Notlandung in Estland

Trinkwasser für Hauptstadt Tallin in Gefahr

In der Nähe von Tallin ist ein Flugzeug auf einem zugefrorenen See notgelandet. Ausgelaufener Treibstoff bedroht jetzt die Wasserversorgung der der estnischen Hauptstadt mit 400.000 Einwohnern.

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Die Antonov AN26 war im Auftrag von DHL unterwegs, als es plötzlich Probleme mit dem Triebwerk und dem Fahrwerk gab.

Ein Frachtflugzeug hat bei der Notlandung auf einem zugefrorenen See in Estland 1,5 Tonnen Kraftstoff verloren. Dadurch ist das wichtigste Trinkwasserreservoir der estnischen Hauptstadt Tallinn von Verschmutzung gefährdet, wie die Behörden am Donnerstag mitteilten. Der See versorgt 90 Prozent der 400.000 Einwohner von Tallinn. Die vom Logistikunternehmen DHL gecharterte Propellermaschine vom Typ Antonov AN26 hatte Probleme mit dem Triebwerk und dem Fahrwerk, wie ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums mitteilte. Bei der Landung auf dem See Ulemiste wurde eines der sechs polnischen Besatzungsmitglieder verletzt. Die Maschine war auf dem Weg von Helsinki nach Tallinn.

(APN, N24)

18.03.2010 19:53 Uhr

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