Lesen im Netz: Onlinemagazin zeigt Trends auf

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Das Onlinemagazin beschäftigt sich mit Aspekten und Entwicklungen rund um das Thema Lesen im Internet. (Bild: «newbook.de»)

Meerbusch (dpa-infocom) - Nicht erst, seitdem mehr oder weniger alle über das eBook reden, ist klar: Computer und Internet verändern auch die Verlagswelt sowie die Art und Weise, wie wir lesen ­ mögen sich manche auch noch so sehr dagegen sträuben.

Das Onlinemagazin «Newbook Magazin für vernetztes Lesen», zu erreichen unter «newbook.de», beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Lesen im Internet. Welche Trends und Entwicklungen zeichnen sich gerade in der Verlagslandschaft ab? Bietet das fürs Internet übliche Free-Konzept auch für die Printmedien noch ausreichend Möglichkeiten? Könnte der Trend zum unbezahlten Content den Untergang hochwertiger Inhalte einläuten?

Newbook.de beleuchtet relevante Entwicklungen in der Verlags- und Onlinebranche. Das reicht von Onlineentwicklungen innerhalb der Literaturszene bis hin zu technischen Neuerungen wie E-Ink, digitale Tinte. Auch die veränderte Rolle des Buchhändlers wird beleuchtet. Und: Was taugen eigentlich die elektronischen Bücher? Netbook.de bietet zu all dem reichlich interessante Hintergrundinfos, die zum Nachdenken anregen.

Es gibt aber nicht nur was zu Lesen, sondern auch zum Gucken. Zum Beispiel in der Abteilung Buchtrailer: Da bringt Newbook.de kurze Werbevideos für neue Bücher. Motto: «Buchinhalte bewegt auf den Punkt bringen». Eine neue Art, auf Bücher aufmerksam zu machen. Verlagsankündigungen, Rezensionen, Klappentexte ­ all das könnte bald Schnee von gestern sein. Andererseits: Durch dieses Multimedia-Marketing werden neue Käuferschichten gewonnen. Ist ja auch irgendwie faszinierend: Das witzige Video zum neuen Kochbuch oder per animiertem Aquarell auf einen Psychothriller aufmerksam machen, das hat was.

Kleines Manko bei Newbook.de: Es fehlen Orientierungshilfen im boomenden eBook-Markt, etwa für wen eBook-Reader geeignet sind oder welchen Einfluss der Apple iPad auf die Verlagsbranche haben könnte. Auch Tests wären hilfreich, z. B. wie lesefreundlich die einzelnen eBook-Lesegeräte sind und wie derzeit das Angebot an digitalen Schmökern aussieht.

(DPA)

15.03.2010 12:11 Uhr

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