Özil, Gomez, Khedira

Plant Real Madrid einen Großeinkauf?

Natürlich ist offiziell nichts bestätigt, aber Real Madrid zeigt großes Interesse an den Bundesliga-Profis Mesut Özil und Mario Gomez. Auch Sami Khedira ist im Visier von Startrainer Jose Mourinho.

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Startrainer Jose Mourinho sieht in Mittelfelspieler Khedira ein enormes Potenzial.
Video: Jogi Löws Zukunft offen - Wechsel-Angebote um begehrte WM-Spieler
Video: Viva España - Spanier feiern WM-Titel mit Dauer-Party
Video: Erichs Einwurf - Was bleibt hängen von dieser WM?
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Der Friedensnobelpreisträger Erzbischöf Desmond Tutu war vor Turnierbeginn von der Erfolgsaussicht des WM-Gastgebers überzeugt: "Wir haben die Apartheid besiegt - wir können alles und jeden bezwingen".
WM-Koordinatorin Sibongile Mazibuko gab noch rasch einige Tipps für richtiges Fan-Verhalten: "Gehen Sie vorher nicht in die Kneipe. Fahren Sie rechtzeitig ins Stadion, sehen Sie sich das Spiel an und dann gehen Sie in die Kneipe."
Sonne, Meer und Safariabenteuer sind das Klischee über Südafrika. Franz Beckenbauer klärt auf: "Da ist es saukalt und um fünf Uhr dunkel. Man muss sich von der Vorstellung verabschieden, dass es da warm ist und an jeder Ecke ein Leopard sitzt."
Auch die Idylle des deutschen WM-Quartiers täusche, so der Kaiser, denn "das ist fast wie in einem Gefängnis. Man kommt ganz schwer rein, aber noch schwerer wieder raus."
Obwohl das Quartier Kritk des Kaisers einstecken musste, sieht er auch Vorteile im kalten Wetter in Südafrika: "Das wird eine gute WM. Die Spieler müssen nämlich viel laufen, damit sie nicht erfrieren."
Das Mitsingen der Hymne ist ein Muss, denn "das ergibt einfach ein besseres Bild, auch von der Optik her. Ansonsten kaut einer Kaugummi, der andere bohrt in der Nase."
Unbezahlbar ist der offizielle WM-Ball für Beckenbauer: "Der WM-Ball ist ja kein Lederball mehr, sondern eine Mischung aus Marsstaub, Mondstaub, Gold und Platin."
Dieser Ball hätte Gerd Müller ungeahnte Möglichkeiten eröffnet: "Wenn wir damals so einen Ball gehabt hätten, hätte ich Tor auf Tor gemacht."
Der dänische Nationalspieler Tomasson sagt eine wilde und ungebändigte WM voraus: "Wir sind 23 Löwen, die in ihrem Käfig herumlaufen und darauf hoffen, dass der Wärter vergisst, die Türe zu schließen. Es wird Zeit, dass es endlich losgeht."
Arne Friedrich über seine Erfahrungen in Südafrika: "Wunderheiler und Knochenwerfer habe ich noch nicht getroffen."
Ein Crash-Sprachkurs von Uwe Seeler: "Vuvuzela ist schwer auszusprechen. Deswegen sagen alle Uwe Seeler. Aber das geht mir trotzdem auf die Ohren."
Das Sprichwort "In der Ruhe liegt die Kraft" trifft nicht auf Kaka zu, wie Brasiliens Nationaltrainer sagt: "Er wollte morgens, nachmittags und abends trainieren. Wir haben ihm ein Beruhigungsmittel gegeben, damit er gelassener wird."
Gary Medel a.k.a. Pitbull outet sich über seine Gefühle beim WM-Debüt: "Ich wollte weinen, als ich auf den Platz ging, aber ich konnte nicht weinen, weil sie sonst hinterher gesagt hätten, ich sei ein 'schwuler Pitbull'."
Auch Portugals Ronaldo beherrscht die Kunst der Metaphern, wenn die Gefühle über den 7:0 Sieg gegen Nordkorea ihn überkommen: "Bei den Toren ist es wie beim Ketchup. Wenn etwas kommt, kommt gleich alles auf einmal."
Otto Rehagel erklärt sich die Talentfülle in Südamerika so: "In Brasilien und Argentinien wachsen die guten Spieler auf den Bäumen.
Wenn wir irgendwann mal Ronaldo, Kaka oder Messi haben, dann können wir auch dementsprechenden Fußball spielen", erzählt Griechenlands Trainer weiter.
