Werbeerlöse weggebrochen

Springer-Verlag verdient in Krise weniger

Der Axel-Springer-Verlag hat 2009 aus Werbung weniger Geld eingenommen als im Jahr zuvor. Neue digitale Angebote konnten den Einbruch nur bedingt abfedern.

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In der Krise der Werbewirtschaft setzt der Axel-Springer-Verlag voll auf die digitale Karte.

Der Axel-Springer-Verlag hat im vergangenen Jahr deutlich weniger Geld verdient. Die Wirtschaftskrise ließ das Geschäft mit der Werbung deutlich einbrechen, was der Boom bei den digitalen Angeboten nur teilweise ausgleichen konnte, wie das Unternehmen mitteilte. Unter dem Strich verdiente Springer im vergangenen Jahr 152,6 Millionen Euro, 40 Prozent weniger als 2008. Der Umsatz sank um 4,3 Prozent auf 2,612 Milliarden Euro. Die Einnahmen aus dem Verkauf gingen dabei um 3,3 Prozent zurück, diejenigen aus der Werbung um 8,8 Prozent.

Im Zeitungsgeschäft in Deutschland verdiente Springer 2009 beim Verkauf etwas mehr Geld, die Werbeerlöse sanken jedoch um über zwölf Prozent. Bei den Zeitschriften sanken die Einnahmen aus dem Verkauf deutlich um vier Prozent, die Werbeeinnahmen brachen sogar um ein Fünftel ein. Die digitalen Medien von Springer konnten diese Rückgänge mit einem Umsatzwachstum von einem Viertel und einem Sprung des Gewinns auf mehr als das Doppelte teilweise ausgleichen. Die Erlöse in den digitalen Angeboten stehen mittlerweile für fast ein Drittel des Werbegeschäfts von Springer.

(AFP, N24)

10.03.2010 11:12 Uhr

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