Laut Medienbericht
Bahn an britischer Arriva interessiert
Das britische Verkehrskonzern Arriva wird möglicherweise von der Deutschen Bahn übernommen. Die Bahn prüft laut einem Medienbericht derzeit ein Angebot für das 44.000-Mitarbeiter-Unternehmen.
Die Deutsche Bahn prüft angeblich ein Angebot für den britischen Konkurrenten Arriva. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" könnte die Offerte ein Volumen von bis zu zwei Milliarden Euro haben. Arriva mit 44.000 Beschäftigten ist nach eigenen Angaben in zwölf europäischen Ländern mit Bahnen und Bussen präsent. In Deutschland betreiben mehrere regionale Gesellschaften Netze für Nahverkehrszüge. Arriva bestätigte, ein Signal für ein mögliches Angebot erhalten zu haben. Es sei aber ungewiss, ob ein Angebot vorgelegt werde.
Der "Süddeutschen Zeitung" zufolge sollen die Gespräche über einen Einstieg bei Arriva bereits zu Zeiten des früheren Bahnchefs Hartmut Mehdorn begonnen worden sein. Die "Financial Times Deutschland" berichtet unter Berufung auf das Bahn-Umfeld, ein konkretes Angebot für das börsennotierte britische Unternehmen könne in den kommenden Wochen vorgelegt werden. Laut "SZ" lässt Bahnchef Rüdiger Grube bereits seit einigen Monaten einen Kauf des Unternehmens sondieren.
(dpa, N24)
17.03.2010 20:32 Uhr





