"Satellite"

Lena fährt für uns nach Oslo

Wer vertritt Deutschland beim Eurovision Song Contest 2010 in Oslo? Es wäre ein Traum, den größten Musikwettbewerb Europas zu gewinnen - das gelang uns erst einmal. Wird sich das jetzt ändern?

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Die Finalisten des deutschen Vorentscheides waren Jennifer Braun und Lena Meyer-Landrut. Sie sangen im Finale jeweils drei Songs. Die Zuschauer haben entschieden: ...
... wer mit welchem Song beim Eurovision Song Contest am 29. Mai 2010 in Norwegen auftritt. In der finalen Jury saßen neben Präsident Stefan Raab, ...
... Sänger Xavier Naidoo. Er hat erst kürzlich einen Echo eingeheimst, genauso wie ...
... Silbermond, deren Frontfrau Stefanie Kloß die Dritte im Jury-Bunde ist.
Im spannenden Halbfinale kämpften die vier Kandidaten Christian Durstewitz, Kerstin Freking, Lena und Jennifer (v. l. n. r.) um den Einzug ins Finale. Nach ...
... einer ersten Songrunde musste Kunststudentin Kerstin, trotz glasklarer Stimme und elfengleicher Erscheinung, das Feld räumen. Aus der Traum vom Grand Prix, auch für ...
... Christian. Im zweiten Teil der Sendung hatte das Publikum den ausgeflippten Prinz Charming samt Gitarre rausgewählt. Ins ...
... Finale hingegen katapultierte Jennifer ihr Kracher-Auftritt mit "Heavy Cross" von Gossip. Die nur 18-Jährige ließ im Halbfinale in gewohnter Manier auf der Bühne die Sau raus. Sie ...
... kommt aus Hessen, ist Schülerin und ihr musikalisches Vorbild ist Pink. Ihren größten Auftritt hatte sie bisher auf dem Wiesbadener "Weinfest" 2009. Die Rockröhre schaffte es ...
... ins Finale mit Songs wie "I'm Outta Love" von Anastacia und "Like The Way I Do" von Melissa Etheridge.
Auch Lena gelang mit erst 18 Jahren der Finaleinzug. Die Schülerin kommt aus Hannover. Ihr großes Hobby ist das Tanzen. Sie hat ihren Songs wie "My Same" von Adele oder "Lovecats" von The Cure immer eine ganz eigene Note ...
... verliehen. Lena, die im Halbfinale erstmals mit einem ruhigen Song, "Mr. Curiosity" von Jason Mraz, auftrat, versicherte trotz Skepsis ...
... seitens Jurorin Barbara Schöneberger, ...
... sie würde sich bei ihren Auftritten nicht bewusst inszenieren, sondern ihre besondere Performance komme ganz von selbst. Juror ...
... und Soulmusiker Jan Delay urteilte kurz und knapp: "Derbe. Ich habe Gänsehaut." Das hatte er ...
... Stefan Raab zu verdanken, der aber nach eigenen Aussagen von den Kandidaten auch "bezaubert" war. Er suchte auf ProSieben und im Ersten in acht Entscheidungsshows "Unseren Star für Oslo". Aus ...
... 5.000 Bewerbern wurden die 20 talentiertesten ausgewählt. Gemeinsam mit den Juroren bewertete Entertainer Raab die Darbietungen der Kandidaten. Wenn's in Oslo ...
... nicht klappen sollte, können wir nicht mal Raab die Schuld in die Schuhe schieben, denn über Weiterkommen (Foto: Top Ten) entschieden die Zuschauer per ...
... Voting. Moderatoren der Shows waren Matthias Opdenhövel, bekannt seit VIVA und preisgekrönt für die Moderation bei der ProSieben-Erfolgsshow "Schlag den Raab", und Sabine Heinrich, Moderatorin bei 1LIVE.
In der Jury leisteten Raab wechselnde namhafte Vertreter aus Musik und Entertainment Gesellschaft. Unter anderem Sängerin Cassandra Steen und Singer-Songwriter Sasha, der ...
... von Kandidatin Sharyhan Osman (l.), die es unter die Top 5 schaffte, hingerissen war: "Ich ziehe meinen Hut vor Dir." Außerdem saßen in der Jury ...
