Tablet-PC für Schüler

Indischer iPad-Konkurrent für 35 Dollar

In Indien ist der billigste Tablet-PC der Welt vorgestellt worden. Das schicke Linux-Gerät beherrscht Office-Anwendungen und Internet, funktioniert auch mit Solarzellen und kostet nur rund 35 Dollar.

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Erziehungsminister Kapil Sibal hat in Indien den Prototypen des 35-Dollar-Tablet-PCs vorgestellt.
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Neun Jahre nach dem iPod und drei Jahre nach dem iPhone soll es einen weiteren Meilenstein setzen. Das iPad will die Lücke zwischen Handy und Laptop schließen.
Das iPad will etwas anderes sein. Zwar entspricht der Bildschirm mit 9,7 Zoll den Netbook-Maßen, aber das iPad soll natürlich viel cooler sein und vor allem mit seiner Software glänzen.
Neben Web, E-Mail, Video und Gaming gilt das besondere Augenmerk den E-Books. Apple tritt damit in Konkurrenz zum Kindle von Amazon sowie zu den E-Book-Readern von Sony und anderen Herstellern.
Die "New York Times" kündigte in San Francisco eine eigens für das iPad optimierte Anwendung an.
Das iPad wird wie das iPhone mit Fingergesten auf einem berührungssensitiven Bildschirm gesteuert. Im Gegensatz zu ultraleichten Laptops verfügt der Tafel-Computer nicht über eine Hardware-Tastatur.
Texte werden wie beim Apple-Handy iPhone über virtuelle Tasten auf dem Display eingegeben.
Passend zum iPad wird Apple eine Variante des Office-Pakets "iWork" auf den Markt bringen, das aus einer Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie einem Präsentationsprogramm besteht.
Die drei iWorks-Anwendungen werden für jeweils zehn Dollar im iTunes-Store verkauft.
Alle iPad-Modelle werden mit einer drahtlosen Internet-Verbindung (WiFi) angeboten, einige Modelle auch mit einem Mobilfunkmodem (UMTS).
Das iPad wird in den USA ab 499 Dollar angeboten. Die teuerste Variante mit UMTS-Modem und 64 Gigabyte Hauptspeicher soll 829 Dollar kosten.
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In Deutschland ist Apples Tablet-PC iPad gerade erst auf den Markt gekommen. In Amerika wissen Nutzer jedoch schon längst: Mit dem jüngsten Spross ...
... aus Steve Jobs Technik-Familie lässt sich auch prima daddeln. Zahlreiche Download-Spiele sind für das iPad bereits verfügbar. Wir stellen einige der Besten vor.
Schön ist das Landleben, auch auf einem fremden Planeten! In "Astro Ranch HD" wird der Spieler in einer bunten Fantasiewelt abgesetzt und ...
... darf dort seine Scholle beackern, Gemüse anbauen und Tiere züchten. Wer "Farmville" aus Facebook kennt, wird sich schnell heimisch fühlen.
Malerische fernöstliche Landschaften und knackige Herausforderungen erwarten den Spieler in dem Action-Puzzler "Azkend HD". Wer die Aufgaben gut und schnell löst, ...
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Spannend und unterhaltsam wird es in dem Adventure "Broken Sword - The Director's Cut". Der amerikanische Tourist George Stobbart und die französische Reporterin Nicole Collard ...
... müssen eine geheimnisvolle Attentatsserie aufklären. Neben den vielen Abenteuerelementen sorgen auch die Rätsel für langanhaltenden Spielspaß.
Flauschig und süß kommen die Chuzzles daher. Dennoch ist es in "Chuzzle" die Aufgabe des Spielers, möglichst viele der kleinen Tierchen zum Zerplatzen zu bringen.
Liegen mindestens drei Chuzzles nebeneinander, lösen sie sich mit einem lauten "Plopp" in Fetzen und Federn auf. Wer "Bejeweled" mag, wird "Chuzzle" lieben!
Schon vor 20 Jahren fesselte Sid Meier's "Civilization" Millionen Spieler weltweit an die Bildschirme. Jetzt kommt das Kultspiel als "Civilization Revolution" auf das iPad.
Im Gegensatz zur komplexeren PC-Version lässt sich ein Spiel auf dem iPad - zur Freude des Akkus - durchaus in wenigen Stunden gewinnen.
Ein wenig von einem Erfinder steckt doch in jedem Menschen. In "Cogs HD" dürfen dies iPad-Gamer unter Beweis stellen. Durch richtiges Einsetzen von mechanischen Teilen ...
