Fußball: Champions League
Bayern München nach Achtelfinal-Krimi weiter
Der FC Bayern München unterlag im Achtelfinale der Champions League dem AC Florenz und steht dennoch in der nächsten Runde. Die Niederländer Robben und van Bommel sicherten das Weiterkommen.
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Entscheidung im Achtelfinale: Der Florentiner Lorenzo de Silvestri (l) und der Münchner Franck Ribery kämpfen um den Ball und den Einzug in die nächste Runde.
Video: UEFA Champions League - Bayern patzt und gewinnt trotzdem
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Egal ob klein oder riesig, alt oder neu: Erst die richtige Atmosphäre ...
... macht aus einem simplen Fußballstadion einen Vereinstempel, ein Freudenhaus der Fans, ein Kultstadion. N24.de stellt Sie Ihnen vor - Spielstätten wie das legendäre Anfield Stadium.
Der Inbegriff des Fußballstadions: Gänsehaut pur, von der 1. bis zur 90. Minute. Pausenlose Anfeuerung der heimischen "Reds" und der Fußballsong überhaupt "You'll never walk alone" - da wird selbst Oma Kasulke zum Liverpool-, ähm Fußballfan.
Ein weiteres Stadion mit Kultcharakter steht ebenfalls auf der Insel. Das Old Trafford in Manchester. Mehr als 76.000 Fans passen auf die Ränge, die ausschließlich mit Sitzschalen bestückt sind. Bald sollen es 95.000 sein, damit auch ...
... der Nachwuchs-"Red Devil" seinen Platz findet.
Das Arsenal Stadium in London ist eigentlich ...
... nur als "Highbury" bekannt. Arsenal London spielte hier. Sein kleines Spielfeld (100×67 Meter) war eine Besonderheit. Es fasste 38.500 Zuschauer und verfügte nur über Sitzplätze. Als es zu klein für den ...
... ständigen Champions-League-Teilnehmer Arsenal wurde, entstand das Emirates Stadium. Knapp 60.000 Fans passen rein, es ist nach Wembley und Old Trafford die drittgrößte Arena in England. Aber den Kultstatus des Highbury, dem Nick Hornby ...
... mit "Fever Pitch" gewissermaßen ein Denkmal gesetzt hat, muss es sich erst erarbeiten. Arsene Wenger, Arsenal-Übertrainer, wird dabei helfen. Beim Bau des Emirates beteiligte er sich aber nicht. Das ist in Deutschland schon anders: ...
... Da packen Fans, Trainer und Vorstand schon mal handwerklich mit an, wenn das Geld nicht so locker sitzt. Beispiel gefällig? 1. FC Union Berlin. Die Spielstätte der "Eisernen", die "Alte Försterei", 1920 eingeweiht, musste modernisiert ...
... werden. Um Geld zu sparen, griffen rund 2.000 Unioner zu Maurerkelle und Schweißgerät und zauberten die "AF" zu einem ...
... modernen Schmuckkästchen. Von den derzeit knapp 20.000 Plätzen sind etwa 17.500 zum Stehen gedacht. Das sorgt für die nötige Stimmung. Die komplette Überdachung sorgt dafür, dass die Fans im Trockenen stehen und sich voll und ganz ...
... auf die Unterstützung ihres Teams konzentrieren können - und das in einem "wunderschönen, liebevoll sanierten Altbau in bester Lage". Und niemals vergessen ...
... "Eisern Union!".
Union Berlin wird oft als "St. Pauli" des Ostens bezeichnet, eine Fanfreundschaft existiert auch. Kein Wunder bei der einzigartigen Stimmung am "Millerntor".
Die "Stadion-Perle" fasst derzeit etwa 23.000 Zuschauer. Die Mischung macht's: Da steht der Lude neben dem Beamten. Da sitzt die Rentnerin neben einem Türsteher und der Kiffer neben dem Großbürgerlichen aus gutem Haus. Aber spätestens wenn AC/DCs ...