Erklärungsversuche der englischen Daily Mail über den gescheiterten Elfmeter: "Der kann doch kein Deutscher sein! Podolski verpatzt einen Elfmeter... aber er wurde auch in Polen geboren."
Grund der Niederlage gegen Serbien war ein inkompetenter Schiedsrichter laut Bundesliga-Schiri Knut Kircher. Der WM-Referee Alberto Undiano "machte einen hilflosen Eindruck. Für mich war er ein Kartenspieler ohne Persönlichkeit."
Trotz des frühen Ausscheidens in der Vorrunde Neuseelands, hat der Mannschaftskapitän Ryan Nelsen immer noch ganz große Sprüche parat: "Wenn das die besten Schiedsrichter sind, die die FIFA zu bieten hat, will ich die schlechtesten nicht sehen."
Trainer Ottmar Hitzfeld plant eine berufliche Umstrukturierung bei den Schiedrichtern und würde bei Gelegenheit sicherlich manchen Schiedsrichter umdisponieren: "Die einen sollen auf dem Fußballfeld pfeifen, die anderen am Strand."
Nach Ottmar Hitzfeld bestätigt die Ausnahme die Regel, denn "die Schweiz wird überall ernst genommen, nur in Deutschland nicht."
Frankreichs Ex-Nationalspieler Cantona über das WM-Aus der Franzosen: "Es ist gut, dass Frankreich so früh nach Hause musste. Noch eine Woche und die Spieler hätten sich gegenseitig aufgefressen. Das war der beste Weg, den Kannibalismus zu verhindern."
Zum Glück ist Felix Magath Trainer bei Schalke und nicht Wahrsager: "Für den Gewinn des Titels fehlt der deutschen Mannschaft die nötige Reife. Weltmeister werden die Engländer."
Englands Teammanager Fabio Capello wollte zum 0:0 gegen Algerien nicht spezifisch werden, aber "ich werde nicht über einzelne Spieler reden - aber Rooney spielte nicht wie Rooney."
Rooney war ganz offensichtlich enttäuscht über den Alltag in Südafrika und über die fehlende Freizeit. "Frühstück, Training, Mittagessen, Bett, Abendessen, Bett. Und es gibt auch eine Grenze dafür, wie oft man Dart und Snooker spielen kann."
Nicht jeder will Dart oder Snooker spielen, denn laut der argentinischen Zeitung Ole heißt es: "Die Deutschen denken jetzt an ihren vierten WM-Titel, die Engländer wieder an ihr Bier."
"Diego, der Junge heißt Müller" war der Titel der argentinischen Sportzeitung Ole, nachdem der argentinische Nationaltrainer Diego Maradona Thomas Müller mit Missachtung bestraft hatte. Und diesen Namen wird er sicherlich jetzt nicht mehr vergessen!
Und wie gut kennt Thomas Müller den argentinischen Trainer? "Ich habe Maradona aus zeitlichen Gründen nicht mehr so erlebt. "
Der Kampfgeist der Hand Gottes ist ungebrochen. Nach Pelés Kritik, Maradona sei nur aus finanziellen Gründen Nationaltrainer geworden, zischt er Giftpfeile zurück: "Pelé soll zurückgehen ins Museum."
Lionel Messi: "Wir spielen den schönsten Fußball, haben die schönsten Spieler und wissen, wie wir unsere Frauen behandeln müssen." Aber vor allen Dingen sind sie sehr bescheiden.
Bundestrainer Joachim Löw über ein mögliches Elfmeterschießen gegen Argentienien: "Vor vier Jahren hatten wir gegen Argentinien einen Zettel, diesmal brauchen wir einen Katalog." Oder Millimeterpapier.
Thomas Müller macht sich keine Sorgen um die Stimmung bei den deutschen Fans: "Ich glaube, da gibt es nur traurige Gesichter bei schlechtem Wetter und ohne Grillfleisch."
Auch dürr sein hat nach Müller seine Vorteile: Die Verletzungsanfälligkeit ist gleich Null, denn "Wo keine Muskeln sind, kannst Du Dir auch nicht wehtun! Meine Waden sind so dünn, da kann kein Gegner die Knochen treffen, weil man sie so schlecht sieht."
"Mein Namen ist in den vergangenen Tagen sehr oft falsch geschrieben worden. Ich heiße Claudemir Jeronimo Barreto. Nicht Maria und nicht da Silvo. Das ist frei erfunden. Sie können mich aber auch als Cacau ansprechen, nicht Herr Cacau".
