Beziehung zu DiCaprio

Rechte Juden wettern gegen Bar Refaeli

"Assimilation ist ein Feind der Juden", wettern rechtsradikale Juden mit Blick auf die Liaison zwischen dem israelischen Supermodel Bar Refaeli und Hollywood-Star Leonardo DiCaprio.

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Bar Refaeli wird von manchen Landsleuten verübelt, dass sie sich um den für Frauen obligatorischen Militärdienst in Israel gedrückt hat.
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Es ist Modewoche in Berlin. Das Zelt der Mercedes-Benz-Fashion-Week am Bebelplatz in Mitte erstrahlt in hellem Glanz und natürlich ...
... lässt sich auch die Prominenz das Mode-Event nicht entgehen. Minu Barati-Fischer, die Ehefrau des ehemaligen Bundesaußenministers Joschka Fischer, ...
... Schauspielerin Caroline Beil, ...
... Sängerin Joanna Zimmer, ...
... Schauspielerin Karoline Herfurth, ...
... Model Loulou von Brochwitz, ...
... Schauspielerin Jessica Schwarz, ...
... ihre Kollegin Jana Pallaske,...
... Moderatorin Enie van de Meiklokjes mit ihrem Freund Sören Haxholm, ...
... die Schauspielerinnen Bettina Zimmermann (l.) und Bettina Cramer und ...
... die Noch-Ehefrau von Lothar Mattäus, Liliana mit männlicher Begleitung. Zum Posen suchte sich Liliana später noch ein ...
... Aufsehen erregenderes Objekt.
Der britische Schauspieler Jamie Campbell Bower ("Twilight - Biss zur Mittagsstunde"), "Diesel"-Gründer und Vorstandsvorsitzender Renzo Rosso (M.) und die italienische Tänzerin Eleonora Abbagnato.
Model Eva Padberg lacht hier mit Stylist Armin Morbach vom Roten Teppich. Die Schönheit passte ihr Outfit den Schauen an. So war sie ...
... bei "Schumacher" und ...
... so bei "Joop" zu sehen.
Und dann sind alle gespannt, dass es endlich losgeht.
"Schumacher" eröffnete die "Mercedes-Benz"-Fashion Week.
Sexy, cool, ...
... und elegant laufen die Models ...
... über den Laufsteg.
Liebe zum Detail, dafür steht das Label aus Mannheim.
Die Österreicherin Lena Hoschek dagegen ist bekannt für ihren Retro-Style. Sieht ja auch schick aus. Auch ...
... Topmodel Barbara Meier läuft bei der Schau mit, bei der ihr ein kleiner Faux-pas ...
... passiert: Sie verliert einen der hochhackigen Schuhe, lässt ihn stehen, lächelt das Missgeschick mit einem charmanten Lächeln weg und ...
... sammelt das verlorene Stück beim Weg zurück einfach wieder ein.
Jawoll! Lena Hoschek salutiert.
Auch für die Designerin Susanne Wiebe ...
... lief die rothaarige Schönheit über den Laufsteg, wenn auch ...
... in wesentlich dramatischerem Aufzug. Dabei hatte sie noch Glück, andere ...
... Models hatten sehr wenig bis ...
... gar nichts an. Allein der Schriftzug ...
... "Not all is pretty" schmückt die Brust dieser jungen Dame, während andere Models ...
... den Catwalk im Pelz auf- und abgehen durften.
Knallig-bunte Outfits bei ...
... Modedesigner "Dimitri". Jedoch zeigte er auch ...
... "ruhigere" Farben und natürlich auch, das scheint nächsten Winter hip zu sein, ..
... Pelz und ...
... wieder Pelz.
Der Modemacher "Dimitri Panagiotopoulos" bedankt sich nach der Schau mit Applaus.
Ebenfalls einen Griff in die Farbkiste wagte das Label "No Ifs" . Außerdem will Chefdesigner Kilian Kerner, dass ...
... die Menschen im nächsten Winter punkig, ...
... rockig und mit einer ordentlichen Portion ...
... Haarspray auf dem Haupt das Haus verlassen.
Einen komplett anderen Style gab es bei "Sam Frenzel" zu sehen.
Durchsichtige Kleider in pink, ...
... grau und ...
... weiß, gerne auch ...
... mit Kleopatra-ähnlichem Goldschmuck verziert.
Von hinten sieht das Ganze dann so aus.
Im Kontrast dazu: Hochgeschlossene Wollkragen-Pullis in taillierten Hosen mit güldenen Hosenträgern oder mit ...
... einem pinken "Lätzchen".
Designer Sam Frenzel grüßt sein Publikum.
Bei "Penkov" dominierten die "Erd-"Farben, auch bei den ...
... Abendkleidern. Außerdem zeigten die Models, wie sexy ...
... burschikos-freche Outfits sein können.
So viele Eindrücke von einem Tag. Und dabei hat die Fashion Week gerade erst angefangen!
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Vom 18. bis zum 25. September werden anlässlich der London Fashion Week die Kollektionen für Frühjahr und Sommer 2010 gezeigt.
Zu ihrem 25. Jubiläum hat die Fashion Week allerdings deutlich weniger Modeschöpfer im Programm. Innerhalb eines Jahres hat sich die Zahl der Designer auf dem Laufsteg auf 112 Macher und Marken fast halbiert.
Trotzdem gibt es immernoch allerhand nette Kreationen zu sehen, zum Beispiel bei der Schau der Modedesignerin Caroline Charles.
Elegant im weißen Badeanzug mit dezenten Accessoires.
Und jetzt noch lächeln. Perfekt!
Romantisch-verspielt tragen die Models bei Caroline Charles Blümchen im Haar und ...
... einen Sonnenschirm in der Hand. Die Modedesignerin schickt ihre Models überwiegend ...
... in weißer oder elfenbeinfarbener Garberobe auf den Laufsteg. Extravagant ist das nicht, aber ...
... allemal hübsch anzusehen. Klare Linien, dezente Farben, definitiv Mode, ...
... die man auch im Alltag tragen könnte.
Der rote Bikini weiß gepunktet mit breitem Höschen, dazu hochtoupierte Haare und Plateausandalen - das Outfit dieser jungen Dame erinnert stark an die 1950er Jahre.
Für die Kollektion gibt es zum Abschluss für die Schöpferin einen Blumenstrauß.
Sehr schick, aber modisch ebenfalls größtenteils ...
... zurückhaltend geht es auch bei Paul Costelloe weiter. Das kleine Schwarze darf da natürlich nicht fehlen.
Was dieses zunächst recht schlicht aussehende Kostüm dann doch zum Hingucker macht, ist der entblößte Nabel. Kommt bauchfrei etwa wieder?
Hier dagegen ist wieder alles bedeckt. Der taillierte Gürtel scheint nach wie vor in Mode zu sein.
Ein Kragen so hoch, dass das Model froh sein kann, nur geradeaus laufen zu müssen. Dieses pinke Kleid mit großer Schleife und hervorstehenden Rauten gehört zu den ausgefalleneren Kreationen von Costelloe.
Auch die aus Südkorea stammende Nachwuchsdesignerin Eun Jeong setzt bei ihrer Kollektion ...
... auf Schlichtheit und ...
... das klassische Weiß.
Mode im Zeichen der Krise. War kein Stoff mehr für eine Hose übrig?
Ein bisschen Glitzer und Glamour verbreitet dieses Model: Laszive Mähne, sexy Minikleid in gräulichem Silber. Geht doch!

