Daimler, Renault, Nissan

Autobauer planen offenbar Dreierallianz

Die Autobauer Daimler, Renault und Nissan wollen laut einem Medienbericht künftig zusammenarbeiten. Daimler erhofft sich offenbar Vorteile von Nissans Elektroauto-Technologie.

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Die Autobauer Daimler, Renault und Nissan rücken zusammen. Die offenbar geplante Allianz soll dem Austausch von Technologien dienen.
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Hispano Suiza – kann sich noch jemand erinnern? Nein? Macht nichts. Das ist die Marke, für die sich die Auto-Fans in den 1920er und 1930er Jahren einen Fuß abgeschnitten hätten. In Genf zeigt die Traditionsmarke einen wahren Supersportler.
Zum Preis von mindestens 700.000 Euro sollen bereits im Sommer die ersten Serienexemplare ausgeliefert werden. Für das Geld bekommen die gut betuchten Kunden einen Zehn-Zylinder mit 750 PS.
Ein absoluter Star der Messe ist der neue Mercedes F 800 Style, der vorerst nur als Studie ins Rennen geht. Er soll einen Ausblick auf die C-Klasse der Zukunft geben.
Vor allem beim Türkonzept gehen die Stuttgarter neue Wege. Die hinteren Portale gleiten beim Öffnen zurück, während die Vordertüren relativ kurz ausfallen. Mit einem Plug-in-Hybrid wird der F 800 Style zum Sportler.
Der Mix aus Coupé und Limousine sieht aus wie ein futuristischer Mercedes CLS und soll den Weg für das Mercedes-Design der Zukunft vorgeben.
Auch die Marke mit dem Blitz lässt Funken sprühen. Mit dem Flextreme GT/E zeigt Opel eine Studie mit aufregenden Formen und der Technik des Amperas. Ultraflache Karosserie, umweltfreundlicher Elektroantrieb und futuristische Details.
So elektrisiert man potentielle Käufer. Der Elektromotor leistet 120 kW, beschleunigt in unter neun Sekunden auf 100 km/h und am Ende ist man mit 200 Klamotten unterwegs.
Rein elektrisch fährt der Flextreme allerdings nur etwa 60 Kilometer, dann springt ein Benziner an und fungiert als Generator.
Frischen Wind gibt's am Stand von Renault : Der kleine Roadster ist die Serienversion der bereits vor sechs Jahren gezeigten Studie Wind. Die Technik leiht sich der Renault Wind vom Twingo.
Zwischen den Dachholmen steht eine senkrechte Heckscheibe. Das geht zu Lasten der Optik: Der Kleine wirkt ein wenig dicklich. Beim Blick nach hinten stören die hohen Schultern.
Ein absoluter Hammer ist der Carlsson C25. Der Tuner präsentiert seinen eigenen Supersportwagen mit 753 PS und einer Endgeschwindigkeit von 352 Km/h.
Mit dem frechen Juke will Nissan auf dem Genfer Autosalon punkten. Der kleine Bruder des Qashqai kommt im Herbst 2010 auf den Markt.
Einen Allradantrieb wird es bei dem kleinen SUV auf Anfrage geben.
Die Motorenpalette des 4,13 Meter langen, 1,76 breiten und 1,57 hohen Juke reicht bis 190 PS.
Der Opel Meriva wartet in Genf mit keinem besonderen Antriebskonzept auf, dafür aber eine neuartige Anbringung der Türen. Diese Art der Öffnung bieten sonst nur Modelle von Rolls-Royce.
Mit richtig dicken Backen kommt eine Studie von Citroën daher. Der Survolt ist auf Basis des REVOLTe entstanden. Aber unter dem neuen Blechkleid ist er zum monströsen Kraftsportler mit bösem Blick mutiert.
Im Survolt soll ein Plug-in-Hybrid den Vortrieb besorgen.
Allerdings hat der französische Radaubruder mit dem grünen Antrieb kaum eine Chance auf Serienfertigung.
Der Agera von Koenigsegg kommt ohne Öko-Siegel, dafür aber mit erstaunlichen Parametern daher: In 3,1 Sekunden fällt die 100-km/h-Marke, nach 8,9 Sekunden ist Tempo 200 erreicht. Die Verantwortung dafür hat ein 4,7-Liter-V8 mit 923 PS.
Wenn von Sportwagen die Rede ist, dann darf Maserati nicht fehlen. Die Marke stellt in Genf das neue Gran Cabrio vor, und der Name ist Programm. Das Auto wiegt knapp zwei Tonnen, schafft aber 283 km/h.
