Fußball: Champions League

Pech für Ballack - Inter und Moskau weiter

Inter Mailand und der ZSKA Moskau stehen im Viertelfinale der Fußball Champions League. Michael Ballacks FC Chelsea verpasste das Weiterkommen ebenso wie der FC Sevilla.

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Aller Einsatz von Michael Ballack half nichts. Am Ende schied der FC Chelsea doch aus dem Rennen um die Krone des europäischen Fußballs aus.
Das US-Wirtschaftsmagazin Forbes hat seine jährliche Rangliste der wertvollsten Fußballklubs veröffentlicht. Auf Platz eins mit 1,15 Milliarden Euro liegt der amtierende englische Meister Manchester United. Die Fans der Red Devils sind weltberühmt.
Auf dem zweiten Platz mit 826 Millionen Euro folgen die Königlichen von Real Madrid. Die Meisterschaftsfeiern des spanischen Rekordmeisters fallen immer etwas grö0er aus als anderswo.
Den Wert des FC Arsenal taxiert Forbes auf 772 Millionen Euro. Kürzlich besuchte Frankreichs Präsident Sarkozy den Klub und Coach Arsene Wenger.
Auf einen Wert von 675 Millionen Euro bringt es der FC Liverpool: You'll never walk alone.
Bayern München, deutscher Rekordmeister und Rekordpokalsieger, schafft es immerhin mit 590 Millionen Euro auf Rang fünf. Das ist ausbaufähig, auch dank Italo-Bomber Luca Toni.
Mit Peppo Inzaghi stürmt der AC Mailand auf den sechsten Platz der Forbes-Liste. Der Wert von Milan: 513 Millionen Euro.
Knapp dahinter mit 504 Millionen Euro rangiert der FC Barcelona mit Superstar Ronaldinho. Dem werden allerdings ernsthafte Wechselabsichten zu Milan nachgesagt.
An der Stamford Bridge residiert Abramowitschs Klub Chelsea London. Der russische Milliardär soll hunderte Millionen Euro in die Blues gepumpt haben. Derzeitiger Wert laut Forbes: 491 Millionen Euro.
Juventus Turin um die Gallionsfigur Alessandro del Piero belegt ein Jahr nach dem Wiederaufstieg in die Seria A mit einem Wert von 328 Millionen Euro Rang neun der Forbes-Liste.
Treue Fans auf Schalke
Andreas Brehme: "Ich sag nur ein Wort: Vielen Dank!"
Otto Rehhagel: "Wir spielen am Besten, wenn der Gegner nicht da ist."
Jens Jeremies: "Ich mache immer das, was mir gesagt wird. Das habe ich im Osten gelernt."
Mario Basler: "Ich lerne nicht extra französisch für Spieler, wo diese Sprache nicht mächtig sind."
Richard Golz: "Ich habe nie an unserer Chancenlosigkeit gezweifelt."
Olaf Thon: "Wir lassen uns nicht nervös machen, und das geben wir auch nicht zu!"
Thomas Doll: "Ich brauche keinen Butler. Ich habe eine junge Frau!"
Steffen Freund: "Es war ein wunderschöner Augenblick, als der Bundestrainer sagte: 'Komm Stefan, zieh Deine Sachen aus, jetzt geht´s los.'"
Lothar Matthäus: "Ich hab gleich gemerkt, das ist ein Druckschmerz, wenn man drauf drückt."
Toni Polster über sein verbessertes Verhältnis zu Trainer Peter Neururer: "Wir lassen uns beide von unseren Frauen scheiden und ziehen zusammen."
Rudi Völler: "Zu 50 Prozent stehen wir im Viertelfinale, aber die halbe Miete ist das noch lange nicht!"
Andreas Möller: "Mein Problem ist, dass ich immer sehr selbstkritisch bin, auch mir selbst gegenüber."
Paul Breitner: "Da kam dann das Elfmeterschießen. Wir hatten alle die Hosen voll, aber bei mir lief´s ganz flüssig."
Sean Dundee: "Ich bleibe auf jeden Fall wahrscheinlich beim KSC."
Mehmet Scholl als werdender Vater: "Es ist mir völlig egal, was es wird. Hauptsache er ist gesund!"
Berti Vogts vor dem WM-Spiel gegen Kroatien 1998: "Die Kroaten sollen ja auf alles treten, was sich bewegt - da hat unser Mittelfeld ja nichts zu befürchten."
Franz Beckenbauer: "Berkant Oktan ist erst siebzehn. Wenn er Glück hat, wird er nächsten Monat achtzehn."
Thomas Häßler: "Ich bin körperlich und physisch topfit."
Aleksandar Ristic: "Wenn man ein 0:2 kassiert, dann ist ein 1:1 nicht mehr möglich."
David "Becks" Beckham ist laut -France Football- bestbezahlter Fußballer der Welt. Der Brite ...
...verdient 31 Millionen Euro im Jahr und das obwohl er derzeit in der lediglich als zweitklassig geltenden US-Liga MLS kickt.
Im Vorjahr verdiente der -Glamour boy- und englische Nationalkicker lediglich 17 Millionen Euro.
Brasiliens Ronaldinho, im vergangenen Jahr noch Bestbezahltester, kommt derzeit auf ein Jahressalär von 24,1 Millionen Euro - trotz Bankplatz beim FC Barcelona.
Lionel Messi, argentinischer Jungstar und ebenfalls beim FC Barcelona unter Vertrag, liegt mit 23 Millionen Euro auf Platz drei.
Über 19,5 Millionen Euro kann sich der Portugiese Cristiano Ronaldo freuen. Er gilt als derzeit bester Fußballer der Welt und spielt für den derzeitigen Premier-League-Spitzenreiter Manchester United.
Frankreichs Topstürmer Tierry Henry erzielt laut -France Football- ein Einkommen von 16,8 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr waren es für den Barca-Star noch 15,7 Millionen Euro.
Chelseas Kapitän John Terry kommt auch dank Herrn Abramowitsch auf ein Jahressalär von 13,9 Millionen Euro und liegt damit auf Platz sechs...
Michael Ballack ist sein Geld wert: Mit seinem 1:0 brachte er Chelsea auf die Siegerstraße. Die "Blues" treffen nun im Champions-League-Halbfinale auf die "Reds" von Liverpool.
Der einstige Weltfußballer Ronaldo, derzeit verletzt und außer Form, bekommt 13,4 Millionen Euro für sein fußballerisches Können - Platz acht. Vor einem Jahr waren es noch 15,2 Millionen Euro und Rang fünf.
Brasiliens neuer Star und Weltfußballer Kaka - in Diensten des AC Mailand - liegt derzeit auf Platz neun mit 12,9 Millionen Euro. Sein Marktwert dürfte aber weiter steigen.
Das Jahreseinkommen von Steven Gerrard, seines Zeichens Engländer und Kapitän des FC Liverpool, bezifferte -France Football- auf 11,8 Millionen Euro.