... "Hells Bells" erklingt und die Pauli-Mannschaft ins Stadion einläuft, vereint sie alle die kollegiale Gänsehaut. Bleibt nur zu hoffen, dass ...
... das "neue" Millerntor - das Stadion wird seit 2006 erweitert - auch eine Stimmungskanone bleibt.
In Aachen müssen sich die lautstarken Fans der Alemannia gar an ein völlig neues Wohnzimmer gewöhnen. Der altbekannte Tivoli ist nicht mehr. Mit einem Sieg gegen Werder Bremen wurde er gewissermaßen zu Grabe getragen.
Eng, voll, nah am Spielfeld: Da werden die Fans zum wichtigen "12. Mann". Unvergessen: Die "Streichholzparade" - wenn bei Abendspielen das Flutlicht kurz ausgeschaltet wurde und ...
... angezündete Streichhölzer und Feuerzeug-Flammen die Fußballarena in ein Lichtermeer verwandelten. Tja, die Aachener Fans wissen, worauf es ankommt. Jetzt wird umgezogen - in ...
... den "neuen" Tivoli. Seit Mitte 2008 entsteht die neue Heimstätte unweit des "alten" Tivoli und soll ...
... mit Beginn der Saison 2009/2010 die neue Heimat von Alemannia Aachen werden. Für Groundhopper ein Muss!
Groundhopper sollten aber auch einen Abstecher nach Dortmund machen. Dort steht quasi der "Tempel des BVB-Kults".
Früher Westfalenstadion, hört das größte Stadion Deutschlands, in dem etwas mehr als 80.000 Fans Platz haben, heute auf den Namen Signal-Iduna-Park. Aber was soll's: Die "gelbe Wand", eine Stehplatz-Tribüne mit 24.454 Plätzen, sucht in Europa ...
... ihresgleichen. 24.454 Fans, die ununterbrochen ihre Mannschaft zum Sieg schreien wollen - vor allem wenn es gegen den Lieblingsggener Schalke 04 geht.
Da ist Stimmung in der Bude bei Deutschlands heißestem Derby. Dann lernen selbst ...
... die Kleinsten: "Schalke schlagen is dat schönste uffe Welt!.
Die "Königsblauen" sehen das natürlich anders. Aber auch Schalke 04 besitzt ein echtes Schmuckstück für seine Heimspiele.
Die Arena "AufSchalke" ist allerdings kein reines Fußballstadion, sondern eine Mehrzweck-Arena. Da wird auch schon mal Biathlon betrieben oder geboxt. Die Stimmung in der knapp 61.000 Zuschauer fassenden "Turnhalle" (das Dach und der Rasen sind ...
... fahrbar) kann sich dennoch problemlos mit der in Dortmund messen. Das mittlerweile "Veltins-Arena" heißende Stadion wurde 2001 nach knapp dreijähriger Bauzeit fertiggestellt und ersetzte damit ...
... das Parkstadion als Heimspielort des FC Schalke 04. Die "Schaaalke, Schaaalke"-Rufe sind seitdem noch etwas lauter geworden.
Etwas kleiner, aber nichtsdestotrotz ein Kultstadion: Die Bielefelder Alm.
Zwar sind von 27.300 Plätzen knapp 20.000 Sitzplätze, der Stimmung tut das aber keinen Abbruch - vor allem wenn der Gegner VfL Bochum heißt, geht es in der ...
... seit 2004 heißenden Schüco-Arena heiß her. Seit Mitte der 90er gibt es eine, mal mehr mal weniger gesunde, Rivalität. Die Bochumer indes ...
... waren lange stolz, dass ihr Ruhrstadion einfach Ruhrstadion hieß. Mittlerweile firmiert es unter Rewirpower-Stadion, was der Stimmung in dem kleinen und kompakten, aber mit steilen Rängen versehenen Viereck keinen Abbruch tut. Wenn mal nichts ...