Die britische Edelschmiede AC, von der alle dachten sie wäre tot, trumpft in Genf mit einer Neuauflage der legendären Cobra auf. Für eine angemessene Befeuerung sorgt der Motor der aktuellen Corvette, eine V8-Maschine mit 6,2 Liter Hubraum.
Ferrari hat in Genf die Farbe gewechselt. Angesichts des Antriebs des Ferrari 599 GTB Fiorano hielten es die Italiener für angemessen, in Grün zu erscheinen.
Das KERS (Kinetic Energy Recovery System) ist aus der Formel 1 bekannt, es sammelt die Bremsenergie und wandelt sie in einem Generator in elektrische Energie um, die in Akkus gespeichert wird.
Wenn es nach Bertone ginge, würde der Alfa Romeo in Zukunft so aussehen. Die Studie heißt Pandion und wurde von dem legendären italienischen Design-Büro für Alfa Romeo entworfen.
Pate stand der "Pandion Haliaetus" (Fischadler). Die Türen der Studie sollen nach seinen Flügeln gezeichnet worden sein und auch die Front ist an den geflügelten Freund angelehnt.
Er ist ein echtes Sammlerstück: Der TAG Heuer Tesla Roadster. Wer sich ein solches Unikat sichert, der bekommt gleich noch das Nobel-Handy Meridiist aus gebürstetem Stahl und Saphirglas dazu, das im Handel mindestens 3.400 Euro kostet.
Auch Porsche hat in Genf einen Elektro-Sportler am Start. Der Porsche 918 Spyder steht für eine neue Generation, die die schwäbischen Ingenieure ausgetüftelt haben. Der 918 Spyder ist ...
... mit Plug-in-Hybrid-Technik ausgestattet, die sich laut Hersteller mit drei Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer begnügen soll. Ein 3,4-Liter-V8 mit 500 PS und Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse, mit zusammen 218 PS, sorgen für den Vortrieb.
Dieser knuffige Van kommt vom Automobil-Zulieferer Heuliez und möchte gern mia gerufen werden. Sieht futuristisch aus, ist es aber nicht. Denn mia soll bereits 2010 starten. Erstmal mit einer Auflage von 1500 Fahrzeugen.
Wenn es um scharfe Studien geht, dann darf Renault nicht fehlen. Nach Genf haben die Franzosen die Elektro-Studie Fluence Z.E. mitgebracht.
Der Mégane mit Stufenheck geht bereits 2010 mit konventioneller Antriebstechnologie in Serie. In der Elektro-Studie, die 2011 als Serienmodell erhältlich sein soll, stecken ...
... der gleiche Antrieb und Batteriesystem wie im Zoe Z.E. Concept. Solarzellen im Dach, auf dem Armaturenbrett und der Hutablage sammeln zusätzliche Energie.
Das Highlight von Honda ist in Genf der CR-Z. Der Hybrid-Sportler feiert am Lac Léman seine Europapremiere.
Das angesagte Ziel von Honda ist einen Imagewandel bei den Hybrid-Fahrzeugen einzuleiten. Schnittig, athletisch und durchaus futuristisch kommt das Coupé daher.
Ein Benzinmotor und ein E-Aggregat mit einer Systemleistung von 124 PS befeuern den ersten Hybrid-Sportler der Welt.
Damit wird der CR-Z den Asphalt nicht pulverisieren, aber ein Blickfang ist er in jedem Fall.
Offen fahren bei Tempo 360? Bugatti macht es möglich. Der Veyron bietet bei 1001 PS luftigen Fahrspaß. Nicht ganz zeitgemäß ist, dass das Dach per Hand versenkt werden muss. Ist es aber erst einmal weg, heißt es: Toupet festhalten.
Der Lexus LFA ist bereits seit einiger Zeit im Rennen, aber der Einstiegspreis von 375.000 Euro rechtfertigt jede Werbung, so auch einen Ausstellungsplatz in Genf. Nur noch mal zur Erinnerung die Parameter: ...
... Handgeschnitzte 20-Zoll-Bridgestone, supersteife Kohlefaser-Karosserie mit großem Flügelwerk, Carbon-Keramik-Stopper, V10-Power inklusive Gänsehaut-Soundeffekt. Kein Motor der Welt klingt geiler.
Was, der sieht aus wie ein Porsche? Es ist einer. Allerdings hat RUF dem Stuttgarter ordentlich was unter die Haube gezaubert. Einen 4.5-liter V8 mit 550 Pferdchen. Nichts für Weicheier.
