Kritik an Internetzensur

Google nimmt sich jetzt Australien vor

Nach China hat Google jetzt an Australien Kritik wegen einer geplanten Internetzensur geübt. Unterstützung erhält der Konzern dabei ausgerechnet von seinem größten Rivalen Yahoo.

Google und Yahoo haben die Absicht der australischen Regierung kritisiert, einen umfassenden Internet-Filter einzuführen. Es gebe die Sorge, dass diese Regulierung zu weit gefasst sei, hieß es in einer Eingabe von Google zu dem Gesetzgebungsverfahren. Der australische Kommunikationsminister Stephen Conroy machte die insgesamt 174 Stellungnahmen zu dem geplanten Gesetz jetzt öffentlich. Conroy erklärte, der Filter solle den Zugang zu Webseiten mit Kinderpornografie, sexueller Gewalt und Anleitungen für Straftaten blockieren. In der Eingabe von Yahoo wurde kritisiert, dass der Filter auch viele Webseiten mit kontroverser Information blockiere, darunter Diskussionsforen über Sterbehilfe.

(APN, N24)

24.03.2010 07:56 Uhr

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