... los sein sollte, steht der VfL wohl im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Aber sonst gilt: Abstiegskampf (oder Aufstiegskampf) und dazu am besten noch Flutlicht, garniert mit einer Currywurst und heimischem Bier und fertig ist der Kultstadion-Besuch!
Fußballkult direkt, ohne Schnickschnack, ohne Show? Ab ins Georg-Melches-Stadion an der Hafenstraße in Essen! Spielstätte des Viertligisten Rot-Weiss Essen. 18.500 Stehplätze bei einem 22.500er Fassungsvermögen hätten eine höhere Spielklasse verdient.
Borussia Mönchengladbach hatte lange Zeit den "Bökelberg". Eine Institution. Mehr Tradition in der Bundesliga ging fast nicht: Deutsche Meisterschaften wurden hier gefeiert, ebenso wie die Frisur von Günther Netzer.
Aber auch für die Borussen-Fans hieß es irgendwann Abschied nehmen von ihrer guten Stube. Am 22. Mai 2004 fand das letzte Bundesligaspiel dort statt. Borussia besiegte dabei den TSV 1860 München mit 3:1. Das letzte Tor erzielte Arie van Lent.
Danach wurde das Bökelbergstadion abgerissen. Die "Fohlen" mussten umziehen und spielen heute im Borussia-Park. Das Stadion - 2004 eröffnet, Fassungsvermögen über 54.000 Zuschauer - bietet immerhin ...
... mehr als 16.000 Stehplätze.
Was den Gladbachern ihr "Bökelberg" war den Frankfurtern ihr "Waldstadion". Es war nicht perfekt, weil nicht ganz wasserdicht, aber man konnte dort Fußball leben und Stars wie Lajos Detari, Uwe Bein, Tony Yeboah oder Jay-Jay Okocha bewundern. Doch ...
... dann kam die Fußball-WM 2006 und ein neues Stadion, eine Arena mit Dach sollte her. Heute heißt das Waldstadion ...
... Commerzbank-Arena, hat ...
... ein bewegliches Dach, und ist immer ...
... noch nicht perfekt, will heißen wasserdicht. Beim Confed-Cup 2005 hielt das Dach den Regenmassen nicht ganz stand. Doch irgendwie sympathisch, oder? Eines hat sich auch mit der neuen Arena nicht geändert: Die Fans ...
... der Eintracht sind die lautesten und einfallsreichsten der Liga, ihr Ruf ist weithin legendär. Das ...
... weiß man auch auf dem "Bieberer Berg", wo die Offenbacher Kickers spielen. Quasi das Schalke 04 von Eintracht Frankfurt. Das Stadion ist noch ein Stadion. Egal ob man sitzt oder steht: Man hat das Gefühl, die Tribünen vibrieren, wenn der OFC gewinnt.
Einst war der "Berg" für seine bengalischen Feuer berühmt. Die sind mittlerweile in allen deutschen Stadien verboten. Dennoch: Hier kann man Fußballtradition noch riechen und schmecken.
Kein Wunder, dass der damalige Fußball-Weltmeister Brasilien vor der WM 2006 sein einziges öffentliches Training im Stadion am Bieberer Berg hatte. Wer dabei war, wird's nie vergessen!
Für das 1921 erbaute Stadion und für die Fans bleibt nur zu hoffen, dass der OFC auch bald wieder höher als in der 3. Liga spielt.
Hier schnürte Fritz Walter schon seine Töppen: Wer sich nach Kaiserslautern aufmacht, den Betzenberg hinauf zum Fritz-Walter-Stadion, weiß, was es heißt, ...
... ein "Roter Teufel", ein Lautern-Fan zu sein. Hier schlägt das "Herz der Pfalz".
