Die Inflation bleibt in Deutschland auf niedrigem Niveau. Die Verbraucherpreise stiegen im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,6 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Damit sind die Preise weniger gestiegen als im Januar, als die Jahresteuerung bei 0,8 Prozent lag.
Teurer wurden im Februar im Jahresvergleich vor allem Tabakwaren (plus 5,4 Prozent) und Zeitungen sowie Zeitschriften (plus 3,9 Prozent). Einen deutlichen Preisanstieg gab es bei leichtem Heizöl (plus 13,8 Prozent), bei Benzin und Diesel (plus 10,5 Prozent) und bei Strom (plus 3,4 Prozent). Gas hingegen war im Februar um fast ein Fünftel günstiger als vor einem Jahr, und die Umlagen für Zentralheizungen und Fernwärme sanken um 12,9 Prozent. Insgesamt verteuerte sich Energie daher mit einem Plus von 0,1 Prozent kaum.
Der Preiskampf der Lebensmitteldiscounter ließ die Preise für Lebensmittel weiter sinken: Insgesamt kosteten sie 1,1 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Günstiger waren vor allem Gemüse (minus 4,0 Prozent) und Molkereiprodukte (minus 3,3 Prozent). Teurer wurden Fisch und Fischwaren (plus 4,4 Prozent) sowie Fette und Öle (plus 3,5 Prozent). Die deutschen Discounterketten liefern sich seit dem vergangenen Jahr eine erbitterte Preisschlacht: 2009 senkten sie ihre Preise zwölfmal, dieses Jahr gab es bereits drei Preissenkungsrunden.
(AFP)
10.03.2010 13:57 Uhr





