Fußball: 2. Bundesliga

"Löwen" beißen gegen Duisburg zu

Gegen 1860 München kassierte der MSV Duisburg eine weitere Heimpleite. Damit vergrößerte sich der Abstand, zum mit Aufstiegshoffnungen verbundenen dritten Tabellenplatz, auf bereits sieben Punkte.

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Die Duisburger Christian Tiffert (l) und Adam Bodzek (r) trennen den Münchner Benjamin Lauth vom Ball.
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Mit roten Schuhen und gestyltem Haar stürmt Cristiano Ronaldo auf dem Fußball-Platz. Seine perfekte Technik und Athletik neben seinem Hang zur Arroganz machen ihn allerdings zu einem polarisierenden Spieler. Am 5.2.2010 feiert er seinen 25. Geburtstag.
Preise aller Art hat er in seiner jungen Karriere gewonnen. Trotzdem muss er sich Namen wie "Schwalbenkönig" oder "Trickpony" gefallen lassen. Als Schönling hat man es halt nicht leicht auf der Fußballbühne. Dennoch ist er unangefochtener Liebling in ...
... seiner Heimat Portugal. Als Cristiano Ronaldo dos Santos Aveiro wird er am 5. Februar 1985 in Funchal, Portugal, geboren. Bereits im Alter von drei Jahren tritt er erstmals gegen den Ball und ...
... in seinem ersten Fußballverein CF Andorinha lernt er das Fußballer-ABC. Das Bild zeigt sein damaliges Team (Ronaldo: 1. Reihe, 3. von Rechts). Nach dem Wechsel zum zweiten Lokal-Club Nacional Funchal wird sein Talent schnell erkannt und ...
... er wird in die Kaderschmiede von Sporting Lissabon aufgenommen. Dort ist er der erste Spieler der Vereinsgeschichte, der binnen einer Saison für die U-16-, U-17-, U-18-, die Reserveauswahl und für das Profiteam zum Einsatz kommt.
Bei einem Freundschaftsspiel im Sommer 2003 gegen Manchester United beeindruckt Ronaldo den ManU-Trainer Alex Ferguson derart, dass dieser ihn gleich als Beckham-Nachfolger beim englischen Traditionsclub unter Vertrag nimmt. Damit wird er ...
... der erste Portugiese in der Vereinsgeschichte von Manchester United. Für 17,5 Millionen Euro wechselt Ronaldo zu ManU und bekommt gleich die renommierte Rückennummer 7, die zuvor Vereinslegenden wie Eric Cantona oder David Beckham tragen durften.
Parallel zu seiner Karriere im Vereins-Fußball wird Ronaldo zur festen Größe in der portugiesischen Nationalmannschaft. Bereits 2002 spielt er bei der U-17-EM und ist zudem Bestandteil der U-18- und U-21-Mannschaft. In der A-Nationalmannschaft ...
.. debütiert er 2003 und ist während der EM 2004 der jüngste Spieler im Team. Er wird mit Portugal Vize-Europameister und bekommt die Ehre, in die "Mannschaft des Turniers" gewählt zu werden.
Während der WM 2006 in Deutschland unterliegt er mit seinem Team gegen Deutschland im Spiel um Platz Drei. Bei der Wahl zum besten Jungspieler des Turniers gehört Ronaldo zu den ...
... fünf nominierten Akteuren und unterliegt dem deutschen Stürmer Lukas Podolski. Hier wirkt sich das angeblich unsportliche Verhalten des Portugiesen negativ auf seine Wahlchancen aus. Im Spiel gegen England ...
... bearbeitet er den Schiedsrichter, seinen Vereinskollegen Wayne Rooney vom Platz zu stellen. Das wird ihm als unsportliche Handlung ausgelegt. Da ist sie wieder - die Heulsuse im Manne.
Den ersten europäischen Vereinspokal seiner Karriere kann er 2008 nach dem Sieg gegen FC Chelsea im Finale der UEFA Champions League feiern. Er steuert einen Treffer und einen vergebenen Elfmeter zum dennoch glücklichen Sieg bei.
