Keiner will mitmachen
Apple sucht Inhalte fürs iPad
Es ist mit großem Tamtam eingeführt worden und soll nach iPhone, iPod und Mac der nächste Verkaufsschlager von Apple werden. Jetzt hat das Unternehmen Probleme, das iPad mit Inhalten zu füllen.
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Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:
Am 3. April 2010 ist der Verkaufsstart des iPad. Viel Zeit bleibt Apple nicht mehr, um es mit Inhalten zu füllen.
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Neun Jahre nach dem iPod und drei Jahre nach dem iPhone soll es einen weiteren Meilenstein setzen. Das iPad will die Lücke zwischen Handy und Laptop schließen.
Das iPad will etwas anderes sein. Zwar entspricht der Bildschirm mit 9,7 Zoll den Netbook-Maßen, aber das iPad soll natürlich viel cooler sein und vor allem mit seiner Software glänzen.
Neben Web, E-Mail, Video und Gaming gilt das besondere Augenmerk den E-Books. Apple tritt damit in Konkurrenz zum Kindle von Amazon sowie zu den E-Book-Readern von Sony und anderen Herstellern.
Die "New York Times" kündigte in San Francisco eine eigens für das iPad optimierte Anwendung an.
Das iPad wird wie das iPhone mit Fingergesten auf einem berührungssensitiven Bildschirm gesteuert. Im Gegensatz zu ultraleichten Laptops verfügt der Tafel-Computer nicht über eine Hardware-Tastatur.
Texte werden wie beim Apple-Handy iPhone über virtuelle Tasten auf dem Display eingegeben.
Passend zum iPad wird Apple eine Variante des Office-Pakets "iWork" auf den Markt bringen, das aus einer Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie einem Präsentationsprogramm besteht.
Die drei iWorks-Anwendungen werden für jeweils zehn Dollar im iTunes-Store verkauft.
Alle iPad-Modelle werden mit einer drahtlosen Internet-Verbindung (WiFi) angeboten, einige Modelle auch mit einem Mobilfunkmodem (UMTS).
Das iPad wird in den USA ab 499 Dollar angeboten. Die teuerste Variante mit UMTS-Modem und 64 Gigabyte Hauptspeicher soll 829 Dollar kosten.
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Smartphones, Browser, Games und Social Networks: Für Technik-Fans war das Jahr 2009 eines der Spannendsten seit langem. Alle wichtigen Player ...
... auf dem IT-Markt haben mehr oder weniger aufsehenerregende Innovationen veröffentlicht und damit den Puls der Anwender auf Trab gebracht.
Im Januar begann das Technik-Jahr 2009 jedoch zunächst mit einem Schock für Millionen Apples-Fans. Konzernchef Steve Jobs kündigte an, sich erneut für einige Zeit ...
... aus dem Geschäft zurückzuziehen. Zunächst war von einer Hormonerkrankung die Rede. Später wurde publik: Der IT-Vordenker musste sich einer Lebertransplantation unterziehen.
Erst im September kehrte Jobs in den Dienst zurück. Apple-Marketing-Chef Philip Schiller übernahm im Januar den Auftritt bei der Macworld in San Francisco. Er präsentierte unter anderem ...
... ein neues dünnes MacBook Pro mit 17-Zoll-Bildschirm. Ansonsten blieb Apples Hausmesse ohne den Chef jedoch farblos. IT-Experten und Apple-Fans reagierten enttäuscht.
Am 24. Januar hatte Apple dann aber doch noch einen großen Tag: Der Mac hatte Geburtstag, wurde 25 Jahre alt.
Die Computer-Baureihe des IT-Konzerns erwarb sich ab 1984 echten Kultstatus. Immerhin gehen auf den Mac zahlreiche Innovationen zurück ...
... und der Apple-PC gilt nicht nur als technisch besonders fortschrittlich sondern seit jeher auch als optischer Leckerbissen.
Im März wurde Hannover wieder zum Mekka für alle Computer- und Multimedia-Fans. Mehr als 4000 Aussteller präsentierten den mehreren hunderttausend Besuchern ...
... die Neuheiten der IT-Branche. Unter den VIP-Gästen war auch der kalifornische Öko-"Gouvernator" Arnold Schwarzenegger. Er freute sich besonders ...
... über den Trend zur Green-IT, also zu stromsparenden und umweltfreundlich produzierten Geräten.