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Horden kleiner aber fieser Monster warten in "The Creeps! HD" darauf, die Träume eines Kindes richtig böse zu machen. Doch zum Glück gibt es den iPad-Zocker, ...
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Das gleiche Spielprinzip liegt "Fieldrunners" zugrunde. Auch hier müssen die von links kommenden Feinde mit geschickt platzierten Waffen ...
... ins Nirvana gebeamt werden. Für jeden vernichteten Gegner gibt es Credits und die können in neue Waffen investiert werden. Macht süchtig!
"Geometry Wars Touch" erinnert an die Automaten-Ballerspiele der ersten Generation. Mit den Daumen ist ein kleines Raumschiff zu steuern und die Schussrichtung zu bestimmen.
Knallbunte Optik und beeindruckende Effekte sorgen dafür, dass der Retro-Titel auch heute noch brilliert. Auf dem iPad sind die Endgegner sogar besonders groß.
Auf der Xbox gehört die Halo-Reihe zu den beliebtesten Spielen. "N.O.V.A. HD" ist quasi der Cousin des Egoshooters aus der iPad-Familie. Optisch und spielerisch ...
... sind die Ähnlichkeiten kaum zu übersehen. Auch hier gibt es spannende Kämpfe in futuristischen Kulissen. Die Steuerung ist über jeden Zweifel erhaben.
In "Plants vs. Zombies HD" nehmen die Killergewächse des Spielers den Kampf gegen anrückende Untote auf. Kohlköpfe und Kakteen werden so auf dem Spielfeld platziert, ...
... dass sie mit ihren höchst ungewöhnlichen Waffen möglichst viele Zombies aus den Latschen kippen. Spielidee und Grafik könnten kaum witziger sein.
Mit "Pocket Creatures" feiert eine Mode aus den Neunzigern auf iPhone und iPad ein kleines Revival. Wie bei einem Tamagotchi kümmert sich der Spieler um ein putziges ...
... aber zunächst völlig ahnungsloses Knuddel-Tierchen, versorgt es und erkundet mit ihm eine Insel. Mit der Zeit erlernt der Plüschzwerg immer mehr Fähigkeiten und bildet einen Charakter aus.
"Resident Evil" gehört zu den erfolgreichsten Videospiel-Reihen überhaupt. Teil vier hat es jetzt sogar auf das iPad geschafft. In dem Egoshooter begibt sich der Spieler in gewohnt ...
... gruseliger Kulisse auf die Suche nach der Tochter des US-Präsidenten und muss dabei jede Menge Zombies erledigen. Gänsehaut ist garantiert!
Auch Rennsport-Fans kommen auf dem iPad nicht zu kurz. Bei "Real Racing HD" kann auf optisch gut gemachten Rennpisten richtig Gummi gegeben werden.
Die Darstellung ist zwar nicht immer absolut flüssig, doch mangels besserer Alternativen ist der Titel allemal eine Probefahrt wert.
Adventure-Freunde erhalten mit "Sam & Max: The Penal Zone" wohlschmeckende iPad-Kost. Hase Max und sein Hundefreund Sam müssen diverse Rätsel lösen, Gegenstände finden ...
... und diese an anderer Stelle richtig einsetzen. Zwischen beiden Charakteren kann jederzeit gewechselt werden, was in vielen Fällen zur Lösung eines Rätsels auch notwendig ist.
In "Space Station: Frontier HD" verteidigt der Spieler durch geschicktes Platzieren von Waffen eine Raumstation gegen ankommende Feinde. Nebenbei werden ...
... auf benachbarten Asteroiden auch noch Mineralien abgebaut. Dadurch können neue Waffen angeschafft und die Raumstation nach und nach ausgebaut werden.
Mit "Sparkle HD" kommt ein weiterer Süchtigmacher auf das iPad. Farbige Murmeln rollen auf einer vorgegebenen Strecke in Richtung eines Lochs, dürfen aber nicht ...
... in dieses hineinfallen. Der Spieler schießt eine weitere farbige Murmel in die Schlange. Liegen dann mindestens drei gleiche Kugeln nebeneinander, verschwinden diese.
Fast ein viertel Jahrhundert nach dem Erscheinen des Films mit Tom Cruise landet "Top Gun" auch auf dem iPad. In dem Arcade-Shooter muss der Hobby-Pilot ...
... diverse Missionen in grafisch abwechslungsreichen Levels erfüllen. Dabei stehen die verschiedensten Typen von Flugzeugen und Waffen zur Wahl.
