Nach dem Aufsehen erregenden Zwischenfall mit einem Toyota Prius auf einem US-Highway erwachsen Zweifel an den Aussagen des Fahrers. Untersuchungen hätten Fragen zur "Wahrhaftigkeit" des vom Fahrer geschilderten Ablaufs ergeben, sagte der Sprecher des US-Abgeordneten Darrell Issa der "Los Angeles Times". Issa begleitet die Untersuchungen des Vorfalls durch die nationale Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA und Techniker von Toyota. Der Prius-Fahrer hatte angegeben, sein Gaspedal habe geklemmt, weshalb der Wagen auf bis zu 145 Stundenkilometer beschleunigt habe.
Die Bremse habe nicht funktioniert, gab der Fahrer des Toyota Prius zu Protokoll. Der Wagen kam schließlich mithilfe einer Polizeistreife zum Stehen. Bei den Untersuchungen betätigten die Ermittler dem Sprecher Issas zufolge ebenfalls gleichzeitig das Gas- und Bremspedal, der Motor habe sich dann aber - wie vom Sicherheitssystem vorgesehen - ausgeschaltet.
Der Anwalt des Prius-Fahrers sagte, sein Mandant bleibe bei seiner Version. Er betonte, der Autobesitzer habe keine Klage gegen Toyota eingereicht und Fernseheinladungen zurückgewiesen. "Er versucht nicht, ein Vermögen zu machen oder berühmt zu werden. Er will nur wissen, was passiert ist."
(AFP)
15.03.2010 09:03 Uhr