Kaiserslautern hat knapp 100.000 Einwohner. Da scheint ein Stadion mit 48.500 Plätzen etwas überdimensioniert, fast größenwahnsinnig. Aber in der Pfalz bedeutet Heimatverbundenheit eben noch etwas.
Selbst in der 2. Liga, in der der 1. FC Kaiserslautern derzeit spielt, kommen rund 34.000 Zuschauer im Schnitt - europaweit einzigartig.
Und wehe, wenn sie losgelassen!
In der Millionenstadt Hamburg darf das Stadion mit 57.000 Plätzen noch etwas größer ausfallen.
Wer in der obersten Reihe der Arena Platz nimmt, sollte ein Fernglas mitnehmen. Dann lassen sich hervorragend Taktik und Spielweisen der Teams analysieren.
Die Fans sind, ganz untypisch für Norddeutsche, gar nicht unterkühlt. 10.000 Stehplätze sorgen dafür, dass auf den Rängen die Lutzi abgeht. Ein Ausbau auf 61.000 Plätze beginnt zum Jahreswechsel. Fehlt eigentlich nur noch der FC St. Pauli als Gegner.
Das "Grünwalder Stadion", eigentlich Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße, gehört zu 1860 München wie der Alkohol zum Stadionbier. Hier feierten die "Löwen" einst ihre Fußballfeste und immerhin eine Meisterschaft (1966).
Heute spielt nur noch die 2. Mannschaft der "Löwen" an der Grünwalder Straße.
Die analoge Anzeigetafel erinnert an die guten alten Zeiten.
Kein Wunder, dass die Fans ihrem "Sechz'ger-Stadion" nachtrauern. Heutzutage ...
... müssen sich die "Blauen" mit den ungeliebten "Roten", dem FC Bayern München, ein Stadion teilen. Wobei Stadion eigentlich der falsche Ausdruck ist: Die Allianz-Arena ist zwar riesig (69.901 Plätze machen sie zur Nr. 3 in Deutschland), Stimmung ...
... kommt in dem "Schlauchboot" oder "Autoreifen" genannten Rund aber nur auf, wenn die "Großkopferten" Bayern gegen noch "Großkopfertere" spielen, wie den AC Mailand, Manchester United oder den FC Barcelona.
Kein Wunder, dass Ex-Manager Uli Hoeneß etwas neidisch nach Barcelona schaut.
Dort steht das Camp Nou, Heimstätte des aktuellen Champions-League-Siegers. Das Stadion gilt als eines der stimmungsvollsten Europas. Mit einstmals 120.000 Zuschauern und derzeit knapp 98.000 ist es das größte Stadion Europas und schon allein ...
... deshalb Kult. Nach einem Umbau durch den Stararchitekten Norman Foster sollen weitere 10.000 Plätze hinzukommen.
Bleibt nur noch das Maracana-Stadion in Rio de Janeiro. Zur Fußball-WM 1950 gebaut, sollen damals 200.000 Menschen das Gruppenspel Brasilien-Uruguay gesehen haben. Heute fasst es 96.000 Zuschauer und ist WM-Stadion 2014.
Dafür wird es mondernisiert und bleibt zwei Jahre für den regulären Spielbetrieb geschlossen. Eine bittere Pille für Groundhopper.
Fußball-Fan sein, ist eine Herzensangelegenheit. Klubbesitzer sein, ist purer Luxus. Und immer mehr ...
... Milliardäre leisten ihn sich. Jüngstes Beispiel: Real Madrids neuer Klubpräsident Florentino Perez. Der Spanier will die "Königlichen" zu den "Neo-Galaktischen" machen - in Anlehnung an die Ära mit Fußballikonen wie Zidane, Figo und Beckham. Dafür ...
... will Perez 300 Millionen Euro in die Hand nehmen. Nach Kaka (r.) für 65 Millionen Euro soll auch Cristiano Ronaldo kommen. Für mehr als 90 Millionen Euro lässt ManU den Portugiesen ziehen. Ole Perez! Die N24.de-Rangliste der "Soccer Billionaires":
Rang zehn geht an Philip Anschutz. In den Medien meidet er Auftritte und lässt eher seine Teams sprechen. Laut "Forbes" beläuft sich sein Vermögen auf acht Milliarden Dollar. "Seine" Fußballteams sind ...