... des Talentwettbewerbes Sängerin Yvonne Catterfeld und Musiker Marius Müller-Westernhagen, der Kandidatin Lena in der ersten Sendung ganz klar "Star-Appeal" bescheinigte. Warum denken die Deutschen eigentlich beim ...
... Grand Prix eher an Niederlage als Erfolg? Zum Beispiel wegen des Auftritts im Jahr 2009 von Alex Swings Oscar Sings! mit "Miss Kiss Kiss Bang", bei dem Dita von Teese zusätzlich einheizen sollte. Die Plastik-Show wurde mit Platz 20 abgestraft.
Vereinzelt gab es aber Lichtblicke: 2004 castete Raab Max Mutzke als Kandidat für den deutschen Vorentscheid. Dort belegte er Platz Eins und beim ESC in Istanbul mit "Can’t wait until tonight" immerhin Platz Acht.
2000 stellte sich Stefan Raab selbst der Herausforderung des Grand Prix. Mit seinem Song "Wadde hadde dudde da?" schaffte er den vorzeigbaren fünften Platz.
Platz Drei erreichte 1999 die türkischstämmige Gruppe Sürpriz mit dem von Ralph Siegel und Bernd Meinunger geschriebenen Titel "Reise nach Jerusalem - Küdüs’e Seyahat". Den ...
... bisher einzigen Sieg beim ESC hat Deutschland Nicole zu verdanken. 1982 sang sie sich in Harrogate mit "Ein bißchen Frieden" auf Platz Eins. Gute Chancen ...
... hat Deutschland 2010 laut USFO-Jury-Präsident Stefan Raab allemal. Er ist überzeugt, im deutschen Vorentscheid den "optimalen Star für Oslo" gefunden zu haben. Es bleibt spannend!
Hat es jemand anders erwartet? Deutschland hat es beim diesjährigen Grand Prix, Verzeihung, Eurovision Song Contest in Moskau wieder einmal nicht geschafft, über eine Statistenrolle hinaus zu kommen.
Eigentlich wollten Alex Christensen (im Hintergrund am Flügel) und Sänger Oscar Loya den Sangeswettbewerb so richtig aufmischen. Doch das Liedchen kam müde daher, mit Rang 20 wurde es nicht ultrapeinlich, aber eben auch nicht erfolgreich.
Als besonderes Schmankerl hatte sich "Alex Swings Oscar Sings" - so der Künstlername des Duos - US-Strip-Queen Dita von Teese mit auf die Bühne geholt. Doch die torkelte in ein Korsett gezwängt eher wie eine schwarz lackierte Presswurst über ...
... die Bühne. Zum Eklat kam es auch nicht, die Veranstalter bläuten Teese vorab ein, dass sie ja nicht zu freizügig zu Werke gehen soll. So wirkte die Burlesque-Tänzerin auf ihrer Couch etwas verloren. Naja, andere haben es besser gemacht.
Zum Beispiel die Norweger: Die Skandinavier hatten mordsmäßig was zu feiern, denn ...
... der in Weißrussland geborene Geigen-Bubi Alexander Rybak war für Norwegen angetreten und verzauberte alle mit seiner Fiedel.
Rybaks schmissiger Hit "Fairytale" endete im frenetischen Jubel in der Halle. Da blieb kein Auge trocken und der 23-Jährige wird sich wohl seinen Geigenbogen neu bespannen lassen müssen.
Der zuvor bereits als Favorit gehandelte Künstler holte sich mit weitem Abstand zur Konkurrenz die europäische Musikkrone. Damit ist auch klar: Im nächsten Jahr werden sich Europas Musikanten in Oslo versammeln.
Den zweiten Platz holte sich die 18-jährige Gudrún Jónsdóttir aus Island. Das Jungtalent konnte ...
... mit ihrem melancholischen Soultitel "Is It True?" überzeugen.
Überraschend der dritte Platz: In Aserbaidschan war am späten Abend wohl die Hölle los, als klar war, dass das Duo AySel & Arash auf Rang drei gelandet war.
Der Komponist Arash und die junge Germanistikstudentin AySel brachten mit der tanzbaren Nummer "Always" Stimmung in die Bude.
