Eine Ex-Pornodarstellerin will Hunderte Sex-SMS veröffentlichen, die angeblich von Golfprofi Tiger Woods stammen sollen. Auch andere peinliche Informationen will sie öffentlich machen.
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US-Golfstar Tiger Woods kommt mit seinen Sex-Affären nicht aus den Schlagzeilen. Eine frühere Pornodarstellerin veröffentlichte mehr als 100 SMS mit teils derben sexuellen Inhalten, die angeblich von dem Sportler stammen. Sie habe noch mehr potenziell peinliche Informationen über Woods, die sie eventuell zu einem späteren Zeitpunkt öffentlich machen werde, erklärte Joslyn James auf ihrer Website. Die Frau heißt mit bürgerlichem Namen Veronica Siwik-Daniels. Sie behauptet, drei Jahre lang eine Affäre mit Woods gehabt zu haben.
Aus den Textnachrichten geht hervor, dass Woods es so eingerichtet haben soll, dass James und er im gleichen Hotel übernachteten. Aus einigen der SMS geht es um eine Vorliebe für drastische sexuelle Spiele. Der Autor, von dem sie behauptet, dass es Woods sei, schreibt darin, dass er sie schlagen wolle. Außerdem solle sie ihn anbetteln. James behauptet, Woods habe ihr das Herz gebrochen, als er mit ihr Schluss gemacht habe. "Ich will nur, dass die Wahrheit ans Licht kommt und dass die Leute sehen, wie er mit mir umgegangen ist", sagte James. Die Leute sollten sie nicht nur als diejenige ansehen, die sich auf eine Affäre mit einem verheirateten Mann eingelassen habe.
In den kommenden Tagen werde sie weitere der über 1000 angeblich von Woods stammenden SMS ins Internet stellen. Laut James lernten sich die beiden in einem Nachtclub in Las Vegas kennen. In den letzten drei veröffentlichten SMS vom Oktober beschwert sich der Autor darüber, dass die Affäre beinahe aufgeflogen sei. "Du hättest fast mein ganzes Leben ruiniert", heißt es darin. Ein Sprecher des Golfstars war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Woods hatte Ende November zunächst mit einem nächtlichen Autounfall in der Nähe seines Hauses in Florida Schlagzeilen gemacht. Kurz darauf gab der zweifache Familienvater außereheliche "Übertretungen" zu. Nach dreimonatigem Schweigen entschuldigte er sich Mitte Februar öffentlich für sein ausschweifendes Sexualleben.