Einen Tag nach seinem 22. Geburtstag führt Ronaldo am 6. Februar 2007 erstmals Portugal als Kapitän aufs Spielfeld. Die Ernennung geschieht auf ausdrücklichen Wunsch des portugiesischen Verbandspräsidenten Carlos Silva, der zwei Tage zuvor verstorben war.
Die endgültige Krönung eines jeden Fußballers folgt am 12. Januar 2009 in Zürich, als Ronaldo von der FIFA zum Weltfußballer des Jahres gekürt wird. FIFA-Präsident Blatter und Fußball-Legende Pele gratulieren ihm zur gewonnen Wahl, bei der ...
... er sich beeindruckend gegen Konkurrenten wie Lionel Messi, Kaka, Fernando Torres oder Xavi durchsetzen kann.
Im Frühjahr 2009, in seiner letzten Saison bei Manchester, wird ihm der Champions-League-Gewinn verwehrt. Mit seinem Team verliert er gegen Barcelona. Somit verliert er auch das zum "Spiel der weltbesten Fußballer - Ronaldo vs. Messi" titulierte Match.
Außerdem zieht er nach dem verlorenen Finale den Unmut der ManU-Fans auf sich, da er trotz vorheriger Treueschwüre einen Wechsel zu Real Madrid nicht mehr gänzlich ausschließt.
Wiederrum sollte Deutschland der Stolperstein für Ronaldo und seine Portugiesen bei der EM 2008 sein. Hier verlieren sie im Viertelfinale mit 2:3 und müssen vorzeitig die Heimreise antreten. Ronaldo kann nur einen Turniertreffer verbuchen.
Im Sommer 2009 wird Ronaldo zum teuersten Spieler aller Zeiten: Real Madrid bietet für den Ausnahmestürmer 93 Millionen Euro. Da kann ManU nicht Nein sagen und die erlöste Transfersumme stellt den bis dahin geltenden Rekorderlös für Zinédine Zidane ein.
Am 6. Juli 2009 wird Ronaldo vor über 80.000 Zuschauern offiziell im Santiago-Bernabéu-Stadion vorgestellt. Damit übertrifft der Portugiese die bisherige Bestmarke von knapp 75.000 Fans, ...
... welche 1984 anlässlich der Vorstellung von Diego Maradona das Stadion des SSC Neapel aufsuchten. Im Rahmen der Veranstaltung wird enthüllt, ...
... dass Ronaldo zukünftig das Trikot mit der Nummer 9 tragen wird, welches in der Vergangenheit insbesondere mit der Clublegende Alfredo di Stéfano in Verbindung gebracht wird.
Bei den Madrilenen gelingt Ronaldo ein sensationeller Saisonstart. Er trägt sich nicht nur in vier aufeinanderfolgenden Spieltagen der Primera División in die Torschützenliste ein, ...
... sondern er erzielt auch in seinen ersten beiden Champions-League-Partien für die Königlichen jeweils einen Doppelpack. Es scheint für den Wunderstürmer also auch beim neuen Verein weiter aufwärts zu gehen.
Auch wenn er heute nicht mehr so oft zu Boden geht, wie früher: Den Ruf des Schwalbenkönigs wird er wohl trotzdem nicht mehr los. Zu früh hat er angefangen, Elfmeter oder gute Freistoßpositionen zu schinden.
Inzwischen ist halt aus dem arroganten Teenager von damals ein arroganter junger Mann geworden, der sich dies aber aufgrund seiner zumeist herausragenden Leistung und seines spielerischen Könnens leisten kann.
Trotzdem muss er mit jeder Menge Hohn oder Spott leben. So wird zum Karneval schonmal eine Figur präsentiert, die ihn in aufreißender Macho-Pose, mit großbusigen Frauen im Gepäck und mit heraushängendem Gemächt zeigt. Aber da steht er sicherlich drüber.
Sein Privatleben bleibt ebenfalls nicht unbeobachtet. So soll er seinen Rekordtransfer zu Madrid ausgelassen mit Glamour-Girl Paris Hilton gefeiert haben. Diese stellt ihm jedoch alsbald ein schlechtes Zeugnis aus: "Cristiano Ronaldo ist ein Weichei!"
Nicht nur Paris Hilton sondern auch seinen Wagen hat er jedenfalls nicht im Griff, als er mit seinem Ferrari diesen Unfall baut. Zum Glück bleiben er und andere Verkehrsteilnehmer unverletzt.
