Die Erdbebenserie in Chile hat laut einer Regierungsschätzung Schäden in Höhe von fast 30 Milliarden Dollar angerichtet. Die Zahl der Toten blieb im Vergleich zu Haiti verhältnismäßig gering.
Sie benötigen einen Flashplayer, mindestens in Version 8 sowie aktiviertes JavaScript.
Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:
Das verheerende Erdbeben in Chile und der anschließende Tsunami haben nach neuesten Angaben der Regierung 700 Menschen das Leben gekostet und einen Schaden von fast 30 Milliarden Dollar (22 Milliarden Euro) angerichtet. Innenminister Rodrigo Hinzpeter aktualisierte die Opfer- und Schadensbilanz. 200 Menschen, die bislang in den Listen als vermisst geführt worden waren, wurden jetzt für tot erklärt. Bislang war von 500 Toten die Rede.
"In wirtschaftlicher Hinsicht war dies die schlimmste Katastrophe, die Chile je heimgesucht hat", sagte Hinzpeter. Von der geschätzten Schadenssumme von 30 Milliarden Dollar seien von Versicherungen lediglich fünf bis acht Milliarden gedeckt. Für den Wiederaufbau der zerstörten öffentlichen Infrastruktur geht die Regierung von Kosten in Höhe von 1,46 Milliarden Dollar aus. Das Beben der Stärke 8,8 am 27. Februar und der davon ausgelöste Tsunami zerstörte etwa 500.000 Häuser, zahlreiche Krankenhäuser sowie Straßen und Brücken. Es handelte sich um eines der zehn stärksten Beben, die weltweit je gemessen wurden.