Die Türken hatten eigentlich gehofft, es bis ganz nach oben zu schaffen. Für Hadise mit dem Song "Düm tek tek" langte es aber nur für den vierten Platz. "Klassischer" Türkei-Pop, gewürzt mit ...
... einem Hüftschwung à la Shakira - das war fein, aber eben nicht Spitzenklasse. Die Türken wird's trotzdem gefreut haben.
Beim Song, der es auf den fünften Platz schaffte, hatte ein alter Bekannter die Hände mit im Spiel. "My Time", britischer Beitrag im Wettbewerb, wurde komponiert von Musical-König Andrew Lloyd Webber. Am Mikrofon stand ...
... Jade Ewen. "My Time" war eine Ballade Webber'scher Bauart, ein bisschen gewöhnlich aber solide. Hat ja auch für einen guten Platz gereicht.
Ansonsten gab es in Moskau, wie beim Eurovision Song Contest gewohnt, viel Brimborium und Show.
Die ganz abgefahrenen Teilnehmer waren bereits in den Halbfinalen herausgeflogen. Ein bisschen eigentümlich vielleicht das Bühnenoutfit von Albanien.
Verschweigen wollen wir nicht den Auftritt von Patricia Kaas für Frankreich. Die Chanson-Meisterin schmuste sich mit "Et s'il fallait le faire" durch ihren Auftritt.
Was leider auch zum Eurovision Song Contest in Moskau gehörte, sind diese Bilder. Homosexuelle nutzten die Aufmerksamkeit des Wettbewerbs, um im Vorfeld auf ihre Situation in Russland aufmerksam zu machen.
Der russischen Polizei war das ein Dorn im Auge und ging brutal gegen die friedlichen Demonstranten vor. Russland hat eine Gelegenheit verpasst, sich als offene und tolerante Gesellschaft zu präsentieren.
Der russische Superstar Dima Bilan setzte sich am Samstagabend mit der Rockballade "Believe" deutlich an die Spitze. Bereits 2006 wurde Bilan in Athen Zweiter.
Der Russe Dima Bilan lag am Ende mit 272 Punkten vorne. Es ist das erste Mal, dass Russland den Grand Prix gewonnen hat.
Zweiter wurde die Ukraine mit Ani Lorak und "Shady Lady". Die Ukraine lag mit 230 Punkten vor Griechenland.
Für Griechenland punktete die in den USA geborenen Sängerin Kalomira mit ihrem Popsong „Secret Combination“ und belegte den dritten Platz.
Für Armenien ging Sirusho mit ihrem Song "Qele qele" ins Rennen und belegte Platz vier.
Maria Haukaas Storeng (r.) sang sich für Norwegen mit "Hold On Be Strong" auf Platz fünf.
Marija gewann für Serbien mit dem Lied Moltavia den Eurovision Song Contest 2007. Dieses Jahr belegte sie Rang sechs.
Jelena Tomasevic war punktgleich mit Marija Serifovic und belegte mit ihrem Song "Oro" Platz sechs.
Der Saenger Harun Tekin der Gruppe "Mor ve Oetesi" punktete mit seinem Lied "Deli" für die Türkei und belegte Rang sieben.
Das Duo "Elnur & Samir" mit Samir Javadzade (l.) und Elnur Huseynov flogen mit "Day After Day" für Aserbaidschan auf den achten Platz.
Boaz Mauda (2.v.l.) war für Israel mit "The Fire In Your Eyes" am Start. Am Ende war er Neunter.
Laka (r.) ein Superstar in Bosnien-Herzegowina kam mit seinem sehr schrägen Lied "Pokusai" auf Platz zehn.
"Peace will come" sang Diana Gurtskaya für Georgien und wurde Elfte.
Die Gruppe "Pirates of the Sea" trieb mit ihrem Sänger Roberto Meloni (M.) die Wölfin für Lettland über die See und belegte Platz elf.
Für Portugal errang Vania Fernandes mit "Senhora do Mar" Platz 13.
Die Gruppe "Euroband" mit Fridrik Omar und Regina Osk ging mit dem Song "This Is My Life" für Island an den Start und belegte am Ende Platz 14.
Dänemark schickte Simon Mathew mit "All Night Long" zum Eurovision Song Contest. Mathew belegte Platz 15.
