Vordergrund. Die Eisbärfigur soll den Umweltschutzgedanken des Konzerns verdeutlichen.
Fernsehen auf das iPhone bringt dieser Tivit Transmitter. Er ist ein tragbarer DVB-T-Empfänger, der über eine ausziehbare Antenne verfügt. Das Gerät ist batteriebetrieben und verfügt über einen eingebauten WLAN-Chip, der ein eigenes Netzwerk erstellt.
Dieses Samsung Handy hat gleich einen integrierten Fernsehempfänger an Bord. Live Fernseh-Vergnügen im Park oder am Strand steht hiermit also nichts mehr im Wege.
Einen Angriff auf Apples iPhone bringt Google mit seinem ersten Handy "Nexus One" auf den Markt. Als Betriebssystem ist exklusiv die Version 2.1 von Android an Bord. Die Revolution ist zwar ausgeblieben, aber eine Alternative zum iPhone ist es allemal.
Diese runden Geräte namens "Zoom" sollen verhindern, dass man sein Handy vergisst. Sie halten per Bluetooth Kontakt zum Telefon und schlagen Alarm, wenn sie außer Reichweite des Handys geraten.
Praktisch ist auch diese "Powermat". Komplett kabellos können Akkus von Blackberrys, iPhones & Co. einfach durch "Drauflegen" geladen werden. Das Mitschleppen lästiger Ladekabel entfällt somit.
Eine Weltneuheit - Microvision's SHOWWX Laser Pico Projector. Dieser Laserprojektor kann an Notebooks, Handy oder Digitalkameras angeschlossen werden und Bilder sowie Videos in VGA-Qualität auf beliebige Gegenstände projezieren. Mit seiner ...
... PDA-Größe ist er dabei erstaunlich klein und durch den Batteriebetrieb portabel und flexibel einsetzbar.
In diesem Segment versucht sich auch die Firma 3M. Mit ihrem MPro120 Pocket Projector können auch Bilder und Videos von angeschlossenen Computern und Handys projeziert werden. Vorteil hier - eingebaute Lautsprecher ermöglichen auch Tonwiedergabe.
LG nutzt in diesem portablen DVD-Player und TV-Empfänger erstmals den in den USA entwickelten ATSC-M/H Standard. Neben DVB-H und DMB könnte er der dritte Übertragunsstandard für mobiles Fernsehen werden. Vorzüge: ein Rückkanal für interaktive Dienste.
Ein weiterer Trend auf der CES 2010 - E-Book-Reader. Dieser ist von Samsung entwickelt und wird als 6- und 10-Zoll-Variante auf den Markt kommen. Per Wi-Fi und Bluetooth gelangen die Inhalte auf das Gerät. Als Contentpartner ist Google an Bord.
Dieses E-Book ist von Entourage Edge entwickelt worden und verfügt gleich über zwei Displays. Es entspricht damit eher den Lesegewohnheiten einer Zeitung. Als Betriebssystem läuft Googles Android an Bord.
General Motors und OnStar haben gemeinsam eine App für Smartphones entwickelt, die Auskunft über den Zustand des Elektroautos Chevrolet Volt gibt, z.B. Ladezustand der Batterie, Fernsteuerung der Klimanlage oder Datendownload aus dem Bordcomputer.
Die Firma iLuv entwickelt speziell auf das iPhone abgestimmte Geräte. So wie diese Stereolautsprecher mit Dockingstation. Hier wird das Gerät mittels der Alarm-Funktion vom iPhone zum Wecker.
Auch die Firma Vestalife folgt der Devise: kannst du selber keinen besseren MP3-Player als den iPod bauen, nutze diesen lieber für deine eigenen Geräte. Wie in diesem Fall "Wings", ein Lautsprecher mit eingebauter Dockingstation in Kugeloptik.
Eine Symbiose aus Lautsprecher und Lichtspender will Hersteller Klipsch mit diesem Gerät darstellen. Der Lautsprecher wird in eine herkömmliche Glühbirnenfassung geschraubt, leuchtet auch und bekommt drahtlos Musiksignale übermittelt , die er abspielt.
Popbox ist der ultimative Netzwerk-Medienplayer. Es können sowohl eigene Medienbibliotheken von Fotos, Videos und Musik auf dem PC abgespielt als auch Inhalte von populären Online-Services wie Youtube, Shoutcast oder ähnlichem wiedergegeben werden.
Auch Sony steigt in den Ring der Mini-Videokameras ein. Die Bloggie-Serie richtet sich speziell an die Bedürfnisse jüngerer Nutzer und ermöglicht Filmaufnahmen in High Definition.
Wie von einem anderem Planeten sieht dieses Flugobjekt aus. Der Parrot AR.Drone lässt sich mit einem iPhone steuern – und überträgt dabei live einen Videostream auf das Display des Handys.
Und schließlich noch ein absolutes Muss für tauchende Filmfreaks - die Liquid Image Scuba Series HD320. Tauchgänge können mit dieser Hightech-Taucherbrille in bester Videoqualität aufgezeichnet werden - und der Kameramann hat dennoch die Hände frei.
Video: CeBIT 2010 - 3D erobert jetzt auch die Haushalte
Video: Megatrend 3D - Mittendrin statt nur dabei