Das israelische Supermodel Bar Refaeli hat wegen seiner Liaison mit dem Hollywood-Star Leonardo DiCaprio eine Standpauke von Rechtsradikalen erhalten. "Heirate lieber einen netten jüdischen Jungen", schreibt der rechtsextremistische Aktivist Baruch Marzel in einem Brandbrief an die in den USA lebende 24-Jährige. Er habe nichts persönlich gegen DiCaprio, der zweifelsfrei ein talentierter Schauspieler sei, aber der nicht-jüdische 35-Jährige sei einfach nicht der Richtige. "Komm zu Verstand (...) Heirate nicht Leonardo DiCaprio. Schädige nicht die kommenden Generationen", zitieren die israelischen Medien aus dem Brief.

Assimilation ist ein Feind der Juden

"Assimilation ist schon immer ein Feind der Juden gewesen", heißt es darin weiter. Und dann appelliert Marzel an die Familienehre: "Es ist kein Zufall, dass du als Jüdin geboren worden bist. Deine Großmutter und deren Großmutter hätten sich nicht träumen lassen, dass einer ihrer Abkömmlinge eines Tages die kommenden Generationen vom Judentum abtrennen wird." Der Siedleraktivist schrieb im Namen der Organisation Lehava (Flamme), der gemischte Ehen von Juden ein Dorn im Auge sind.

Gefahr für den Fortbestand des jüdischen Volkes

In einem Interview mit der "Jerusalem Post" legte Marzel dann noch nach: Jemand, der so berühmt sei wie Bar Refaeli, solle sich schämen, das Judentum auf diese Weise zu betrügen. Marzel wollte dem Supermodel eigentlich am Telefon die Leviten lesen. Sie habe aber nicht abgenommen, sagte er. Nach jüdischem Religionsgesetz wären die Kinder von Bar Refaeli auch Juden, weil die Religionszugehörigkeit über die Linie der Mutter weitergegeben wird. Viele Juden sehen jedoch gemischte Ehen als Gefahr für das Fortbestehen des jüdischen Volkes. Sie befürchten unter anderem ein Abrücken von den jüdischen Traditionen.

Nicht nur Ärger wegen DiCaprio

Das Top-Model hat auch anderweitig Ärger in seiner Heimat. Zum einen wird Bar Refaeli von manchen Landsleuten verübelt, dass sie sich um den für Frauen obligatorischen Militärdienst in Israel gedrückt hat. Und zum anderen schäumt der Fiskus, weil sie in Israel keine Steuern zahlt. Ein israelischer General hat zum Boykott von Waren aufgerufen, für die Bar Refaeli wirbt.

(dpa, N24)

16.03.2010 11:38 Uhr

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