Nichtsdestotrotz ist er, sein Körper und auch sein Image attraktiv genug für das Modelabel Armani. Als würdiger Nachfolger von David Beckham präsentiert er ab Frühjahr 2010 Unterwäsche der italienischen Modemarke. Ein Armani-Sprecher:
"Wir brauchen Fußballer, die auf der ganzen Welt bekannt sind. Außer Beckham kommt da nur Cristiano Ronaldo in Frage."
Gut für ihn zu wissen: Wenn es also mit der Fußballerkarriere nicht mehr laufen sollte, bleibt ihm ja noch die Karriere als Supermodel.
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Alljährlich wird in Zürich die Auszeichnung des Weltfußballers und der Weltfußballerin verliehen. FIFA-Präsident Joseph Blatter überreichte die Trophäe dieses Jahr an ...
... Lionel Messi. Der Stürmer des FC Barcelona ist damit der erste Argentinier, dem die Ehre zuteil wird. Trotz der ehrenhaften Auszeichnung, ...
... blieb der 22-Jährige auf der anschließenden Pressekonferenz bescheiden: "Ich bin nicht der König der Welt. Natürlich freue ich mich, aber ich fühle mich nicht wie der Beste." Mit seiner diesjährigen Ehrung verdrängte er den Titelverteidiger ...
... Christiano Ronaldo (Real Madrid) vom Thron. Er erhielt zum Trost aber doch einen Preis, den Puskas-Preis für das schönste Tor 2009. Neben Messi und Ronaldo waren noch ...
... der Spanier Andres Iniesta (2. v.l.), der Brasilianer Kaka (3. v.l.) und der Spanier Xavi (ganz rechts) für den Titel nominiert worden.
Den Titel der Weltfußballerin 2009 bekam zum vierten Mal in Folge die Brasilianerin Marta (Los Angeles Sol). Damit ist sie jetzt alleinige Rekordhalterin.
Als bester deutscher Vertreter schaffte es Michael Ballack (FC Chelsea London) unter die besten 23 Spieler. Als einziger deutscher Spieler hatte Lothar Matthäus 1990 und 1991 den Sprung zum Weltfußballer geschafft.
Bei den Frauen waren immerhin vier Deutsche nominiert. Viele hatten Inka Grings (o.l.) den Titel zugetraut. Sie kam jedoch nur auf den fünften Platz. Birgit Prinz (o.r.) wurde Zweite. Weiterhin nominiert: Simone Laudehr (u.l.) und Nadine Angerer (u.r.).
Seit 1991 wird der Titel Weltfußballer des Jahres unter den Männern vergeben. Der Brasilianer Kaká trug die Krone 2007. Der italienische Innenverteidiger Fabio Cannavaro (Real Madrid) war 2006 der herausragendste Fußballer.
Der brasilianische Mittelfeldspieler Ronaldinho (AC Mailand), der zu den wenigen Ausnahmen gehört, der beidfüssig schießen kann, wurde 2004 …
… und 2005 Weltfußballer des Jahres.
Er gilt als einer der besten Fußballer aller Zeiten: Der französische Mittelfeldspieler Zinédine Zidane wurde von der FIFA dreimal ausgezeichnet: …
…2003, 2000 und 1998. So oft wurde bisher kein europäischer Fußballer "gekrönt".
Auch er hat die Trophäe schon dreimal in den Händen gehalten: Der brasilianische Stürmer Ronaldo (Corinthians São Paulo) wurde 2002, 1997 und 1996 ausgezeichnet.
Der Ex-Superstar konnte nach 2002 nur wenige Erfolge vorweisen: Die WM 2006 verlief enttäuschend. Nach seinen letzten Stationen in Madrid und Mailand wechselte er nach knapp 14 Jahren Europa wieder nach Brasilien zu Corinthians São Paulo.
Rekordnationalspieler, Fußballstar nicht nur in Portugal und Frauenschwarm: Luis Figo (Inter Mailand) wurde 2001 zum Weltfußballer des Jahres gekürt.
Zwischen 1998 bis 2002 zählte Rivaldo zu den besten und torgefährlichsten Mittelfeldspielern. Die Fußball-Krone erhielt er 1999.