Inter Mailand und ZSKA Moskau haben das Champions-League-Viertelfinale erreicht. Drei Wochen nach der 1:2-Niederlage im ersten Duell in Norditalien verlor Ballack-Club FC Chelsea auch das Heimspiel gegen das von Ex-Coach José Mourinho betreute Inter mit 0:1 (0:0) und verabschiedete sich damit frühzeitig aus dem Wettbewerb. Das gleiches Los ereilte den FC Sevilla, der sich eine unerwartete 1:2 (1:1)-Heimpleite gegen ZSKA Moskau erlaubte. Nach dem 1:1 in der russischen Hauptstadt zog ZSKA in der Fußball-Königsklasse zum ersten Mal in die Runde der letzten Acht ein.

Unmut über deutschen Referee

Im Stadion an der Stamford Bridge stand die mit Spannung erwartete Rückkehr des Portugiesen Mourinho an die alte Wirkungsstätte im Mittelpunkt. Dem deutschen Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack (11. Minute) und dem Franzosen Nicolas Anelka (42.) boten sich vor der Pause die besten Chancen für die nur schwer in Gang kommenden Hausherren. Der deutsche Unparteiische Wolfgang Stark (Ergolding) zog sich mit einigen umstrittenen Entscheidungen den Unmut der Londoner zu und verweigerte den Gastgebern einen durchaus möglichen Elfmeter.

Nach gut einer Stunde musste Ballack dem offensivstärkeren Joe Cole weichen. Doch die besseren Einschussmöglichkeiten boten sich nun Inter durch Diego Milito (66.) und Thiago Motta (70.). Dann machte es Samuel Eto'o (78.) besser. Der Kameruner blieb eiskalt vor Keeper Ross Turnbull, der die verletzten Petr Cech und Henrique Hilario vertrat, und ließ seinen ehrgeizigen Coach an der Seitenlinie jubeln. Chelseas Didier Drogba (86./Unsportlichkeit) sah noch die Rote Karte.

Eigentor von Sevilla

Bei angenehmen Temperaturen in Andalusien schockten die Russen, bei denen die Saison in der nationalen Liga gerade erst begonnen hat, die Iberer durch Tomas Necid mit dem überraschenden 0:1 (39.). Doch der Tabellenvierte der Primera Division schlug postwendend zurück: Diego Perotti (41.) erzielte mit seinem ersten Europapokal-Treffer den raschen Ausgleich. Nach der Pause sorgte ein Torwart-Fehler von Andres Palop, der sich einen 30-Meter-Freistoß des Japaners Keisuke Honda (55.) hoch ins eigene Netz faustete, für die Entscheidung.

(dpa, N24)

16.03.2010 22:45 Uhr

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