... L.A. Galaxy um den englischen Superstar David Beckham, Houston Dynamo und Hammarby IF, schwedischer Erstligist. In Deutschland ist Anschutz vor allem als Erbauer der ...
... O2-Arena in Berlin bekannt. Dort spielen seine ...
... "Eisbären", Deutschlands ...
... vierfacher Eishockey-Champion, auch Titelträger 2009.
Platz neun schafft Dietmar Hopp. Der SAP-Gründer, geschätzte 8,5 Milliarden Dollar (etwa 6 Milliarden Euro) schwer, engagiert sich in seiner Heimatregion Rhein-Neckar und unterstützt dort die Sport- und Jugendarbeit. Sein bekanntestes Ziehkind ...
... heißt TSG Hoffenheim. Dort soll er in den vergangenen Jahren rund 170 Millionen Euro investiert haben. Herausgekommen ist bisher ein neues Stadion und der Titel des Herbstmeisters - und das Maskottchen "Hoffe".
Sportlich noch weit vor Hoffenheim rangiert Arsenal London, unter anderem mehrfacher englischer Meister und Pokalsieger. Mit dem Buch "Fever Pitch" und dem gleichnamigen Film wurde den "Gunners" ein Denkmal gesetzt. Auch ...
... dank des Geldes von Alisher Usmanov. Der Milliardär (geschätztes Vermögen 9,3 Milliarden Dollar) ist derzeit größter Aktionär des Klubs.
Platz sieben geht an Silvio Berlusconi. Der italienische Medienmogul und Ministerpräsident, dessen Vermögen bei 9,4 Milliarden Dollar liegen soll, ist seit 1986 "Presidente" des ...
... AC Mailand. Seinen Millionen ist so mancher Titel zu verdanken, seinen Gehältern so mancher Stareinkauf - wie Brasiliens Superstar Ronaldinho (l.). Berlusconis neueste Eroberung ...
... hat mit "Milan" aber nichts zu tun. Noemi, blutjung und wohl seit längerem mit Berlusconi "befreundet".
Hätten sie die Herren auf dem Bild erkannt? Links: Paul Allen, rechts: Bill Gates. Microsoft-Gründer. Allen ist auch Fußball-Fan, in den USA Soccer genannt. Sein Team ...
... sind die Seattle Sounders. Allen sitzt auf etwa 16 Milliarden Dollar.
Francois Pinault belegt Rang fünf. Sein Vermögen beträgt geschätzte 16,9 Milliarden Dollar. Es stammt zum Großteil aus den Gewinnen des Luxuskonzerns PPR, zu dem auch der Sportartikler Puma gehört. Seine Leidenschaft heißt aber ...
... Stade Rennes.
Amancio Ortega macht auch in Mode und Luxus: Sein Firmenimperium nennt sich Inditex, dazu gehört beispielsweise die Kette ...
... Zara und die floriert. Ortegas Vermögen beläuft sich derzeit auf 20,2 Milliarden Dollar. Der Spanier versucht seit Jahren ...
... Deportivo La Coruna erfolgreich zu machen.
Lakshmi Mittal ist Inder und macht in Stahl (ArcelorMittal). 20,5 Milliarden Dollar beträgt laut "Forbes" sein Vermögen. Eigentümer ist er von den ...
... Queen's Paar Rangers - neben Formel-1-Boss Bernie Ecclestone und Renault-Teamchef Flavio Briatore. Kein Wunder, dass die Fans schon ein wenig größenwahnsinnig erscheinen.
Auch bei Chelsea hat man (noch) keine Geldsorgen. Der Grund heißt ...