Bazooka durchladen und Stahlhelm auf, denn hier ballern die Würmer! "Worms HD" bringt den Computerspiel-Klassiker von 1994 aufpoliert auf den Apple-Tablet-PC. Verfeindete Würmer-Armeen ...
... stehen sich unversöhnlich gegenüber. Der Spieler muss nun versuchen, dem Gegner mit diversen Waffengattungen eher den Garaus zu machen als umgekehrt.
"Zen Bound" hat etwas von Yoga. Es erfordert Geschicklichkeit und beruhigt gleichzeitig das Gemüt. Den zweiten Teil gibt es auch für das iPad. Durch drehen des Handhelds ...
... umwickelt der Spieler eine Holzfigur mit einem Faden, bis sie komplett eingefärbt ist. Klingt sonderbar, ist aber ein ähnlicher Süchtigmacher wie Tetris & Co.
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Aus Ich wird Wir: Das kleine Berliner Unternehmen Neofonie will es mit dem großen US-Konzern Apple aufnehmen. Es hat seinen eigenen Tablet-PC entwickelt und ihn ...
... knapp eine Woche nach dem US-Verkaufsstart des iPad vorgestellt. So wird es neben dem i-Pad bald ein WeTab geben. Zunächst wurde es mit dem Namen WePad vorgestellt. Der Namen wurde jedoch in WeTab geändert, um ...
... möglicherweise Rechtsklagen wegen der Namensähnlichkeit zum iPad zu umgehen. Der Verkaufsstart ist von Juli auf September verschoben worden. Das WeTab soll für Presseverlage zur Brücke zwischen Zeitungs- und Internet-Welt werden.
Im Gegensatz zu Apple wirbt Neofonie mit einer offenen Plattform. Das heißt, die Verlage können über das WeTab ...
… ihre Inhalte - Texte und Bilder - so gestalten und vermarkten wie sie es wollen. Apple macht da strenge Vorgaben.
Das WeTab ist mit einem 11,6-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten ausgestattet.
Der deutsche Tablet-PC läuft auf dem Handy-Betriebssystem Android und verfügt, anders als das iPad, …
… über eine Kamera, USB-Anschlüsse und ist kompatibel mit der Flash-Software, mit der die meisten Internet-Videos abgespielt werden.
Das WeTab soll mit Wlan 449 Euro und mit UMTS 569 Euro kosten. Es wäre damit preiswerter als das iPad, das dafür schon Ende April auf den deutschen Markt kommt.
Nicht nur Neofonie-Chef Helmut Hoffer von Ankershoffen glaubt an seine Entwicklung. Auch Experten sehen …
… im WeTab durchaus einen Konkurrenten zum iPad. Das war am 3. April 2010 mit einem hehren Ziel angetreten.
Neun Jahre nach dem iPod und drei Jahre nach dem iPhone soll es einen weiteren Meilenstein setzen. Das iPad will die Lücke zwischen Handy und Laptop schließen.
Das iPad will etwas anderes sein. Zwar entspricht der Bildschirm mit 9,7 Zoll den Netbook-Maßen, aber das iPad soll natürlich viel cooler sein und vor allem mit seiner Software glänzen.
Neben Web, E-Mail, Video und Gaming gilt das besondere Augenmerk den E-Books. Apple tritt damit in Konkurrenz zum Kindle von Amazon sowie zu den E-Book-Readern von Sony und anderen Herstellern.
Die "New York Times" kündigte in San Francisco eine eigens für das iPad optimierte Anwendung an.
Das iPad wird wie das iPhone mit Fingergesten auf einem berührungssensitiven Bildschirm gesteuert. Im Gegensatz zu ultraleichten Laptops verfügt der Tafel-Computer nicht über eine Hardware-Tastatur.
Texte werden wie beim Apple-Handy iPhone über virtuelle Tasten auf dem Display eingegeben.
Passend zum iPad wird Apple eine Variante des Office-Pakets "iWork" auf den Markt bringen, das aus einer Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie einem Präsentationsprogramm besteht.
Die drei iWorks-Anwendungen werden für jeweils zehn Dollar im iTunes-Store verkauft.
Alle iPad-Modelle werden mit einer drahtlosen Internet-Verbindung (WiFi) angeboten, einige Modelle auch mit einem Mobilfunkmodem (UMTS).
Das iPad wird in den USA ab 499 Dollar angeboten. Die teuerste Variante mit UMTS-Modem und 64 Gigabyte Hauptspeicher soll 829 Dollar kosten.
Video: Das iPad - Neuestes Baby aus dem Hause Apple
Video: Apple-Hype - iPad-Fans warteten stundenlang
Video: Apples iPad - Verkaufsstart in Deutschland
Video: Apple an der Spitze - iPad-Hersteller verdrängt Microsoft

