EU sieht geringeres Wirtschaftswachstum als Bundesregierung

Sie benötigen einen Flashplayer, mindestens in Version 8 sowie aktiviertes JavaScript.

Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:

Baurabeiter auf einem Gerüst

Die Brüsseler EU-Kommission erwartet im laufenden Jahr ein etwas geringeres Wirtschaftswachstum als die Bundesregierung. Während Berlin von 1,4 Prozent Wachstum für dieses Jahr ausgeht, rechnet der Generaldirektor der EU-Kommission für Wirtschafts- und Währungsfragen, Marco Buti, mit einem Plus von 1,2 Prozent in diesem Jahr, wie die Zeitung "Die Welt" berichtet. 2011 solle das Wachstum dann bei 1,6 Prozent liegen. Mit Blick auf die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung in Europa sagte Buti: "Ich bin froh, sagen zu können: Die wirtschaftliche Erholung stabilisiert sich".

Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegießer warnte unterdessen davor, die wirtschaftliche Erholung in Deutschland überzubewerten. "Wir sind noch lange nicht wieder da, wo wir vor der Krise waren", sagte Kannegießer im Deutschlandfunk. Wenn überdies nun einige Gewerkschaften höhere Lohnabschlüsse forderten, sei das ein "völlig falsches Signal". Arbeitgeber und Arbeitnehmer hätten sich "vernünftig und fair" verhalten und beide mit der Beschäftigungssicherung "ein großes Opfer" gebracht. Die Gewerkschaften, die nun mit den Füßen scharrten, seien teilweise doch etwas weit von den Wertschöpfungsketten entfernt, sagte Kannegießer dem Sender.

(AFP)

31.07.2010 13:54 Uhr

Indizes

Aktiensuche

Tops & Flops im DAX

SchließenSchließen Artikel versenden

Name des Absenders*:

E-Mail-Adresse des Empfängers*:


Ihre Mitteilung an den Empfänger:

Es gelten unsere Allgemeinen Nutzungsbedingungen

Sie befinden sich in: Nachrichten » Wirtschaft & Börse