Video: 3D auf dem Vormarsch - Las Vegas zeigt die Zukunft
Video: Das Kinojahr 2010 - Macht, Sexappeal und 3D stehen auf dem Plan
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Am 25.2.2010 feierte Tim Burtons (Sweeney Todd) vielversprechende 3D-Verfilmung von "Alice im Wunderland" Weltpremiere in London. Hier posiert der Regisseur höchstpersönlich mit Helena Bonham Carter, die beiden sind seit 2001 ein Paar.
Auf der Premiere tummelten sich viele der ganz großen Stars. Johnny Depp und Christopher Lee freuten sich über ein Wiedersehen, Schauspielerin ...
... Anne Hathaway hatte Spaß, Zeit mit ihren Fans zu verbringen.
Die Hauptdarsteller des neuen Burton-Films posieren gerne für ein Foto: Anne Hathaway, Helena Bonham Carter, Johnny Depp und Mia Wasikowska. Die 20-jährige Schauspielerin, die in die Rolle der Alice schlüpfte, ...
... kam im flotten kleinen Schwarzen zur Afterparty. Dem amerikanischen Fernsehpublikum wurde sie bekannter durch die TV-Serie "In Treatment".
Auf der Feier wehte sogar ein königlicher Wind. Auch Prinz Charles war Gast der Uraufführung der Kinderbuch-Adaption. Zu sehen ist er hier amüsiert mit Barbara Windsor. Er ...
... genoss den Abend in Begleitung seiner Frau Camilla, Herzogin von Cornwall.
Daneben waren auch Regisseur Terry Gilliam (Fear and Loathing in Las Vegas) und ...
... Model und Schauspielerin Lilly Cole zugegen, die zuletzt in Gilliams Film "Das Kabinett des Dr. Parnassus" zu sehen war.
Der Kinderbuchklassiker "Alice im Wunderland" (1865) von Lewis Carroll begeistert bis heute jedes Kind. Alice landet in einer traumartigen absurden Unterwelt und erlebt allerlei Skurriles. Sie ist Gast einer ewigen Teegesellschaft und ...
... spielt Croquet mit lebendigen Spielkarten. Am 4.3.2010 kommt die 3D-Verfilmung in die deutschen Kinos. Die Konstellation Helena Bonham Carter als Herzkönigin, ...
... Johnny Depp als der verrückte Hutmacher und ...
... Tim Burton als Regisseur verspricht ein cineastisches Meisterwerk. Surreal, phantasievoll, bildstark und düster ist der Anstrich, den Burton der ohnehin satirischen märchenhaften Vorlage "Alice im Wunderland" verleiht.
Die 19-jährige Alice Kingsley, gespielt von Mia Wasikowska, erhält von dem reichen und langweiligen Hamish Ascot einen Heiratsantrag. Sie flüchtet von dem zu ihren Ehren ...
... veranstalteten Gartenfest und folgt einem weißen Kaninchen, das eine Weste und eine Taschenuhr trägt, ...
... in eine geheimnisvolle Grube.
Sie findet sich in einer traumähnlichen Welt wieder. Alice ist im Unterland, wie es die Bewohner der eigenartigen Welt nennen. Sie kann ...
... sich nicht daran erinnern, vor zehn Jahren schon einige Abenteuer im so genannten Wunderland erlebt zu haben. Alice begegnet auf ihrer Reise alten Freunden und Feinden, einer skurriler als der andere. Da wären unter anderem ...
... die Haselmaus (Barbara Windsor), ...
... der verrückte Hutmacher (Johnny Depp), ...
... die Wasserpfeife rauchende Raupe Absalom (Alan Rickman), ...
... der Märzhase, ...
... die Weiße Königin (Anne Hathaway) und ihre ...
... böse ältere Schwester, die Herzkönigin (Helena Bonham Carter). Diese hat in Unterland die Herrschaft an sich gerissen. Seitdem sie ihre gutherzige Schwester vom Thron stieß, ist das Land in ...
... Dunkelheit getaucht. Alice und ...
... ihre Freunde wollen der Schreckensherrschaft der Herzkönigin ein Ende machen und treten den Kampf gegen das Böse an.
Um den bizarren Kinderbuchklassiker auf die Leinwand zu bringen, wurden keine Mühen gescheut. Der Film wurde mit verschiedensten Tricktechniken produziert. Bei der Greenscreen Methode werden Mimik und Gestik der Schauspieler gescannt und auf ...
... computeranimierte Figuren übertragen. So auch bei Dideldum und Dideldei und ...
... der Grinsekatze (Stephen Fry). Hinzu kommt die 3D-Technik, die aus der atemberaubenden Fantasiewelt Tim Burtons ein ...
... zusätzliches Schmankerl für Kinofans sein dürfte. Das ...
... Schauspielern vor einer immergrünen Wand allerdings zerrt nach Aussagen von Depp schnell an den Nerven. Er hätte sich wie ein Zombie gefühlt und empfand den Dreh als sehr anstrengend. Seiner ...
... Leistung hat das aber keinen Abbruch getan, das professionelle Arbeiten macht Stars nunmal aus. Es wird spannend, wer im Kampf gegen die böse Königin ...
... siegen wird. Oder war das nur ein Traum?

