Niedersachsen ist flächenmäßig daszweitgrößte Bundesland nach Bayern und erstreckt sich über 47 600Quadratkilometer von der Nordseeküste bis zum Harz. Mit rund 8Millionen Einwohnern - das sind 168 Einwohner pro Quadratkilometer -ist es der Bevölkerungszahl nach das viertgrößte Bundesland. Seit derdeutschen Wiedervereinigung ist Niedersachsen zu einem zentralenVerkehrs-Knotenpunkt geworden.
Konservativ geprägt
Am 1. November 1946 wurde das Bundesland durch den Zusammenschlussder früheren Länder Hannover, Oldenburg, Braunschweig und Schaumburg-Lippe gegründet. Es gliedert sich in 37 Landkreise, die RegionHannover und acht kreisfreie Städte. Landeshauptstadt und zugleichgrößte Stadt ist Hannover mit rund 520 000 Einwohnern. Obwohl dasLand eher konservativ geprägt ist, stellten die Sozialdemokraten amhäufigsten den Ministerpräsidenten.
Niedersachsen wandelte sich in den vergangenen Jahrzehnten vomAgrar- zum Dienstleistungsstandort. Dennoch bleibt die Landwirtschaftprägend: Mehr als 50 Prozent der niedersächsischen Landesfläche, dassind knapp 2,7 Millionen Hektar, werden nach Angaben desAgrarministeriums von rund 60 000 Betrieben landwirtschaftlichgenutzt. Von zentraler Bedeutung für den WirtschaftsstandortNiedersachsen ist die Automobilindustrie - größter Arbeitgeber istder Volkswagen-Konzern in Wolfsburg.
(dpa)
10.01.2008 17:32 Uhr