Olta Boka sang für Albanien "Zemren lame peng". Ihr Ergebnis beim ESC: Platz 16.
"Baila el chiki chiki" sang für Spanien Rodolfo Chikilicuatre. Sein Lohn: Platz 16 in der Gesamtwertung.
Die Franzosen kamen mit "Divine", vorgetragen von Sebastien Tellier auf Platz 18.
"Hero" sang Charlotte Perrelli (M.) für Schweden. Nicht heldenhaft der 18 Platz.
Nico und Vlad (Nicoleta Matei und Vlad Mirita) brachten Rumänien mit "Pe-o margine de lume" auf Platz 20.
Für Kroatien scratchte ein 75-jähriger Rapper namens 75 Cents auf dem Grammophon und versprühte mit der Gruppe Kraljevi ulice Buena-Vista- Charme. Ergebnis: Platz 21.
Die finnischen Teilnehmer, die Band Teraesbetoni, setzte auf Heavy Metal-Klänge. Platz 22
Andy Abraham, für Grossbritannien mit "Even If" im Rennen, fand wnig Anklang. Platz 23.
Die für Deutschland gestarteten No Angels haben beim Eurovision Song Contest (ESC) für eines der schlechtesten Ergebnisse aller Zeiten gesorgt.
Gerade mal 14 Punkte bekam die Pop-Band am Samstagabend in Belgrad und teilte sich so mit Polen und Großbritannien den letzten Platz.
Isis Gee, die für Polen sang, konnte mit "For Life" nicht überzeugen. Platz 23 und damit das Schlußlicht neben den No Angels und Andy Abraham.
Porzellan-Teint, schwarzer Lidstrich, rote Lippen – Nein, die Rede ist nicht von Schneewittchen, sondern von Dita von Teese.
Erste Bekanntheit erreichte die Stil-Ikone in Hollywood als Nackt-Tänzerin.
Allerdings legte sie, auch wenn sie sich regelmäßig vor ihrem Publikum entblößte,…
…größten Wert auf ihre Klamotten.
Nach eigenen Angaben würde Dita von Teese nie, aber auch nie Jogginghosen tragen.
"Na ja, zumindest nicht als Alltagsbekleidung."
"Manchmal", so die Schöne, "trage ich eine Trainingshose über meinem Kostüm, um meine Beine vor der Show warmzuhalten."
Ein in jedem Fall angesagtes kosmetisches Pflegemittel für schöne Haut ist bei Dita von Teese Sekt…
…nein, wahrscheinlich eher Champagner.
Im Übrigen ist die Teese nach eigenen Aussagen nicht vollkommen Beauty-besessen.
Sie habe sich zwar ihre Brüste vergrößern lassen,…
…aber weiter will sie nicht an sich herumschnippeln lassen.
Wir schränken ein: Die Aussage machte Dita van Teese jetzt, mit 35.
Sie selbst sagt: "Oh, vielleicht brauche ich doch noch eine Schönheits-Korrektur!"
Wir sagen: "Nein, im Augenblick wirklich nicht."
Außerdem hat die Ex von Marilyn Manson im Augenblick anderes um die Ohren.
Für das Label "Wonderbra" hat sie eine Unterwäschekollektion für Frauen im Stil der 40er-Jahre entworfen.
Die Burlesque-Tänzerin sagt gegenüber der "Sun" zu ihrer Kollektion:
"Ich hoffe, dass ich mit dieser neuen Linie meine Leidenschaft für sinnliche, tragbare Wäsche teilen kann, die einen Hauch von Glamour ins tägliche Leben bringt."
Wer die limitierte Unterwäsche allerdings in Deutschland kaufen möchte, wird enttäuscht sein.
Die Wäsche-Highlights gibt’s nur in England, Irland, Frankreich, Russland und Griechenland.
Aber hier der Trost für alle Dita von Teese Fans: Am 15. September erscheint ihr neues Video…
…der viel – oder eher wenig – versprechende Titel: "Sexy Science by Dita"
Welche Sexy-Zeichen das sind? Man(n) weiß es nicht. In jedem Fall soll darin eine völlig neue Seite der Glamour-Tänzerin gezeigt werden.