Es sieht aus wie ein iPad - kostet aber nur ein Vierzehntel. In Indien ist der Prototyp eines Tablet-PCs vorgestellt worden, der nur rund 35 Dollar kosten und vor allem in Schulen zum Einsatz kommen soll. Produktionsbeginn für den Rechner mit Linux-Betriebssystem soll im kommenden Jahr sein. Indien würde damit eine gewisse Tradition mit Produkten und Dienstleistungen fortsetzen, die als die billigsten der Welt bezeichnet werden, so das Kleinauto "Nano" für umgerechnet 2.100 Dollar oder auch eine Herzoperation für 2.000 Dollar.

Der Tablet-PC soll für einfache Dinge wie Textverarbeitung, das Surfen im Internet oder Videokonferenzen genutzt werden. Zudem gibt es die Möglichkeit, den Rechner auch mit Solarenergie zu betreiben, was gerade in Indien in abgelegenen Gebieten sehr wichtig wäre. "Das ist unsere Antwort auf den Hundert-Dollar-Laptop des MIT", sagte Erziehungsminister Kapil Sibal der Zeitung "Economic Times" bei der Vorstellung des Rechners.

Kostenziel unter 10 Dollar

2005 hatte einer der Mitgründer des Media Labs des renommieren Massachusetts Institute of Technology (MIT), Nicholas Negroponte, einen Hundert-Dollar-Laptop angekündigt, der für Kinder in Entwicklungsländern gedacht war. Indien jedoch war wenig begeistert und erklärte, das sei immer noch zu teuer und begann mit der Entwicklung eines billigeren Geräts. Negropontes Laptop kostete schließlich fast 200 Dollar, aber im Mai kündigte seine Organisation einen Tablet-PC für 100 Dollar an.

Sibal wandte sich zur Entwicklung des Tablet-PCs an Studenten und Professoren indischer Eliteunis. Sein Ziel ist es, die Kosten bis auf 10 Dollar zu senken. Eine Sprecherin seines Ministeriums, Mamta Varma, erklärte, der Tablet-PC habe keine Festplatte, sondern nutze Speicherkarten. Auch die Verwendung von Open-Source-Software wie Linux senke die Kosten. Mehrere große Hersteller, darunter einer aus Taiwan, hätten schon Interesse gezeigt, sagte Varma. Einen Vertrag gebe es aber noch nicht.

(APN, N24)

23.07.2010 13:35 Uhr

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