Wachstumsmarkt China

Audi-Geschäfte laufen so gut wie nie

Autobauer Audi hat noch nie so hohe Gewinne eingefahren wie im ersten Halbjahr 2010. Grund für den Sprung um rund 60 Prozent ist vor allem der Nachfrageboom in China.

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Audi macht derzeit mächtig Kasse. Vor allem in China läuft es bombig.
JE Design verbreitert den Audi Q7 S-Line mit einem Wide-Body-Kit
Dank der Tieferlegung füllen die 22-Zöller die Radhäuser perfekt aus
Über allem tront das Heckflügelleitwerk, zu dem die Abdeckungen an den D-Säulen gehören
Breit und stämmig: Eine Spurverbreiterung passt die Räder an die dickeren Kotflügel an
Zum Body-Kit gehört auch der Heckschürzenansatz mit rautenförmigen Endrohren
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Emotionales Design, sportlicher Charakter und innovative Technologie verspricht Audi für seinen neuen A7 Sportback und ...
... nimmt Kurs auf ein neues Marktsegment. Und tatsächlich: Schon beim flüchtigen Blick auf den großen Fünftürer werden Ähnlichkeiten zum ...
... Porsche Panamera und ...
... zum BMW 5er GT deutlich. Damit dürften zum einen das Kampffeld abgesteckt und auch die Preisklasse geklärt sein.
Drei Welten will Audi im A7 Sportback vereinen: Er soll sportlich-elegant sein wie ein Coupé, ...
... komfortabel wie eine Limousine und ...
... praktisch wie ein Avant. Angesichts eines 535 Liter fassenden Gepäckraumes, der sich bei umgeklappter Rückbank auf 1390 Liter erweitern lässt, ist der letzte Punkt bereits erfüllt.
Befeuert wird der Familien-Sportler unter anderem von einem 3.0 TDI mit 150 kW (204 PS). Die eingebaute multironic verringert den CO2-Ausstoß auf 139 g pro Kilometer.
Die Maße des A7 sind beachtlich: Er misst 4,97 Meter in der Länge, ist 1,91 Meter breit aber nur 1,42 Meter hoch.
Seine lange Motorhaube, der kurze vordere Überhang, der lange Radstand, die sportlich fließende C-Säule und das steil abfallende Heck zeichnen ein durchaus dynamisches Gesamtbild.
Die LED-Scheinwerfer sind optional, verstärken aber - für den, der es mag - den unverwechselbaren Audi-Ausdruck im Gesicht des A7.
Die Bi-Xenon Scheinwerfer und die LED-Heckleuchten sind Serie.
Die Rücklichter binden sich in sehr dynamisch in den Zug der Flanken ein und geben dem A7 auch am Heck ...
... ein dynamisches und sehr eigenständiges Aussehen.
Der Innenraum knüpft an die äußerliche Sportlichkeit an.
Klassische Rundinstrumente mit roten Zeigern sorgen ebenso für Sportlichkeit, wie ...
... die an die Bedürfnisse der Hände angepasste Schalteinheit.
Das weiter verbesserte MMI-Bediensystem mit zentraler Menü-Taste und reduzierter Tastenzahl ist Serie. Allerdings gibt es einige Zugaben. Zum Beispiel ein neues Head-up Display, das wichtige Informationen auf die Windschutzscheibe projiziert.
Die Online-Dienste verbinden über das Bluetooth-Autotelefon mit dem Internet. Ein UMTS-Modul holt Bilder und Informationen von Google Earth auf den Monitor und kombiniert sie mit der Navigationsroute.
Zum Start liefert Audi den A7 mit vier V6-Motoren, je zwei Benzinern und TDI aus. Ihre Leistungsspanne liegt zwischen 150 kW (204 PS) und 220 kW (300 PS). Der neue 3.0 TDI begnügt sich im Mittel mit 5,3 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer.
Für den A7 Sportback, der ab Herbst 2010 zu den Händlern rollt, ruft Audi einen Grundpreis von 51.650 Euro auf.
Ein Wermutstropfen könnte die geringe Kopffreiheit unter dem stark abfallenden Dach des A7 Sportback sein. Dieses Manko hat sein großer Bruder der A8 (kleines Bild) nicht.
Karosserievergleich: A7 Sportback, A8 und A5 Sportback (von oben nach unten)
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Bei Audi laufen die Geschäfte so gut wie nie zuvor in der Geschichte des Unternehmens. Der Autobauer verdiente im ersten Halbjahr unter dem Strich 994 Millionen Euro, das waren 42,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Ingolstädter Unternehmen mitteilte. Beim Betriebsgewinn gab es sogar einen Sprung von rund 60 Prozent auf rund 1,3 Milliarden Euro, das ist das beste Ergebnis in der Geschichte des Unternehmens.

Zugleich stieg der Umsatz um 21 Prozent auf 17,6 Milliarden Euro. Audi verkaufte in den sechs Monaten rund 555.000 Autos, so viel wie noch nie in seiner Geschichte. Für das Gesamtjahr peilt der zum VW-Konzern gehörende Autobauer an, erstmals mehr als eine Million Autos zu verkaufen. Grund für die guten Geschäfte sei vor allem die weltweit anziehende Konjunktur. Besonders in China sind Audi-Modelle derzeit sehr beliebt, dort boomt die Nachfrage.

In Deutschland verkauft Audi nur noch rund 20 Prozent seiner Autos. Hierzulande verkaufte das Unternehmen in den ersten sechs Monaten gute fünf Prozent weniger Autos. Dagegen legte der Absatz im Ausland in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27 Prozent zu. Die Belegschaft des Unternehmens erhöhte sich um knapp 300 Mitarbeiter auf knapp 58.200.

(AFP, N24)

30.07.2010 09:51 Uhr

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