... Roman Abramowitsch. Der Milliardär sitzt auf geschätzten 23,5 Milliarden Dollar, trotz Scheidung. Damit kann sich der Russe auch noch einen ...
... Hubschrauber samt ...
... Jacht dazu leisten - und das Gehalt für den derzeit wohl besten ...
... deutschen Fußballspieler Michael Ballack. "You can't mess with the Blues." Lediglich ...
... Oleg Deripaska (im Bild rechts mit Russlands Präsident Medwedew) hat unter den Fußballfans dieser Welt noch mehr Kohle (geschätzte 28 Milliarden Dollar). Die steckt er vorzugsweise in den (noch) nicht so erfolgreichen russischen Klub Kuban Krasnodar.
Das Hillsborough-Stadion in Sheffield ist am 15. April 1989 nicht zum ersten Mal Schauplatz eines Pokal-Halbfinales. Aber das Spiel zwischen dem FC Liverpool und Nottingham Forest dauert nur sechs Minuten.
Während Liverpools Stürmer Peter Beardsley die Latte trifft, kämpfen auf der "Leppings Lane"-Tribüne hinter dem gegnerischen Tor Anhänger seiner Mannschaft bereits um ihr Leben.
Über 3000 sind eingequetscht zwischen nachdrängenden Massen und einem unüberwindbaren Metallgitterzaun, der das Spielfeld eingrenzt. Wenig später ist der Rasen übersät mit Toten, Verletzten und Menschen, die in Panik flüchten wollen.
94 Fans kommen an jenem Frühlingstag ums Leben, die 14 Jahre alte Lee Nicol erliegt vier Tage später im Krankenhaus ihren Verletzungen.
766 Menschen werden verletzt, die Hälfte davon muss in Hospitälern behandelt werden. Hunderte tragen schwere Traumata davon, unter denen sie zum Teil bis heute leiden.
So auch Anfrew Devine, für den der 15. April 1989 zum Schicksalstag wurde. Erst Jahre später erwachte er aus dem Koma.
"Es war ein Ereignis, das den Fußball in Großbritannien verändert hat - und darüber hinaus", sagt Rob Hughes von der "International Herald Tribune", damals als Augenzeuge dabei.
"Das Gefühl absoluter Hilflosigkeit, ein - geschweige denn 96 Leben - zu retten, in einem Stadion, das als Ort der Freude gebaut wurde, wird die, die dabei waren, nie verlassen."
Die Ursachen für das Unglück wurde zum Politikum: Der "Taylor-Bericht" enthüllte die Ursache - Polizei-Versagen. Die Ordnungskräfte leiteten die auf "Leppings Lane" strömende Menge nicht zu Nebenaufgängen um und reagierten viel zu zögerlich.
Zum 10. Jahrestag der Katastrophe blieben 96 Plätze im neu gebauten Sheffield-Hillsborough-Stadion leer.
Die damalige Besetzung des FC Liverpool gedachte mit Fans und ...
... Angehörigen den Opfern. Bis heute ist das schwerste Unglück in der britischen Fußball-Geschichte ein Tag der Trauer. Angehörige der Opfer kämpfen noch immer um "Gerechtigkeit" und angemessene Entschädigung.
Die Zäune verschwanden, ebenso die Stehtribünen. In der höchsten Spielklasse gab es bald nur noch Sitzplatz-Stadien. Das kostete Geld. Die Premier League wurde gegründet, die Fernsehmillionen des TV-Senders Sky begannen zu fließen, der Boom war geboren.