Nach dem FC Barcelona und AC Mailand verschlug es den Brasilianer im August 2008 zum usbekischen Verein Bunjokdor Taschkent.
Im Jahr 1995 wurde George Weah als erster Afrikaner überhaupt zum Weltfußballer ernannt. In Frankreich bestritt der aus Liberia stammende Fußballspieler 218 Erstligaspiele.
2005 hängte er die Fußballschuhe an den Nagel und kandidierte bei den Präsidentschaftswahlen in Liebria.
Der Brasilianer Romário wurde 1995 ausgezeichnet. Er gilt als einer der bekanntesten Stürmer Brasiliens und wurde 2004 in die Liste der 125 besten lebenden Fußballspieler aufgenommen.
Roberto Baggio, der Mann mit dem "goldenen Zöpfchen", galt in den 1990er Jahren als einer der weltbesten Stürmer. Für seinen ehemaligen Verein Juventus Turin schoss er in fünf Jahren 78 Tore. Der Italiener wurde 1993 zum weltbesten Fußballer gekürt.
Der niederländische Fußballer Marco van Basten durfte sich 1992 zu den Weltbesten zählen.
Der erste offizielle Weltfußballer überhaupt kommt aus Deutschland: Rekordnationalspieler Lothar Matthäus, der den Titel eigentlich zweimal innehat, …
… denn vor 1991 wurde der Titel inoffiziell vergeben. 1990, als Matthäus mit Deutschland Weltmeister wurde, verlieh man ihm zum ersten Mal den Titel.
Zwischen 1989 und 1987 teilten sich zwei Niederländer die Auszeichnung: Ruud Gullit 1989 und 1987 und …
… Marco van Basten 1988.
Diego Maradona darf natürlich nicht fehlen: Als Argentiniens Fußball-Gott noch Schlagzeilen rund um Tore und Erfolge machte, wie der Gewinn der Weltmeisterschaft 1986.
1984 und 1985 zählte Frankreichs Fußball-Star Michel Platini zu den Besten der Welt.
Zico oder der "weiße Pele" war in den 1970er und 1980er Jahren der populärste Spieler Brasiliens. In 88 Länderspielen schoss er 66 Tore. Wie Pele trug er die legendäre Nummer 10.
Seine Karriere beendete er ohne Weltmeistertitel und wechselte 1994 auf die Trainerbank. Nach Stationen in Japan und in der Türkei, trainiert er seit September 2008 Bunjodkor Taschkent, wo sein Landsmann Rivaldo spielt.
1982 wurde die italienische Fußball-Legende Paolo Rossi zum ersten Weltfußballer ernannt. Er schoss Italien im selben Jahr maßgeblich zum Weltmeistertitel und bildete gemeinsam mit Michel Platini den torreichsten Angriff der italienischen Liga.
Der schlabbernde Trainingsanzug ist out - an der Seitenlinie wird aufgeschniegelt, nicht erst seit Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann und sein damaliger Co Joachim Löw mit blauem Hemd im Zwillingspack für modisches Aufsehen sorgten.
In der Wahl der Kleidung unterstrichen sie während der WM 2006 eindrucksvoll, dass sie fußballerisch auf einer Linie liegen.
Wie alle sportlichen Details wurde auch der Griff in den Kleiderschrank vor dem Spiel penibel abgestimmt, was sich, am Grad des Erfolgs gemessen, ja offenbar gelohnt hat.
Das testete Löw nach Klinsmanns Abgang auch am neuen Co-Trainer Hansi Flick (hier mit Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff).
Doch wenig später wagte Jogi Löw die modische Emanzipation in der Wahl der Kleidung und der Accessoires.
Blau bleibt nun im Schrank, Jogi greift eher mal zu schwarz ...
... oder grau. Bleibt abzuwarten, in welchem sportlichen Erfolg das gipfelt.
Wenn's mit dem Fußball mal nicht mehr klappt, kann er sich mit diesem Foto aber auch als Skitrainer bewerben.
Jürgen Klinsmann geht seit seiner Rückkehr in die Bundesliga modisch auch eigene Wege. Mal im bekannten hemdsärmeligen Blau ...
... mal eher zugeknöpft - das könnte auch auf den jeweiligen Zustand seiner Mannschaft hindeuten.