Brasiliens Staatspräsident Luiz Inacio da Silva spricht klare Worte: "1994 hatten wir ein Team von Hinkebeinen. Wir haben hässlich gespielt und trotzdem die WM gewonnen. Schönes Spiel zählt nicht. Das Einzige, was zählt, ist der Gewinn des WM-Pokals."
Männerliebe: Miroslav Klose sehnt sich nach Nähe, mit wem ist nicht von Vorrang: "Da meine Frau nicht da ist, muss ich mit Harald kuscheln. Da kann ich mir allerdings Schöneres vorstellen." Hauptsache jemanden zum Kuscheln, Klose!
Uruguays Nationalspieler Oscar Tabárez sagte Paul den Kampf an: "Nun sind wir doppelt motiviert. Es geht nicht nur darum, Deutschland zu schlagen, es geht auch darum, den Tintenfisch zu schlagen", ... und scheiterte.
No risk, no fun. So sieht das auch Kaiser Franz Beckenbauer: "Fußball ist kein Schachspiel, da kracht's halt hin und wieder. "
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Ivan Eklind (m.) war ernsthaft besorgt. Hatte sich ein frecher Österreicher doch glatt erdreistet, im Halbfinale der WM 1934 in Italien eine Flanke in den Strafraum zu schlagen. So tat Eklind also, was getan werden musste: ...
Er antizipierte, lauerte, stieg hoch und köpfte den Ball souverän aus der Gefahrenzone. Sein Problem war nur: Er war kein italienischer Verteidiger, ...
... sondern der Schiedsrichter aus Schweden. Eklind setzte einfach um, was ihm tags zuvor eingeimpft worden war. Benito Mussolini persönlich hatte ihm nahegelegt, wer denn ins Finale zu führen sei.
Zur Belohnung durfte der Schwede dann auch noch das Endspiel (ver-)pfeifen, dort wurde die Tschechoslowakei übervorteilt.
Andere Schiedsrichter waren umsichtiger. John Langenus, der das erste WM-Finale 1930 in Samtweste, Knickerbockerhose und mit Krawatte leitete, verfügte vor dem Spiel Leibesvisitationen für alle Zuschauer - am Ende lagen 1600 Revolver auf dem Tisch.
Langenus pfiff angeblich auch gut, anschließend setzte er sich an die Schreibmaschine, denn der Belgier war zugleich Korrespondent für den "kicker". Der Bericht erschien 27 Tage nach dem Finale und umfasste 22 Zeilen.
Übrigens war die WM in Uruguay 1930 auch die bislang einzige, bei der es am Eröffnungstag schneite. Sommer in Europa, Winter auf der Südhalbkugel: Die Gleichung war noch nicht so präsent.
Niederländisch-Ostindien nahm damals noch nicht teil. Acht Jahre später in Frankreich aber gab das heutige Indonesien dann sein WM-Debüt - beim 0:6 gegen Ungarn. Bis heute ist es das einzige Land, das lediglich ein einziges WM-Spiel absolviert hat.
Schweden kam bei der WM 1938 derweil kampflos in die nächste Runde: Hitler hatte Österreich annektiert - damit fiel der Achtelfinalgegner weg.
1950 sagte Indien seine Teilnahme ab, weil die FIFA der Mannschaft untersagte, barfuß anzutreten.
Das letzte Turnierspiel - kein Finale! - der WM in Rio de Janeiro war ein Drama. Brasilien verlor gegen Uruguay 1:2 und spielte nach dem Heim-Trauma nie wieder in weiß.
"Drei Menschen haben das Maracanastadion zum Schweigen gebracht: Der Papst, Frank Sinatra und ich", berichtete Siegtorschütze Alcides Ghiggia. Drei Brasilianer starben im Stadion an Herzinfarkten, ein weiterer erschoss sich noch auf der Tribüne.
Zuvor hatte sich die englische Presse blamiert wie sonst nur ihre Nationalelf: Nach dem 0:1 gegen die USA beschloss ein Redakteur, das Telegramm, auf dem dieses Resultat stand, könne so nicht stimmen. 10:1 sei sicher das Ergebnis gewesen...
Acht Jahre später (1958) wurde das brasilianische Nationalteam von Ärzten und Psychologen gründlich untersucht, bevor es nach Schweden aufbrach.
Dem Dribbelkünstler Garrincha wurde dabei eine Intelligenz attestiert, die "normalerweise nicht einmal ausreicht, einen Bus zu steuern".
