US-Notenbank sieht weitere Erholung der Konjunktur

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US-Notenbank

Die US-Notenbank Fed sieht anhaltende Signale für eine wirtschaftliche Stabilisierung in den USA. Die konjunkturellen Aktivitäten hätten sich seit der letzten Sitzung im Januar "weiter verstärkt" und der Arbeitsmarkt stabilisiere sich, erklärte der Offenmarktausschuss der Fed nach seiner Tagung in Washington. Die Fed beließ den bisherigen Leitzins unverändert im Bereich von null bis 0,25 Prozent.

Angesichts des niedrigen Inflationsdrucks und der weiterhin schwachen Konjunktur solle die Niedrigzinspolitik noch "für eine ausgedehnte Periode" Bestand haben, kündigten die Währungs-Experten an.

Den Notenbankern zufolge wird die Erholung der Konjunktur "noch eine Zeit lang" langsam verlaufen. Allerdings sei dann "eine schrittweise Rückkehr zu höherer Ressourcen-Auslastung zu erwarten". Die Ausgaben von Unternehmen für Ausrüstung und Software seien "beträchtlich gestiegen". Derweil hätten Investitionen in Geschäftsimmobilien aber nachgelassen, der Markt für Wohnimmobilien sei weiter schwach und die Unternehmen hielten sich bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze zurück.

Die Verbraucherausgaben - traditionell das Rückgrat der US-Wirtschaft - expandierten "in gemäßigtem Tempo", erklärte der Fed-Ausschuss. Ihr Zuwachs werde freilich eingeschränkt durch die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit, das Stagnieren der Löhne und die strikte Kreditvergabe durch die Banken.

(AFP)

16.03.2010 19:57 Uhr

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