Die durch den harten Winter oft schwer ramponierten Straßen bewirken einen höheren Verschleiß bei Fahrzeug-Stoßdämpfern. Die Stoßdämpfer werden durch die zahlreichen Schlaglöcher stärker beansprucht als auf intakten Fahrbahnen, so der TÜV Rheinland.
Dadurch erhöht sich mit der Zeit das Unfallrisiko, weil eine sichere Straßenlage und ein sicherer Kontakt des Autos zur Fahrbahn nur durch intakte Stoßdämpfer gegeben ist. So kann ein Auto mit defekten Dämpfern zum Beispiel in Kurven oder bei Ausweichmanövern plötzlich ausbrechen. Außerdem verlängert sich der Bremsweg, und die Wirkung von Assistenzsystemen wie ABS und ESP ist nicht mehr gegeben. Das Problem ist laut TÜV jedoch, dass der Verschleiß an Stoßdämpfern schleichend vor sich geht. Der Fahrer bekommt davon oft nichts mit. Die Sachverständigen empfehlen daher, Stoßdämpfer alle 20 000 bis 30 000 Kilometer kontrollieren zu lassen.
(DPA)
17.03.2010 12:01 Uhr