Einige Spieler litten an Übergewicht oder waren von Parasiten befallen. 32 Zähne wurden gleich gezogen, 430 mit Plomben versehen.
Der 17-Jährige Pele (l.), später der Star des Turniers, wurde als "infantil" eingestuft.
Dann übernahm England das Kommando. 1962 bei der WM in Chile fing Stürmer Jimmy Greaves einen Hund, der im Viertelfinale auf den Platz gelaufen war - und bekam das komplette Trikot vollgepinkelt.
Ein Hund war es dann auch, der 1966 in einem Busch den gestohlenen WM-Pokal aufstöberte.
"Pickles" wurde in den englischen Medien zum Helden.
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Es wird spannend: Am Samstag steht Deutschland gegen Argentinien im Viertelfinale der WM. Die Gauchos haben noch eine offene Rechnung zu begleichen...
... schließlich müssen sie sich 2006 - ebenfalls im Viertelfinale - von der Weltmeisterschaft verabschieden. Damals unterliegen sie ...
... der deutschen Mannschaft mit 5:3 im Elfmeterschießen. Der Held der Partie ist Jens Lehmann ...
... seitdem auch als "Zettel"-Lehmann bekannt. Mit Paraden gegen Ayala und Cambiasso bringt er die Deutschen ins Halbfinale.
Ob es am Spicker mit den Spieleranalysen lag, den der Torhüter in seinem Schienbeinschoner verbarg?
Vielleicht waren es auch die symbolträchtigen Glückwünsche des Erzrivalen Oliver Kahn, der zugunsten Lehmanns die Bank drückte.
Aus Frust tritt Cufre Per Mertesacker in den Unterleib und Torsten Frings schlägt zurück.
Daraufhin sperrt die FIFA Frings für das Halbfinale, der Sünder klagt: "Alle haben wild um sich geschlagen und ich mich nur geschützt." Nicht nur vor vier Jahren ging es hoch her. Fünf ...
... Begegnungen gab es bisher bei Weltmeisterschaften. Darunter auch zwei Endspiele: 1986 bringen Diego Maradonna und seine "Hand Gottes" die Blaugestreiften ins Finale gegen die Deutschen.
Argentinien besiegt die Deutschen mit einem Treffer von Jorge Burruchaga mit 3:2. Vorbereitet hat ihn natürlich Maradona.
"Ich habe Angst, du musst mich beschützen", flehte der zuvor seine "Mama" um Beistand vor den deutschen "Panzern" an.
Die Revanche folgt 1990. Am 8. Juli besiegt das Team um Lothar Matthäus die Südamerikaner mit 1:0. Andi Brehme macht Deutschland nach einem Faller von Rudi Völler per Elfmeter zum Weltmeister.
Während die deutsche Mannschaft im Siegestaumel schwelgt, geht Maradona weinend vom Platz. Sein Team hatte sich nicht mit Ruhm bekleckert - Monzon und Dezotti flogen durch rüde Aktionen vom Platz, Torhüter Sergio Goycochea pinkelte an den Pfosten.
Seitdem hat sich viel verändert. Diego Maradona, der 2006 nur als "Maskottchen" auf der Zuschauertribüne saß, ...
... ist mittlerweile Nationaltrainer. Seine Launen trägt er aber noch genauso offen zur Schau wie anno 1990.
Die Statistik ist auf seiner Seite: In 18 Spielen gewannen die Argentinier acht Mal gegen die Deutschen ...
... und erzielten fünf Unentschieden (die wiederum zwei Mal im Elfmeterschießen entschieden wurden).
Trotz des Sieges 2006 ...
... und des überzeugenden 4:1-Sieges gegen England müssen sich Jogi Löw und seine Jungs vorsehen.
Zu gern würden die Argentinier mit ihrem dritten Stern nach Hause zurückkehren.
"Wir wissen, dass Deutschland eine ganz andere Mannschaft als Mexiko ist", sagte Maradona nach dem 3:1 Triumph seines Teams im Achtelfinale. Einen Testlauf gab es bereits im März ...
... als Argentinien und Deutschland in einem Freundschaftsspiel gegeneinander antraten. Dort trafen sich auch zwei Schlüsselspieler für das Spiel am Samstag: Mesut Özil (r.) und der argentinische Superstar Lionel Messi.
Die DFB-Elf unterlag den Argentiniern in München mit 1:0. Nun gilt es für jogis Team, das Ergebnis wieder gutzumachen. Um 16 Uhr ist Anpfiff.