In der stürmischen Toskana hat der FC Bayern München dank toller Moral und eines Traumtores von Arien Robben den K.o. im Achtelfinal-Krimi beim AC Florenz abgewendet. In einer turbulenten zweiten Spielhälfte schossen die Niederländer Robben (65. Minute) und Mark van Bommel (60.) den deutschen Fußball-Rekordmeister wie im Vorjahr ins Viertelfinale der Champions League. Nach dem 2:1 im Hinspiel reichte den Bayern eine 2:3 (0:1)-Niederlage gegen den 10. der italienische Serie A. Juan Vargas (28. Minute) und Stevan Jovetic (54./64.) trafen für die Italiener, die nach der 3:1- Führung 1:11 Minuten vom ersten Viertelfinale seit 1970 träumten - bis Robben vor 45 000 Zuschauern im Stadion Artemio Franchi alles zunichte machte.
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"Wir haben eine Mannschaft mit Moral und Charakter, die immer zurückschlagen kann", sagte Bayerns Sportdirektor Christian Nerlinger. "Mit dieser Niederlage kann man leben. Wir sind unter den besten Acht - das ist ein großer Erfolg." Torschütze van Bommel meinte: "Es gab einige brenzlige Situation. Aber wir sind verdient weiter."
Tor während Gomez-Behandlung Mit dem Selbstvertrauen aus 18 Pflichtspielen ohne Niederlage übernahmen die Bayern das Kommando. Auch ohne die verletzten Martin Demichelis und Diego Contento stand die Abwehr zunächst sicher. Doch zwingende Chancen sprangen nicht heraus, weil die Präzision bei stürmischem Gegenwind fehlte. Florenz, das nur eine der letzten zehn Partien gewonnen hat und auf den nach der Roten Karte im Hinspiel gesperrten Massimo Gobbi verzichten musste, war auf Torsicherung programmiert und machte geschickt die Räume eng.
Als Mario Gomez nach knapp einer halben Stunde an der Seitenlinie behandelt wurde, schlugen die Italiener eiskalt zu. Einen 30-Meter-Schuss von Riccardo Montolivo ließ Torhüter Jörg Butt abprallen und Vargas verwertete die Vorlage. Auch Daniel van Buyten sah dabei nicht gut aus. Nationalstürmer Gomez kam danach zwar noch einmal zurück, wurde wenig später wegen eines Muskelfaserrisses in der Wade aber gegen Miroslav Klose ausgewechselt.
Turbulente zweite Halbzeit Angetrieben von Robben, Franck Ribéry und Bastian Schweinsteiger, der die Gelbe Karte sah und im nächsten Champions-League-Spiel damit gesperrt ist, versuchten die Bayern das Spiel wieder in den Griff zu bekommen. Doch die tief stehenden Italiener konnten sie nicht ernsthaft in Verlegenheit bringen. Die einzige Chance durch Robben machte Torhüter Sebastien Frey mit einer prächtigen Parade zunichte.
"Wir werden uns steigern und das Spiel noch drehen", sagte Sportdirektor Christian Nerlinger. Dank Butt war diese Hoffnung nicht schon in der 50. Minute passe, als die Abwehr pennte und der Keeper großartig gegen Alberto Gilardino rettete. Mit dem Wind im Rücken wollten die Bayern angreifen - doch das Gegenteil war der Fall. Denn Jovetic schlug in der 54. Minute zu und zeigte die Nachlässigkeiten in der Bayern-Abwehr auf. Vorarbeiter Gilardinos schien im Abseits gewesen zu stehen, doch der Treffer aus zehn Metern Entfernung galt.
Ein Tor musste her, um zumindest die Verlängerung zu schaffen. Und van Bommel ließ sich nicht lange bitten. Mit einem trockenen Flachschuss aus 18 Metern ließ er Frey keine Chance und brachte die schon feiernden Zuschauer zum Verstummen. Danach wurde es bunt: Erst schoss Jovetic Florenz nach erneutem Van-Buyten-Patzer wieder ins Viertelfinale, doch nur 71 Sekunden später triumphierten erneut die Bayern, weil Robben den Ball in den Winkel zirkelte. Das gute Debüt für den 17-Jährigen David Alaba war damit perfekt.
(dpa, N24)
10.03.2010 14:35 Uhr