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Deutsche fürchten das Internet

Eine Studie zur Internetnutzung der Deutschen bringt Erstaunliches zu Tage: Nur für ein Viertel der Menschen ist das Netz Teil des Alltags. Der große Rest hält sich fern - oft aus blanker Angst.

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Und was, wenn es mich plötzlich anfällt? Viele Deutsche haben Angst vor dem Netz.

Drei von vier Deutschen sind noch immer nicht im digitalen Zeitalter angekommen. Dies ergab eine Studie der Initiative D21. Zwar sind inzwischen 70 Prozent der Bevölkerung online, aber für nur 26 Prozent sind die digitalen Medien Teil des täglichen Lebens, wie D21-Vorstandsmitglied Robert Wieland erklärte. Als häufigsten Grund, digitale Medien zu meiden, nannten die Befragten die Angst vor Computer und Internet.

"Ich bin erschreckt von den Ergebnissen", sagte der Direktor des Deutschen Digitalen Instituts, Jo Groebel. Laut D21-Vorstandsmitglied Ulrich Hermann ist die digitale Spaltung in der deutschen Bevölkerung das größte Problem. Wie die Studie zeigt, ist die Zahl der Nutzer bei gebildeten Menschen und bei Männern sehr viel höher als bei Menschen aus bildungsfernen Schichten und bei Frauen. Groebel und Hermann forderten die Politik dazu auf, den digitalen Medien mehr Beachtung zu schenken.

Für die Studie befragte die Initiative D21 mehr als 1.000 Personen in Deutschland. Die Initiative D21 ist eine Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Ihr Ziel ist es, Deutschland im digitalen Zeitalter gesellschaftlich und wirtschaftlich erfolgreich zu machen.

(apn, N24)

18.03.2010 16:22 Uhr

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