Nach Sami Khedira hat Real Madrid nun angeblich auch Mesut Özil und Mario Gomez im Visier. Wie die Sportzeitung "As" berichtete, habe der spanische Fußball-Rekordmeister eine Verpflichtung des Spielmachers von Werder Bremen bereits in die Wege geleitet. Vergangene Woche seien drei Berater Özils mit Real-Generaldirektor Jorge Valdano, Sportdirektor Miguel Pardeza und Marketingchef José Angel Sánchez zusammengekommen. Demnach verlange Werder eine Ablöse von 16 Millionen Euro.

Gomez für Raúl?

Die Entscheidung in der "Operación Özil" hänge von Trainer José Mourinho ab, hieß es weiter. Dieser wolle den 21-jährigen Nationalspieler zunächst persönlich kennenlernen. Nach Informationen des Konkurrenzblatts "Marca" ist der portugiesische Coach an einer Verpflichtung von Mario Gomez interessiert. Der Stürmer des FC Bayern München könne Raúl ersetzen, falls der 33-Jährige wie seit langem spekuliert zum FC Schalke 04 wechseln sollte. Real wolle den Münchnern Geld sowie den Niederländer Rafael van der Vaart anbieten.

Werder Bremens Clubchef Klaus Allofs rechnet sowieso mit Angeboten für Fußball-Nationalspieler Mesut Özil und zeigt sich erstmals verhandlungsbereit. "Ich kann mir schon vorstellen, dass in den nächsten Wochen oder kurz vor Ende der Transferfrist der ein oder andere Verein versuchen wird, konkret zu werden", sagte Allofs gegenüber Journalisten. Noch gibt es nach Angaben des Werder-Chefs aber keine offizielle Anfrage.

Allofs schließt einen Wechsel des Mittelfeldspielers, dessen Vertrag bis 2011 läuft, nicht mehr aus. "Wenn etwas Konkretes kommt, haben wir die Pflicht, uns damit auseinanderzusetzen, wenn Mesut und sein Berater das wollen", sagte Allofs. "Wir werden unsere Vereinspolitik und unsere Einstellung nicht ändern. Das können wir uns nicht erlauben."

Bleibt Özil in Bremen, würde Werder in einem Jahr keine Ablöse kassieren können. Derzeit liegt der Marktwert des Nationalspielers bei geschätzten 27 Millionen Euro. Werders Angebot, den Kontrakt vorzeitig zu verlängern, hat Özil bisher nicht angenommen.

"Uns interessiert Khedira"

Und wie steht um die Gerüchte um Khedira? Startrainer Jose Mourinho hat jedenfalls öffentlich das Interesse von Real Madrid an Fußball-Nationalspieler Sami Khedira (VfB Stuttgart) bestätigt. "Uns interessiert Khedira", sagte Mourinho der portugiesischen Nachrichtenagentur LUSA: "Er hat enormes Potenzial." Spieler zu verpflichten, die noch dazulernen können, sei eine Strategie, die ihn begeistere, verriet Mourinho.

Am Donnerstag hatten spanische Medien den Transfer des 23-jährigen Khedira zu den Königlichen bereits als perfekt vermeldet, Khediras Berater hatte die Einigung aber umgehend dementiert. Der Vertrag des Mittelfeldspielers beim VfB läuft noch bis 2011. Die Schwaben würden mit ihrem Star gerne vorzeitig verlängern - oder Khedira für eine Ablösesumme in zweistelliger Millionenhöhe abgeben. Als Ersatz für den verletzten Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack hatte der Stuttgarter bei der Weltmeisterschaft in Südafrika auf sich aufmerksam gemacht. Neben Real soll auch Ballacks Ex-Verein FC Chelsea an Khedira interessiert sein.

(dpa, sid, N24)

17.07.2010 14:10 Uhr

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