Hm, vielleicht kehrt Dita zu ihren Wurzeln zurück? Zu Beginn der Karriere "gab es auch Shows, in denen ich mich komplett ausgezogen habe…
…In den letzten Jahren habe ich aber immer einen String angehabt."
Privat kostet so ein Strip von Dita – mit String wohlgemerkt – satte 17.000 Euro.
Verdammt sexy: Die griechische Sängerin Kalomira Sarantis präsentierte einen Pop-Song, der sie ins Finale katapultierte.
Mit einem Mix aus klassischem und modernem Gesang überzeugten die Rumänen Vladi Mirita und Nicoleta Matei.
Bunt und schrill: Die Geschwister Laka holten den Startplatz fürs Finale für Bosnien-Herzegowina.
Typisch Finnland könnte man sagen: Die Nation setzt auf Heavy-Metal. "Teräsbetoni" ("Stahlbeton") sind im Finale.
Vor zwei Jahren ließ es Finnland auch schon krachen. "Lordy" holte damals mit "Hardrock halleluja" den Sieg beim Song Contest.
Auf eine ungewöhnliche Besetzung setzte Russland und hatte Erfolg: Während Dima Bilan aus Russland sang, …
… performte dazu der Eiskunstlauf-Olympiasieger Jewgeni Pluschenko.
Pluschenko war begeistert von dem "großartigen Gefühl" und verglich den Song-Contest mit Olympischen Spielen.
Israel schickte Boaz Mauda ins Halbfinalrennen – mit Erfolg.
Eurovision-Neuling Aserbaidschan schaffte es mit der rockigen Engel-Teufel-Nummer des Duos Elnur & Samir.
Sirusho sang Armenien ins Finale.
Als eine der wenigen Balladen unter den Beiträgen des ersten Halbfinals schaffte es Polen in die Endrunde.
Noch eine Blondine: Norwegens Musicalstar Maria Haukaas Storeng war überglücklich, als sie im Nachhinein durch das Los eine Startnummer fürs Finale bekam.
Misslungene Spaßnummer: Der irische Truthahn "Dustin the Turkey" krächzte den Techno-Song "Irlande douze points".
Johnny Morrison und seine wild gestikulierende Truthahn-Handpuppe sind ein fester Bestandteil des Kinderprogramms.
Dass diese Nummer für Irland beim Song Contest startete, hatte Landsmann und Doppel-Grand-Prix-Gewinner Johnny Logan heftig kritisiert.
Auch weitere Vertreter der Spaßfraktion fanden bei den Zuschauern der ersten Halbfinalshow keine Fans, etwa der estnische Beitrag von "Kreisiraadio".
Gleich mehrere Länder aus Osteuropa verfehlten den Einzug ins Finale. So muss Montenegros Kandidat Stefan Filipovic vorzeitig die Koffer packen.
Auch die Vertreterin Sloweniens, Rebeka Dremelj, hat es mit ihrem Lied "Vrag naj ga vzame" ("Teufel soll ihn holen") nicht ins Finale geschafft.
Automatisch für das Finale gesetzt ist die deutsche Pop-Band "No Angels".
Die "Engel" gewannen zuvor mit dem Lied "Disappear" den deutschen Vorentscheid.
Ebenfalls automatisch dabei sind Spanien mit Rodolfo Chikilicuatre, Frankreich und Großbritannien. Denn sie sind die größten Beitragszahler der European Broadcasting .
Frankreichs Sebastien Tellier kann seine Knie bis zum Finale am Samstag in Belgrad also noch schonen.
Auch der Brite Andy Abraham kann die Sonnenbrille runterklappen und sich zurücklehnen.
Automatisch dabei ist auch Vorjahressieger und Gastgeber Serbien. Jelena Tomasevic vertritt das Land in diesem Jahr.
Möglich machte das Sängerin Marija Serifovic, die im vergangenen Jahr die meisten Punkte beim Song Contest bekam.
Für Deutschland war 2007 Roger Cicero am Start, der Platz 19 belegte.
Die Deutschen können bisher nur einen Sieg vorweisen, den von Nicole 1982 in Großbritannien. Vielleicht ändern das ja die "No Angels".

(ProSieben, N24)

15.03.2010 13:10 Uhr

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