Unbestätigten Angaben zufolge zog er an diesem Tag in Erwägung sich selbst einzuwechseln, um so den Totalausfall im Bayern-Sturm zu kompensieren.
Zweifellos setzte er bislang die modischen Akzente in der Bundesliga, was von einem Italiener auch nicht anders zu erwarten ist. Mantel, Anzug, Krawatte...
... waren Markenzeichen von "Mister" Giovanni Trapattoni. Er sah als Bayern-Trainer selbst bei einer Niederlage gut aus.
Obwohl: Hier hat der Stilberater auf der ganzen Linie versagt!
Der legitime Nachfolger Trapattonis: Stuttgarts Trainer Armin Veh. Hier sportlich leger, ...
... hier elegant im Anzug.
Fazit: In Stuttgart kann man ruhig mal einen Blick an die Seitenlinie wagen.
Nun zur gegensätzlichen Klamotten-Philosophie: Otto Rehhagel kam praktisch mit dem Trainingsanzug auf die Welt. Ob im griechischen Dress, ...
... als Bayern-Trainer in der passenden Klamotte ...
... oder als "König Otto" von Bremen: Ohne seinen Trainingsanzug trat er den Weg auf den Platz nicht an.
Im hohen Norden scheint es auch das einzig tragbare Outfit an der Seitenlinie zu sein. Das bestätigen HSV-Trainer Martin Jol ...
... und erst recht sein Bremer Pendant Thomas Schaaf, der sich locker den Titel "König der Trainingsklamotte" verdient.
Auf der inoffziellen Trainer-Kleidungs-Geschmacksskala landet er damit weit im Minusbereich, ...
... auch wenn die Bremer Trikotfarben (grün-orange) modische Verfehlungen im Prinzip schon vorgeben. Hilfreich ist dieses Outfit lediglich für die Bremer Spieler - falls sie mal vergessen, wer ihr Coach ist.
Das reißen weder das Basecape ...
... noch der Pelzkragen wieder raus.
Aber immerhin: Es geht doch!
Er hat sich definitv zu seinem Vorteil entwickelt: Jürgen Klopp hatte hier noch das Mainzer Karnevals-Zelt übergestreift.
... und wagte sich in Mainz auch nur im Dress auf den Platz.
Modisch war der Wechsel zu Borussia Dortmund für ihn auf jeden Fall ein Gewinn ...
... und fürs Derby gegen Schalke macht er sich inzwischen auch mal richtig schick. Dafür gab's nicht nur einen Punkt im Spiel, sondern auch ein Sonderlob.
Noch so ein Kandidat, der sich im Sack offensichtlich wohlfühlt. Kölns Trainer Christoph Daum legt jedenfalls Wert auf Bewegungsfreiheit in sämtlichen Gemütszuständen.
Toben, hüpfen, Spieler anschreien - dafür bietet das Sportdress natürlich alle Möglichkeiten.
Obwohl auch Christoph Daum schon in der schicken Variante gesichtet wurde.
Dass Bruno Labbadia sein Fußballtrikot eintauschte, ...
... hat sich für den Leverkusener Trainer sichtlich gelohnt. Im Anzug tauchte er an der Seitenlinie wieder auf und kann damit ebenso punkten ...
... wie Kollege und Wolfsburg-Oberhaupt Felix Magath. Passend zum jeweiligen Verein wählt er auch die Accessoires.
Ob Krawatte im Wolfsburger grün ...
... oder roter Schal während der Tätigkeit bei den Bayern: Hier wird auf Stil geachtet.
Und hier noch ein Rückkehrer, der nicht nur Fußball sondern auch Klamotten der alten Schule zurück in die Liga bringt. Hier im Trainingsanzug als Nürnberger Coach ...
... wird Hans Meyer auch im grünen Gladbacher Dress seinen Spielern Beine machen. Und wir stellen fest: Der Schlabberlook an der Seitenlinie ist offensichtlich nicht totzukriegen.
Schmerzhafte Mode: Sich ein Tattoo stechen zu lassen, ist keine angenehme Sache. Dafür ...
... sieht es nachher umso schicker aus. Wie dieses Exemplar, eines der bekanntesten; ...
... das geflügelte Kreuz im Nacken von Englands Superstar David Beckham.