Eine kleinere Neuheit der Messe waren die von viele Firmen präsentierten Mini-Beamer - hier der Acer K10.
Ansonsten standen erneut die Trends im Mittelpunkt, die sich bereits im Vorjahr abzeichneten. Waren Netbooks 2008 noch Spielzeuge für Multimedia-Trendsetter, ...
... so eroberten sie 2009 endgültig den Massenmarkt. Sie trugen einen Großteil dazu bei, dass das Wirtschaftskrisenjahr für die IT-Konzerne nicht allzu katastrophal wurde.
Beeindruckten viele Geräte eher mit technischen Finessen wie schwenkbarem Bildschirm, eingebauter Webcam oder Diktiergerät-Funktion, so ...
... wurde bei anderen Netbooks eher auf Farbe und Design gesetzt. Der Lerneffekt vom Erfolg Apples ist unübersehbar.
Endgültig beim Verbraucher angekommen sind 2009 auch die so genannten Smartphones. Mit seinem iPhone hatte Apple ab 2007 den Markt bereitet, die Besitzer eines solchen Gerätes ...
... schnell entzückt und in allen Anderen einen gewissen Technik-Neid geschürt. Im Juni präsentierte der Konzern dann eine verbesserte Version.
Das iPhone 3GS trumpfte mit höherer Geschwindigkeit und einigen verbesserten Funktionen auf. Sein Quasi-Monopol auf dem Gebiet hatte Apple jedoch längst eingebüßt.
Nicht nur bereits bekannte Smartphone-Hersteller wie BlackBerry (hier das Modell Storm) ...
... oder Palm (hier der Palm Pre) brachten vergleichbare Geräte mit Touchscreen auf den Markt.
Auch viele andere Hersteller folgten mit eigenen Geräten und teils aufsehenerregenden Neuheiten. So brachte die taiwanesische Firma HTC ...
... die ersten Geräte mit dem Google-Betriebssystem Android auf den Markt.
Beinahe jeder Handy-Hersteller hat inzwischen eigene Geräte mit Office-, Internet- und Multimedia-Fähigkeiten im Angebot.
Auch auf der zweiten großen Technik-Messe in Deutschland - der IFA - beherrschte im September der Trend zur mobilen Kommunikation, Information und Unterhaltung das Geschehen.
Allerdings nicht nur, denn in Berlin waren auch wieder einmal die Flachbildfernseher ...
... große Stars der Messe - insbesondere wenn sie mit LED-Technologie und HDTV-Empfang aufwarten konnten.
Kein Wunder: Alle großen TV-Sender haben 2009 mit der Ausstrahlung in HDTV-Qualität begonnen oder planen den Einstieg für das Jahr 2010.
Und noch ein Trend: Über kurz oder lang werden E-Book-Reader wie Amazons Kindle wohl das Buch aus Papier ablösen. 2009 brachten mehrere weitere Hersteller Geräte auf den Markt.
Im Juni sorgte Apples großer Rivale Microsoft für Aufsehen - diesmal jedoch mit einem Frontalangriff auf den Suchmaschinenriesen Google. Die Suchmaschine "Bing" ...
... löste das erfolglos gebliebene Microsoft "Live Search" ab. Bing tritt im Netz vergleichbar minimalistisch auf wie Google, will mit wechselnden Themes jedoch auch Design-Fans begeistern.
Wichtiger ist jedoch die Technik: Hier hat Microsoft ordentlich bei Google gespickt. So lassen sich auch Bilder und Videos suchen. Und der Suchalgorythmus soll vergleichbar intelligent zu dem des Marktführers sein.
2009 war auch das Jahr des Social Web. Soziale Netzwerke wie Facebook und Xing oder der Kurznachrichtendienst Twitter ...
... zogen immer mehr Menschen in ihren Bann. Gleichzeitig wurden sie auch zunehmend professionell genutzt, sei es als Vetriebs- und PR-Kanal ...
... oder als weitere Möglichkeit Online-Inhalte an den Mann oder die Frau zu bringen. Auch N24.de war damit erfolgreich.
Rund 7000 Follower ließen sich im Dezember 2009 bereits per N24-Twitter-Channel über das Weltgeschehen auf dem Laufenden halten.
Und: Die Konflikte im Iran nach der Wiederwahl Mahmud Ahmadinedschads und die Berichte via Twitter haben auch das Potential der Dienste für eine freie Berichterstattung deutlich gemacht.