Was Sie hier sehen, ist die Mischung aus "Twin" (Zwilling) und Easy (einfach). Heraus kommt ist dabei "Twizy". Der kleine Stadtfloh, der mit einem 20-PS-Elektro-Antrieb ausgestattet ist, trägt seine Insassen etwa 70 Kilometer weit.
Und was Renault mit "Twizy" kann, kann Peugeot mit seinem BB1 schon lange. Allerdings dürfen hier vier Personen mitfahren. Ob die auf 2,50 Meter ausreichend Platz haben? Angetrieben wird der BB1 von zwei Elektromotoren, die insgesamt 20 PS leisten.
Hummer? Jeep? Nein, Gazal 1. Er kommt aus Saudi Arabien und hat seine Existenz der Laune eines Universitätsprofessors zu verdanken, der seine Studenten zu Beginn des Semesters begrüßte: "Sie bekommen eine kleine Aufgabe. ...
... Entwickeln Sie einen SUV. Aber nicht einfach einen SUV. Berücksichtigen Sie dabei Ihre Herkunft und die Bevölkerung am arabischen Golf. Ich weiß, 20 Prozent von Ihnen werden darauf abfahren." Herausgekommen ist der Gazal 1. Typisch arabisch, oder?
Nissan hat jetzt den Prototypen eines Nissan-Elektroautos auf Basis des Tiida vorgestellt
Ein großer "Zero-Emission"-Schriftzug weißt von außen auf den umweltfreundlichen Antrieb hin
Angetrieben wird der Elektro-Tiida von einem 80 kW starken E-Motor
Zum Laden der Batterie wird der Tiida an eine Stromstation angeschlossen
Über ein Starkstromkabel ist ein Schnellladevorgang möglich, ...
... rechts daneben befindet sich auch die Buchse für ein herkömmliches Haushaltstromkabel
Die Lithium-Ionen-Akkus befinden sich bei der neuen Elektroauto-Plattform unterhalb des Fahrzeugbodens
Herzstück des E-Antriebs sind neben dem Batteriepaket (oben) der Konverter (links unten) und der Elektromotor
Zukunftsmusik: Nissan arbeitet daran, die Batterien von Elektroautos zu laden, ohne ein Stromkabel anschließen zu müssen
Der Strom soll dabei ohne direkten Kontakt an die Batterie weitergegeben werden
Renault Kangoo Be Bop Z.E.: Schick ist das Auto nicht, aber dafür emissionsfrei
Die Studie fährt mit Elektroantrieb
Das Kürzel Z.E. steht für Zero Emissions, also null Emissionen
Der Spurt von null auf 50 km/h soll in sechs Sekunden gelingen
Innen sieht der Elektro-Kangoo nicht viel anders aus als ein Serienmodell - von ein paar neongrünen Details abgesehen
Der Tacho reicht bis 130, doch hohes Tempo dürfte die ohnehin nicht üppige Reichweite weiter verringern
Von Batterien ist im Ladeabteil nichts zu sehen - sie sind unterflur untergebracht
Aufgeladen wird über eine Buchse an der Front, neben dem rechten Scheinwerfer
Blick unter die Haube: Von der Technik ist nicht viel zu sehen
Die Räder wurden aerodynamisch optimiert
Der Elektro-Kangoo soll schon 2011 auf den Markt kommen
Neben dem elektrischen Kangoo ist ein speziell für den Elektroantrieb zugeschnittenes Stadtauto geplant - wohl die Serienversion der Studie Eléctrique, die Renault auf der IAA zeigt

Der deutsche Autobauer Daimler will einem Bericht zufolge auch mit seinem japanischen Wettbewerber Nissan zusammenarbeiten. Während Daimler den Japanern große Diesel- und leistungsfähige Benzinmotoren liefern solle, könnten die Deutschen von der Elektroauto-Technologie von Nissan profitieren, berichtet die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei". Das Geschäft soll demnach im Zuge einer Dreierallianz mit Renault zustande kommen. Der französische Autobauer, der knapp die Hälfte an Nissan hält, verhandelt Berichten zufolge schon lange mit Daimler über eine Zusammenarbeit. "Nikkei" berichtet, eine Dreierallianz von Daimler, Renault und Nissan könnte über gegenseitige Beteiligungen vereinbart werden. Das Geschäft könnte demnach schon im April abgeschlossen werden.

(AFP, N24)

23.03.2010 08:38 Uhr

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