Fußballer lieben es, ihre Körper zu verzieren. Mitunter ist das ein wenig prahlerisch. Dieser Gladiator ...
... gehört zu Italiens Ex-Kapitän Francesco Totti.
Oder die Tattoos entlarven Fußballer als ein bisschen selbstverliebt. Was diesen Herren dazu bewogen hat, ein Kinderfoto von sich selbst stechen zu lassen ...
... weiß er wohl nur selbst: Paradiesvogel Marcelinho.
Nur ein Beispiel dessen, was sich ...
... Torsten Frings auf seinen Körper stechen ließ. Der Bremer gilt als "Mr. Tattoo" im deutschen Team.
Doch Frings ist bei weitem nicht der einzige deutsche Nationalspieler, der seinen Körper verzieren ließ. "Scorpion" steht für das verewigte Sternzeichen von ...
... HSV-Verteidiger Marcell Jansen.
Oder dieser Tiger - er gehört zu ...
... Flügelflitzer David Odonkor.
Zum Vorschein kommen die Tätowierungen der Kicker eigentlich fast immer nur dann, wenn sie sich entblößen. Dieses hier war nur zu sehen, ...
... weil sich Antonio Cassano leicht bekleidet über Italiens Viertelfinaleinzug bei der Euro 2008 freut.
Und dieser Panther machte im Rahmen einer Unterwäsche-Werbekampagne ...
... Schwedens Frederik Ljungberg zum Sexsymbol.
Weniger beliebt, vor allem in Frankreich, ist der Träger dieser Tattoos.
Denn der Unterarm gehört zu Marco Materazzi, der im WM-Finale den damaligen französischen Kapitän zur Weißglut gebracht hatte.
Was natürlich, neben Symbolen und Bildern, beliebt ist: sich den Namen der Freundin auf den Arm schreiben zu lassen. "Coleen" ...
... ist der Vorname von Wayne Rooeys Gattin.
Weniger glücklich ist der Träger dieses Tattoos damit, dass er den Namen seiner Frau Adrijana auf dem Handgelenk stehen hat.
So heißt die Frau von Kroatiens Coach Slaven Bilic - die Ehe der beiden wurde geschieden.

Der MSV Duisburg hat im Aufstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga wieder an Boden verloren. Am Montag kassierte die Mannschaft von Trainer Milan Sasic, die von ihren zurückliegenden acht Heimspielen nur eins gewinnen konnte, gegen 1860 München eine 0:1 (0:0)-Niederlage. Bei nunmehr sieben Punkten Rückstand zum dritten Tabellenplatz sind die Duisburger Chancen auf die Bundesliga-Rückkehr auf ein Minimum gesunken. Vor 12.254 Zuschauern in der MSV-Arena boten beide Teams eine zerfahrene Partie ohne große Höhepunkte. Für 1860 war Djordje Rakic (84. Minute) erfolgreich. Die Münchner verbesserten sich damit auf den siebten Tabellenplatz.

Die Hausherren, bei denen Oliver Veigneau kurzfristig wegen einer Muskelverletzung ausfiel und Linksverteidiger Kevin Grund sein Profi- Debüt gab, versuchten aus einer stabilen Defensive zum Erfolg zu kommen. Duisburg erarbeitete sich zwar mehr Feldanteile, konnte im Angriff aber kaum Akzente setzen. Einzig Srdjan Baljak sorgte vor der Pause für Gefahr. Einen Schuss des Stürmers konnte 1860-Keeper Gabor Kiraly aber parieren (19.), ehe Baljak per Kopf am Tor vorbei zielte (29.). Auf matschigem Untergrund scheuten die Gäste ebenfalls das Risiko. Stefan Aigner (16.) vergab die beste Chance der "Löwen".

Im zweiten Durchgang erhöhte der MSV seine Bemühungen, blieb jedoch ohne Durchschlagskraft. Die Münchner standen zwar sicher in der Abwehr, leisteten sich im Aufbauspiel aber zu viele Ungenauigkeiten und waren lange harmlos. Erst in der Schlussphase konnte Rakic eine Unsicherheit zum Siegtreffer der Gäste nutzen.

(dpa, N24)

15.03.2010 22:12 Uhr

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