Eine netzrelevante politische Debatte hatte im April Familienministerin Ursula von der Leyen angestoßen. Sie vereinbarte mit den größten Internetprovidern die Sperrung von Seiten ...
... mit kinderpornografischen Inhalten. Per Gesetz sollen in Zukunft alle deutschen Provider dazu verpflichtet werden, entsprechende Sperren einzurichten und Web-Stoppschilder aufzustellen.
Die Netzgemeinde reagierte darauf empört. Auf Demonstrationen und mit Aktionen im Internet wurde vor der Zensur im Web gewarnt. Momentan liegt das Gesetz auf Eis. Bundespräsident Horst Köhler zögert mit seiner Unterschrift.
Dass die Freiheit im Netz so vehement verteidigt wurde, war in diesem Jahr eigentlich nicht weiter verwunderlich. Immerhin wurde das Internet ...
... am 26. Oktober 40 Jahre alt und einem Geburtstagskind legt man keine Ketten an. Leonard Kleinrock legte am 29. Oktober 1969 den Schalter um. Sein Team ...
... vernetzte damals erstmals zwei Großrechner, die 500 Kilometer weit auseinander lagen. Das ARPANET war entstanden - gewissermaßen die Saat aus der dann das Internet erwuchs.
Und auch die E-Mail hatte 2009 gewissermaßen Geburtstag. Vor 25 Jahren - am 3. August 1984 - wurde in Deutschland an der Uni Karlsruhe die erste Mail empfangen.
Eng verbunden mit der Entwicklung des Internets ist die der Browser. In diesem Jahr kam wieder frischer Wind in den zuletzt stagnierenden Browser-Markt.
Im März brachte Microsoft die inzwischen achte Version des Internet Explorers auf den Markt. Der hatte sich nicht nur optisch rausgeputzt sondern wurde auch deutlich flotter und kompatibler zu den geltenden Web-Standards.
Auch die Konkurrenz hat 2009 nicht geschlafen. Mozilla veröffentlichte im Juni mit Version 3.5 eine deutlich verbesserte Version des Firefox, die dank neuer JavaScript-Engine deutlich schneller wurde. Und ...
... nachdem Google im Jahr 2008 die erste Version seines Browsers Chrome veröffentlichte, folgten in diesem Jahr die Versionen 2 und 3. MIt zahlreichen wichtigen Verbesserungen und Bugfixes.
Eines der größten IT-Highlights des Jahres war sicherlich die Veröffentlichung des neuen Windows 7 am 22. Oktober. Nach den enttäuschenden Verkaufszahlen des Vorgängers Vista ...
... wollte Microsoft nun endlich wieder den großen Wurf. Dafür wurde Windows hauptsächlich um die vielen nervenden Systemdialoge der Vorgängerversion entschlackt.
In Sachen Hardware-Anforderungen wurde Windows 7 auf Genügsamkeit getrimmt. Dadurch läuft es auch noch auf vielen älteren Rechnern. Auf neueren Geräten ist es sogar ausgesprochen flott.
Zudem wurden dem Betriebssystem zahlreiche Funktionen verpasst, die Nutzer anderer Plattformen (Mac, Linux) bisher auf Windows-Systemen vermisst hatten.
In den ersten Wochen deutete sich an, dass Windows 7 tatsächlich hervorragend vom Markt angenommen wird. Die Freude darüber wird Microsoft aber womöglich dadurch etwas getrübt, ...
... dass Google ein eigenes Betriebssystem ankündigte. Chrome OS soll mit einem revolutionären Online-Konzept künftig Windows Konkurrenz machen. Ob das aufgeht, muss sich jedoch erst noch zeigen.
Für Spiele-Fans war das Jahr 2009 eher unspektakulär. Keine neue Konsolen-Generation, kein Mega-Seller unter den Games. Immerhin spendierte Nintendo ...
... im April nach dem Marktstart in Japan im November 2008 nun auch den europäischen Outdoor-Zockern ein Update seines Handhelds DS.
Auffälligste Neuerung des DSi waren der SD-Karten-Slot und die beiden VGA-Kameras an der Außen- ...
... und der Innenseite des Gerätes. Dank der mitgelieferten Bildbearbeitungssoftware lassen sich nicht nur ...
... Schnappschüsse machen. Diese können zudem mit zahlreichen Effekten spielerisch veredelt werden.
Im Oktober zog auch Sony mit einer getunten Version seiner PlayStation Portable nach. Die PSP Go ist nun ...