Samsung und Panasonic bringen noch in dieser Woche 3D-Fernsehgeräte in den Handel. Das erste Modell wird ab Mittwoch in den USA erhältlich sein, wie Panasonic mitteilte. Samsung kündigte zwei Geräte an. Sie werden zusammen mit einer Spezialbrille und einem 3D-Blu-ray-Spieler verkauft und kosten ab etwa 3.000 Dollar (2.210 Euro). Beigelegt wird eine 3D-Version des Films "Monsters vs. Aliens", in den nächsten Monaten sollen außerdem die "Shrek"-Filme in das 3D-Format umgewandelt werden, wie Samsung mitteilte. Das Unternehmen schätzt, dass drei bis vier Millionen der von allen Herstellern im Lauf des Jahres in den USA verkauften 35 Millionen Fernsehgeräte 3D-Modelle sein werden.

Der japanische Elektronikkonzern Sony steigt im Juni in das Geschäft mit 3D-Fernsehern ein. Die neuen Geräte mit Bildschirmgrößen von 40 bis 60 Zoll sowie einer Spezialbrille und einem Kamerasensor zur Anpassung der Bild- und Klangqualität an die jeweilige Sitzposition der Zuschauer kommen am 10. Juni in Japan in den Handel. Etwa um die gleiche Zeit sei auch die Markteinführung im Ausland geplant, sagte Sony-Manager Yoshihisa Ishida. Das 40-Zoll-Gerät kostet 290.000 Yen (2.350 Euro). Sony hat sich als Ziel gesetzt, mit den 3D-Modellen einen Anteil von zehn Prozent der 25 Millionen TV-Geräte zu erreichen, die für das kommende Finanzjahr angestrebt werden. "Wir werden 2010 in die Offensive gehen", sagte Ishida.

(APN, N24)

09.03.2010 19:40 Uhr

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