... deutlich leichter und handlicher. Außerdem bietet sie mit einem 16 Gigabyte großem Flashspeicher reichlich Platz für heruntergeladene Games.
Die auffälligste Neuheit ist jedoch der Slide-Mechanismus. Unter dem verschiebbaren LCD-Display verbergen sich die wichtigsten Steuerelemente.
Eine echte Neuheit war 2009 die Gamescom. Erstmals fand die frühere Spielemesse Games Convention in diesem Jahr in Köln statt. 458 Aussteller zeigten ...
... den rund 250.000 Besuchern vom 19. bis zum 23. August die Neuheiten der Games-Branche. Highlights waren etwa die Fortsetzungen ...
... der Actonhits Bioshock und Mafia. Aufsehenerregende Neuheiten waren jedoch Mangelware. Immerhin: Stars wie ...
... Tony Hawk, Smudo oder Stefanie Heinzmann und natürlich zahlreiche freundliche Messe-Hostessen sorgten dafür, dass den Besuchern dennoch nie langweilig wurde.
Das Multimedia-Jahr 2009 geht zuende. Den Technik-Fans wird es dank einer Fülle kleiner Innovationen in guter Erinnerung bleiben - trotz aller Krisenstimmung.
Gut zwei Wochen vor dem Verkaufsstart des iPad müht sich Apple laut einem Zeitungsbericht noch um passende Inhalte für seinen neuen Tablet-Computer. Die Verhandlungen mit Medienhäusern seien schwierig, schrieb das "Wall Street Journal". So hielten sich vor allem Fernsehunternehmen zurück, weil sie sich Sorgen um ihre heutigen Geschäftsmodelle machten. Die Zusammenarbeit mit Zeitungen und Magazinen werde unter anderem durch technische Probleme gebremst.
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Die Zeit drängt Am 3. April ist Verkaufsstart. Bereits jetzt können Kunden den großen Bruder des iPhone-Handys vorbestellen. Die Nachfrage scheint groß zu sein. Kenner berichteten der Zeitung, dass bereits Hunderttausende Bestellungen vorlägen. Sie trauen Apple zu, in den ersten drei Monaten mehr iPads zu verkaufen als iPhones bei deren Premiere 2007. Damals hatte Apple binnen 74 Tagen eine Million Geräte abgesetzt und nach drei Monaten knapp 1,4 Millionen. Allerdings wurde das iPhone damals nur in den USA verkauft, während das iPad jetzt schnell auch in anderen Ländern in den Handel kommen soll.
Abo-Modell ist vom Tisch Apple setzt laut früheren Berichten stark auf Fernsehsendungen auf dem iPad - diese Pläne seinen nun deutlich zurückgeschraubt werden, schrieb die Zeitung. So sei das zuvor favorisierte Abo-Modell für Fernsehinhalte vorerst vom Tisch, derzeit werde nur noch um eine Preissenkung auf 0,99 Dollar pro Serien-Folge statt der bisherigen 1,99 bis 2,99 Dollar verhandelt. Die Produzenten der TV-Inhalte hätten aber Angst, sich ihr aktuelles Geschäftsmodell kaputtzumachen: Die Dutzenden Milliarden Dollar, die sie jährlich von den amerikanischen Kabel- und Satellitenfirmen kassieren.
Flash wird nicht unterstützt Apple-Chef Steve Jobs hatte nach der Vorstellung des iPad persönlich eine Werbetour durch große US-Medienkonzerne gemacht, um sie für das Gerät zu gewinnen. Die Zeitungs- und Magazin-Verlage kämpften aber mit Verzögerungen bei ihren Apps, die ihre Inhalte multimedial für das iPad aufbereiten sollen, schrieb die Zeitung weiter. Einige Medienkonzerne seien auch unzufrieden damit, dass das iPad - genauso wie schon das iPhone - die Software Flash von Adobe nicht unterstützt, die im Internet oft für Videos und Werbung eingesetzt wird.
Apple beharrt darauf, dass Flash zu instabil sei und durch starke Auslastung des Prozessors die Batterielaufzeit verkürze. Zumindest der Online-Buchlanden iBooks für das iPad scheine aber im Zeitplan zu liegen, hieß es im «Wall Street Journal». Alle großen US-Buchverlage seien mit im Boot und würden die Titel pünktlich zum Start des Geräts zur Verfügung stellen.
(dpa, N24)
19.03.2010 13:23 Uhr
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